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Logaritmisch periodische Antenne
Die Erfindung betrifft eine logaritmisch periodische Antenne.
Eines der am besten für ein breites Frequenzband geeigneten Antennentypen ist die sogenannte lo- garithmisch periodische Antenne. d. h. eine Antenne mit einer Reihe je an einer gemeinsamen Anschlussleitung angeschlossenen Dipole, die parallel zueinander angeordnet sind und deren Zwischenräu- me, wie auch deren Längen. längs der gemeinsamen Anschlussleitung linear konvergieren. Dies bedeutet, dass der Abstand jedes Dipols zum vorhergehenden Dipol und zum nächsten Dipol in einem für alle Dipole gleichem Verhältnis zueinander stehen und auch die Länge jedes Dipols in einem für alle Dipole gleichem Verhältnis zur Länge des vorhergehenden Dipols steht.
Obwohl dies nicht unbedingt notwendig ist, wird die Antenne, auch aus konstruktiven Gründen, meistens aus zwei, je an einem Leiter eines Speisekabels anzuschliessenden, zueinander parallelen Flächen aufgebaut, die je mit einer Reihe abgestutzten dreieckigen Zähne mit zum Ende konvergierenden Längen und Zwischenräumen versehen sind.
Gemäss der Erfindung hat es sich herausgestellt, dass besonders günstige Ergebnisse erzielt werden, wenn der Scheitelwinkel 6 der Zähne dem Winkel a zwischen den Geraden, welche die Zahnscheitel miteinander verbinden, gleich ist.
Weiter hat es sich günstig erwiesen, die Basisbreite jedes Zahns, längs der Mittellinie der Antennenfläche gemessen, dem geometrischen Mittel der Abstände längs der Mittellinie zu den Basen der nächsten Zähne gleich zu machen.
Weil die Antennenflächen an verschiedenen Leitern eines Speisekabels angeschlossen sind, müssen sie voneinander isoliert sein, und es ist meistens empfehlenswert, die Antenne auch vom Befestigungsorgan zu isolieren. Dies kann mit Hilfe zylindrischer in der Mitte mit einem Kragen versehener Abstandhalter aus verlustar. mem Kunststoff erfolgen. Durch den Kragen wird eine Vergrösserung des Kriechweges längs der Oberfläche erzielt.
Die Antennenflächen können aneinander bzw. am Befestigungsorgan befestigt sein, mittels durch den isolierenden Kunststoff hindurchragenden, ebenfalls aus isolierendem Kunststoff gefertigten Bolzen oder Nieten.
Die Erfindung wird weiter erläutert an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Antenne darstellt.
Fig. 1 ist eine Draufsicht einer erfindungsgemässen Antenne. Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Antenne aus Fig. 1. Fig. 3 ist ein Diagramm des Gewinns und des Vor-Rückverhältnisses einer Antenne gemäss Fig. 1 und 2.
In den Fig. 1 und 2 ist 1 die obere Antennenfläche, während 2 die untere Antennenfläche ist, welche in Fig. 1 nicht völlig sichtbar ist. Die Antennenflächen 1 und 2 bestehen je aus einem zentralen Träger 3 mit an beiden Seiten wechselweise angeordneten rechten Zähnen 4und linken Zähne 5. Der Träger 3 und die Zähne 4 und 5 sind in einem Bearbeitungsgang aus einem Stück Metallblech gestanzt. Die Zähne des unteren und des oberen Trägers liegen paarweise einander gegenüber.
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Die Länge der Z : lhne nimmt vom einen Ende des Trägers zum andern Ende regelmässig zu, desgleichen die Zwischenräume zwischen den Zähnen, so dass die Zahnscheitel auf Linien liegen, die einen Winkel oc einschliessen. dessen Winkelhalbierende die Mittellinien der Träger sind.
Der Abstand zwischen den beiden Antennenflächen, die einander parallel sind, kann ungefähr 10 mm betragen.
Zwischen den Antennenflächen 1 und 2 sind Abstandstückchen 6 aus einem isolierenden Kunststoff angeordnet, die in der Mitte mit einem Kragen versehen sind, damit der Kriechweg längs der Oberfläche soviel wie möglich verlängert wird.
Ähnliche Abstandstückehen werden zwischen der unteren Antennenfläche 2 und dem Befestigungsorgan 7, mittels welchem die Antenne z. B. an einem Mast befestigt werden kann, angebracht.
Die Antennenflächen 1 und 2 sind aneinander bzw. am Befestigungsorgan befestigt mittels durch die Abstandsstückchen 6 hindurchragende Bolzen oder Nieten 8 aus einem kräftigen isolierenden Kunststoff.
Die Speiseleitung wird mittels eines wasserdichten Anschlusskastens 9 mit den schmalen Enden der Antennenflächen 1 und 2 verbunden.
Die wichtigsten Eigenschaften eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemässen Antenne sind in Fig. 3 dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel betrifft eine Antenne. bei welcher die Länge des längsten Dipolelements, welches die niedrigste Frequenz bestimmt, 33. 5 cm beträgt. Jedes weitere Dipolelement istum einen Faktor 0, 94kürzerundessindinsgesamtfünfzehnDipolelemente vorgesehen, wobei das kürzeste, das die höchste Frequenz bestimmt, ungefähr 15 cm lang ist.
Der Winkel CI. zwischen den Linien, welche die Zahnscheitel miteinander verbinden, beträgt etwa 120.
Es kommen abgestutzt dreieckige Zähne zur Verwendung, deren Flanken senkrecht zu den Linien stehen, welche die Zahnscheitel miteinander verbinden, was die besten Eigenschaften liefert. Die Basisbreiten der Zähne. längs der Mittellinie der zentralen Träger gemessen. sind derart gewählt, dass die Breite jedes Zahns das geometrische Mittel der Abstände längs der Mittellinie zu den Basen der nächsten Zähne ist.
Eine solche Antenne ist geeignet für die gesamten Fernsehbänder IV und V (470 MHz... 790 MHz) und hat einen waagrechten Öffnungswinkel von weniger als 450 über diesen ganzen Frequenzbereich. Das Stehwellenverhältnis beträgt bei Abschluss mit 75 Ohm weniger als 2,0 über den ganzen Bereich.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, sind der Gewinn G mit Bezug auf eine abgestimmte Dipolantenne und das Vor-Rückverhältnis R über den gesamten Bereich sehr günstig.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Logarithmisch periodische Antenne mit zwei, je an einem Leiter einer Speiseleitung anzuschlie- ssenden parallelen Flächen, die je mit einer Reihe abgestutzten dreieckigen Zähne mit zu den Enden konvergierenden Längen und Zwischenräumen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelwinkel ss der Zähne dem Winkel CI. zwischen den Geraden, welche die Zahnscheitel miteinander verbinden, gleich ist.