AT236230B - Kinowiedergabegerät mit vom Film abhebbarem Objektivträger - Google Patents

Kinowiedergabegerät mit vom Film abhebbarem Objektivträger

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AT236230B
AT236230B AT883960A AT883960A AT236230B AT 236230 B AT236230 B AT 236230B AT 883960 A AT883960 A AT 883960A AT 883960 A AT883960 A AT 883960A AT 236230 B AT236230 B AT 236230B
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Description


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  Kinowiedergabegerät mit vom Film abhebbarem Objektivträger 
Bei Kinowiedergabegeräten mit vom Film abhebbarem Objektivträger ist es bekannt, den Objektiv- träger in der Betriebsstellung durch eine Feder zu halten. Die Stellung des Objektivträgers ist daher prak- tisch durch die Feder festgelegt,   d. h.   der Abstand zwischen Objektivträger und Filmführung ist durch die
Anordnung der Rastfeder bestimmt. Meist muss auch kurz vor Erreichen der Betriebsstellung auf den Ob- jektivträger zur Überwindung der Federrast eine relativ grosse Kraft aufgewendet werden, wobei mitunter der Film aus seiner Führung gebracht und beschädigt wird. 



   Diese Nachteile werden bei einem Kinowiedergabegerät mit vom Film um eine parallel zur Film- führung laufende Achse abhebbarem   Objektivträger,   der über eine Totpunktstellung einer Federumschnapp- vorrichtung mit maximaler Federspannung hinweg in die   Filmführungsstellung   bewegbar ist, dadurch ver- mieden, dass die Umschnappvorrichtung mit dem abhebbaren Objektivträger von   der Filmführungsstelle   ab bis zur Umschnappstellung der Umschnappvorrichtung mit einer Kupplung verbunden und in dieser
Stellung der Objektivträger zur weiteren Verschwenkung aus der Kupplung freigegeben wird. 



   Wenn die Federumschnappvorrichtung in der Betriebsstellung eine Schliesskraft auf den durch einen
Anschlag gehaltenen Objektivträger ausübt, muss ebenfalls zur Überwindung der Federkraft in der Um-   schnappstellung eine grössere Kraft auf gebracht werden.   Hiebei lässt sich aber ohne weiteres die Anordnung so treffen, dass die auf den Objektivträger einwirkende Kraft zu beiden Seiten des Umschaltpunktes weniger stark abfällt.

   Vor allem kann der Umschaltpunkt mit genügendem Abstand von der Betriebsstellung vorgesehen werden, und dadurch erhält man wieder die Möglichkeit, die Federkraft der Umschnappvorrichtung vor dem Einfahren in die Betriebsstellung entgegenzuwirken und damit den letzten Teil der Bewegung beliebig langsam auszuführen, wobei die Filmlage jederzeit kontrolliert werden kann und ein ungewolltes Ausschnappen des Filmes aus seiner Führung praktisch ausgeschlossen wird. In der entkuppelten Stellung des Objektivträgers ist der Film im Bereich des Bildfensters von vorn frei zugänglich und kann daher auch senkrecht zu seiner Ebene zugeführt werden. 



   Für die Feder-Umschnappvorrichtung kann man jede beliebige bekannte Konstruktion heranziehen. 



  Auch kann die Feder-Schnappvorrichtung im Bereich der Lagerachse des Objektivträgers angebracht werden. Vorzugsweise sind aber auf der dem Lager des Objektivträgers gegenüberliegenden Seite zwei mit je einer Schnappfeder verbundene Hebel gelagert, die mit ihrem gabelförmigen Ende einen am Objektivträger sitzenden Stift umfassen. In der Zwischenstellung löst sich dann dieser Stift aus der Gabel, so dass der Objektivträger frei weitergeschwenkt werden kann. 



   Vorteilhafterweise wird der Hebel in dieser Zwischenstellung durch einen Anschlag gehalten, so dass beim Anschwenken des Objektivträgers dessen Stift wieder in die Gabel des Hebels eingreift und dann sicher bis in die Betriebsstellung geführt wird. Besonders zuverlässig ist die Führung, wenn zwei Umschnappvorrichtungen oberhalb und unterhalb des Bildfensters angebracht sind. Nach einem weiteren Erfindungsvorschlag wird die Umschnappvorrichtung im Projektorgehäuse angebracht und die Gabelenden ihrer Hebel ragen durch Schlitze in einer senkrecht zur Filmführung verlaufenden Wand nach dem Objektivträger hin. 



   Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wieder, u. zw. zeigen Fig. 1   in räumlicher Darstellung eine Anwendung   der Erfindung bei einem Kinoprojektor, Fig. 2 einen Teilschnitt durch diesen Projektor entlang der Schnittlinie II-II in der Eingriffstellung von Objektivträger und Umschnappvorrichtung, während die Fig. 3 die gleiche Anordnung in der Betriebsstellung wiedergibt. 

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   In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse eines Kinoprojektors bezeichnet, an dessen Seitenwand 3 sich ein Lampengehäuse 4 anfügt, das nach vorn teilweise durch eine Platte 5 abgeschlossen wird, an der eine
Filmführungsplatte 6 mit Führungsleisten 7 und Führungsstiften 8 befestigt ist. In einer Aussparung 9 der
Filmführungsplatte 6 ist in Richtung der optischen Achse 10 federnd eine Filmandruckplatte 11 geführt. 



   Mit 12 ist der Projektionsausschnitt für das Filmbild bezeichnet. 



   Seitlich der Platte 5 ist am Lampengehäuse 4 senkrecht zur optischen   Achse und parallel zur Filmfüh-   rung 7 eine Achse 13 angebracht, in der ein Objektivträger 14 schwenkbar gelagert ist. In der in Fig. 3 gezeigten Endstellung liegt der Objektivträger mit einer Anschlagnase 15 an einer an der Seitenwand 3 angebrachten Anschlagplatte 16 an. Die Filmanlagefläche 17 des Objektivträgers, in der sich auch das nicht weiter gezeigte Bildfenster befindet, steht dabei senkrecht zur optischen Achse 10 und liegt dicht vor den seitlichen Filmführungsmitteln 18,19. Der ebenfalls nicht gezeigte Film wird durch die Filman- druckplatte 11 an die Fläche 17 angedrückt. 



   Im Inneren des Projektorgehäuses 1 sind mittels an einer Lagerplatte 26 sitzender Stege 21 von der
Seitenwand 3 zwei Winkelhebel 22 in 23 gelagert. An dem in das Gehäuseinnere ragenden Hebelende 22a eines jeden Hebels ist eine Zugfeder 24 angeschlossen, die mit ihrem andern Ende an einem Lappen 25 der Lagerplatte 26 angeschlagen ist. Die Lagerplatte 26 ist lösbar in die Wand 3 eingesetzt und lässt in dieser zwei Schlitze 27 frei, durch welche hindurch die Enden 22b der Winkelhebel 22 nach aussen ragen. 



   In der Stellung nach den Fig. l und 2 liegen die Hebel an am Ende der Schlitze 27 vorgesehenen An-   schlägen28,   wobei eine Gabelöffnung 29 der Hebelenden 22b in den Bewegungsbereich von am Objektivträger 14 angebrachten Stiften 30 vorragt. Wenn man daher den Objektivträger aus der Stellung gemäss Fig. 1 nach innen schwenkt, so kommen in der Stellung nach Fig. 2 seine Stifte 30 in Eingriff mit den Gabelöffnungen 29 und verschwenken die Hebel 22 im Uhrzeigersinn. Bis zu einer nicht gezeigten Zwischenstellung, in der die Wirkungslinie der Zugfeder 24 durch das Gelenk 23 führt, wirkt die Feder dieser Bewegung entgegen. Bei der Weiterbewegung in die Stellung gemäss Fig. 3 wird jedoch der Objektivträger   selbsttätig durch die   Feder 24 verschwenkt.

   Der Umschaltpunkt liegt etwa auf dem halben Schwenkwinkel zwischen den Stellungen nach Fig. 2 und 3. Daher kann der Objektivträger, indem man der Kraft der Feder 24 mehr oder weniger stark entgegenwirkt, langsam und behutsam in die Endstellung gebracht werden, wobei sich vor allem die Filmführung in jeder beliebigen Zwischenstellung überprüfen lässt. Die Schliesskraft ist jedoch so gross, um stets eine sichere Anlage zwischen den Anschlägen 15 und 16 und damit eine gleichbleibende Stellung der Filmanlagefläche 17 zu gewährleisten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kinowiedergabegerät mit vom Film abhebbarem   Objektivträger,   der über eine Totpunktstellung einer Federumschnappvorrichtung mit maximaler Federspannung hinweg in die Filmführungsstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschnappvorrichtung mit dem abhebbaren Objektivträger von der Filmführungsstellung ab bis zur Umschnappstellung der Umschnappvorrichtung mit einer Kupplung verbunden ist und in dieser Stellung der Objektivträger zur weiteren Verschwenkung aus der Kupplung freigegeben wird.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der dem Lager (13) des Objektivträgers (14) gegenüberliegenden Seite der Filmführung vorzugsweise zwei mit je einer Schnappfeder (24) verbundene Hebel (22) gelagert sind, die mit ihrem gabelförmigen Ende (29) einen am Objektivträger sitzenden Stift (30) umfassen.
    3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (22) in der Entkupplungsstellung, in der sich der Objektivträger von ihm löst, durch einen Anschlag (28) gehalten ist.
    4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschnappvorrichtung im Projektorgehäuse angeordnet ist und die Gabelenden (29) ihrer Hebel (22) durch Schlitze (27) in einer senkrecht zur Filmführung verlaufenden Wand (3) nach dem Objektivträger hin ragen.
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