AT238837B - Zählrohr mit Elektrodenkörpern aus Glas - Google Patents

Zählrohr mit Elektrodenkörpern aus Glas

Info

Publication number
AT238837B
AT238837B AT63862A AT63862A AT238837B AT 238837 B AT238837 B AT 238837B AT 63862 A AT63862 A AT 63862A AT 63862 A AT63862 A AT 63862A AT 238837 B AT238837 B AT 238837B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
counter tube
glass
electrode
bodies made
electrode bodies
Prior art date
Application number
AT63862A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf-Werner Dr Elbel
Gert Dr Dipl Phys Podzuweit
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis & Gyr Ag filed Critical Landis & Gyr Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT238837B publication Critical patent/AT238837B/de

Links

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zählrohr mit Elektrodenkörpern aus Glas 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gestellt. 



   In Fig. 1 ist mit 1 ein Zählrohr bezeichnet, das aus zwei Elektroden 2, 3 und einem   zylinderförmigen   Körper 4 aus Glas besteht. Der Körper der Elektroden 2, 3 ist röhrenförmig ausgebildet und an einer Stelle 
 EMI2.1 
 durch an seinen beiden Enden abgedeckt ist. Die Stelle, an der die Scheibe 5 bzw. 6 am Körper jeder Elektrode 2 bzw. 3 liegt, ist vorzugsweise so gewählt, dass der längere   röhrenförmige   Teil des Körpers der Elektroden 2, 3 in den Innenraum des Zählrohres 1 und der kürzere, röhrenförmige Teil nach aussen ragt, wobei das Ende des letzteren geschlossen ist.

   Die Oberfläche jedes Körpers der Elektroden 2, 3 weist eine mit dem Material der Wandung innig verbundene elektrisch halbleitende Schicht 9 bzw. 10 auf, welche sich vom Innenraum des Zählrohres 1 durch die Öffnungen desselben bis in den   Aussenraum   fortsetzt, wie in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist. Die Elektroden 2, 3 werden mit dem zylinderförmigen Körper 4 des Zählrohres 1 mit Glaslot durch eine Wärmebehandlung hochvakuumdicht verbunden, wobei darauf zu achten ist, dass die Leitfähigkeit der Schicht 9 bzw. 10 durch die Wärmebehandlung nicht beeinträchtigt wird. 



   Wie Fig. 2 zeigt, ist es auch möglich, die eine elektrisch halbleitende Schicht 9 der Elektrode 2 bei Einsparung eines Elektrodenkörpers direkt mit der Oberfläche des zylinderförmigen Körpers 4 in eine innige Verbindung zu bringen. Die elektrisch halbleitende Schicht 9 erstreckt sich hiebei, wie ebenfalls gestrichelt angedeutet ist, von einem abgegrenzten Teil der Innenwandung des zylinderförmigen Körpers 4 über den Rand 7 der einen Öffnung des Zählrohres 1 und über einen Teil der Aussenwandung desselben. 



  Die zweite Elektrode 3 isthingegen in gleicher Weise ausgeführt und auch in gleicher Weise hochvakuumdicht mit dem zylinderförmigen Körper 4 verbunden, wie bereits an Hand von Fig. 1 beschrieben wurde. 



  Die Öffnung des Zählrohres   1,   durch die die elektrisch halbleitende Schicht 9 hindurchgeführt ist, wird von einer der Öffnung angepassten Abdeckung 11 aus Glas oder einem geeigneten andern. mit Glaslot bindenden Werkstoff, z. B. Glimmer, hochvakuumdicht verschlossen. Der Ausführungsform des Zählrohres gemäss Fig. 2 ist in allen jenen Fällen der Vorzug zu geben, bei denen das Zählrohr z. B. ein Glimmerfenster aufweisen soll. 



   Es ist auch möglich, in gleicher Weise Zählrohre mit mehr als zwei Elektroden herzustellen, wobei für jede Elektrode eine Öffnung vorgesehen ist, durch welche die Elektrode vom Innenraum des Zählrohres 1 nach aussen geführt werden kann. 



   Wie Fig. 3 zeigt, in der für die gleichen Teile ebenfalls die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. l verwendet werden, ist es aber auch denkbar, ohne in das Innere des Zählrohres 1 hineinragende Elektrodenkörper auszukommen und die elektrisch halbleitende Schicht 9 bzw. 10, jede für sich getrennt, auf der Oberfläche des zylinderförmigen Körpers 4vorzusehen. Die elektrisch halbleitenden Schichten 9 bzw. 



  10 erstrecken sich hiebei, wie gestrichelt angedeutet ist, von einem abgegrenzten Teil der Innenwandung des zylinderförmigen Körpers 4 über den Rand 7 bzw. 8 der beiden Öffnungen des Zählrohres 1 und über einen Teil der Aussenwand desselben. Der Innenraum des Zählrohres 1 ist an beiden Öffnungen des zylinderförmigen Körpers 4 durch je eine diesen Öffnungen formgerecht angepasste Abdeckung 11 bzw. 12 hochvakuumdicht verschlossen. 



   Wird die elektrisch halbleitende Schicht durch eine enge Öffnung nach aussen geführt, so kann diese auch ohne Verwendung zusätzlicher Teile direkt mit Glaslot hochvakuumdicht verschlossen werden. 



   Während bei den beispielsweisen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes gemäss den   Fig. 1   und 2 zur Evakuierung der Luft aus dem Innenraum des Zählrohres ein Elektrodenkörper als Pumpstutzen verwendet werden kann, muss bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform eine der beiden Abdeckungen 11 bzw. 12 des Zählrohres   l,   beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die Abdeckung 11, zusätzlich mit einem Pumpstutzen 13 ausgestattet sein. 



   Der Vorteil des erfindungsgemässen Zählrohres ist darin zu erblicken, dass dessen hochvakuumdicht verschlossener und Elektroden enthaltender Innenraum völlig frei von metallischen Teilen ist. Trotzdem besteht eine einwandfreie Kontaktgabe zwischen den Elektroden und den äusseren Anschlüssen derselben. Darüber hinaus kann bei der Zählrohrfertigung auf das Glasblasen verzichtet werden, da alle Teile der Elektrodengefässe lediglich aus Rohrstücken, Stäben usw. bestehen. Dadurch lassen sich Zählrohre mit einer weitaus engeren Toleranz herstellen, als dies nach der Glasblasetechnik möglich ist. Die Einzelteile können ohne weiteres durch Hilfskräfte mit verhältnismässig einfachen Werkzeugen angefertigt und zu einem Zählrohr zusammengefügt werden. 



   Selbstverständlich lässt sich die Erfindung mit Vorteil auch auf andere Elektrodengefässe aus Glas anwenden, wenn diese metallfrei und hochvakuumdicht sein müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zählrohr, insbesondere Geiger-Müller-Zählrohr, mit Elektrodenkörpern aus Glas und Elektroden aus halbleitendem Werkstoff, welcher Teile mindestens eines Elektrodenkörpers als mit der Glasoberfläche innig verbundene Schicht bedeckt, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch halbleitende Schicht (9 bzw. 10) jeder Elektrode (2 bzw. 3) vom Inneren des Zählrohres bis zu seiner äusseren Oberfläche fortgesetzt ist, woselbst sie als Elektrodenanschluss dient, und dass das Zählrohr mit Glaslot hochvakuumdicht verschlossen ist. wobei der halbleitende Werkstoff stellenweise eine Schichtkomponente des Glaslotverbandes bildet.
    2. Zählrohr nach Anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, dass ein Elektrodenkörper (3 bzw. 2) als' Pumpstutzen ausgebildet ist.
AT63862A 1961-03-17 1962-01-25 Zählrohr mit Elektrodenkörpern aus Glas AT238837B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH238837X 1961-03-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT238837B true AT238837B (de) 1965-03-10

Family

ID=4460858

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT63862A AT238837B (de) 1961-03-17 1962-01-25 Zählrohr mit Elektrodenkörpern aus Glas

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT238837B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT238837B (de) Zählrohr mit Elektrodenkörpern aus Glas
DE1564665C3 (de) Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3113622C1 (de) Filtervorrichtung zum Enthaerten und/oder Vollentsalzen von Wasser-
AT205572B (de) Vakuumdicht abgeschlossener Überspannungsableiter
DE3026196C2 (de) Wärmeaustauscher für einen Elektronikschrank
DE630272C (de) Glimmroehre fuer UEberspannungsableitung
DE485905C (de) Elektrischer Kondensator, dessen aktiver Koerper innerhalb einer isolierenden Huelse mit metallischen, zur Stromzufuehrung dienenden Verschlusskappen befestigt ist
DE1168010B (de) Getter-Ionenpumpe mit einem einem Magnetfeld unterworfenen Ionisationsraum
DE641317C (de) Elektrischer Widerstandskoerper in Kurvenform
DE741460C (de) Elektrisches Doppelpunkt- oder Doppelrollennahtschweissen
DE692974C (de) Elektrolytischer Kondensator
DE1541095C (de) Hochleistungs Mehrkammerklystron Ausscheidung aus 1416816
DE948259C (de) Mit Metallisierungen oder Metallelektroden versehener keramischer Koerper
DE910195C (de) Fluessigkeits- und gasdichter Anschluss fuer elektrische Rohrheizkoerper
AT150247B (de) Verfahren zum Verbinden keramischer mit anderen Körpern, insbesondere zur Anwendung bei der Herstellung von elektrischen Kondensatoren.
AT154943B (de) Tube mit Abschluß-, Auspreß- und Tubenmantelaufroll-Vorrichtung.
DE879129C (de) Dampf- oder gasgefuelltes Entladungsgefaess mit direkt oder indirekt geheizter, mit einer Emissionsschicht versehener bandfoermiger Kathode
DE713480C (de) Verfahren zur Herstellung von geloeteten Drehkondensatoren
DE473929C (de) Blende im Inneren von Roentgenroehren
DE622442C (de) Im Pressverfahren hergestelltes kniefoermiges Bleirohr
DE1922961A1 (de) Thermostatpatrone
AT108849B (de) Blende im Innern von Röntgenröhren.
DE895315C (de) Anordnung zum Senden und Empfangen hochfrequenter Schwingungen mittels Habannroehrenund Lechersystem
DE656510C (de) Filteranschlussstueck fuer Gasschutzmasken
AT89995B (de) Zigarettendose.