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Kathodenstrahlröhre zur Wiedergabe farbiger Bilder
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einanderfolgenden Streifen in verschiedenen Farben aufleuchten, und ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die aufleuchtenden Streifen desjenigen Stoffes, der auf das Auge den Eindruck grösster Hetlig- keit macht, nichtleuchtende Unterbrechungen aufweisen, wobei die Zahl der Unterbrechungen in einem Streifen wenigstens gleich einem Zehntel der Gesamtzahl der Streifen auf dem Schirm ist, der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Unterbrechungen in einem Streifen wenigstens gleich dem Dreifa- chen der Breite des Streifens ist, und die Länge einer Unterbrechung höchstens gleich dem Zweifachen der Breite des Streifens ist.
Obgleich bei einer Kathodenstrahlröhre nach der Erfindung eine klare Makrostreifenstruktur vorhanden ist, ist der Eindruck, den ein auf einen solchen Schirm geschriebenes Bild auf das Auge macht, nahezu strukturlos, wenigstens wird keine deutliche Streifenstruktur mehr wahrgenommen.
Weil Versuche gezeigt haben, dass die vom Auge wahrgenommene Streifenstruktur im wesentlichen von denjenigen Streifen auf dem Schirm herbeigeführt wird, die auf das Auge den stärksten Lichteindruck machen, ist es notwendig, dass dieseStreifen jedenfalls die vorstehend geschilderten Unterbrechungen aufweisen. Die Verringerung der wahrgenommenen Streifenstruktur lässt sich noch weiter dadurch verbessern, dass sämtliche Streifen mit Unterbrechungen versehen werden. Weil bei Verwendung von Leuchtstoffen, die blau, rot oder grün aufleuchten, das Grün den stärksten Helligkeitseindruck auf das Auge macht, werden bei dieser Ausführungsform die Unterbrechungen jedenfalls in den grün aufleuchtenden Streifen angebracht.
Weil das menschliche Auge sehr empfindlich für Symmetrie und Regelmass in einem wahrgenommenen Bild ist, ist es vorteilhaft, die Unterbrechungen in den Streifen regelmässig anzubringen. Aus dem gleichen Grunde empfiehlt es sich, gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die Unterbrechungen in zwei aufeinanderfolgenden Farbstreifen versetzt anzubringen. Auf diese Weise liegen in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Farbstreifen niemals zwei Unterbrechungen nebeneinander.
Das gleiche Ziel wird bei einer andern Ausführungsform einer Röhre nach der Erfindung dadurch erreicht, dass in sämtlichen Streifen eines Satzes aufeinanderfolgender Streifen, der jeden der verschiedenfarbig aufleuchtenden Stoffe enthält, die Unterbrechungen in einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung der Streifen nebeneinanderliegen, während sie in aufeinanderfolgenden Streifensätzen versetzt sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 schematisch eine Röhre nach der Erfindung dargestellt ; Fig. 2 in vergrössertem Massstab die Struktur eines für eine Röhre nach Fig. l geeigneten Bildschirms dargestellt ; Fig. 3 eine weitere Ausführungsform eines zur Verwendung in einer Röhre nach Fig. 1 geeigneten Bildschirms zeigt.
In Fig. 1 bezeichnet 1 das Fenster der Kathodenstrahlröhre, auf dessen Innenseite sich der Bildschirm 2 befindet, der eine Makrostreifenstruktur aufweist. In der Röhre befindet sich die Elektronenspritze 3, die ein Elektronenbündel erzeugt, das mit Hilfe des Ablenksystems 4 den Bildschirm 2 gemäss einem bestimmten Raster abtasten kann. Ein Satz interdigitaler Gitter, der Farbentrennung herbeizuführen vermag, ist mit 5 bezeichnet.
In Fig. 2 sind die Farbstreifen mit 6,7, 8,9, 10 und 11 bezeichnet. Die Streifen 6 und 9 leuchten rot auf, die Streifen 7 und 10 grün und die Streifen 8 und 11 blau. Jeder Streifen hatnichtaufleuchtende Unterbrechungen 12. Der Abstand a zwischen zwei Unterbrechungen ist mindestens gleich dem Dreifachen der Breite b eines Streifens. Die Länge c einer Unterbrechung ist höchstens gleich 2 b. Es ist nicht notwendig, dass auf dem ganzen Schirm die Abmessungen a, b bzw. c die gleichen sind, aber es müssen jedenfalls auch die Bedingungen erfüllt werden, dass in einem unterbrochenen Streifen die Zahl der Un-
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je zwei Streifen befand sich ein nichtaufleuchtender Streifen mit einer Breite von 0,22 mm ; diese Strei- fen dienten in bekannter Weise zur Verringerung der Farbvermischung.
Jeder Leuchtstreifen hatte 307 Unterbrechungen mit einer Länge von 0,30 mm, die regelmässig über den Streifen verteilt waren, und
308 einen mm lange Leuchtflächen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kathodenstrahlröhre zum Wiedergeben farbiger Bilder mit einem Bildschirm mit mindestens zwei bei Elektronenerregung in verschiedenen Farben aufleuchtenden Stoffen, die in einem sich regelmässig wiederholenden Muster paralleler Streifen derart angeordnet sind, dass zwei aufeinanderfolgende Streifen in verschiedenen Farben aufleuchten, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Streifen des Leuchtstoffes, der den Eindruck stärkster Helligkeit auf das Auge macht, nichtaufleuchtende Unterbrechungen aufweisen, derart, dass die Zahl der Unterbrechungen in einem Streifen mindestens gleich einem Zehntel der Gesamtzahl der Streifen auf dem Schirm ist,
der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Unterbrechungen in einem Streifen mindestens gleich dem Dreifachen der Breite des Streifens und die Länge einer Unterbrechung höchstens gleich dem Zweifachen der Breite des Streifens ist.