AT232310B - Winkeldrehpflug - Google Patents

Winkeldrehpflug

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AT232310B
AT232310B AT183760A AT183760A AT232310B AT 232310 B AT232310 B AT 232310B AT 183760 A AT183760 A AT 183760A AT 183760 A AT183760 A AT 183760A AT 232310 B AT232310 B AT 232310B
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AT
Austria
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plow
turning
planes
turning shaft
carrier
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Application number
AT183760A
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English (en)
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Egger Maschf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Winkeldrehpflug 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Winkeldrehpflug mit Drehwinkel von etwa 65 bis   900,   bei dem nur ein einziger Pflugkörperträger die rechten und linken Pflugkörper aufnimmt, wobei die Furchenbreite für die beiden Arbeitsseiten getrennt einstellbar ist. 



   Bei den meisten bisher bekanntgewordenen Winkeldrehpflügen sind, mit Ausnehme von solchen, die auf   eine Möglichkeit der Breitenverstellung   überhaupt verzichten, zwei getrennte Pflugkörperträger vorgesehen, welche auf den Auslegern eines in einem Wendekörper drehbar gelagerten Winkels in den Schar- ebenen schwenkbar angelenkt sind und mittels   eines Spannschlosses od. dgl. im Winkel gegenüber der Wen-   deachse verstellt werden können. Diese Bauarten haben trotz Verwendung von Leichtbauelementen ein für Kleintraktore zu hohes Gewicht und sind dementsprechend teuer. Weiters wird von der Fertigung eine zu hohe Genauigkeit verlangt, um Arbeitstiefendifferenzen vom rechten zum linken Pflugkopf zu vermeiden. 



   Ferner ist ein Winkeldrehpflug bekanntgeworden, bei dem ein einziger Pflugkörperträger vorgesehen ist und bei dem dieWendeachse um eine annähernd lotrechteAchse schwenkbar ist. Diese Verschwenkung der Wendeachse und damit des Pflugkörperträgers geschieht selbsttätig beim Wenden des Pfluges, indem zwei Arme, von denen der eine in der einen Scharebene und der andere in der andern Scharebene liegt, in   eine Führung   eingreifen, die geteilt ist und jeder dieser beiden Führungsteile für sich in ihrer Lage gegenüber dem Wendekörper einstellbar ist. Der Pflugkörperträger ist somit gegenüber dem Wendekörper nur in einer einzigen Ebene verschwenkbar, wenn auch das Ausmass der Verschwenkung für jede Arbeitsseite getrennt einstellbar ist. Der bauliche Aufwand dieser Einrichtung ist erheblich und wirkt sich verteuernd auf den Pflug aus. 



   Auch der erfindungsgemässe Winkelpflug verwendet nur einen einzigen Pflugkörperträger für beide Arbeitsseiten und lässt eine   nachträgliche Korrektur   von Fertigungsfehlern zu, insbesonderekann der Pflug bei geringer Beschädigung durch Auffahren auf Steine u. dgl. an Ort und Stelle nachgestellt werden. 



   Beim erfindungsgemässen Winkeldrehpflug mit nur   einem Pflugkörperträger, der drehbar   und schwenkbar mit dem Wendekörper verbunden ist, wird dies dadurch erreicht, dass der Pflugkörperträger in den beiden Scharebenen gegenüber   dem Wendekörper   verschwenkbar angeordnet ist. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung ergibt sich, wenn der Pflugkörperträger auch in den zu den   Schar ebenen senkrechten Ebenen   verschwenkbar ist, weil dadurch für jede Arbeitsseite unabhängig die Furchentiefe eingestellt werden kann. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf den Pflug, Fig. 2 einen Schnitt durch die Wendewelle, Fig. 3 einen Schnitt durch ein einfaches Kugelgelenk und Fig. 4 schematisch den angebauten Pflug zur Erläuterung der dynamischen Pflugkräfte. 



   In einem Wendekörper 1 ist eine Wendewelle 2 drehbar gelagert, die mittels eines Handhebels oder einer üblichen Automatik drehbar und durch Schnapper und Rasten in den Endlagen feststellbar ist. Auf der Wendewelle 2 ist ein Pflugkörperträger 3 derart gelagert, dass er in den beiden Scharebenen pendeln kann. 



  Zu diesem Zweck kann ein Kreuz- oder Kugelgelenk 12 vorgesehen sein. Weiters sind verstellbare Anschläge vorgesehen, welche die Ausschwenkung begrenzen,   u. zw.   dient ein Anschlag 4 zur Begrenzung in der Richtung der Arbeitsbreite und ein Anschlag 6 für die Arbeitstiefe. Die entsprechenden Anschläge für die linke Arbeitsseite sind mit 5 und 7 bezeichnet. Die Wendewelle weist an ihrem hinteren Ende für jeden Anschlag eine Abflachung auf, auf denen dieser seitlich gleiten kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Befindet sich der Pflug in Arbeit, so ergeben im Grundriss Fig. 4, die Kraft R mit der Anlagenkraft A die Widerstandskraft W. Die Kraft R unterliegt festen Bedingungen und schliesst mit der Fahrtrichtung einen Winkel von etwa 10 bis 200 ein. Von A ist die Richtung annähernd gegeben, die Grösse hängt von der Richtung der Kraft W ab. Die Widerstandskraft W kommt im Schnittpunkt der Kraftlinien R und A zur
Wirkung und verbindet diesen mit dem ideellen Zugpunkt 0, dem Schnittpunkt der unteren Hubwerkslen- ker. Ein gegebenenfalls vorhandener Seitenversatz durch die Einwirkung des oberen Hubwerkslenkers so- wie Rollen- und Sohlenwiderstand sind für diese Betrachtung bedeutungslos und brauchen nicht berück- sichtigt werden. 



   Liegt nun, wie beim erfindungsgemässen Winkelpflug, die Wirkungslinie der Widerstandskraft W fur- chenseitig des Gelenkes 12, so wird der Pflugkörperträger 3 ein Drehmoment Ma erfahren und um das   Ge-   lenk 12 bis zum Anliegen eines der Anschläge 4,5 ausschwenken. Der sodann vorliegenden Winkellage zwischen Pflugkörper und Wendeachse 2 entsprechend stellt sich der Pflugkopf wie üblich auf eine be- stimmte Furchenbreite ein. Beim Verstellen der Anschläge 4,5 wird der Anstellwinkel geändert und die
Furchenbreite dementsprechend grösser oder kleiner. 



   Im Aufriss gesehen ergibt sich aus dem Arbeitswiderstand auf den Pflugkörperträger ein in Fahrtrich- tung rollendes Drehmoment um das Gelenk 12. Diesem wird mittels der Anschläge 6,7 entgegengewirkt, so dass bei Hineindrehen der Anschläge der Pflugkörperträger entgegen diesem Drehmoment verstellt wird und somit die Arbeitstiefe des Pfluges rechts und links getrennt eingestellt werden kann. 



   Weiters sieht   die Erfindung dieVerwendung   eines einfachen Gelenkes gemäss Fig. 3 vor, bei welchem ein   imPflugkörperträger befestigter Bolzen 10   in eine Bohrung in der Wendewelle 2 eingreift, die an dieser Stelle eine kugelige Verdickung 8 aufweist. 



   Andere Ausführungsformen, wie die Verwendung eines Pendelkugellagers an Stelle des Gelenkes, wo- bei die Welle 2 mit   dem Wendekörper fix verbunden   ist und sich   der Pflugkörperträger   um die Welle dreht, sind möglich. Ebenso können   dieAnschläge   4,5, 6,7 zwischen an der Wendewelle und   demPflugkörper-   träger befestigten Auslegern wirken. 



   , An Stelle der freien Einstellung des Pflugkörperträgers gegenüber der Wendewelle kann auch eine   zwangsläufige Einstellung, z. B.   mittels Spindel und Mutter oder Exzenter   od. dgl.   vorgesehen werden. 



  Auch ist es möglich, den   Pflugkörperträger   nur drehbar auf derWendewelle anzuordnen und diese   z. B.   durch ein einstellbares Lager, gegenüber dem Wendekörper in der beschriebenen Weise einstellbar zu machen. 



   Schliesslich soll erwähnt werden, dass unter Umständen auf die Einstellbarkeit der Furchentiefe verzichtet oder diese in anderer Weise gegebenenfalls unabhängig von der Furchenbreiteeinstellung, vorgenommen werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Winkeldrehpflug mit nur   einempflugkörperträger,   der dreh- und schwenkbar mit dem Wendekörper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflugkörperträger (3) in den beiden Scharebenen gegenüber dem Wendekörper   (1)   verschwenkbar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflugkörperträger (3) auch in den zu den Scharebenen senkrechten Ebenen verschwenkbar ist.
    3. Pflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Pflugkörperträger (3) und Wendekörper (1) in den beiden Scharebenen und bzw. oder an den beiden dazu senkrechten Ebenen, z. B. mittels eines vorzugsweise an der Wendewelle (2) angeordneten Kugelgelenkes, Kreuzgelenkes oder Pendellagers, frei schwenkbar miteinander verbunden und zur Begrenzung der Schwenkbewegungen verstellbare Anschläge (4 - 7) vorgesehen sind.
    4. Pflug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohrteil des Pflugkörperträgers (3) auf einer balligen Verstärkung (8) der Wendewelle (2) gelagert ist, die eine Bohrung (9) aufweist, in die ein im Pflugkörperträger befestigter Stift (10) mit Spiel eingreift.
    5. Pflug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflugkörperträger (3) die Wendewelle (2) wenigstens teilweise umfasst, an diesen Stellen die Anschläge (4-7) angeordnet sind und sich auf die Wendewelle oder deren Fortsetzung (11) abstützen.
    6. Pflug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (4-7) zwischen je zwei an der Wendewelle (2) und am Pflugkörperträger (3) angebrachten und zu diesen senkrechten Auslegern vorgesehen sind.
    7. Pflug nachAnspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflugkörperträger (3) auf der Wen- <Desc/Clms Page number 3> dewelle- (2) nur drehbar angeordnet und die Wendewelle mit dem Wendekörper (1) in den beiden Scharebenen und bzw. oder an den beiden dazu senkrechten Ebenen schwenkbar verbunden ist.
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