AT233470B - Einrichtung zum Stapeln von Holzstämmen od. dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Stapeln von Holzstämmen od. dgl.

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AT233470B
AT233470B AT189663A AT189663A AT233470B AT 233470 B AT233470 B AT 233470B AT 189663 A AT189663 A AT 189663A AT 189663 A AT189663 A AT 189663A AT 233470 B AT233470 B AT 233470B
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AT
Austria
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conveyor
logs
wood
folder
stacking
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Application number
AT189663A
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English (en)
Inventor
Thure Ing Waplan
Original Assignee
Waplans Mek Verkst S Ab
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Description


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  Einrichtung zum Stapeln von Holzstämme od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Stapeln von Holzstämmen od. dgl., die in einem kon- tinuierlichen Strom auf einem Förderband vorgeschoben werden. 



   Ein Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung die ein automatisches Stapeln beispiels- weise auf einem Karren oder Laufwagen gestattet, der mit vertikalen Pfosten gewisser Höhe und in gewisi sem Abstand voneinander versehen ist und eine gewisse Menge gestapelter Stämme fasst und auch als
Raummass zur Berechnung der gestapelten Menge der Stämme dient. Ein solcher Karren wird gewöhnlich in Schleifereien u. ähnl. Stellen verwendet. Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer
Stapeleinrichtung, die robust und von einfacher Bauart ist, so dass sie verhältnismässig billig in der Her- stellung ist und gleichzeitig im wesentlichen automatisch arbeitet. 



   Zur Erfüllung dieser und anderer Zwecke kennzeichnet sich die Erfindung durch eine als Holzordner dienende waagrechte oder schwach nach oben geneigte endlose Fördervorrichtung und einen im Anschluss daran schwenkbar gelagerten, nach unten gerichteten Förderer, von dem die Stämme abgegeben und ge- stapelt werden, beispielsweise auf einen waagrecht beweglichen Karren oder Laufwagen der oben ange- gebenen Art. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass zwischen dem Holz- ordner und dem nach unten gerichteten Förderer eine   Weiterleitungsvorrichtung   angeordnet ist, die den Übergang der Stämme vom Holzordner zum Stapelförderer besorgt. 



   Die Erfindung ist unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrie- ben. Fig. la und   1b   zeigen in Seitenansicht den vorderen bzw. hinteren Teil der Stapeleinrichtung, wo- bei die vorderen Seitenbleche, die zur Führung der Stämme dienen, zum Teil entfernt sind. Fig. 2a und
2b zeigen den vorderen bzw. hinteren Teil der Stapeleinrichtung in Draufsicht. 



   Die Stapeleinrichtung besteht aus einem Holzordner 1 (Fig. la und 2a) und einem schwenkbar gela- gerten, nach unten gerichteten Förderer 2 (Fig.   Ib   und 2b) zwischen denen sich eine Weiterleitungsvor- richtung in Form eines Flügelrades 3 (Fig. Ib) befindet, das den Übergang der Stämme 4 vom Holzordner
1 zum Förderer 2 besorgt. 



   Der Holzordner 1 besteht aus einer nach oben geneigten endlosen Fördervorrichtung in Form eines mit Mitnehmern 5 versehenen Kettenförderers 9. Über diesem Förderer befindet sich eine Mulde 6, die aus einer nach hinten geneigten Wand 7 und an den Seiten angeordneten Blechen 8 besteht. Der endlose Ket- tenförderer 9 bildet den Boden der Mulde 6. Im Anschluss an die Mulde 6 ist ein Anschlagblech 10 ange- ordnet, gegen das die auf einer Förderbahn in einem kontinuierlichen   Strom ankommendenstämme an-   stossen, ehe sie mittels mit Gewinde 12 versehenen Rollen 11 in die Mulde 6 abgeworfen werden. 



   Der Holzordner bewirkt, dass die Stämme 4, obwohl sie kontinuierlich zugeführt werden, im wesent- lichen einzeln zum Flügelrad 3 und zum nach unten gerichteten Förderer 2 vorgeschoben werden. 



   Der schwenkbar gelagerte, nach unten gerichtete Stapelförderer 2 besteht aus einem endlosen Ket- tenförderer, dessen Ketten 15 mit gabelförmigen Mitnehmern 16 versehen sind. Der Abstand zwischen den Schenkeln einer Gabel ist im Ausführungsbeispiel grösser als die Breite des Karrens 17, auf den die
Stämme zu stapeln sind. Der Förderer kann daher nahe an den Karren herangebracht werden, so dass ein zu stapelnder Stamm nicht weit herabzufallen braucht und daher keine Gefahr besteht, dass die Stämme sich beim Stapeln schief legen. Der nach unten gerichtete Förderer 2 ist bei 18 an seinem oberen Ende gelagert und schwenkbar unter der Einwirkung von zwei hydraulischen Zylindern 19 mit Kolben 20, die 

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 von einer geeigneten, nicht gezeigten Stelle in der Nähe der Stapeleinrichtung aus gesteuert werden.

   Die
Steuerung wird vorteilhaft von einem Bedienungsmann vorgenommen, der gleichzeitig für die Bewegung des Karrens nach vorn oder hinten beim Stapeln der Stämme sorgt. Der Stapelförderer kann nach oben geschwenkt werden, so dass sein vorderes Ende die in Fig. 1 angedeutete Lage einnimmt. Dabei kann der j mit den Pfosten 21 versehene Karren 17 unter den Förderer eingefahren werden. 



   Zwischen dem Holzordner und dem nach unten gerichteten Förderer befindet sich eineWeiterlei- tungsvorrichtung in Form eines Flügelrades 3, das durch einen gemeinsamen Motor 24 synchron mit dem
Holzordner 1 und dem Förderer 2 angetrieben wird, u. zw. wie in Fig. 1 angedeutet über Ketten 25a, 25b,
25c. Das Flügelrad wirkt mit einem in der Vorschubrichtung nach unten geneigten Blech 26 zusammen, auf dem die Stämme 5 gleiten, während sie durch das Flügelrad vom Holzordner zu dem nach unten ge- richteten Förderer weiterbefördert werden. Durch diese Anordnung ergibt sich ein zwangsläufig gesteuer- ter Verlauf mit gleichmässigem und sicherem Vorschub vom Holzordner zu dem schwenkbaren Stapelför- derer 2 unabhängig davon, welche Winkellage der Förderer jeweils im Verhältnis zur Vertikalebene ein- nimmt. 



  Der Holzordner   1   und der Stapelförderer 2 haben Seitenbleche 27 zur Führung der Stämme bei ihrer . Bewegung. 



   Die Einrichtung arbeitet in folgender Weise. Die Stämme 4 werden in einem kontinuierlichen Strom oder absatzweise auf einem an sich bekannten Riemenförderer 28 herangebracht, von dem aus sie auf eine aus einer Anzahl Rollen 30 bestehende Bahn übergehen. Auf ihren Weg zum Holzordner 1 gelangen sie auf die mit Gewinde 12 versehenen Rollen 11 und stossen gegen die Anschlagplatte 10 an, wo ihre Bewe- gung in der Vorschubrichtung aufhört. Die Rollenbahn 30 zwischen dem Riemenförderer und den Schrau- benrollen dient dazu, die Geschwindigkeit der Stämme zu erhöhen und sie dadurch voneinander zu tren- nen. Durch die umlaufenden Schraubenrollen 11 werden dann die Stämme in im wesentlichen waagrech- ten Stellungen in die Mulde 6 des Holzordners abgeworfen, wo sie in einem Stoss liegen bleiben. 



   Die Mitnehmer 5 der Förderketten führen die Stämme 4 einzeln aus der Mulde 6 zum oberen Ende des Holzordners, wo das mit dem Holzordner 1 und dem Stapelförderer 2 synchron angetriebene Flügel- rad 3 die Weiterleitung der Stämme 4 übernimmt und sie einzeln auf die Mitnehmergabel 16 des nach unten gerichteten Förderers abgibt. Die Stämme gelangen dann auf dem Förderer 2 nach unten. Der den
Stapelverlauf überwachende Bedienungsmann sorgt dafür, dass der Stapelförderer 2 den geeigneten Nei- gungswinkel mit der Vertikalebene bildet und verschiebt den Karren 17, so dass dieser die geeignete La- ge zur Aufnahme der Stämme 4 bei ihrer Abgabe am unteren Ende des Förderers 2 erhält.

   Sobald der Kar- ren vollbeladen ist, wird der gemeinsame Antriebsmotor 24 abgestellt und der Stapelförderer 2 nach oben geschwenkt (Fig. la), so dass der vollbeladene Karren 17 verschoben oder unter dem Förderer gefahren und durch einen neuen Karren ersetzt werden kann, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt. 



   Die Einrichtung lässt sich offensichtlich im Rahmen des Erfindungsgedankens in verschiedener Weise abändern. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Stapeln von Holzstämmen   od. dgl.,   die in einem kontinuierlichen Strom auf einem Förderband vorgeschoben werden, gekennzeichnet durch eine als Holzordner   (1)   dienende, waag- rechte oder schwach nach oben geneigte, endlose   Fördervorrichtung   (9,5) und einen im Anschluss daran schwenkbar gelagerten, nach unten gerichteten Förderer (2), von dem die Stämme (4) abgegeben und ge- stapelt werden, beispielsweise auf einen waagrecht beweglichen Karren oder Laufwagen (17). 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. einem entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn drehbaren Flügelrad (3) besteht.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flügelrad (3) mit dem Holzordner (1) und/oder dem Förderer (2) synchron angetrieben wird.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzordner (1) das Flügelrad (3) und der Stapelförderer (2) über Übersetzungsvorrichtungen synchron durch einen gemeinsamen Antriebsmotor (24) angetrieben werden.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Holzordner (1) und dem Förderer (2) angeordnetes, in der Vorschubrichtung geneigten Blech (26), das die Stäm- <Desc/Clms Page number 3> me (4) bei ihrem Übergang vom Holzordner auf den Förderer (2) trägt.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelförderer beispielsweise unter der Einwirkung eines hydraulischen Zylinders (19) und Kolbens (20) schwenkbar ist, die von einer geeigneten Stelle in der Nähe der Stapeleinrichtung her gesteuert werden.
    8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapelförderer aus einem endlosen Kettenförderer besteht, dessen Ketten (15) mit Mitnehmern (16) versehen sind.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (16) gabelförmig sind, wobei der waagrechte Abstand zwischen den Schenkeln einer Gabel (16) verhältnismässig grösser ist als die Breite der Vorrichtung (Karren oder Laufwagen 17), auf welche die Stämme (4) gestapelt werden.
    10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die als Holzordner (1) dienende Fördervorrichtung aus einem mit Mitnehmern (5) versehenen, nach oben geneigten Kettenförderer (9) besteht, an dessen hinterem Ende eine Mulde (6) angeordnet ist, in welche die ankommenden Stämme (4) abgeworfen werden.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch ein im Anschluss an die Mulde angeordnetes Anschlagblech (10), gegen das die ankommenden Stämme (4) anschlagen, ehe sie in geeigneter Weise in die Mulde (6) abgeworfen werden.
    12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderer (2) und/oder der Holzordner (l) mit Seitenblechen (27) zur Führung der Stämme (4) beim Vorschub durch die Stapeleinrichtung versehen sind.
    13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie durch ein geeignet ausgebildetes Gestell (29) getragen wird.
    14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an ein vor dem Holzordner angeordnetes Förderband (28) eine Abwurfvorrichtung vorgesehen ist, die beispielsweise aus Schraubenrollen (11,12) besteht.
    15. Einrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine vor der Abwurfvorrichtung (11, 12) befindliche Vorrichtung zum Trennen der ankommenden Stämme (4) voneinander, wobei diese Vorrichtung beispielsweise aus angetriebenen Rollen (30) besteht, die den Stämmen eine Geschwindigkeit erteilen, die höher ist als die Geschwindigkeit des Förderbandes (28).
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