AT234743B - Vorrichtung zum Aufkohlen von Eisen und Eisenlegierungen - Google Patents
Vorrichtung zum Aufkohlen von Eisen und EisenlegierungenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Aufkohlen von Eisen und Eisenlegierungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufkohlen von Eisen und Eisenlegierungen, bei der im Innenraum des Ofens gasdurchlässige, rohrförmige Behälter zur Aufnahme des das Aufkohlungsgas liefern- EMI1.1 Temperaturen über 8000 C behandelt. Man kann diese Gase hiebei innerhalb des Kohlungsraumes erzeu- gen, indem geeignete Behälter innerhalb des Ofenraumes vorgesehen sind, die zur Aufnahme von kohlen- stoffhaltigen Substanzen, beispielsweise von Holzkohle, dienen. Bei einer Beheizung des Ofens auf die für den Kohlungsvorgang erforderliche Temperatur bildet sich mit den im Aufkohlungsraum befindlichen oder zusätzlich eingeleiteten sauerstoffhaltigen Gasen das Aufkohlungsgas, dessen Zusammensetzung in einfacher Weise durch die Menge der sauerstoffhaltigen Gase, die Temperatur und die Art und Verteilung des kohlenstoffhaltigen Mittels gesteuert werden kann. Im allgemeinen sieht man gleichzeitig Mittel vor, wie z. B. einen Ventilator, die die Ofenatmosphäre in Bewegung halten und umwälzen, wodurch die Auf- frischung des Kohlungsgases gefördert wird. Es ist weiterhin bekannt, wenigstens einen Teil der im Ofeninneren betriebsmässig aufrecht erhaltenen Strömung durch einen Regenerator in Kanalform laufen zu lassen, der mit zusätzlicheù Beheizungsorganen versehen ist, um auf diese Weise durch Temperaturerhöhung im Regenerator die Zusammensetzung des Aufkohlungsgases zu beeinflussen. In den meisten Fällen genügt die Temperatur im Aufkohlungsraum nicht, um den Kohlenstoffgehalt des Gases auf einen genügend hohen Wert zu bringen. Der Aufwand für diese zusätzliche Beheizung der kohlenstoffhaltigen Substanzen ist jedoch im allgemeinen unerwünscht, da durch sie einerseits der Raum im Ofeninneren zusätzlich beansprucht wird, und anderseits besondere Zuführungsleitungen für die Wärmeenergie in den Ofenraum notwendig sind. Es wurde nun gefunden, dass sich diese Aufgabe in einfacher Weise lösen lässt, wenn die rohrförmigen Behälter an der Wand einer von aussen beheizten, aus hitzebeständigem Stahl bestehenden Innenkammer des Ofens anliegend angeordnet werden. Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die den Kohlenstoff abgebenden Substanzen, wie Granulat aus Holzkohle, auf eine Temperatur erhitzt werden können, die über der mittleren Raumtemperatur des Kohlungsraumes liegt. Die Beheizungswärme geht dabei dank der metallisch leitenden Verbindung aller rohrförmigen Behälter besser auf die aufkohlende Substanz über, so dass bei einer Umwälzung der Ofenatmosphäre in erhöhtem Umfang eine Abgabe von kohlenstoffhaltigen Gasen eintritt. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt, wobei Fig. 1 einen Vertikalschnitt des Ofens zeigt und Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie AA in Fig. 1 ist. In einer Ofenkammer l ist ein topfförmiger Behälter 2 aus hitzebeständigem Stahl angeordnet, in den das Aufkohlungsgut von oben auf Gestellen oder in Kästen eingebracht wird. Der Ofenraum ist mit einem Dekkel 3 verschlossen, der in an sich bekannter Weise abgedichtet ist. An diesem Deckel ist beispielsweise ein Ventilator 4 angebracht, der zur Umwälzung der Ofenatmosphäre dient. Beheizt wird die Kammer beispielsweise durch elektrische Heizleiter 5, die ausserhalb des Behälters 2 isoliert in der Ofenkammer 1 angeordnet sind. An den Wänden des topfförmigen Einsatzes 2 sind innen eine Vielzahl von Rohren 6 aus <Desc/Clms Page number 2> Stahl angeordnet, die über ihre ganze Länge mit Löcher versehen sind. In diese Rohre wird das Aufkohlungsmittel, z. B. Granulat aus Holzkohle, eingebracht. Wird der Ofen beheizt, so geht die Wärme von den Heizkörpern 5 zunächst auf die Wand des Topfes 2 und von dieser auf die rohrförmigen Behälter fiber, so dass deren Temperatur höher liegt als die Temperatur der Ofenatmosphäre. Wird die Ofenatmosphäre durch den Ventilator 4 umgewälzt, so reichert sich diese in erhöhtem Masse mit kohlenstoffhaltigem Gas an, wodurch die Gesamtkohlungszeit wesentlich kurzer wird, als wenn sich die kohlenstoffabgebenden Substanzen auf der gleichen Temperatur befinden wie der im Ofen umgewälzte Gasstrom. Die langen rohrförmigen Behälter verringern den Nutzraum des Ofens nur wenig. Sie können aus dem Innenraum zwecks Auffrischung der Füllung leicht entfernt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Aufkohlen von Eisen und Eisenlegierungen, tei der im Innenraum des Ofens gasdurchlässige, rohrförmige Behälter zur Aufnahme des das Aufkohlung gas liefernden Mittels, z. B. Granulat aus Holzkohle, angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die rohrförmigen Behälter an der Wand einer aus hitzebeständigem Stahl bestehenden Innenkammer des Ofens anliegen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE234743T | 1960-12-14 |
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| AT234743B true AT234743B (de) | 1964-07-27 |
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ID=29722239
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|---|---|---|---|
| AT898261A AT234743B (de) | 1960-12-14 | 1961-11-27 | Vorrichtung zum Aufkohlen von Eisen und Eisenlegierungen |
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1961
- 1961-11-27 AT AT898261A patent/AT234743B/de active
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