AT237009B - Fahrbare Einrichtung zum Ausräumen von Eisenbahnbettungsschotter - Google Patents

Fahrbare Einrichtung zum Ausräumen von Eisenbahnbettungsschotter

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AT237009B
AT237009B AT588061A AT588061A AT237009B AT 237009 B AT237009 B AT 237009B AT 588061 A AT588061 A AT 588061A AT 588061 A AT588061 A AT 588061A AT 237009 B AT237009 B AT 237009B
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AT
Austria
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clearing
track
mobile device
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clearing chain
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Application number
AT588061A
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English (en)
Inventor
Franz Plasser
Josef Ing Theurer
Original Assignee
Plasser Bahnbaumasch Franz
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  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

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  Fahrbare Einrichtung zum Ausräumen von Eisenbahnbettungsschotter 
Es sind bereits   vielerlei Einrichtungen zum Ausräumen von Bettungsschotter   bekanntgeworden, die mit einer unterhalb der Schwelle des Gleises in waagrechter Ebene umlaufenden Räumkette ausgerüstet sind, welche von einer am Fahrgestell gelagerten lotrechten Welle angetrieben ist. 



   Es wurden auch schon Einrichtungen dieser Art bekannt, bei denen der sich unterhalb des Gleises er- streckende Trag- und Führungsrahmen der Räumkette aus lösbar miteinander gekuppelten Teilen bestand. 



   Trotzdem bereitet die Verwendung solcher Einrichtungen an Gleisstrecken, bei denen der zum Ein- bringen der Kette verfügbare Raum nur gering bemessen ist, nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten. Ins- besondere treten solche Schwierigkeiten beispielsweise in Bahnhöfen auf, wo seitlich des Gleises ein Bahn- steig oder ein anderes Hindernis verläuft und zwischen den Köpfen der Schwelle und diesem längsverlau- fenden Hindernis nur ein Zwischenraum von wenigen Dezimetern verbleibt. 



   Ziel der Erfindung ist es,   die Räumkette   einer Einrichtung obenbeschriebener Gattung auch in solchen Fällen einbringen zu können und dieses Ziel wird vornehmlich dadurch erreicht, dass die Teile des Führungsrahmens der Räumkette in einem ausserhalb der Schwellenköpfe befindlichen Bereich gelenkig mitsammen verbunden sind und zum Zweck des Ein- und Ausbaues um diese Gelenkverbindungen in eine zur Gleisachse parallele, ausserhalb der Schwellenköpfe verlaufende Ebene ausschwenkbar sind. 



   Da die einzelnen Teile des   Trag- und Führungsrahmens   der Räumkette schlank dimensionierbar sind und meist nur eine geringe Breite besitzen, wird es dadurch möglich, diese Rahmenteile auch auf engstem Raum in den Schotter einzugraben und unter das Schwellenniveau zu bringen. Ist der Rahmen fertigmontiert, verursacht das Einbringen und Schliessen der flexiblen Räumkette nur mehr geringere Schwierigkeiten. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen in einem Querschnitt gemäss Fig. 1, einer schematischen Draufsicht (ohne Fahrgestell) nach Fig. 2 und in einem Längsschnitt nach Fig. 3 dargestellt. 



  Hiebei ist Fig. 1 ein Schnitt nach Linie I-I und Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2. 



   Das Fahrgestell 1 der Maschine trägt eine von einem Motor 2 über ein Getriebe 3 angetriebene lotrechte Welle 4 zum Antrieb der Räumkette 5. Die Räumkette 5 erstreckt sich in bekannter Weise über einen Trag- und Führungsrahmen, der aus den gelenkig feststellbar mitsammen verbundenen Teilen 6,7 und 8 zusammengesetzt ist. Mittels eines lösbaren Kupplungsbolzens 9 kann dieser Rahmen 6,7, 8 zu einem geschlossenen Ganzen vereinigt werden. Der Rahmen 6, 7, 8 mit der Räumkette 5 befindet sich zumindest teilweise in einem Gehäuse 10, das nur nach vorne (in der mit einem Pfeil bezeichneten Fahrund Arbeitsrichtung) völlig offen ist. An der Hinterseite dieses Gehäuses 10 befindet sich ein Fenster 11, über das der von der Räumkette 5 geförderte Schotter auf   ein Förderband   12 gelangt, um mittels dieses Förderbandes einer Weiterbehandlung, z. B.

   Reinigung, zugeführt zu werden. 



   Die ganze Einrichtung ist längs der auf den Querschwellen 13 ruhenden Schienen 14 verfahrbar und ist auch dort verwendbar, wo sich etwa beiderseits des Gleises Bahnsteige 15 od. ähnl. fortlaufende Hindernisse befinden. 



   Zum Einbringen der Räumkette 5 in den Bereich unterhalb des Gleises werden die Teile 6,7 und 8 des   Trag-und Führungsrahmens   in die gestrichelt bezeichnete Stellung ausgeklappt. In dieser langgestreckten Stellung können sie auch in dem engen, zwischen dem Bahnsteig 15 und den Schwellenköpfen verbleibenden Raum auf ein unterhalb der Schwellen 13 verlaufendes Niveau eingegraben werden. Nach Entfernung des im Weg befindlichen Schotters, können sodann die Teile 7 und 8 um die ausserhalb der 

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 Schwellenköpfe befindlichen Gelenke eingeklappt und mittels des Kupplungsbolzens 9 mitsammen ver-   bunden werden.    



     Die Teile des Gehäuses   10 sind gleichermassen mitsammen gelenkig verbunden und folgen derKlappbewegung der Rahmenteile 6, 7, 8. 



   Um ein Absinken der Räumkette 5 bzw. des Gehäuses 10 gegen den Unterbau zu verhindern, ist eine Stützrolle 16 vorgesehen, die sich auf der der Antriebswelle 4 der Räumkette 5 gegenüberliegenden Seite des Gleises befindet. 



   Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung verschiedenerlei Varianten ausführbar, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : FahrbareEinrichtung zum Ausräumen vonEisenbahnbettungsschotter mit einer unterhalb der Schwellen des Gleises in waagrechter Ebene umlaufenden Räumkette, die von einer am Fahrgestell gelagerten lotrechten Welle angetrieben ist und deren sich unterhalb des Gleises erstreckender Trag- und Führungsrahmen aus lösbar miteinander gekuppelten Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Rahmens (6-8) in einem ausserhalb der Schwellenköpfe befindlichen Bereich gelenkig mitsammen verbunden sind und zum Zweck des Ein- und Ausbaues um diese Gelenkverbindungen in eine zur Gleisachse parallele, ausserhalb der Schwellenköpfe verlaufende Ebene ausschwenkbar sind.
AT588061A 1961-07-28 1961-07-28 Fahrbare Einrichtung zum Ausräumen von Eisenbahnbettungsschotter AT237009B (de)

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