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Elektrische Kochplatte
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von einem Z-förmigen Riegel unter Zwischenschaltung einer Druckfeder gehalten wird, Fig. 5 einen
Schnitt durch eine Kochplatte mit eingesetztem Fühler zur Erfassung der Kochgefässtemperatur (der
Fühler ist zur Wärmeisolierung mit zwei Federringen umgeben und ist, wie auch die Ausnehmung zu seiner Lagerung, stufenförmig ausgebildet), Fig. 6 einen Schnitt entsprechend Fig. 5 mit aufgesetztem
Kochgefäss, Fig. 7 a einen Schnitt durch eine Kochplatte, bei der der eingesetzte Fühler an seinem Aussen- mantel Längsstege besitzt und ausserdem zwischen Fühler und Kochplatte ein Isoliermantel vorgesehen ist, Fig. 7 b eine Draufsicht auf den Fühler nach Fig. 7 a mit angedeutetem Isoliermantel (grössere Dar- stellung), Fig.
8 einen Schnitt durch eine Kochplatte, bei der auf den oberen Bereich des Fühlers eine
Metallkappe lose aufgesteckt ist, und Fig. 9 einen Schnitt durch eine Kochplatte, bei der ein als Kapsel ausgebildeter Fühler in einem zur Kochplattenoberfläche hin erweiterten Bereich einer durchgehenden
Ausnehmung angeordnet ist.
Entsprechend den Fig. 1 und 2 ist in eine Ausnehmung 1 a einer Kochplatte 1 ein hülsenförmig aus- gebildeter und mit Flüssigkeit 4 gefüllter Temperaturfühler 2 durch Einschieben eingesetzt. Zu seiner
Lagesicherung und Druckbeaufschlagung in Richtung Kochplatte 1 dient ein U-förmig ausgebildeter
Bügel, der mit abgewinkelten Enden 3 a seiner Schenkel 3 b in Löchern 1 c eines auf der Kochplatten- unterseite angeformten, ringförmigen Randes 1 d schwenkbar gelagert ist. Zwischen dem U-Steg 3 c und der Unterseite 2 a des Fühlers 2 ist eine Druckfeder 5 angeordnet, welche durch einen angeformten Vorsprung 2 b des Fühlers 2 und eine aus dem U-Steg 3 c des Bügels herausgedrückte Erhebung 3 d lage- gesichert ist.
Der Fühler 2 ist mittels eines Kapillarrohrs 2 c mit einem nicht dargestellten und auf Kontaktmittel einwirkenden Ausdehnungsorgan verbunden.
Die Montage geht in der Weise vor sich, dass zunächst der Bügel 3 a, 3 b, 3 c in die Löcher 1 c des
Kochplattenrandes 1 a eingehängt und zur Seite geschwenkt wird. Danach ist der Fühler 2 in das Loch 1 a einzuschieben, der Bügel 3 a, 3 b, 3 c senkrecht unter den Fühler 2 zu schwenken und schliesslich die Druckfeder 5 einzusetzen. Dadurch wird der Fühler 2 mit seiner Stirnfläche 2 c fest gegen den Boden der Ausnehmung 1 a gepresst und hat eine innige, wärmeleitende Verbindung mit der Kochplatte 1. Es ist natürlich auch möglich, die beiden Schenkel 3 b an den ringförmigen Absatz 1 a der Kochplatte 1 anzuschrauben.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsart ist der U-förmige Bügel entsprechend der Fig. 1 und 2 durch einen Z-förmig gestalteten, selbstfedemden Riegel 10 ersetzt. Dieser ist mittels seines Schenkels 10 a durch eine Schraube 11 an der Unterseite 12 a der Kochplatte 12 parallel zur Kochplattenebene schwenkbar angelenkt und wirkt mit seinem freien Schenkel 10 b direkt auf die Unterseite des Fühlers 13.
Zu seiner Verrastung greift eine aus dem Schenkel 10 b herausgedrückte Erhebung 10 c in eine entsprechende Aussparung des Fühlerbodens. Diese Ausführung hat insbesondere den Vorteil, dass, abgesehen von der einfachen Ausbildung des Bügels 10, das Loch zum Eingriff der Befestigungsschraube 11 leichter in der Kochplatte anzubringen ist als die beiden senkrecht zur Kochplatten-Längsrichtung geführten Lagerlöcher 1 c nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 ist ein Z-förmig gestalteter Riegel 14 verwendet und mit dem einen Schenkel 14 a durch die Schraube 11 an der Kochplattenunterseite befestigt, so dass eine Schwenkung des Bügels 14 parallel zur Kochplattenebene möglich ist. Zwischen dem freien Schenkel 14 b und der Unterseite des Fühlers 16 ist eine Druckfeder 15 angeordnet, die durch einen Nocken 14 c des Bügels 14 und einen Vorsprung 16 a des Fühlers-M in ihrer Lage gesichert ist. Sowohl nach Fig. 3 als auch nach Fig. 4 ist die Ausnehmung 12 b der Kochplatte 12 zur Lagerung der Fühler 13 bzw. 16 durchgehend ausgebildet, so dass die Fühler mit ihren Stirnflächen 13 a, 16 b gegen den Boden eines aufgesetzten (nicht dargestellten) Kochgefässes anliegen.
An nachfolgenden Beispielen ist diese Ausführungsart näher erläutert.
Die Ausführung nach den Fig. 5 und 6 zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sowohl der Fühler 20 als auch die durchgehende Ausnehmung 21 a, 21 b der Kochplatte 21 zweistufig ausgebildet ist. Der Fühler 20 besitzt somit eine untere, im Durchmesser grössere Stufe 20 a, die im vergrösserten Bereich 21 b der Ausnehmung sitzt, und eine obere, im Durchmesser kleinere Stufe 20 b, die im verkleinerten Bereich 21 a der Ausnehmung untergebracht ist. Die Längen der Fühlerstufen 20 a, 20 b sind auf die Längen der beiden Stufen 21 a, 21 b der Ausnehmung abgestimmt, so dass bei nicht aufgesetztem Kochgefäss 23 der Fühler mit seinem ringförmigen Absatz 20 c gegen den ringförmigen Absatz 21 c der Ausnehmung anliegt.
Bei aufgesetzem Kochgefäss 23 wird der Fühler gegen die Wirkung der Druckfeder 22 zurückgedrängt (s. Fig. 6) und besitzt keine innige wärmeleitende Verbindung mit der Kochplatte 21.
Durch diese Massnahme ist erreicht, dass der Fühler 20 bei nicht aufgesetztem Kochgefäss 23 die Temperatur der Kochplatte 21 abfühlt und bei aufgesetztem Kochgefäss 23 von der Temperatur des Kochgefässbodens beeinflusst wird.
Damit eine innige, wärmeleitende Berührung zwischen der Mantelfläche des Fühlers 20 und der Innenwand der Ausnehmung 21 a, 21 b verhindert ist, sind auf dem Fühlermantel Federringe 24 a, 24 b angeordnet. Diese sitzen in entsprechenden Nuten. Bei aufgesetztem Kochgefäss 23 besteht somit nur eine innige Wärmeleitung zwischen Fühler 20 und Kochplatte 21. Die Wärmeübertragung kann dadurch noch herabgesetzt werden, dass die Nuten zur Aufnahme der Federringe 24 a, 24 beinen andern Durchmesser aufweisen als die Federringe, so dass auch zwischen dem Mantel des Fühlers 20 und den Federringen nur eine linienförmige Berührung besteht.
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Selbstverständlich lassen sich an Stelle der Federringe entsprechende ringförmige Stege (vorzugsweise mit keilförmigem Querschnitt) direkt am Mantel des Fühlers 20 anformen. Der Federring 24 a ist in einer solchen Höhe am Fühler 20 angeordnet, dass er bei nicht aufgesetztem Kochgefäss 23 in der oberen Kochplattenebene liegt. Dadurch ist trotz verhältnismässig grossem isolierendem Raum zwischen Fühler 20 und Kochplatte 21 ein verhältnismässig dichter Abschluss gegen das Eindringen von überfliessendem Kochgut erreicht.
Entsprechend Fig. 7 ist eine Wärmeisolierung zwischen dem Fühler 30 und der Kochplatte 31 durch dem Fühlermantel in seiner Längsrichtung angeformte Stege 30 a erzielt. Diese Ausbildung hat den Vorteil, dass überfliessendes Kochgut den Zwischenraum zwischen Fühler 30 und Kochplatte 31 zur Kochplattenrückseite hin frei durchfliessen kann. In diesem Zusammenhang erweist sich auch die aus Bügel 32 und Druckfeder 33 bestehende Befestigungsvorrichtung als sehr vorteilhaft, da sie den Fühler 30 nach unten hin völlig frei lässt. Erforderlichenfalls kann der Zwischenraum mit einem dünnen Blechstreifen oder einem Draht von Schmutz gereinigt werden.
An ihren unteren Enden besitzen die Stege 30 a Ver- breiterungen 30 b, die sich bei abgenommenem Kochgefäss gegen den der Kochplatte 31 rückseitig angeformten Rand 31 a anlegen und die obere Stellung des Fühlers 30 bestimmen. Die Wärmeisolierung zwischen Fühler 30 und Kochplatte 31 ist durch eine Auskleidung der Ausnehmung 31 b mittels einer wärmeisolierenden Schicht 34, z. B. aus Glaswolle oder Asbest, noch erhöht. Diese Schicht kann mittels eines metallenen Hohlzylinders entweder gegen die Innenwand der Ausnehmung 31 b oder gegen die Aussenwand des Fühlers 30 - insbesondere bei fehlenden Isolierstegen-aufgepresst werden.
Nach Fig. 8 ist die Ausnehmung 40 a der Kochplatte 40 mit einem Mantel 41 aus wärmeisolierendem Material ausgekleidet. Der Durchmesser des Fühlers 42 ist insbesondere in seinem oberen Bereich gegen- über dem Innendurchmesser des Mantels 41 verringert, wodurch ein zusätzlicher Zwischenraum für eine übergeschobene Abdeckkappe 43 gewonnen ist. Der mit überstehenden Rändern 43 a versehene Boden der Abdeckkappe 43 lagert in einem zur Kochplattenoberfläche hin erweiterten Bereich 40 b der Ausnehmung 40 a. Die Tiefe der Erweiterung 40 b ist so gewählt, dass bei aufgesetztem Kochgefäss die überstehenden Ränder 43 a der Abdeckkappe 43 den Boden der Erweiterung nicht erreichen und eine innige, wärmeleitende Berührung zwischen dem Fühler 42 und der Kochplatte 40 verhindert ist.
Die Abdeckkappe 43 liegt somit nur gegen den Boden des Kochgefässes an, wodurch die Temperatur des Kochgefässes sehr genau erfasst wird. Bei nicht aufgesetztem Kochgefäss liegt der Fühler 42 mit einem im unteren Bereich angeformten Nocken 42 a gegen den an der Unterseite der Kochplatte angeformten Rand 40 a an. Die Abdeckkappe 43 hat den Zweck, die Vorrichtung vor dem Eindringen von überfliessendem Kochgut zu schützen. Ausserdem lässt sich die Abdeckkappe 43 ohne weiteres abnehmen, so dass eine leichte Reinigung möglich ist.
Die Vorrichtung nach Fig. 9 zeichnet sich insbesondere durch einen als Kapsel 50 ausgebildeten Fühler aus. Diese Kapsel 50 liegt in einem zur Kochplattenoberfläche hin erweiterten Bereich 52 ader Ausnehmung 52 b. Zwischen dem Boden der Kapsel 50 und dem Absatz 52 c der Kochplatte 52 ist ein gewölbter Federring 53, vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines aus wärmeisolierendem Material bestehenden weiteren Ringes 54, angeordnet, der die Kapsel 50 bei nicht aufgesetztem Kochgefäss etwas über die Kochplattenoberfläche hinaus hebt.
Eine zwischen der Kapsel 50 und dem die Ausnehmung 52 b unterseitig übergreifenden Bügel 56 wirkende Zugfeder 55 ist etwas schwächer als der gewölbte Federring 53 und hat den Zweck, die Kapsel 50 in ihrer Lage zu sichern. Bei dieser Fühlerausführung ist eine bestmögliche Wärmeübertragung durch das Kochgefäss erreicht. Ausserdem ist der nichterwünschte Einfluss der Plattenwärme auf die Kapsel 50 auf ein Minimum reduziert. Zum Zweck der Reinigung oder Demontage der Kapsel 50 kann diese gegen die Wirkung der Feder 55 angehoben werden, worauf die Feder ausgehängt wird. Um eine erforderliche Elastizität des Kapillarrohres 50 a zu erzielen, umgibt dieses wendelförmig die Feder 55.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Kochplatte für hydraulische Temperatursteuerung mit einem flüssigkeitsgefüllten mit einem Temperaturschalter in Verbindung stehenden Temperaturfühler, der in eine vorzugsweise zentrisch in der Kochplatte angeordnete Ausnehmung eingesetzt ist, rückseitig von einem Bügel über-
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oder31, 40, 52) befestigt ist.