AT232708B - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines glatten, formsteifen Rohres aus Papier od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines glatten, formsteifen Rohres aus Papier od. dgl.

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AT232708B
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  Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines glatten, formsteifen Rohres aus
Papier od. dgl. 
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 aus Papier od. dgl. Werkstoff in Form eines Bandes, das in seiner Längsrichtung zu einem Rohr geformt wird und dessen sich überlappende Ränder miteinander verbunden werden, wobei zwischen die sich überlappenden Ränder des Bandes ein Faden aus thermoplastischem Kunststoff gespritzt und die Ränder in bekannter Weise unter Anwendung von Hitze und Druck zu dem Rohr verbunden werden, worauf innerhalb des Rohres eine in sich geschlossene Hülle aus thermoplastischem Kunststoff in an sich bekannter Weise durch Strangpressen aufgebracht wird, nach Patent Nr. 222 873. 



   Bei der Arbeitsweise nach dem Stammpatent sind zur Führung des zu einem Schlauch zusammengebogenen und an der Innenseite kaschierten Bandes im Bereich des Austrittes der Spritzgussmasse aus dem Ringspalt der Düse besondere Massnahmen vorgesehen, die der Führung des Bandes dienen. Es wurde nun gefunden, dass diese konstruktiven Massnahmen, wie insbesondere der Führungsring und der zu einem Kolben verdickte tellerförmige Teil dadurch vermieden werden können, wenn der Füllraum des Schlauches ständig in an sich bekannter Weise unter dem Druck eines Gases gehalten wird. 



   Es ist bekannt, einen von einer Vorratswalze abgezogenen, undichten, gewebten Schlauch, z. B. aus Jute, durch eine Einrichtung zu fördern, in welcher er an seiner Innenseite mit einer dichtenden Auflage aus thermoplastischem Stoff versehen wird. Der Schlauch wird vor dem Eintritt in die Einrichtung und nach dem Verlassen derselben durch Quetschwalzen geführt und durch Einblasen von Druckluft zwischen den Quetschwalzen in zylindrische Form aufgebläht, wobei die Druckluft durch den Mantel des noch undichten Schlauches von aussen nach innen hindurchtreten muss. Beim Verfahren gemäss der Erfindung hingegen ist die zylindrische Form des Schlauches bereits durch die weitgehend standfeste, aus Pappe, Papier od. ähnl. formhaltige Werkstoffe bestehende Wandung gegeben.

   Der über die Spritzdüse geführte Schlauch wird unter dem Einfluss eines sehr geringen inneren Überdruckes zylindrisch aufgebläht und an der Innenseite mit dem aus der Düse austretenden Kunststoffschlauch kaschiert. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besitzt der Spritzkopfkörper 1 einen zentralen Kanal 2, welcher der Zuführung der Spritzmasse dient. An der Austrittsseite für die Masse ist dieser zentrale Kanal trichterförmig erweitert und bildet so den äusseren Mantel einer Ringdüse. Der innere Mantel der Ringdüse wird von einem kegeligen Teller gebildet, den das Düsenrohr 5 am unteren Ende trägt. Das Düsenrohr 5 ist zentral im Massekanal 2 angeordnet und besitzt einen kleineren Durchmesser als dieser, so dass für den Durchtritt der Masse der hohlzylindrische Zuführungskanal von ringförmigem Querschnitt freibleibt.

   Im Inneren des Düsenrohres 5 ist ein Füllrohr 6 für das zu verpackende Gut zentral angeordnet, welches kleineren Aussendurchmesser als der Innendurchmesser des Düsenrohres 5 aufweist, so dass ein weiterer hohlzylindrischer Kanal 7 von ringförmigem Querschnitt für die Zuführung eines inerten Gases in den Verpackungsraum gebildet ist. An geeigneter Stelle des Spritzkopfes oberhalb der Ringdüse ist   ähnlich   wie beim Stammpatent radial nach aussen, den Spritzkopfkörper durchdringend, eine Spritzdüse für den Austritt eines Teiles der Spritzmasse vorgesehen. Der zur Zusammenführung der beiden Kanten des zu einem rohrförmigen Körper einzurollenden Bandes 10 vorgesehene Ring, der die Bandkanten zur Zuführung des Fadens aus thermoplastischem Kunststoff im Abstand hält, ist in der Zeichnung nicht dargestellt.

   Nach dem Zusammenpressen der Bandkanten und ihrem Verkleben zu einer Naht gelangt das hergestellte Rohr in den Bereich der Spritzdüse, aus welcher ein Kunststoffschlauch austritt, der sich unter dem Druck des über den Kanal 7 zwischen den Rohren 5 und 6 eingeführten inerten Gases fest an die Innenwand des Rohres anlegt und dieses mit einem geschlossenen Kunststoffüberzug kaschiert. Im weiteren Verlauf der kontinuierlichen Weiterbewegung des Bandes   1   wird das Verpackungsgut in das innen kaschierte Rohr, ebenfalls kontinuierlich, eingeleitet und nach Erreichen der gewünschten Füllung einmal quer und einmal senkrecht hiezu durch die aus der Zeichnung ersichtlichen Schweissbacken in an sich bekannter Weise abgequetscht, wodurch ein Verpackungsbehälter in Tetraederform hergestellt wird.

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  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines glatten, formsteifen Rohres aus Papier od. dgl. Werkstoff in Form eines Bandes, das in seiner Längsrichtung zu einem Rohr geformt wird und dessen sich überlappende Ränder miteinander verbunden werden, wobei zwischen die sich überlappenden Ränder des Bandes ein Faden aus thermoplastischem Kunststoff gespritzt und die Ränder in bekannter Weise unter Anwendung von Hitze und Druck zu dem Rohr verbunden werden, worauf innerhalb des Rohres eine in sich geschlossene Hülle aus thermoplastischem Kunststoff in an sich bekannter Weise durch Strangpressen aufgebracht wird, nach Patent Nr. 222 873, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllraum des Schlauches ständig in an sich bekannter Weise unter dem Druck eines Gases gehalten wird.
AT27660A 1959-01-17 1960-01-15 Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung eines glatten, formsteifen Rohres aus Papier od. dgl. AT232708B (de)

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