AT237143B - Szintillator zum Zählen von α-Teilchen und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Szintillator zum Zählen von α-Teilchen und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
- Publication number
- AT237143B AT237143B AT906062A AT906062A AT237143B AT 237143 B AT237143 B AT 237143B AT 906062 A AT906062 A AT 906062A AT 906062 A AT906062 A AT 906062A AT 237143 B AT237143 B AT 237143B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- scintillator
- carrier
- particles
- counting
- solvent
- Prior art date
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- 239000002245 particle Substances 0.000 title description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 5
- 239000002904 solvent Substances 0.000 claims description 10
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 7
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 6
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 6
- 239000004014 plasticizer Substances 0.000 claims description 4
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 claims description 3
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 claims description 3
- 239000006104 solid solution Substances 0.000 description 4
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 4
- NTIZESTWPVYFNL-UHFFFAOYSA-N Methyl isobutyl ketone Chemical compound CC(C)CC(C)=O NTIZESTWPVYFNL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- UIHCLUNTQKBZGK-UHFFFAOYSA-N Methyl isobutyl ketone Natural products CCC(C)C(C)=O UIHCLUNTQKBZGK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 239000013543 active substance Substances 0.000 description 3
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 3
- 125000002496 methyl group Chemical group [H]C([H])([H])* 0.000 description 3
- 238000004320 controlled atmosphere Methods 0.000 description 2
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 2
- 239000012780 transparent material Substances 0.000 description 2
- 239000004793 Polystyrene Substances 0.000 description 1
- 239000005083 Zinc sulfide Substances 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- JJWKPURADFRFRB-UHFFFAOYSA-N carbonyl sulfide Chemical compound O=C=S JJWKPURADFRFRB-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000006060 molten glass Substances 0.000 description 1
- 229920002223 polystyrene Polymers 0.000 description 1
- 229920002102 polyvinyl toluene Polymers 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000000758 substrate Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052984 zinc sulfide Inorganic materials 0.000 description 1
- DRDVZXDWVBGGMH-UHFFFAOYSA-N zinc;sulfide Chemical compound [S-2].[Zn+2] DRDVZXDWVBGGMH-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Landscapes
- Measurement Of Radiation (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Szintillator zum Zählen von a-Teilchen und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Szintillator zum Zählen von a-Teilchen und auf ein Verfahren zu seiner Herstellung. Es ist bekannt, für solche Szintillatoren anorganische Pulver als aktive Stoffe zu verwenden, die unter der Einwirkung der a-Teilchen aufleuchten, z. B. Zinksulfid. Ganz abgesehen von
EMI1.1
Tatsache,Weglänge von a-Teilchen, eine weitere Schwierigkeit auf. Obgleich der anorganische aktive Stoff immer in sehr dünnen Schichten Verwendung findet, sind die Schichten infolge der Kornstruktur häufig jedoch nicht homogen genug, was die erforderliche Genauigkeit nachteilig beeinflusst.
Der Szintillator nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem fluoreszierenden Kunststoffszintillator mit einer Dicke von höchstens 100 u besteht, der aus einem fluoreszierenden organischen Stoff in fester Lösung in einem lichtdurchlässigen Material aufgebaut ist. Dieser Szintillator ist sehr homogen, so dass die mit ihm durchgeführten Messungen sehr genau sind. Weiter ist seine Dicke derartig, dass auch beim Vorhandensein anderer Strahlen nur a-Teilchen gezählt werden ; die Energie von 8-, y- und kosmischen Strahlen ist so gross, dass sie durch den Szintillator hindurchgehen, ohne dass sie den wirksamen Stoff zum Szintillieren bringen.
EMI1.2
Stoffe in festen Lösungen Verwendung finden, sind z. B. Polystyrol und Polyvinyltoluol.
Insbesondere enthält der Szintillator auch einen Weichmacher. Das dünne Produkt ist dann weniger zerbrechlich.
Aus einer festen Lösung eines fluoreszierenden organischen Stoffes in einem lichtdurchlässigen Material bestehende Szintillatoren sind an sich bekannt. Sie wurden jedoch stets zum Bestimmen von 8-und y-Strahlen verwendet, wobei sie die Form von Stäben, Zylindern oder Scheiben haben.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf ein Verfahren zum Herstellen solcher Szintillatoren. Zu diesem Zweck wird eine sirupartige Flüssigkeit, die aus dem fluoreszierenden Szintillatorkunststoff, einem geeigneten Lösungsmittel und gegebenenfalls einem Weichmacher besteht, auf einen Träger aufgebracht und das Lösungsmittel verdampft, wobei die Konzentration der Flüssigkeit und die Dicke der aufgebrachten Schicht derartig sind, dass sich nach Verdampfen des Lösungsmittels ein Szintillator mit einer Dicke von höchstens 100 li ergibt. Die sirupartige Flüssigkeit wird auf einen Träger von z. B. Glas oderMethylpolymetacrylat aufgebracht. Die Verdampfung des Lösungsmittels, z. B. des Methylisobutylketons, karm in einer kontrollierten Atmosphäre oder an der Luft erfolgen.
Der erhaltene Film kann erfindungsgemäss entweder auf dem Träger verbleiben, der in diesem Fall vorteilhaft in Form eines Lichtführers aufgebaut sein kann, der sich dazu eignet, die emittierten Photonen dem Detektor, z. B. einem Photoelektronenvervielfacher, zuzuführen, oder aber vom Träger abgelöst und dann gesondert verwendet oder auf einen andern Träger aufgebracht werden. Dies hängt vom verwendeten Träger ab. Findet ein Glasträger Verwendung, so ist der Film ablösbar. Dies kann in Wasser oder trocken erfolgen, je nach der Dicke und Zerbrechlichkeit des erhaltenen Films. Finden ein Träger aus Methylpolymetacrylat und reines Methylisobutylketon als Lösungsmittel Verwendung, so ist der Film nicht vom Träger lösbar, weil das Lösungsmittel
<Desc/Clms Page number 2>
den Träger oberflächlich angegriffen hat.
Der Film sitzt dann fest auf dem Träger. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass sich ein mechanisch festes Ganzes ergibt. Der Träger kann dabei als Lichtführer dienen.
In diesen Trägern. können nach dem Aufbringen und Trocknen verschiedenartige Risse entstehen, die vom
Fachmann mit dem englischenAusdruck"crazing"bezeichnet werden. DieserMangel lässt sich durch eine
Wärmebehandlung beheben.
Auf diese Weise sind fluoreszierende Kunststoffszintillatoren mit einer Dicke zwischen 10 und 100 IL erzielbar.
Gemäss einem besonderen Verfahren werden Späne eines fluoreszierenden Kunststoffszintillators in reinem Methylisobutylketon in einer Konzentration von 40% gelöst. Das Gemisch muss tüchtig gerührt werden, um eine guteHomogenität zu erhalten. Erforderlichenfalls wird die sirupartige Flüssigkeit filtriert, z. B. durch geschmolzenes Glas mit einer Porosität I oder II. Die Flüssigkeit kann auch im Vakuum entgast werden. Das Bestreichen des Trägers erfolgt in einer trockenen vor Staub und Lufiströmen geschützten Um- gebung. Die Oberfläche des aus Glas oder Methylpolymetacrylat bestehenden Trägers muss völlig flach und horizontal sein. Das Bestreichen erfolgt mit Hilfe einer scharfen Kante eines kleinen Schabers z.
B. inForm eines Parallelepipedes oder mit Hilfe der Erzeugenden eines umlaufenden zylindrischen Schabers.
Der Abstand zwischen dem Schaber und dem Träger und die Gestalt des Schabers beeinflussen die Stärke des erhaltenen Films, die sich auf diese Weise einstellen lässt. Die Bewegung des Schabers und des Trägers in bezug aufeinander ist dadurch erzielbar, dass sich entweder der Träger oder der Schaber oder beide bewegen. In bestimmten Fällen kann eine relative Verschiebung des Trägers in bezug auf den Schaber gemäss einer Zickzacklinie vorteilhaft sein.
Das Trocknen erfolgt vorzugsweise an der Luft bei einer Temperatur von etwa 400 C in einer trockenen staub-und luftstromfreien Umgebung. Es kann auch in einer kontrollierten Atmosphäre erfolgen, z. B. unter herabgesetztem Druck und/oder in einer mit Dämpfen des Lösungsmittels gesättigten Atmosphäre.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Szintillator zum Zählen von a-Teilchen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem fluoreszierendenKunststoffszintillator mit einer Dicke von höchstens 100 IL besteht, der aus einem fluoreszierenden organischen Stoff in fester Lösung in einem lichtdurchlässigen Material aufgebaut ist.
Claims (1)
- 2. Szintillator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er weiter einen Weichmacher enthält.3. Verfahren zumHerstelIen eines Szintillators nachAnspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine sirupartige Flüssigkeit, die aus dem fluoreszierenden Szintillatorkunststoff, einem geeigneten Lösungsmittel und gegebenenfalls einem Weichmacher zusammengesetzt ist, auf einen Träger aufgebracht und das Lösungsmittel verdampft wird, wobei die Konzentration der Flüssigkeit und die aufgebrachteDicke derartig sind, dass sich nach dem Verdampfen des Lösungsmittels ein Szintillator mit einer Dicke von höchstens 100 li ergibt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR237143X | 1961-11-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT237143B true AT237143B (de) | 1964-11-25 |
Family
ID=8882909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT906062A AT237143B (de) | 1961-11-21 | 1962-11-19 | Szintillator zum Zählen von α-Teilchen und Verfahren zu seiner Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT237143B (de) |
-
1962
- 1962-11-19 AT AT906062A patent/AT237143B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2028903A1 (de) | Lichtempfindliche Masse | |
| DE1254257B (de) | Verwendung von zwei uebereinanderliegenden, plaettchenfoermigen Koerpern als fuer Neutronen und Gammastrahlung empfindliches Element in Dosimeter-Plaketten und Verfahren zur Auswertung | |
| DE2264407B2 (de) | Flüssigkristall-Anzeigeeinrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung Ausscheidung aus: 2238429 | |
| DE1943391B2 (de) | Verfahren zum Herstellen von Bildern | |
| DE69311740T2 (de) | Niedrige sauerstoffdurchlässigkeit anzeigendes system | |
| DE3788061T2 (de) | Strahlungsvernetzbare Zusammensetzungen für hydrophile Beschichtungen. | |
| DE1524924A1 (de) | Verfahren und Konstruktion zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen mit einem Elektronenstrahl | |
| DE1594044C3 (de) | Verwendung von Epoxyharz-Härter-Gemischen zum Herstellen von optischen Laminaten | |
| DE1258099B (de) | Verfahren zur Herstellung viskositaetsstabiler Polyaethylenoxyde | |
| DE94919T1 (de) | Anorganische ionenaustauscher-filme bestehend aus schichtenfoermigen unloeslichen sauren salzen von vierwertigen metallen und/oder deren derivate, und verfahren zur deren herstellung. | |
| AT237143B (de) | Szintillator zum Zählen von α-Teilchen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2711717A1 (de) | Ionen-radikalsalze, verfahren zu ihrer herstellung sowie aus den salzen hergestellte elemente | |
| DE2325998B2 (de) | Flüssigkristallzelle und Verfahren zur Herstellung derselben | |
| DE3444556C2 (de) | ||
| DE2704776A1 (de) | Fluessigkristallelement, verfahren zu seiner herstellung sowie verwendung desselben | |
| DE1940348C3 (de) | Verfahren zur Messung einer Rontgenstrahlendosis aufgrund der Farbänderung eines Stoffes | |
| DE1241001B (de) | Szintillatorkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE19637471C2 (de) | Dosimetermaterial, Alanindosimeter und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE102016101918A1 (de) | Herstellungsverfahren fiir orientierte Zeolith-Filme | |
| US2202048A (en) | Luminous material and a method for manufacturing the same | |
| DE3107635A1 (de) | Kristallischer koerper aus quecksilber (ii)-iodid fuer einen strahlungsdetektor und verfahren zur herstellung eines solchen koerpers | |
| US3548191A (en) | Plastic track-type detector for slow neutrons having the neutron conversion substance uniformly dispersed therein | |
| DE1900331A1 (de) | Schichttraegerelement,insbesondere fuer photographische und Magnetbandzwecke | |
| DE604456C (de) | Verfahren zur Verminderung der elektrischen Erregbarkeit von Folien und aehnlichen kuenstlichen Gebilden | |
| DE2314633C3 (de) | Visuell ablesbarer Farbindikator für die Dosis ionisierender Strahlen |