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Vorrichtung zur Festlegung des konischen Bremsringes im entsprechend ausgebildeten Lagerschild eines Induktionsmotors mit selbsttätiger
Brems einrichtung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Festlegung des konischen Bremsringes im entsprechend ausgebildeten Lagerschild eines Induktionsmotors mit selbsttätiger Bremseinrichtung.
Derartige Motoren, bei welchen der Bremskonus zum Lüften der Bremse bei Erregung der Ständer- wicklung, z. B. durch einen mit dem Bremskonus verbundenen Magnetanker, zum Läufer hin axial ver- schoben wird, sind vielfach bekannt. Hiebei ist der mit dem beweglichen Bremskonus zusammenarbeitende, konische, beidseitig wirksame Bremsring im entsprechend ausgebildeten Lagerschild des Motors im allgemeinen angenietet, angeschraubt oder durch Kleben befestigt.
Ein Auswechseln des Bremsringes ist aber bei bekannten Ausführungsformen verhältnismässig zeitraubend.
Mit der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Festlegung des konischen Bremsringes im entsprechend ausgebildeten Lagerschild eines Induktionsmotors mit selbsttätiger Bremseinrichtung angestrebt, die unter anderem eine einfache und schnelle Auswechslung des Bremsringes ermöglicht, wobei der Bremsring im montierten Zustand auch stets sicher und lagerichtig arretiert ist.
Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, dass der Bremsring im Lagerschild mittels eines oder mehrerer im wesentlichen in axialer Richtung des Bremsringes wirksamer, den Bremsring in das Lagerschild hineindrängender Federelemente gehalten ist.
Zweckmässig können mehrere, etwa drei oder vier, auf den Umlauf gleichmässig verteilt angeordnete Federelemente auf den Bremsring wirksam sein. Ferner ist es von Vorteil, wenn die Federelemente durch die Verbindungsmittel gehalten sind, welche das Lagerschild mit dem Motorgehäuse lösbar verbinden.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht dabei darin, dass als Federelemente mit Vorspannung angeordnete Schenkelfeder mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt Verwendung finden, durch deren Schenkel jeweils eine die den Bremsring aufnehmende Lagerschale und das Motorgehäuse lösbar verbindende Schraube greift, vorzugsweise beide Schenkel durch einen passenden Durchbruch des Motorgehäuses und bzw. oder den Lagerschild ragen und ihre Widerlager an der dem Motorgehäuse zugewandten Stirnseite des Bremsringes bzw. an der dieser Stirnseite gegenüberliegenden Durchbruchswandseite finden.
Eine Weiterbildung der Vorrichtung kann darin bestehen, dass jeweils der mit dem Bremsring zusammenarbeitende Schenkel einer Schenkelfeder gegenüber dem andern Schenkel verlängert und zur Bremsringstirnseite hin etwa rechtwinklig umgebogen ist. Schliesslich kann die Schenkelfeder mindestens im Bereich der Beugen angeordnete Sicken od. ähnl. aufweisen.
Durch diese Massnahmen ist ein erforderlich gewordenes Lösen des Bremsringes aus dem Lagerschild bequem und schnell c. n Ort und Stelle durchführbar, weil hiezu lediglich der Lagerschild vom Motore-
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anschliessen kann.
Ferner ist mittels der erfindungsgemäss ausgebildeten Vorrichtung auch eine lagerichtige und sichere
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Anordnung des Bremsringes im Lagerschild gewährleistet, selbst wenn der Bremsring Abweichungen vom Sollmass besitzt, weil diese Abweichungen vom Sollmass, z. B. in der axialen Länge des Bremsringes und bzw. oder im Kegelwinkel, stets durch mehr oder weniger grosses Durchfedern der Schenkelfeder so ausgeglichen werden können, dass beim Eingreifen des Bremskonusses in den Bremsring zwischen letzterem und dem Lagerschild eine satte Anlage erzielt wird. Dabei ist der Erfindungsgegenstand einfach und billig. Ausserdem erfordern die erfindungsgemäss ausgebildeten Federelemente keine zusätzlichen Haltemittel.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen : Fig. l einen Teil eines Motors mit selbsttätiger Bremseinrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 diesen Teil von oben gesehen, Fig. 3 eine Einzelheit in der Vorderansicht.
Am Motorgehäuse 1 ist mittels mehrerer auf dem Umfang verteilt angeordneter Schrauben 2 der Lagerschild 3 lösbar befestigt, in welchem ein konischer, beidseitig wirksamer Bremsring 4 gelagert ist, der mit einem axial verschiebbaren Bremskonus 5 als Bremse zusammenwirkt. Hiebei ist der Bremsring 4 in den entsprechend ausgebildeten Lagerschild 3 eingeschoben und mittels mit Vorspannung angeordneter Federelemente in axialer Lage festgelegt.
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