AT237856B - Druckwellen-Schutzventil für Luftschutzräume - Google Patents

Druckwellen-Schutzventil für Luftschutzräume

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AT237856B
AT237856B AT384863A AT384863A AT237856B AT 237856 B AT237856 B AT 237856B AT 384863 A AT384863 A AT 384863A AT 384863 A AT384863 A AT 384863A AT 237856 B AT237856 B AT 237856B
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valve
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protection valve
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AT384863A
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Ewers & Miesner Hartgusswerk U
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Druckwellen-Schutzventil für   Luftschutzräume   
Gegenstand der Erfindung ist ein Druckwellen-Schutzventil für Luftschutzräume, welches sich vor allem durch ein das Mauerwerk des Luftschutzraumes durchquerendes, zu beiden Enden offenes und mit Dichtungssitzen ausgestattetes Rohr für Frisch- und Abluft mit zwei auf gemeinsamer Verbindungsstange   angebrachten Ventiltellern   und mit zwischen denRohrenden und   den Ventiltellern befindlichen Dichtungs-   ringen auszeichnet, wobei die Verbindungsstange, in der Rohrachse angeordnet und die Länge des Rohres beiderseits überschreitend im Rohr längsbeweglich gelagert ist. Nach einem weiterenKennzeichen der Erfindung ist dabei die Verbindungsstange in der Weise längsbeweglich gelagert, dass sie ihre Auflager in den Stützlagern nur punktförmig berührt.

   Dies hat den Zweck, ein Festsetzen von eindringendem Staub zwischen Verbindungsstange und Lager unwirksam zu machen und eine reibungslose Längsverschiebung der Verbindungsstange mit ihren Ventiltellern bei Druck und Sog zu ermöglichen. 



   Zwei Ausführungsbeispiele sind in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen Fig. 1 die eine Ausführungsform in einem Vertikallängsschnitt durch das Ventil, Fig. 2 die Innenansicht eines Ventiltellers, Fig. 3 die Lagerung der Verbindungsstange mit Rollen und Rollenhaltern, Fig. 4 die zweite Ausführungsform in einem Vertikallängsschnitt durch das Rohr, Fig. 5 die Draufsicht auf einen Ventilteller von der Innenseite gesehen und Fig. 6 die Draufsicht auf die Lagerung der Verbindungsstange mit Kugeln und Kugelhaltern. 



   In den Fig. 1-3 ist mit 1 ein im Mauerwerk M angebrachtes, an seinen beiden vorstehenden Enden mit Flanschen 8 und 9 versehenes Metallrohr bezeichnet. 6 und 7 sind Ventilteller mit Rinnen 2 bzw. 3 und in denselben angebrachten Gummidichtungsringen 4 und 5. Die Ventilteller sind nach aussen   gewölbt und   innen hohl gewölbt. Die Naben derselben tragen die Bezeichnung 12 bzw. 13. Von diesen Naben gehen strahlenförmig Verstärkungsrippen 10 bzw. 11 aus. Die Ventilteller haben eine gemeinsame, in den Naben 12,13 befestigte Verbindungsstange 14. 



   Diese Verbindungsstange ist in je drei Rollen   151,   161, 171, 181, 191 abstandsweise voneinander und spielraumgebend gelagert, u. zw. in Rollenhaltern 15, 16,   17, 18   und 19, welch letztere unweit der Rohrenden an der inneren Wandung des Rohres 1 radial zur Verbindungsstange 14 befestigt sind. 



   Auf den Rollenhalter ist je ein Auflagering 20 bzw. 21 vorgesehen. Zwischen dem Auflagering 20 und der Nabe 12 des Ventiltellers 6 befindet sich auf der Verbindungsstange eine dieselbe umwindende Schraubenfeder 22. Ebenso ist zwischen dem Auflagering 21 und der Nabe 13 des Ventiltellers 7 eine Schraubenfeder 23 vorgesehen. BeideFedern sind in der dargestelltenNormallage desSchutzventilsnahezu entspannt und gestatten einen ungehinderten Eintritt der Aussenluft A in das Rohr 1 sowie einen ungehindertenzutritt derselben in denFrischluftstollen F, welcher   mitFrischluft   gefüllt ist. Dabei ist der Abstand zwischen der Anpressfläche 8 des Rohrflansches und dem Dichtungsring 4 des Ventiltellers 6 gleich gross wie der Abstand zwischen der Anpressfläche 9 des Rohrflansches und dem Dichtungsring 5 des Ventiltellers 7. 



   In dieser Normallage kann mit der Aussenluft vermischter Staub in das Rohr eindringen und auf der Achse 14 einen Film bilden. Jedoch wird die Funktion des Ventils dadurch nicht gestört, weil jede der vorgesehenen sechs Rollen mit ihrem veränderlichen Stützpunkt auf der Verbindungsstange 14 nur lose in Berührung kommt. 

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   Treten, hervorgerufen durch eine Explosion, DruckwellenD auf, so wird   derVentilteller   6 mit seinem Dichtungsring 4 gegen den Flansch 8 gedrückt, und die Luftzufuhr in den Stollen wird unterbrochen. Während   der Schliesszeit   noch in   dasRohr eindringende Druckwellen wirkenauf den Ventilteller 7 und   beschleunigen   dieSchliessbewegung. Die Feder   22 ist jetzt maximal gespannt und die Feder 23 ist vollständig entspannt. 



   Beim Nachlassen der Druckwelle bringen die Federn 22 und 23 die Ventilteller 6 und 7 wieder in die Normalstellung zurück. so dass die Aussenluft A wieder freien Zugang zum Frischluftstollen F hat. 



   Als Nachwirkung auftretender Druckwellen entsteht gewöhnlich ein Sog S, wobei die Ventilteller 6 und 7 in gleicher Weise funktionieren wie bei auftretenden Druckwellen, nur in umgekehrter Richtung. 



   Die in den Fig. l und 4 gestrichelten Linien der dargestellten Ventilteller gelten bei auftretenden Druckwellen. 



   Die Verbindungsstange 14 zeigt nun an ihrem Ende innerhalb der Nabe 12 einen zylindrischen Ansatz 27. Ferner ist eine Stopfbüchse 30 in die Nabe 12 eingeschraubt. Zwischen dem zylindrischen Ansatz 27 und der   inneren Hohlwölbung des Ventiltellers   7 befindet sich ein Gummiring 29. Ebenso sind zwischen dem zylindrischen Ansatz 27 und   der Stopfbüchse 30 zwei   aufeinander liegendeGummiringe 28 vorgesehen. Diese Polsterung, mit welcher übrigens auch der Ventilteller 6   übereinstimmend   ausgerüstet ist, verhindert den   zerstörendenEinfluss   der   kinetischenEnergie beim Aufprallen der Druckwellen   auf den Ventilteller 6 und umgekehrt bei eintretendem Sog auf den Ventilteller 7. 



   Im Unterschied zum   ersten Ausführungsbeispiel sind beim zweiten AusRirmngsbeispiel gemäss den Fig. 4   bis 6 Kugeln 24. 25, 26, welche in spielraumgewährenden Kugelhaltern   15, 16, 17, 18, 19   angeordnet sind. vorgesehen. 



   Sollte in die Achslager der Rollen beim   er, sten Ausführungsbeispiel   oder in die Kugelhalter beim zweiten Ausführungsbeispiel Staub eindringen, so dass sich die Rollen oder Kugeln nicht mehr richtig drehen, so wird die Funktion der Ventile dadurch nicht gestört, da   diePunktlagerung   auch dann erhalten bleibt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Druckwellen-Schutzventil für   Luftschutzräume,   gekennzeichnet durch ein das Mauerwerk (M) des Luftschutzraumes durchquerende, an beiden Enden offenes und mit   Dichtungitzen (8. 9)   ausgestattetes Rohr (1) für Frisch- und Abluft mit zwei auf gemeinsamer Verbindungsstange (14) angebrachten Ventiltellern (6, 7) und mit zwischen den Rohrenden und den Ventiltellern befindlichen Dichtungsringen (4, 5), wobei die Verbindungsstange, in der Rohrachse angeordnet und die Länge des Rohres beiderseits   übersci1rel-   tend, im Rohr längsbeweglich gelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Schutzventil nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstange (14) ihre Auflager (17', 18', 19'bzw. 24, 25, 26) in den Stützlagern nur punktförmig berührt 3. Schutzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlager als in Rollenhalter (15, 16, 17, 18) drehbare Rollen (17', 18', 19') ausgebildet sind, wobei an den Rollenhalter je ein Auflagering (20 bzw. 21) für eine sich gegen den zugeordneten Ventilteller (22 bzw. 23) abstützende Schraubenfeder (22 bzw. 23) vorgesehen ist.
    4. Schutzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützlager als Kugeln (24, 25, 26) ausgebildet sind, welche in Kugelhaltern (15, 16, 17, 18, 19) angeordnet sind, wobei an den Kugelhaltern je ein Auflagering (20 bzw. 21) für eine sich gegen den zugeordneten Ventilteller (22 bzw. 23) abstützende Schraubenfeder (22 bzw. 23) vorgesehen ist.
    5. Schutzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilteller mit einer Rinne (2 bzw. 3) und darin befindlichem Gummiring (4 bzw. 5) versehen sind, sowie dass die Enden des Rohres (1) mit je einem Flansch (8. 9) ausgestattet sind, der als Anpressfläche für den Gummiring dient.
    6. Schutzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das eine in derNähe des Ventiltellers sitzendeEnde der Verbindungsstange (14) mit einem zylindrischen Ansatz (28) versehen ist und dass zwischen dem Ansatz und der inneren Hohlwölbung des Ventiltellers sowie zwischen dem Ansatz und einer die Kupplung von Verbindungsstange und Ventilteller sichernden Stopfbüchse (30) Gummiring (28, 29) vorgesehen sind.
AT384863A 1962-05-14 1963-05-13 Druckwellen-Schutzventil für Luftschutzräume AT237856B (de)

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