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Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer
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:führungsbeispiele näher erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste bzw. zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen elektromagnetischen Hammers im Axialschnitt.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen elektromagnetischen Hammers ist die über ein Anschlusskabel 2 unter Zwischenschaltung eines durch einen Druckknopf 4 betätigten Schalters 3 mit Strom versorgte Spule 1 von seitlichen Schenkeln 5 des aus einem Blechpaket bekannter Art bestehenden festen Ankerteil umschlossen und auf einen mittleren Schenkel 6 dieses Ankerteils aufgeschoben. Dieser ortsfeste Ankerteil ist in ein äusseres Gehäuse 7 eingebaut, das in der Längsebene des Hammers teilbar ist. Die beiden Gehäuseteile sind durch Schrauben 8 miteinander verbunden, die gleichzeitig auch zur Befestigung des feststehenden Ankerteiles 5 im Gehäuse 7 dienen.
Der bewegliche Ankerteil besteht aus einem T-förmigen Blechpaket mit einem mittleren Schenkel 9, der sich in die Spule erstreckt, und seitlichen Verlängerungen 10. An dem mittleren Schenkel 9 ist mittels einer Schwalbenschwanzverbindung 11 der Schlagkörper 12 angesetzt, der mit dem Schenkel 9 ausserdem bei 13 noch verschweisst ist. Auf den Schlagkörper 12 ist ein im wesentlichen rohrförmiges Glied 14 aufgezogen, das durch einen auf den mittleren Teil des Schlagkörpers aufgeschraubten Ringteil 39 am Schlagkörper festgehalten wird und mit einem Bundring 15 den Innenrand einer Membrane 16 festhält, die aus einem federnden Kunststoffmaterial besteht, welches gegenüber Ermüdungserscheinungen und Temperaturen bis zu 1500 C beständig ist.
Der Aussenrand der Membrane 16 ist zwischen einem ringförmigen Absatz 17 des Gehäuses 7 und einer Kante 18 eines Ringkörpers 19 eingespannt, der seinerseits vom Oberrand eines zylindrisch-konischen Gehäuseteiles 20, der den Schlagkörper umgibt, festgehalten wird. Die Bohrung des Ringkörpers 19 ist wesentlich grösser als die Bohrung des auf den Schlagkörper aufgezogenen rohrförmigen Gliedes 14. Der zentrale Teil der unteren Fläche des Ringkörpers 19 erstreckt sich radial zur Spulenachse und bildet eine Abstützfläche für eine vorgespannte Reaktionsfeder 21, deren anderes Ende an einem Bund 22 des auf dem mittleren Teil des Schlagkörpers 12 aufgeschraubten Ringes 39 abgestützt ist.
An diesem Bund 22 ist ferner an seiner Unterseite ein Sitz ausgebildet, der das eine Ende einer Synchronisierfeder 23 aufnimmt, deren anderes Ende auf einem ringförmigen Randteil 24einer Hülse 27 aufsitzt, in welcher der untere Endteil des Sehlagkörpers 12 und der obere Endteil 30 eines in den Hammer eingesetzten Werkzeuges U geführt sind.
Der Luftspalt 31 zwischen den mittleren Schenkeln 6 und 9 des festen bzw. beweglichen Ankerteiles ist, wie üblich, im Querschnitt geradlinig begrenzt und verläuft rechtwinkelig zur Spulenachse. Die Luftspalte zwischen den Enden der seitlichen Schenkers des festen Ankerteiles und den seitlichen Verlängerungen 10 des beweglichen Ankerteiles haben hingegen eine besondere Ausbildung. Sie weisen nämlich an ihren Enden kurze, rechtwinkelig zur Spulenachse verlaufende Abschnitte auf, die in längere, um einen kleinen Winkel gegen die Spulenachse geneigte Abschnitte übergehen.
Infolge dieser Ausbildung der letzterwähnten Luftspalte wird der gegenseitige Abstand der geneigten Abschnitte der die Luftspal- te bildenden Seitenteile des'ortsfesten und des beweglichen Ankerteiles in der höchsten Hubstellung des Schlagkörpers in Richtung des Werkzeuges (Hubweg etwa 5-6 mm) auf wenige Zehntel Millimeter verkleiner, wodurch praktisch jeder Widerstand für den magnetischen Fluss zwischen den beiden Ankerteilen und damit ein unerwünschter Streufluss vermieden wird.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen elektromagnetischen Hammers, der sich durch ein geringes Gewicht auszeichnet, ist der Schlagkörper 12 an seinem Oberen, mit dem beweglichen Ankerteil verbundenen Ende in der gleichen Weise wie bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel durch die Membrane 16, ausserdem aber auch noch nahe seinem unteren, dem Werkzeug zugewendeten Ende durch eine zweite gleichartige Membrane 25 gehaltert.
Die obere Membrane 16 wird am Schlagkörper 12 in ähnlicher Weise wie in Fig. 1 durch den Bund- -ring15 festgehalten, der am oberen Ende einer Hülse 14'vorgesehen ist, der am Schlagkörper 12 mittels miner Mutter 27'befestigt ist, welche die untere Membrane 25 an ihrem Innenrand gegen einen am un-
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erenaussenrand ist die untere Membrane 25 zwischen einer Ringschulterfläche 26 des unteren Gehäuseendtei- [es und dem Randteil 24'einer Scheibe eingespannt, die durch die Synchronisierfeder 23 gegen die Ring- chuter 26 angedrückt wird. Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist der Bund 22, an dem die Reaktionsfe- ier 21 und die Synchronisierfeder23 abgestützt sind, im mittleren Bereich der Hülse 14'ausgebildet.
Die iynchronisierfeder 23 umschliesst hiebei einen in einer Ringnut an der Unterseite des Bundes 22 befestigen Ring 28, der aus einem ähnlichen Material wie die Membranen 16 und 25 besteht und in vorteilhafer Weise Stösse absorbiert, die bei besonders langen Hüben des Schlagkörpers 12 in Richtung des Werkzeuges U auftreten können.
Der obere Teil 30 des Werkzeuges U ist bei der vorstehend beschriebenen Ausbildung in einer spu-
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lenförmigen Hülse 29 aus Kunststoff geführt, die durch eine auf den unteren Endteil des Gehäuses aufge- schraube Kappe 28 am Gehäuse befestigt ist.
Die übrigen in Fig. 2 dargestellten Bestandteile des elektromagnetischen Hammers sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet.
Der im Bereich des Endteiles 30 des Werkzeuges U liegende untere Endteil des Gehäuses (Fig. 1) oder der Innenraum der auf diesen Endteil aufgeschraubten Kappe 28 kann als Kammer zur Aufnahme eines
Schmiermittels ausgebildet werden, das durch radiale Öffnungen, die in diesem Fall in dem den Werk- zeugschaft umschliessenden Teil der Hülse 27 (Fig. 1) oder des spulenartigen Körpers 29 (Fig. 2) vorge- sehen werden, zur Führungsfläche des Werkzeugschaftes gelangen kann.
Als Werkstoffe für die Membrane (16, 25), die sich vom Gesichtspunkt ihrer Beständigkeit gegen Er- müdungserscheinungen und die Temperaturen, die beim Betrieb des Hammers auftreten, besonders eig- . nen, sind die z. B. unter dem Handelsnamen"Vulcollan"bekannten Gruppen von Kunststoffen aus Äthy- lenglykol oder Propylenglykol, Adipinsäure und Polyester in Kombination mit Naphthylen - 1, 5, - Diiso- cyanat zu nennen.