AT235225B - Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer - Google Patents

Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer

Info

Publication number
AT235225B
AT235225B AT891562A AT891562A AT235225B AT 235225 B AT235225 B AT 235225B AT 891562 A AT891562 A AT 891562A AT 891562 A AT891562 A AT 891562A AT 235225 B AT235225 B AT 235225B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
armature part
impact body
hammer
housing
movable
Prior art date
Application number
AT891562A
Other languages
English (en)
Inventor
Pietro Aurelio Macchioni
Luigi Macchioni
Original Assignee
Pietro Aurelio Macchioni
Luigi Macchioni
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pietro Aurelio Macchioni, Luigi Macchioni filed Critical Pietro Aurelio Macchioni
Application granted granted Critical
Publication of AT235225B publication Critical patent/AT235225B/de

Links

Landscapes

  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   :führungsbeispiele näher erläutert. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste bzw. zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen elektromagnetischen Hammers im Axialschnitt. 



  Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen elektromagnetischen Hammers ist die über ein Anschlusskabel 2 unter Zwischenschaltung eines durch einen Druckknopf 4 betätigten Schalters 3 mit Strom versorgte Spule 1 von seitlichen Schenkeln 5 des aus einem Blechpaket bekannter Art bestehenden festen Ankerteil umschlossen und auf einen mittleren Schenkel 6 dieses Ankerteils aufgeschoben. Dieser ortsfeste Ankerteil ist in ein äusseres Gehäuse 7 eingebaut, das in der Längsebene des Hammers teilbar ist. Die beiden Gehäuseteile sind durch Schrauben 8 miteinander verbunden, die gleichzeitig auch zur Befestigung des feststehenden Ankerteiles 5 im Gehäuse 7 dienen. 



  Der bewegliche Ankerteil besteht aus einem T-förmigen Blechpaket mit einem mittleren Schenkel 9, der sich in die Spule erstreckt, und seitlichen Verlängerungen 10. An dem mittleren Schenkel 9 ist mittels einer Schwalbenschwanzverbindung 11 der Schlagkörper 12 angesetzt, der mit dem Schenkel 9 ausserdem bei 13 noch verschweisst ist. Auf den Schlagkörper 12 ist ein im wesentlichen rohrförmiges Glied 14 aufgezogen, das durch einen auf den mittleren Teil des Schlagkörpers aufgeschraubten Ringteil 39 am Schlagkörper festgehalten wird und mit einem Bundring 15 den Innenrand einer Membrane 16 festhält, die aus einem federnden Kunststoffmaterial besteht, welches gegenüber Ermüdungserscheinungen und Temperaturen bis zu 1500 C beständig ist.

   Der Aussenrand der Membrane 16 ist zwischen einem ringförmigen Absatz 17 des Gehäuses 7 und einer Kante 18 eines Ringkörpers 19 eingespannt, der seinerseits vom Oberrand eines zylindrisch-konischen Gehäuseteiles 20, der den Schlagkörper umgibt, festgehalten wird. Die Bohrung des Ringkörpers 19 ist wesentlich grösser als die Bohrung des auf den Schlagkörper aufgezogenen rohrförmigen Gliedes 14. Der zentrale Teil der unteren Fläche des Ringkörpers 19 erstreckt sich radial zur Spulenachse und bildet eine Abstützfläche für eine vorgespannte Reaktionsfeder 21, deren anderes Ende an einem Bund 22 des auf dem mittleren Teil des Schlagkörpers 12 aufgeschraubten Ringes 39 abgestützt ist.

   An diesem Bund 22 ist ferner an seiner Unterseite ein Sitz ausgebildet, der das eine Ende einer Synchronisierfeder 23 aufnimmt, deren anderes Ende auf einem ringförmigen Randteil 24einer Hülse 27 aufsitzt, in welcher der untere Endteil des Sehlagkörpers 12 und der obere Endteil 30 eines in den Hammer eingesetzten Werkzeuges U geführt sind. 



  Der Luftspalt 31 zwischen den mittleren Schenkeln 6 und 9 des festen bzw. beweglichen Ankerteiles ist, wie üblich, im Querschnitt geradlinig begrenzt und verläuft rechtwinkelig zur Spulenachse. Die Luftspalte zwischen den Enden der seitlichen Schenkers des festen Ankerteiles und den seitlichen Verlängerungen 10 des beweglichen Ankerteiles haben hingegen eine besondere Ausbildung. Sie weisen nämlich an ihren Enden kurze, rechtwinkelig zur Spulenachse verlaufende Abschnitte auf, die in längere, um einen kleinen Winkel gegen die Spulenachse geneigte Abschnitte übergehen.

   Infolge dieser Ausbildung der letzterwähnten Luftspalte wird der gegenseitige Abstand der geneigten Abschnitte der die Luftspal- te bildenden Seitenteile des'ortsfesten und des beweglichen Ankerteiles in der höchsten Hubstellung des Schlagkörpers in Richtung des Werkzeuges (Hubweg etwa 5-6 mm) auf wenige Zehntel Millimeter verkleiner, wodurch praktisch jeder Widerstand für den magnetischen Fluss zwischen den beiden Ankerteilen und damit ein unerwünschter Streufluss vermieden wird. 



  Bei dem in Fig. 2 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen elektromagnetischen Hammers, der sich durch ein geringes Gewicht auszeichnet, ist der Schlagkörper 12 an seinem Oberen, mit dem beweglichen Ankerteil verbundenen Ende in der gleichen Weise wie bei dem in Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsbeispiel durch die Membrane 16, ausserdem aber auch noch nahe seinem unteren, dem Werkzeug zugewendeten Ende durch eine zweite gleichartige Membrane 25 gehaltert. 



  Die obere Membrane 16 wird am Schlagkörper 12 in ähnlicher Weise wie in Fig. 1 durch den Bund- -ring15 festgehalten, der am oberen Ende einer Hülse 14'vorgesehen ist, der am Schlagkörper 12 mittels miner Mutter 27'befestigt ist, welche die untere Membrane 25 an ihrem Innenrand gegen einen am un-   
 EMI2.1 
    erenaussenrand   ist die untere Membrane 25 zwischen einer Ringschulterfläche 26 des unteren Gehäuseendtei- [es und dem Randteil 24'einer Scheibe eingespannt, die durch die Synchronisierfeder 23 gegen die Ring-   chuter 26   angedrückt wird. Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist der Bund 22, an dem die Reaktionsfe-   ier 21   und die Synchronisierfeder23 abgestützt sind, im mittleren Bereich der Hülse 14'ausgebildet.

   Die   iynchronisierfeder   23 umschliesst hiebei einen in einer Ringnut an der Unterseite des Bundes 22 befestigen Ring 28, der aus einem ähnlichen Material wie die Membranen 16 und 25 besteht und in vorteilhafer Weise Stösse absorbiert, die bei besonders langen Hüben   des Schlagkörpers 12   in Richtung des Werkzeuges U auftreten können. 



   Der obere Teil 30 des Werkzeuges U ist bei der vorstehend beschriebenen Ausbildung in einer spu- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 lenförmigen Hülse 29 aus Kunststoff geführt, die durch eine auf den unteren Endteil des Gehäuses aufge- schraube Kappe 28 am Gehäuse befestigt ist. 



   Die übrigen in Fig. 2 dargestellten Bestandteile des elektromagnetischen Hammers sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet. 



   Der im Bereich des Endteiles 30 des Werkzeuges U liegende untere Endteil des Gehäuses (Fig. 1) oder der Innenraum der auf diesen Endteil aufgeschraubten Kappe 28 kann als Kammer zur Aufnahme eines
Schmiermittels ausgebildet werden, das durch radiale Öffnungen, die in diesem Fall in dem den Werk- zeugschaft umschliessenden Teil der Hülse 27 (Fig. 1) oder des spulenartigen Körpers 29 (Fig. 2) vorge- sehen werden, zur Führungsfläche des Werkzeugschaftes gelangen kann. 



   Als Werkstoffe für die Membrane (16, 25), die sich vom Gesichtspunkt ihrer Beständigkeit gegen Er- müdungserscheinungen und die Temperaturen, die beim Betrieb des Hammers   auftreten, besonders eig-     . nen,   sind die z. B. unter dem Handelsnamen"Vulcollan"bekannten Gruppen von Kunststoffen aus Äthy- lenglykol oder   Propylenglykol, Adipinsäure   und Polyester in Kombination mit Naphthylen - 1, 5, - Diiso- cyanat zu nennen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer, in dessen Gehäuse eine Spule und dieser benachbart ein beweglicher und ein feststehender Ankerteil untergebracht sind, wobei das Schlagor- gan an dem beweglichen Ankerteil befestigt und mit diesem in Richtung der Spulenachse zwischen zwei vorgespannten Federn, nämlich einer Reaktionsfeder und einer Synchronisierfeder, beweglich ist, durch welche der Schlagkörper in solcher Stellung gehalten wird, dass er seinerseits den beweglichen Ankerteil im Abstand von dem festen Ankerteil hält, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an einem Ende des Schlagkörpers (12) eine diesen haltende und im Zuge seiner Arbeitsbewegung führende scheibenförmige, federnde Membrane (16,25) vorgesehen ist,
    die aus einem gegen Ermüdungserscheinungen und gegen die beim Betrieb des Hammers auftretenden Temperaturen widerstandsfähigen Kunststoff besteht.
AT891562A 1961-11-14 1962-11-13 Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer AT235225B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT235225X 1961-11-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235225B true AT235225B (de) 1964-08-10

Family

ID=11207834

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT891562A AT235225B (de) 1961-11-14 1962-11-13 Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235225B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3400675C2 (de) Elektromagnetische Bremse
DE1904880B2 (de) Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung
DE3031855A1 (de) Druckkopf.
DE1800088B1 (de) Selbsthaltendes elektromagnetisches Relais
DE2119415B2 (de) Elektromagnetischer Antrieb für die Nadel eines Nadeldruckers
DE1237204B (de) Befestigung einer Kontaktbruecke am Anker eines elektromagnetischen Schuetzes
CH649253A5 (de) Solenoid mit einem druckdraht fuer einen rasterdrucker.
DE666552C (de) Elektromagnetische Antriebseinrichtung fuer Werkzeuge
AT235225B (de) Mit Wechselstrom betriebener elektromagnetischer Hammer
DE1808260A1 (de) Anordnung zum Aufbringen und Fusionieren von Metall auf bzw.in Metalloberflaechen
DE2365993C3 (de) Elektromagnetische Hupe
DE1302897B (de)
DE2807337A1 (de) Matrixdruckerkopf
DE102018117432B4 (de) Vibrations-Grenzstandsensor mit optimiertem induktiven Antrieb
DE3402119A1 (de) Druckregler
DE943421C (de) Fuehrungsvorrichtung fuer den beweglichen Anker eines lamellierten Elektromagneten, insbesondere eines Schaltschuetzes
AT164738B (de) Elektrisches Relais
DE735698C (de) Druckknopfschalter in Zylinderbauart mit einem unter Einwirkung einer Rueckstellkraft verschiebbaren Druckstueck
AT212234B (de) Elektromagnetischer Hammer
DE1097563B (de) Zugmagnet fuer Gleich- oder Wechselstrom mit vom Anker angetriebener Zahnstange
AT286421B (de) Elektromagnetisches Klappankerrelais mit fest justierten Federsätzen
WO2005027151A2 (de) Schlageinrichtung
DE723452C (de) Elektromagnetisches Getriebe fuer Membran-Brennstoffpumpen
EP1182111A1 (de) Hülsenpuffer zur federnden Aufnahme von Stosskräften, insbesondere für Schienenfahrzeuge
DE1800088C (de) Selbsthaltendes elektromagnetisches Relais