AT232701B - Platte, insbesondere Schalungsplatte - Google Patents

Platte, insbesondere Schalungsplatte

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AT232701B
AT232701B AT54261A AT54261A AT232701B AT 232701 B AT232701 B AT 232701B AT 54261 A AT54261 A AT 54261A AT 54261 A AT54261 A AT 54261A AT 232701 B AT232701 B AT 232701B
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edge protection
groove
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Georg Haid
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Georg Haid
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Description


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  Platte, insbesondere Schalungsplatte 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Platte, insbesondere Schalungsplatte für Betonbauzwecke, mit
Randschutzanordnung. Es handelt sich um Platten aus Kunststoff oder Holz. Die hölzernen Platten können aus Sperrholz oder aus nebeneinandergereihten und verbundenen Brettern bestehen. Für den
Plattenrandschutz sind im Querschnitt T-förmige Leisten bekannt, deren Mittelschenkel in Längsrichtung gereiht, einzelne seitliche Erhebungen aufweist. Die beidseits am Mittelschenkel vorgesehenen Erhebungen waren starre knopfartige Gebilde. Zwangsläufig bewirken die Erhebungen beim Einschub der Schutz- schiene in die für deren Mittelschenkel vorgesehenen Plattennut eine Nuterweiterung an den betreffenden
Stellen.

   Demzufolge ist nur eine klemmende Schutzschienenhalterung als Selbsthalterung bei den Rand- schutzanordnungen der erwähnten Art vorhanden, welche an sich gering ist und vor allem für Betonschalungsplatten nicht ausreicht. 



   Um diesen Mängeln zu begegnen, ist gemäss der Erfindung bei Platten mit Randschutzanordnung der erwähnten Art am Mittelschenkel der einzelnen Randschutzschienen wenigstens eine Reihe von Zungen vorgesehen, welche zum Schenkelansatz hin schräg auswärts gerichtet vorstehen. 



   Solche Zungen als Erhebungen an den Mittelschenkelseiten der Randschutzleisten sind elastisch. 



  Wenn die Randschutzleisten mit ihrem Mittelschenkel in die betreffende Nut am Plattenrand frontal eingeschoben werden, treten die Zungen etwas zurück und mindern demzufolge die Erweiterung der Nut an den von den Stegerhebungen beeinflussten Stellen. Nach Beendigung der Einschubbewegung bleibt die federnde Kraft der Zungen auf die Nutwandung ständig an gleichbleibenden Stellen wirksam. Dies hat zur Folge, dass die Zungenspitzen in die Nutwandung eindringen und tiefer liegen als die Rille, die sie bei dem Einschub des Schienenmittelstegs in die Nut der Platte verursacht haben. So erfahren die Randschutzschienen eine Verankerung, welche eine hohe Ausreissfestigkeit vermittelt. 



   An der einzelnen Mittelschenkelseite der Randschutzschienen können zwei oder mehr Zungenreihen vorhanden sein. Dabei sind die einzelnen Zungen gegenseitig versetzt angeordnet, damit beim Einschub des Mittelstegs in die Randnut der Platte nie eine Zunge in eine von einer andern Zunge gebildete Rinne an der Nutwandung gelangen kann und diese Rinne vertiefen würde. 



   Die Zungen am Mittelschenkel der Randschutzschienen können gleicherweise wenigstens an einer Seite eine zum Mittelschenkel der einzelnen Randschutzschiene gerichtete Wölbung aufweisen. 



   Wenn die Zungen nur einseitig mit einer derartigen Wölbung versehen sind, weisen die Wölbungen also sämtlich nach dem gleichen Schienenende hin. Durch das Vorhandensein der seitlichen Wölbung an den Zungen kann eine Randschutzschiene, welche frontal in die betreffende Nut am Plattenrand eingeschoben ist, nach der Seite geschoben werden, wo sich die Seitenwölbung an den Zungen befindet. Die Zungen erfahren durch die seitliche Wölbungsanordnung dabei Führung, so dass sie vor einem Abbrechen bewahrt bleiben. Es kann also die einzelne Zunge, wie gewünscht, teilweise oder ganz aus der Rille herausbewegt werden, welche bei dem frontalen Einschub des Schienenmittelsteges in die Randnut der Platte durch die Zungenspitze entstanden ist. Auf diese Weise sitzt die eingesetzte Randschutzschiene mit weit höherer Ausreissfestigkeit verankert am Plattenrand. 



   Durch die Wölbungsanordnung an den Zungen lassen sich auch die Randschutzschienen mit ihrem Mittelschenkel störungslos von der Seite her in die betreffende Randnut der Platte einschieben. 



   Die Zungen können mittels der Wölbung seitlich mit dem Mittelschenkel der Randschutzschiene verbunden sein. Wenn auch bei dieser Ausführungsform die elastische Nachgiebigkeit der Zungen verringert ist, so ist dies ohne Bedeutung, weil durch die wenigstens zum Schluss stattfindende seitliche Einsetzbewegung der Schutzschiene die einzelnen Zungen nie über sich eine zum Rand führende Rille haben, in deren Grund sie sich verankern müssen. 



   Die Zungen können einen geneigten Endrand aufweisen, wobei die Neigung bei sämtlichen Zungen winkelmässig und richtungsmässig gleich ist. Durch die Endrandneigung der Zungen werden die Randschutzschienen bei ihrem Aufbringen selbsttätig gegen den Plattenrand fest herangezogen. 



   Die Zungen können beidseitig zweireihig am Mittelschenkel angeordnet sein, u. zw. derart, dass sich je zwei an verschiedener Schenkelseite befindliche Zungen verschiedener Reihe seitlich teilweise einander 

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 übergreifen. Dadurch lässt sich ausser einer nach beiden Seiten ausgeglichenen, in Schienenlängsrichtung auch eine durchgehende Schienenselbsthalterung erreichen. 



   Bei Zungen mit seitlicher Wölbung kann die Zungenbreite gross und die Zungenlänge klein gehalten werden, so dass die Zungenbreite ein Vielfaches der Zungenlänge beträgt. In solcher Ausführungsform weist die am Plattenrand angebrachte Randschutzschiene selbst dann hohe Ausreissfestigkeit auf, wenn sie von der Seite her auf den Plattenrand aufgeschoben worden ist. 



   Die Randschutzschienen können aus Metall oder Kunststoff bestehen. Sie können aus Blech bestehen, wobei die Zungen an den Mittelstegseiten durch entsprechend herausgedrückte Blechteile gebildet sind. 



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der   erfindungsgemässen   Platte beispielsweise dargestellt. Es zeigt : Fig. 1 in Schrägsicht ein Platteneckteil, teilweise derart geschnitten, dass die Randschutzschiene freiliegt, Fig. 2 ein Platteneckteil einer andern Platte in Draufsicht mit teilweise weggebrochener Plattenschicht, so dass die Randschutzschiene teilweise freiliegt, Fig. 3 das Plattenstück gemäss Fig. 2 im Schnitt   11-11,   Fig. 4 ein Platteneckteil einer noch andern Plattenausführungsform mit teilweise weggebrochener Plattenschicht, so dass die Randschutzschiene zum Teil freiliegt, in Draufsicht, Fig. 5 das Plattenstück gemäss Fig. 4 im Schnitt IV-IV, Fig. 6 das Plattenstück gemäss Fig. 4 im Schnitt   V-V.   
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AT54261A 1960-01-30 1961-01-23 Platte, insbesondere Schalungsplatte AT232701B (de)

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