AT232332B - Wärme- und/oder schallisoliertes Leitungsrohr - Google Patents
Wärme- und/oder schallisoliertes LeitungsrohrInfo
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Description
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Wärme- undj oder schallisoliertes Leitungsrohr
Es ist bereits bekannt, Leitungsrohre mit Hüllen aus Kunststoff zu isolieren und dabei die als Hüllen verwendeten Schläuche mit Rippen oder Profilen zu versehen, die auf dem isolierten Rohr aufsitzen und dabei zwischen sich und dem Rohr Hohlräume einschliessen. Es ist auch bereits bekannt, eine das Leitungsrohr umschliessende Packung aus wärmeisolierendem Stoff mit einer Hülle aus Kunststoffolie oder Glasgewebe zu umschliessen. Weiterhin ist bekannt, für die Isolierung von Leitungsrohren aufgeschäumte Kunststoffe, wie Polystyrol. Polyvinylchlorid oder Siliconpolymere zu verwenden. Die an sich gut geeigneten Kunststoffe sind indessen nicht immer miteinander verträglich.
Zum Beispiel fällt aus Polyurethan gefertigter Schaumstoff unter der Einwirkung von Substanzen zusammen, die im Polyvinylchlorid als Weichmacher Verwendung finden. Dies ist besonders dann der Fall, wenn das Polyvinylchlorid im erwärmten Zustand, z. B. beim Aufpressen, mit dem Polyurethan in Berührung kommt ; aber auch in kaltem Zustand findet eine schleichende Verschlechterung des Polyurethans durch den Weichmacher des Polyvinylchlorids statt. Des weiteren ist es verlegungstechnisch von Nachteil, wenn die verschiedenen Schichten fest aufeinander haften.
Zum Stand der Technik gehört ferner ein Mantel aus mehreren isolierenden, durch Folien voneinander getrennten Kunstharzschaumschichten. Der Zweck der Folien ist eine Verbesserung der Kälte- bzw. Wärmeisolierung und es werden daher Folien mit einer blanken Oberfläche verwendet. Die Folien sind durchlöchert, damit die Wasserdampfdiffusion in den Isolierkörpern nicht unterbunden wird.
Die Erfindung hat ein wärme-und/oder schallisoliertes Leitungsrohr, vorzugsweise aus Metall, mit einem Mantel aus mehreren isolierenden, durch Folien voneinander getrennten Kunststoffschichten zum Gegenstand, das sich von den bisher bekannten dadurch unterscheidet, dass die äussere Schichte aus einem elastischen Isolierstoff, vorzugsweise einem Thermoplasten, besteht, dass mindestens eine der inneren Schichten aus einem aufgeschäumten Kunststoff gebildet ist und dass die die einzelnen Schichten voneinander trennenden Folien mit einander überlappenden Kanten eingelegt sind, damit eine gegenseitige stoffliche Beeinflussung der Schichten untereinander mit Sicherheit vermieden ist.
Auf diese Art ist es möglich, die Schichten nach ihren besten physikalischen Eigenschaften auszuwählen und zu bemessen, ohne auf ihre gegenseitige stoffliche Verträglichkeit Rücksicht nehmen zu müssen. Dies ist besonders dann von Belang, wenn die Rohre unzugänglich, z. B. im Mauerwerk verlegt werden müssen, und ihre vorhersehbare Lebensdauer deshalb sehr gross sein muss,
Bringt man zudem die Schichten mit den Folien bzw. dem Rohr derart in Berührung, dass sie aufeinander gleiten können, so hat man den weiteren Vorteil, dass nicht nur die Verlegung in Krümmungen mit kleinem Radius vorgenommen werden kann, sondern auch die Montage der Rohre an Abzweigungen, Armaturen u. dgl. erleichtert wird, weil die aufeinandergleitenden Schichten leicht verschoben werden können und die zu bearbeitenden Rohrenden leicht zugänglich sind.
Schliesslich bringt die Einfügung der Folien eine merkliche Verbesserung des lsolatlonsverhaltens mit sich.
Um ein Aufspringen der Isolation beim Abisolieren der Rohrenden und eine Verformung der äusseren Schichten, bei deren Aufbringen infolge mechanischer Kräfte, die von den inneren Schichten ausgehen können, zu vermeiden, empfiehlt es sich, die äussere Schichte aus einem Schlauch zu bilden, der an
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sich bekannte, nach innen ragende Rippen aufweist, welche ihn gegen die darunterliegende Folie fe- dernd abstützen.
Die Schicht aus aufgeschäumtem Kunststoff besteht günstig aus Polyurethan, das zur Zeit unter dem
Handelsnamen Moltopren auf dem Markt ist, sofern das Leitungsrohr für Flüssigkeiten oder Gase be- stimmt ist, deren Temperatur über Zimmertemperatur liegt ; liegt diese Temperatur darunter, so eig- net sich auch Polystyrol.
Für die Folien hat sich ein Material aus Polyester, vorzugsweise aus Polyterephthalsäureester, be- währt, wie es zurzeit unter dem Handelsnamen Hostaphan auf dem Markt ist. Aus Gründen der Wärme- isolierung kann es auch angezeigt sein, Folien zu verwenden, die aus einem mit einer geschlossenen Me- tallschichte z. B. aufgedampften Aluminium bedeckten Kunststoff bestehen.
Aus Gründen der Wärmeisolation kann das Folienmaterial gekreppt ausgeführt werden.
Ebenfalls aus Gründen verbesserter Wärmeisolation kann man die äussere Schichte, wie ansich bekannt aus einem Polyvinylchlorid herstellen, dem als Füllstoff Aluminium zugesetzt ist.
Besonders bewährt hat sich ein nach der Erfindung hergestelltes Leitungsrohr aus Kupfer, welches von einem inneren Mantel aus aufgeschäumten Polyurethan und einem äusseren Mantel aus weichem Polyvi- nylchlorid, der nach innenragende Rippen aufweist und aussen mit Aluminium bedampft oder mit einem
Aluminium enthaltenden Anstrich versehen ist, umschlossen ist, wobei diese beiden Mäntel durch eine eingelegte Folie aus Polytherephtalsäureester voneinander getrennt sind.
Die Zeichnung zeigt in zum Teil schematischer Darstellung eine beispielsweise Ausführungsform eines isolierten Rohres nach dem Gegenstand der Erfindung.
Das eigentliche Leitungsrohr 1 besteht aus Kupfer. Als erste Schichte 2 liegt auf dem Kupferrohr ein Mantel aus Polyurethan, der entlang der Rohrachse als Streifen aufgebracht ist und dessen Kanten verklebt oder verschweisst sind, um einen Schlauch auszubilden. Auf dem gleichen Wege wird eine Folie 3 aus Polyterephthalsäureester aufgebracht, deren Kanten einander überlappen. In einer Strangpresse wird sodann die äussere Schichte 4 aus einem weichen Polyvinylchlorid als nahtloser Schlauch aufgebracht. Die Schichte 4 liegt federnd auf der Folie 3 über Rippen 5 auf, die entlang der Mantelerzeugenden verlaufen.
PATENT ANSPRÜCHE ;
1. Wärme-und/oder schallisoliertes Leitungsrohr, vorzugsweise aus Metall, mit einem Mantel aus mehreren isolierenden, durch Folien voneinander getrennten Kunststoffschichten, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Schichte aus einem elastischen Isolierstoff, vorzugsweise aus einem Thermoplasten besteht, dass mindestens eine der inneren Schichten aus einem aufgeschäumten Kunststoff gebildet ist und dass die die einzelnen Schichten voneinander trennenden Folien mit einander überlappenden Kanten eingelegt sind, damit eine gegenseitige stoffliche Beeinflussung der Schichten untereinander mit Sicherheit vermieden ist.
Claims (1)
- 2. Leitungsrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten, die Folien und das Rohr lose aufeinanderliegen, so dass sie miteinander nur in gleitender Berührung stehen.3. Leitungsrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Schichte aus einem Schlauch besteht, der an sich bekannte nach innenragende Rippen aufweist, welche ihn gegen die darunterliegende Folie federnd abstützen.4. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus einem Polyester, vorzugsweise. Polyterephthalsäureester oder aus einem mit einer geschlossenen Metallschichte z. B. aufgedampften Aluminium bedeckten Kunststoff besteht.5. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Folienmaterial gekreppt ist.6. Leitungsrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die äussere Schichte aus Polyvinylchlorid mit Füllstoffen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff aus Aluminium gebildet ist.7. Leitungsrohr aus Kupfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es von einem inneren Mantel aus aufgeschäumten Polyurethan und einem äusseren Mantel aus weichem Polyvinylchlorid, der nach innenragende Rippen aufweist und aussen mit Aluminium bedampft oder mit einem Aluminium enthaltenden Anstrich versehen ist, umschlossen ist, wobei diese beiden Mäntel durch eine eingelegte Folie aus Polytherephthalsäureester voneinander getrennt sind.
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1962
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