AT237826B - Vorrichtung zum Zubereiten von heißen Getränken - Google Patents

Vorrichtung zum Zubereiten von heißen Getränken

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AT237826B
AT237826B AT682163A AT682163A AT237826B AT 237826 B AT237826 B AT 237826B AT 682163 A AT682163 A AT 682163A AT 682163 A AT682163 A AT 682163A AT 237826 B AT237826 B AT 237826B
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plug
piston
bore
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hot beverages
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AT682163A
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Peter Bodum As
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  Vorrichtung zum Zubereiten von heissen Getränken 
Das Stammpatent betrifft eine Vorrichtung zum Zubereiten von heissen Getränken, bestehend aus einem Kolben, in dessen Mündung ein im wesentlichen kegelstumpfförmiger, aus nachgiebigem Material bestehender Pfropfen dichtschliessend eingesetzt ist, der einen Filtertrichter trägt, dessen Rohr sich durch eine Bohrung im Pfropfen bis nahe an den Boden des Kolbens erstreckt, wobei die Bohrung des Pfropfens mit einer oder mehreren   längsverlaufenden   Nuten versehen ist, welche sich von der Oberseite des Pfropfens bis nahe an seine Unterseite erstrecken. 



   Die Erfindung betrifft eine   Weiterentwicklung diesesKaffeekolbens und bezweckt,   gewisse Nachteile der bisherigen Ausführung zu beheben. 



     Die Ausgestaltung des Pfropfens nach dem Stammpatent   bezweckt, sicherzustellen, dass bei einem bestimmten höchstzulässigen Unterdruck im Kolben Luft durch die längsgehenden Nuten des Pfropfens unter Erweiterung des unteren Teiles desselben eingelassen wird, welcher somit als Sicherheitsventil wirkt. Es   hat sich jedoch herausgestellt, dass auch bei Verwendung gleichartiger Pfropfen für verschiedene Kaffee-    kolben gleichen Typs und gleicher Grösse die Wirkungsweise nicht gleichartig wird, da der Pfropfen in einigen Fällen bereits bei   250/0   Vakuum, in andern Fällen erst bei etwa   70o   Vakuum Luft einlässt. Ferner sitzt der Pfropfen, der einen permanenten Bestandteil des Filtertrichters darstellen soll, in einigen Fällen nicht genügend fest am Trichterrohr.

   Beide Nachteile haben eine gemeinsame Ursache, u. zw. die, dass die gewöhnlich aus Glas bestehenden Kolben und Filtertrichter nicht mit genügend kleinen Toleranzen gegenüber den als Spritzguss hergestellten Gummipfropfen hergestellt werden können. Der Pfropfen wird daher dasFiltertrichterrohr in einigen Fällen verhältnismässig straff, in   ändern Fällen   verhältnismässig lose umschliessen und somit eine unterschiedliche Vorspannung aufweisen, die der Luftdruck überwinden muss, um den Pfropfen zwecks Einlassen von Luft in den Kolben zu erweitern. Diese Vorspannung wird umso bedeutungsvoller, als der Luftdruck, der den Pfropfen zu erweitern sucht, nicht auf den ganzen inneren Umfang des Pfropfens, sondern nur auf einen der Summe der Breiten der Nuten entsprechenden Bruchteil diesesUmfanges wirkt.

   Die Nuten können jedoch nur eine beschränkte Breite besitzen, wenn der Pfropfen eine angemessene Anlagefläche am   Filtertrichterrohr   und einen genügend festen Sitz auf diesem beibehalten soll. 



   Erfindungsgemäss wird es nun möglich, den Luftdruck auf einen weit grösseren Anteil des Umfanges der Bohrung des Pfropfens als bisher einwirken zu lassen, wobei gleichzeitig ein genügend fester Sitz auf   dem Filtertrichterrohr   auch bei unterschiedlichem Durchmesser desselben gewährleistet wird, wenn die Nut bzw. die Nuten schraubenlinienförmig mit wenigstens einer Windung über den Umfang der Bohrung des Pfropfens verlaufen. Bei dieser Ausgestaltung können die Nuten mit einer solchen Breite gestaltet werden, 
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 Gleichzeitig umschlingen aber die   schmalen Rippen oder Gewindegänge   wie   eineUmschnürung   das Filtertrichterrohr über dessen ganzen Umfang und halten es dadurch wirksam fest.

   Die schmalen Rippen sind an sich nachgiebiger als die bei der bisherigen Ausführung benutzten, breiten Wandabschnitte der Bohrung 

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 und können sich daher besser   unterschiedlichen Durchmessern des Filtertrichterrohres   anpassen. Zu diesem Zwecke können weiters die zwischen den   schraubenförmigen Nuten verbleibenden   Rippen eine vom Boden der Nuten in Richtung auf die Achse der Bohrung abnehmende Breite und somit   z. B. ha1blaeisförmigen   oder   segmentförmigenQuerschnitt   aufweisen, wodurch eine gute Zusammendrückbarkeit der Rippen in radialer Richtung und damit eine gute Anpassung des Pfropfens an unterschiedliche Durchmesser des Filtertrichterrohres innerhalb der gegebenen Toleranzen gewährleistet wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel eines Gummipfropfen für einen Kaffeekolben nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Teilschnitt einer Seitenansicht und Fig. 2 eineDraufsicht des Pfropfens. 



   Der dargestellte Pfropfen hat einen im wesentlichen   kegelstumpfförmigen Teil 1.   dessen breites, oberes Ende mit einem Wulst 2 versehen ist und dessen unteres Ende einen verhältnismässig dünnwandigen zylindrischen Teil 3 bildet, dessen Aussendurchmesser etwas kleiner ist als der kleinste Durchmesser des kegelstumpfförmigen Teiles   l,   so dass eine Abstufung 4 gebildet wird, die ein gewisses Spiel zwischen der Innenseite des Halses des Kaffeekolbens und dem Umfang des Teiles 3 sicherstellt. Der Pfropfen hat eine axiale Bohrung 5, deren Durchmesser im wesentlichen dem Innendurchmesser des dünnwandigen Teiles 3 entspricht und deren Wandung mit einer schraubenförmigen Nut 6 versehen ist, die aus mehreren Windungen besteht und eine solche Breite hat, dass die zwischen den Windungen der Nut verbleibenden Rippen 7 schmaler sind als die Nut.

   Die Nut erstreckt sich bis kurz unterhalb der Abstufung 4, so dass der Atmosphärendruck in der Nut auf die Innenseite des Teiles 3 einwirken und diesen bei einem gewissen Unterdruck imKolben erweitern kann, umLuft in den Kolben einzulassen. Da die Nut 6 breiter ist als die Rippe 7, wirkt der Luftdruck auf mehr als die Hälfte des inneren Umfanges des Teiles 3.

   Durch die Querschnittsform der Rippe 7 wird jedoch normalerweise eine fast nur linienförmige Berührung zwischen der Rippe und dem   die Bohrung durchsetzenden Steigrohr des Filtertrichters des Kaffeekolbens   bestehen, so dass je nach dem radialen Zusammendrücken der Rippe 7 entsprechend dem Durchmesser des Steigrohres und der hiedurch   bedingten Breite der Berührungsfläche   zwischen Rippe und Steigrohr der Atmosphärendruck in der Tat auf etwa   80 - 950/0   des Innenumfanges des Teiles 3 einwirken kann. 



   Die Rippe kann statt der dargestellten segmentförmigen Querschnittsform auch z. B. trapezförmigen oder dreieckigen Querschnitt, vorzugsweise mit gerundeten Ecken, aufweisen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Zubereiten von heissen Getränken, bestehend aus einem Kolben, in dessen Mündung ein im wesentlichen kegelstumpfförmiger aus nachgiebigem Material bestehender Pfropfen dichtschliessend eingesetzt ist, der einen Filtertrichter trägt, dessen Rohr sich durch eine Bohrung im Pfropfen bis nahe an den Boden des Kolbens erstreckt, wobei die Bohrung des Pfropfens mit einer oder mehreren längsverlaufenden Nuten versehen ist, welche sich von der Oberseite des Pfropfens bis nahe an seine Unterseite erstrecken, nach Patent Nr. 212992, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut bzw. die Nuten (6) schraubenlinienförmig mit wenigstens einer Windung über den Umfang der Bohrung (5) des Pfropfens verlaufen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den schraubenförmigen Nuten (6) verbleibenden Rippen (7) eine vom Boden der Nuten in Richtung auf die Achse der Bohrung (5) abnehmende Breite aufweisen.
AT682163A 1959-05-21 1963-08-26 Vorrichtung zum Zubereiten von heißen Getränken AT237826B (de)

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DE212992X 1959-05-21
DK237826X 1962-11-15

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AT237826B true AT237826B (de) 1965-01-11

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