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Faltvorrichtung zum Querfalten von Wäschestücken od. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Faltvorrichtung zum Querfalten von Wäschestücken od. dgl., bei welcher über einer Fördereinrichtung mindestens eine die Anfangskante des über eine Anhebevorrichtung geführten
Faltgutes erfassende Klemmeinrichtung angeordnet ist, wobei das Anziehen und Abfallen der Klemmen- richtung von einer die Anfangs - und Endkante des Faltgutes abtastenden Lichtstrahlensteuereinrichtung be- tätigt wird.
Es ist bereits bekannt, zum Steuern einer Faltvorrichtung den Lichtstrahl einer Lichtquelle auf eine
Photozelle einwirken zu lassen, um damit die Klemmbalkenbetätigung der Faltvorrichtung zu steuern.
Man hat dabei ferner auch schon zwei Lichtstrahlen für die Betätigung des Klemmittels in Klemm- stellung und für die Auslösung des Klemmbalkens angewendet.
Zum Teil sind dabei lediglich Greifer, die zwischen die Förderbänder für den Transport der Wäsche fassen, angewendet. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass der die Anfangskante erfassende Licht- strahl durch eine hinter der Vorderkante der Klemmplatte liegende Öffnung durchtritt.
Durch diese Ausbildung wird ein sicheres Erfassender Wäsche bzw. ein genügend weites Aufschieben der Wäsche auf den Klemmbalken erreicht, ehe eine Einklemmung stattfindet. Dabei kommt die An- wendung von Verzögerungsrelais in Fortfall. Auch kann der ganze Antriebsmechanismus oberhalb der För- dervorrichtung angeordnet werden.
Dabei ist es ferner neu, dass die Durchtrittsöffnung für den die Anfangskante des Faltgutes abtastenden Lichtstrahl durch die Klemmplatte in Förderrichtung langgestreckt ist.
Durch die Erfindung wird ein einwandfreies Falten und Aufeinanderlegen der Anfangs- und Endkante des Wäschestückes ermöglicht, ohne dass eine Reibung auf das Wäschestück entsteht und ohne dass besondere Schaltmittel zur. Verzögerung der Auslösung der Klemmbalken erforderlich sind.
ImBetrieb eintretende Unregelmässigkeiten lassensich durch die Verstellbarkeit der Lichtstrahlsteueraggregate korrigieren.
Die Erfindung lässt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in mehreren Aus- führungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen die Fig. 1-6 jeweils die Faltvorrichtung in den verschiedenen Phasen eines Faltvorganges.
Oberhalb des Legetisches 10 sind'im Abstand quer über den Tisch verlaufende kastenförmige Brücken 19, 20, die mit aufklappbaren Deckeln versehen sind, vorgesehen, die den Faltmechanismus tragen. Dieser Faltmechanismus ist in den Fig. 1-6 in grösserem Massstab in einer Ausführungsform veranschaulicht.
HinterderVorderkante 22a jeder Klemmplatte 22 ist eine Photozelle 25 vorgesehen, die durch einen Lichtstrahl 26 einer unterhalb des Tisches 10 angeordneten Lichtquelle 27 beeinflussbar ist. Die Klemmplatte 22 weist für den Lichtstrahl 26 eine längliche oder ovale Öffnung 28 auf.
Die Photozelle 25 ist innerhalb des Brückenkastens, der unten offen sein kann, beispielsweise auf einer Stange 39 in Förderrichtung der Wäschestücke 23 längs verschiebbar und beispielsweise durch eine Stellschraube 40 feststellbar.
InderLösestellung, d. h. wenn die Klemmplatte 22 nach unten bewegt ist, ist die Vorderkante 22a in einem Abstand von den Förderbändern 15 eingestellt, so dass das Wäschestück 23 - nach Aufschieben auf die Klemmplatte 22 - unter die Klemmplatte 22 durch die Förderbänder 15 vorgeschoben werden kann.
Für den Durchtritt der Lichtstrahlen beider Lichtquellen 24,43 besitzt der Tisch 10 Öffnungen 45.
Die Wirkungsweise ist folgende :
In Fig. l ist dargestellt, dass das Wäschestück 23 durch die Förderbänder 15 etwa bis an den Lichtstrahl 44 herangeschoben wurde. Die Klemmplatte 22 befindet sich in der ausgelösten Stellung.
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10Wird jetzt-wie in Fig. 2 dargestellt-das Wäschestück 23 weiter vorgeschoben, so gelangt es über Fuhrungsmittel51mitseiner Vorderkante auf die Klemmplatte 22. Jetzt ist zwar der Lichtstrahl 44 unterbrochen, jedoch ist der Lichtstrahl 26 für die Photozelle 25 noch nicht unterbrochen, so dass also die Klemmplatte 22 in Lösestellung verbleibt.
InFig. 3 ist gezeigt, dassdasWäschestück 23 soweit vorgeschoben worden ist, dass auch der Lichtstrahl 26 für die Photozelle 25 unterbrochen wurde. Dies hat eine Umschaltung des Solenoids 37 zur Folge.
Bei weiterem Vorschub des Wäschestückes 23 wird dieses unter Bildung einer Falte 52 abgewälzt - siehe Fig. 4.
Ist die Endkante 23b soweit vorgeschoben, dass die Lichtquelle 43 mittels des Lichtstrahles 44 auf die Photozelle 42 einwirken kann, so wird das Solenoid 37 erregt.
Die Photozelle 42 ist zur Photozelle 25 im Abstand angeordnet, so dass die Kante 23a des auf die Klemmplatte 22 aufgeschobenen und eingeklemmten Wäscheteiles genau mit der Kante 23b am Ende des Wäschestücke übereinanderliegt. Siehe Fig. 6.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Faltvorrichtung zum Querfalten von Wäschestücken od. dgl., bei welcher über einer Fördereinrichtung mindestens eine die Anfangskante des über eine Anhebevorrichtung geführten Faltgutes erfassende Klemmeinrichtung angeordnet ist, wobei das Anziehen und Abfallen der Klemmeinrichtung von einer die Anfangs- und Endkante des Faltgutes abtastenden Lichtstrahlsteuerung mit zwei Lichtstrahlen betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der die Anfangskante erfassende Lichtstrahl durch eine hinter der Vorderkante (22a) der Klemmplatte (22) liegende Öffnung (28) durchtritt.
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