<Desc/Clms Page number 1>
Verfahren zum Verkleben von Gegenständen mit starren, unregelmässigen Oberflächen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Verkleben von Gegenständen mit starren, unregel- mässigen Oberflächen.
Bei dem Befestigen eines Gebildes an eine Unregelmässigkeiten aufweisende Oberfläche oder beim Befestigen eines Gebildes mit einer Unregelmässigkeiten aufweisenden Oberfläche an eine Oberfläche ist es schwierig, eine feste Klebverbindung zwischen derartigen Gegenständen herzustellen. Diese Schwierigkeit macht sich besonders beim Befestigen von dünnen plastischen Fliesen, Wandvertäfelungen, Linoleumfliesen, schalldämpfenden Platten u. dgl. bemerkbar. Da die Oberflächen von Wänden oder Decken meistens Unregelmässigkeiten aufweisen, ist es häufig nicht möglich, Werkstücke aus dem betreffenden Material an die Wand oder die Decke zu kleben.
Selbst wenn solche Werkstücke an die Wand oder die Decke geklebt werden können, besteht immer noch der Nachteil, dass der auf die Unregelmässigkeiten aufweisende Wand oder Decke ausgestrichene Klebstoff austrocknen kann und dass die Werkstücke dann durch Schwingungen oder Fundamentbewegungen von der Wand oder der Decke gelöst werden können.
Die erwähnte Schwierigkeit besteht auch beim Kleben vonHolzabsätzen an Damenschuhen zum Herstellen einer zeitweiligen Verbindung. In diesem Fall ist verhältnismässig starker Druck zum Abflachen der Unregelmässigkeiten des Absatzsitzes eines Schuhschaftes notwendig, damit die etwas ausgehöhlte Oberfläche des Absatzes genau passend an dem Schuhschaft befestigt werden kann. Es ist zwar möglich, um das Ausüben dieses Druckes zu vermeiden, eine beträchtliche Menge von Klebstoff zu verwenden, damit der bestehend bleibende Zwischenraum zwischen dem Absatz und dem Schuhschaft mit Klebstoff angefüllt wird und damit eine ausreichend starke Klebverbindung gebildet werden kann.
Die Menge des hiebei verwendeten Klebstoffes verhindert jedoch, dass der Absatz bei seiner endgültigen Befestigung an dem Schuhschaft einen Passsitz einnimmt.
Es hat sich herausgestellt, dass die Stärke einer Klebverbindung von der Fläche aller Verbindungspunkte des Klebstoffes abhängt. Infolgedessen ist die Stärke einer Klebverbindung zwischen Gegenständen mit unregelmässigen Oberflächen oder mit nur einer unregelmässigen Oberfläche unbestimmt, da die Grösse der Flächen der Verbindungsstellen nicht bekannt ist. Häufig sind die Unregelmässigkeiten an einer der Oberflächen oder an beiden Oberflächen derart, dass eine Klebverbindung mittels eines auf die Oberflächen aufgetragenen, gleichförmigen Klebstoffüberzuges nur an den hervorstehenden Stellen der Unregelmässigkeiten zustande kommt und dass grosse Teile der einander gegenüberliegenden Oberflächen nicht miteinander in Verbindung stehen.
Die Dicke des Klebstoffüberzuges könnte natürlich so gewählt werden, dass der Klebstoff die Vertiefungen in den unregelmässigen Oberflächen ausfüllt, jedoch ist dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht statthaft.
Demgegenüber bezweckt die Erfindung, ein einfaches Verfahren zum Verkleben eines starren Gebildes an eine ungleichmässige Oberfläche zu schaffen.
Gemäss der Erfindung besteht das Verfahren zum Verkleben von Gegenständen mit starren, unregelmässigen Oberflächen, z. B. eine Decke und eine schalldämpfende Platte oder ein Absatz und ein Schuhschaft, mittels einer bekannten, federnd zusammendrückbaren Klebefolie mit auf beiden, einander gegenüberliegenden Oberflächen aufgebrachten Klebstoffüberzügen, die aus einem lösungsmittelfreien, durch Lösungsmittel aktivierbaren, nicht selbstklebenden Klebstoff bestehen, wobei die Klebefolie zwischen die unregelmässigen Oberflächen der betreffenden Gegenstände gelegt wird, darin, dass Klebstoffschichten, die ein Lösungsmittel für den durch Lösungsmittel aktivierbaren Klebstoff enthalten,
<Desc/Clms Page number 2>
zwischen der Oberfläche jedes Gegenstandes und der Klebstoffüberzüge der Klebefolie auf die Gegen- stände oder auf die Klebefolie auf den einander gegenüberliegenden Oberflächen der Klebefolie aufge- tragen werden, woraufhin einer der Gegenstände gegen den andern zum Zusammendrücken der Klebe- folie zwischen den Oberflächen und zum Anpassen der Klebstoffüberzüge an die Oberflächen gepresst i wird, bis die Klebstoffüberzüge eine innige, sich im wesentlichen über die gesamte Oberfläche der Kle- befolie erstreckende Klebverbindung mit den Oberflächen eingehen.
Erfindungsgemäss werden die Überzüge der Oberflächen des Verbindungsstückes in Zellen des Flä- chengebildes aus Polyurethan gedrückt, wobei die Dicke der Klebstoffüberzüge in bezug auf die Dicke des zellförmigen Polyurethanflächengebildes im zusammengedrückten Zustand zum Bilden eines sich durch das Polyurethanflächengebilde erstreckende Klebstoffkörpers ausreicht.
Gemäss der Erfindung wird eine Mehrzahl von Verbindungsstücken, von denen jedes eine kleinere
Fläche als die Oberfläche der Gegenstände hat, zwischen die Gegenstände gelegt.
Es ist wohl aus der deutschen Patentschrift Nr. 1014255 (Spörr) ein poröser, elastischer Verbindungs- körper, der auf einer oder zwei Flächen mit Klebstoff versehen ist, bereits bekannt, doch weist die Er- findung demgegenüber wesentliche Unterschiede auf. In der genannten Patentschrift wird zwar die Art des verwendeten Klebstoffes nicht genau angegeben, doch ist anzunehmen, dass die frühere Erfindung einen druckaktivierbaren Klebstoff verwendet. Zunächst soll keine bleibende Klebverbindung geschaffen werden, sondern eine lösbare, die ein Neuverkleben der Gegenstände gestattet.
Würde nach der Patent- schrift ein durch ein Lösungsmittel aktivierbarer Klebstoff verwendet werden, stünde man vor-dem Pro- blem, dass die Klebstoffverbindung wieder aufgeweicht werden muss, damit ein Gegenstand von dem andern getrennt werden kann, ohne dass einer der Gegenstände beschädigt wird. Die Patentschrift enthält jedoch keinen Hinweis darauf, dass der Erfinder jemals vor diesem Problem gestanden ist, dessen Lösung ja die Zugänglichkeit der Klebverbindung bedingt. Zweitens strebt der Erfinder des deutschen Patentes an, die Festigkeit der Klebeverbindung durch Anwendung des atmosphärischen Druckes zu erhöhen.
Die
Anwendung des atmosphärischen Druckes zur Erhöhung der Festigkeit einer Klebverbindung beruht jedoch auf folgender Überlegung : Die Festigkeit einer mit einem druckaktivierbaren Klebstoff erhaltenen Kleb- verbindung ist von dem auf den Klebstoff ausgeübten Druck abhängig, da alle Teile einer Klebstoff- schicht, die auf einen zu verbindenden Körper aufgebracht ist, durch den Druck aktiviert werden müssen.
Wenn ein solcher Körper eine unregelmässig gestaltete Oberfläche hat und mit einem Körper verbunden werden soll, der eine unregelmässige Oberfläche hat, ist der die Aktivierung des Klebstoffes bewirkende
Druck an verschiedenen Stellen sehr verschieden, so dass eine über die ganze Fläche einheitliche Kleb- verbindung nicht erhalten werden kann. Die Festigkeit der so erhaltenen Klebverbindung ist daher durch- aus nicht einheitlich, und es kann ohne weiteres Stellen geben, an denen überhaupt keine Verklebung erzielt wird. Es soll an dieser Stelle betont werden, dass diese Schwierigkeit, die besonders schwer- wiegend ist, wenn eine dauernde Verbindung hergestellt werden soll, nach dem neuen, erfindungsge- mässen Verfahren vollkommen vermieden wird.
In Erkenntnis des vorstehend erläuterten Nachteiles des druckaktivierbaren Klebstoffes hat der Erfinder nach dem deutschen Patent anscheinend versucht, ihn durch Anwendung des atmosphärischen Druckes zu überwinden. Es scheint jedoch, dass die angegebene
Lösung nicht genügt. Es soll nicht bestritten werden, dass die Anwendung von atmosphärischem Druck in der in der Patentschrift angegebenen Weise zu einer etwas festeren Klebverbindung führt. Es kann jedoch als sicher angenommen werden, dass auf diese Weise die Festigkeit einer Klebverbindung zwischen zwei
Flächen, von denen auch nur eine unregelmässig ist, nicht wesentlich verbessert werden kann.
Selbst wenn man annehmen würde, dass die Offenbarung der deutschen Patentschrift nicht auf einen druckakti- vierbaren Klebstoff eingeschränkt ist, könnte diese Patentschrift die Erfindung nicht nahelegen, weil sie nicht beschreibt oder vorschlägt, dass eine Schicht eines Klebstoffes, der ein Lösungsmittel für den durch ein Lösungsmittel aktivierbaren Klebstoff enthält, entweder auf die Fläche aufgebracht wird, an welcher der Verbindungskörper befestigt werden soll, oder auf dem Verbindungskörper selbst. Dadurch erzielt man eine doppelte Wirkung.
Da die auf dem Verbindungskörper befindliche, trockene Klebstoffschicht satt an dem Verbindungskörper anliegt und sich mit dem neuen Klebstoff, der entweder auf den Verbindungskör- per oder die genannte Fläche aufgebracht wird, einwandfrei verbindet, erzielt man eine durchgehend einheitliche Verbindung zwischen der Fläche und dem Verbindungskörper. Zweitens hat der frisch aufge- tragene Klebstoff eine aktivierte Fläche, die sich mit jeder Fläche verbinden kann, an welcher der Verbindungskörper verbunden werden soll, und die rascher aushärtet, als normalerweise der Fall ist, weil die trockene Klebstoffschicht aus dem frisch aufgetragenen Klebstoff Lösungsmittel aufnimmt.
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine vergrösserte Querschnittsansicht des Halbfabrikates zum Verkleben eines Gebildes an eine Oberfläche, Fig. 2 eine vergrösserte Querschnittsansicht des. zum Verkleben
<Desc/Clms Page number 3>
unregelmässiger Oberflächen verwendeten Halbfabrikate, Fig. 3 eine vergrösserte Querschnittsansicht, in der eine besondere Form einer Klebverbindung zwischen unregelmässigen Oberflächen dargestellt ist und Fig. 4 eine auseinandergezogene Perspektivansicht des Absatzsitzes eines Schuhschaftes und eines Absatzes, auf dem das Halbfabrikat zum Verkleben des Absatzes an den Schuhschaft gelegt i worden ist.
In Fig. 1 ist ein das Halbfabrikat zum Kleben eines Gebildes an eine Oberfläche darstellendes Ver- bindungsstück 4 dargestellt. Das Verbindungsstück 4 enthält ein dünnes, zusammendrückbares Flächen- gebilde 6 mit Überzügen 8 und 10 von durch Lösungsmittel aktivierbaren Klebstoff auf seinen einander gegenüberliegenden Oberflächen 12 und 14. Das Flächengebilde 6 kann aus einem porösen, elastisch verformbaren Material bestehen und ist vorzugsweise ein gummiartiges, zellförmiges Material, wie z. B. zellförmiger Gummi, ein zellförmiger plastischer Stoff, zellförmiges Polyurethan oder ein ähnliches ge- eignetes Material. Fell, Glaswolle und Stahlwolle können ebenfalls verwendet werden, sind jedoch weni- ger geeignet als die oben erwähnten Materialien. Ein bevorzugtes Material ist ein Polyurethanschaum mit einem niedrigen Elastizitätsmodul.
Die Überzüge 8 und 10 können aus irgendeinem durch Lösungsmittel aktivierbaren, verträglichen Klebstoff bestehen und sind vorzugsweise Klebstoffe auf der Grundlage von natürlichem oder synthetischem Kautschuk. Wenn der zellförmige Aufbau des Flächengebildes 6 porös ist oder offene Zellen hat, kann der Klebstoff, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, in die Zellen fliessen und sich somit in dem Flächengebilde 6 verankern.
EMI3.1
22 von Klebstoff überzogen, die ein zum Aktivieren des getrockneten Überzuges 10 auf dem Flächenge- bilde 6 geeignetes Lösungsmittel enthält. Die Schicht 22 wird 5 oder 10 min lang zu einem Zustand ge- trocknet, in dem es noch klebrig ist und noch etwas Lösungsmittel enthält.
Der Überzug 10 an der Ober- fläche 14 des Flächengebildes 6 wird fest gegen die Schicht 22 an der Oberfläche 20 der schalldämpfen- den Platte 16 gepresst, wobei der Klebstoff auf dem Verbindungsstück 4 durch den Lösungsmittelgehalt der Schicht 22 aktiviert wird, so dass die Oberflächen 14 und 20 fest miteinander verklebt werden. Eine
Oberfläche 24 der Decke 18 wird ebenfalls mit einer Schicht 26 von Klebstoff versehen, die ein zum
Aktivieren des Klebstoffes geeignetes Lösungsmittel enthält. Der Klebstoff der Schicht 26 wird zu einem klebrigen Zustand getrocknet und der Überzug 8 des Verbindungsstückes 4 wird zum Bilden einer Klebverbindung fest gegen die Schicht 26 gepresst.
Die das Lösungsmittel enthaltende Klebstoffschicht kann natürlich auch auf die mit Klebstoff überzogenen Oberflächen 12 und 14 des Verbindungsstückes 4 aufgetragen werden, bevor das so behandelte Verbindungsstück 4 gegen die starre Oberfläche 24 der Decke 26 gepresst wird. Diese Arbeitsweise ist besonders vorteilhaft, wenn an schwer zugänglichen Stellen gearbeitet werden soll.
Die Oberflächen 12 und 14 des Flächengebildes 6 werden bei ihrem Anpassen an die Unregelmässigkeiten der Oberfläche 20 der schalldämpfenden Platte 16 und der Oberfläche 24 der Decke 18 elastisch verformt. Die Zusammendrückbarkeit des Flächengebildes 6 ist vorzugsweise derart, dass das Verbindungsstück 4 bereits durch von Hand ausgeübten Druck verformbar ist, so dass die Oberflächen 12 und 14 des Flächengebildes 6 und die Klebstoffüberzüge 8 und 10 auf dem Flächengebilde 6 sich den Unregelmässigkeiten der Oberfläche 20 der schalldämpfenden Platte 16 und der Oberfläche 24 der Decke 18 oder der Wand anpassen, wenn die schalldämpfende Platte 16 gegen die Decke 18 gedrückt wird.
Hiebei bilden die Klebstoffüberzüge 8 und 10 der Oberflächen 12 und 14 des Verbindungsstückes 4 eine sich im wesentlichen über die gesamte Oberfläche der schalldämpfenden Platte 16 und der Decke 18 erstreckende Klebverbindung, ohne dass unverklebte Stellen bestehen bleiben.
Da das Verkleben sehr schnell vor sich geht, muss die mit dem Verbindungsstück 4 versehene, schalldämpfende Platte 16 sorgfältig und genau an der Decke 18 angebracht werden. Die Stärke der Klebeverbindung erhöht sich und erreicht nach einer Zeitspanne von 8 h einen Wert, der ein Vielfaches der für die meisten Zwecke erforderlichen Verbindungsstärke darstellt.
Zum Kleben der federnden Verbindungsstücke 4 an starre Oberflächen kann auch ein druckempfindlicher Klebstoff verwendet werden, der unmittelbar vor dem Klebevorgang auf die Oberfläche der schalldämpfenden Platte 16 oder der Decke 18 und/oder der Überzüge 8 und 10 der Verbindungsstücke 4 aufgetragen wird. Der druckempfindliche Klebstoff haftet hiebei an der jeweiligen Oberfläche, so dass es nicht notwendig ist, ein Lösungsmittel zu verwenden. In einigen Fällen genügt es, dass die Überzüge 8 und 10 durch ein Lösungsmittel aktiviert werden und dass das Verbindungsstück 4 dann gegen die starren Oberflächen der miteinander zu verklebenden Gegenstände gedrückt wird.
Wie in Fig. 2 dargestellt, hält das Verbindungsstück 4 die schalldämpfende Platte 16 in einer Lage,
<Desc/Clms Page number 4>
in der sie etwas von der Decke 18 entfernt ist, so dass Unregelmässigkeiten 28 beträchtlicher Ausmasse überbrückt werden können, während bei den bisher üblichen Verfahren des Verklebens neben den durch die Unregelmässigkeiten gebildeten Erhöhungen Hohlräume verbleiben. An diesen Stellen, d. h. an den
Vertiefungen der Oberflächen der miteinander zu verklebenden Gegenstände, konnte daher auch keine Klebverbindung zwischen einander gegenüberliegenden Oberflächen zustande kommen. Ferner werden durch das federnde Anbringen der schalldämpfenden Platte 16 an die Decke 18 Vorteile hinsichtlich der
Schalldämpfung und des Isolierens erzielt.
Wenn eine besonders starke Klebverbindung erzielt werden soll, wird die Dicke der Überzüge 8 und
10 bezüglich der Dicke des zusammendrückbaren Flächengebildes 6 so gewählt, dass, wenn das Verbin- dungsstück 4 zwischen den zu verbindenden Oberflächen 20 und 24 eingezwängt worden ist, die Über- züge 8 und 10 in die. Zellen des federnden Flächengebildes 6 gedrückt werden. Wie in Fig. 3 dargestellt,
EMI4.1
Das Verbindungsstück 4 kann auch anderweitig verwendet werden. Wie in Fig. 4 dargestellt, kann das Verbindungsstück 4 beispielsweise gegen eine Oberfläche 42 eines Absatzes 44 gepresst werden, damit der Absatz 44 an einen gezwickten Schuhschaft 46 geklebt wird, wobei die sich zwischen dem Absatz 44 und dem Schuhschaft 46 bildende Klebverbindung so stark und fest ist, dass die endgültige Befestigung des Absatzes 44 an dem Schuhschaft 46 zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden kann.
Die Oberfläche 42 des Absatzes 44 wird mit einer Schicht eines ein Lösungsmittel enthaltenden Klebstoffes überzogen, das imstande ist, den Klebstoffüberzug des daraufhin gegen die Oberfläche 42 gepressten Verbindungsstückes 4 zu aktivieren. Eine mit dem Absatz 44 in Eingriff tretende Oberfläche 48 und ein frei liegender. Teil eines Gelenkes 50 des Schuhschaftes 46 werden ebenfalls mit einer Schicht von geeignetem Klebstoff überzogen, und der Absatz 44 mit dem darauf befestigten Verbindungsstück 4 wird dann gegen den Schuhschaft 46 gedrückt. Hiebei wird das Verbindungsstück 4 zum Bedecken der durch die Oberfläche 48 des Schuhschaftes 46 gebildeten Berührungspunkte und zum Aufnehmen des Gelenkteiles 50 verformt.
Das Verbindungsstück ist in seinem zusammengedrückten Zustand sehr dünn und wird, wenn der Klebstoff sich erhärtet hat, in diesem Zustand gehalten, so dass eine feste Klebverbindung zwischen dem Absatz 44 und dem Schuhschaft 46 zustande kommt.
Die folgenden Beispiele sind zum Veranschaulichen des erfindungsgemässen Verfahrens aufgeführt, das jedoch in seiner Anwendung nicht auf das Befestigen von schalldämpfenden Platten an Decken oder von Absätzen an Schuhen beschränkt ist.
Beispiel l : Ein etwa 1, 6 mm dickes Flächengebilde 6 aus Polyurethanschaum wird auf seinen einander gegenüberliegenden Oberflächen 12 und 14 mit einem bekannten Klebstoff folgender Zusammensetzung überzogen :
EMI4.2
tende Lösung zu bilden.
EMI4.3
<tb>
<tb>
Gew.-Teile
<tb> Polychloropren <SEP> 100
<tb> fein <SEP> zerteiltes <SEP> Kaliumsilikat <SEP> 5
<tb> nicht <SEP> verfärbendes <SEP> Antioxydationsmittel <SEP> 2
<tb> Zinkoxyd <SEP> 2
<tb> Chlorkautschuk <SEP> 33
<tb>
Die Klebstoffüberzüge 8 und 10 werden zu einem nicht klebrigen Zustand getrocknet und das Flächengebilde 6 wird dann in etwa 14, 5 cm ? grosse Stücke zerschnitten.
Die schalldämpfenden Platten 16 aus Zellulosematerial mit einer Fläche von etwa 645 cn und einer Dichte von etwa 6,35 mm werden an den Stellen, an welchen die Verbindungsstücke 4 befestigt werden sollen, d. h. an den Decken der schalldämpfenden Platte 16, mit einer Schicht des obigen Klebstoffes
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1