AT231760B - Schleuderstreuer, insbesondere für mineralische Düngemittel - Google Patents

Schleuderstreuer, insbesondere für mineralische Düngemittel

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AT231760B AT742761A AT742761A AT231760B AT 231760 B AT231760 B AT 231760B AT 742761 A AT742761 A AT 742761A AT 742761 A AT742761 A AT 742761A AT 231760 B AT231760 B AT 231760B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/003Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles the shaping of preshaped articles, e.g. by bending
    • B28B11/006Making hollow articles or partly closed articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description


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  Schleuderstreuer, insbesondere für mineralische Düngemittel 
Die Erfindung betrifft einen insbesondere für mineralische Düngemittel bestimmten Schleuderstreuer, bei dem in der Seitenwand des   Vorratsbehälters   zumindest eine einstellbare Durchlassöffnung vorgesehen ist, durch die   der Dünger   zwangläufig mitHilfe zumindest einesrotierendenAusbringorganes aufzumindest ein tiefer als der Vorratsbehälter angeordnetes, aus einer Schleuderscheibe mit Wurfschaufeln bestehendes
Streuorgan gefördert wird.

   Mit der Erfindung wird der Zweck verfolgt, bei einem Schleuderstreuer dieser
Art für alle Düngersorten, unabhängig von ihrem spezifischen Gewicht, ihrem Feuchtigkeitsgehalt und ihrer Körnung sowie von der Art der Einstellung eines oder mehrerer Schieber an der Durchlassöffnung des
Vorratsbehälter eine gleichmässige Verteilung des Streugutes innerhalb des Streufeldes zu erhalten. 



   Es ist bekannt, dieses Ziel durch Verdrehen des Vorratsbehälters und damit der Durchlassöffnungen in waagrechter oder senkrechter Richtung,   d. h.   durch Verlagerung der Aufgabeflächen des Düngers auf die Streuorgane, welche im allgemeinen aus waagrecht angeordneten Schleuderscheiben bestehen, zu erreichen. Das Streubild kann auch in bekannterWeise durch Verstellung der geraden Wurfschaufeln auf den Schleuderscheiben verändert werden. Ferner ist bekannt, waagrecht angeordnete Schleuderscheiben mit in einer Drehrichtung nach dem Abgabeende hin gekrümmten Wurfschaufeln zu versehen, um ein möglichst breites Streufeld und daher grosse Wurfweiten der abgeschleuderten Streustoffteilchen zu erzielen. 



   Ferner sind Schleuderstreuer bekannt, bei denen der Streustoff durch einen verstellbaren ringförmigen Schlitz am Boden des Vorratsbehälters auf eine Auftragscheibe gelangt und von dort mit Hilfe eines verstellbaren Schabers auf eine ausschliesslich mit geraden, nicht verstellbaren Wurfschaufeln versehene Schleuderscheibe gefördert wird, sowie auch solche, bei denen an der Schleuderscheibe ausschliesslich gekrümmte Wurtschaufeln angeordnet sind und der Streustoff den Wurfschaufeln von innen heraus zugeführt wird, wobei das Streubild den ungleichmässigen Streueigenschaften der verschiedenen Streustoffarten nicht, wie im ersterwähnten Falle, durch einen verstellbaren Schaber, sondern durch Verlagerung der verstellbaren Durchlassöffnungen des Vorratsbehälters angepasst werden soll. 



   Alle diese Ausführungen haben jedoch den Nachteil, dass mit ihnen die wegen der unterschiedlichen Beschaffenheit des Düngers von Fall zu Fall erforderliche Beeinflussung des Streubildes unmöglich ist bzw. dass sie hiefür zusätzlicher Verstelleinrichtungen am Schleuderstreuer bedürfen, was eine entsprechende Verteuerung der Maschine verursacht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass der Benützer eines derartigen Streuers nicht nur bei Verwendung einer andern Düngersorte oder der gleichen Düngersorte mit anderem Feuchtigkeitsgehalt, spezifischem Gewicht und anderer Körnung, sondern auch bei jeder sich häufig während der Arbeit ergebenden Mengenregulierung, d. h. Nachstellung der Durchlassöffnungen, zusätzlich eine Verdrehung des Vorratsbehälters oder eine Verstellung der Wurfschaufeln bzw. der Schaber vornehmen muss.

   Hiebei kommt erschwerend hinzu, dass vom Landwirt weder die Kenntnis der Beschaffenheit des Düngers und der genauen Lage der Düngeraufgabefläche auf den Streuorganen, noch das Wissen um die Auswirkung einer Verlagerung dieser Düngeraufgabefläche bzw. Wurfschaufelstellung im Verhältnis zur Durchlassveränderung erwartet werden kann. Aus diesem Grunde müsste er erst mit Hilfe eines Versuchsstandes in zeitraubender Arbeit die erforderliche Korrektur des Streubildes bei jedem Wechsel der Düngersorte und nach jeder Verstellung am Streuer ermitteln. 



   Alle diese Nachteile werden bei einem erfindungsgemäss ausgebildeten Schleuderstreuer der einleitend 

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 angegebenen Bauart dadurch vermieden, dass die Durchlassöffnung des Vorratsbehälters entsprechend der mittleren Fallinie des aus dieser Öffnung austretenden Streugutes in solcher Lage oberhalb der zuge- ordneten'Schleuderscheibe angeordnet ist, dass das Streugut innerhalb des von den Wurfschaufeln bestrichenen Flächenbereiches in radialer Richtung verteilt von oben her auf die Schleuderscheibe auftrifft, und dass die im Drehsinn der Schleuderscheibe vorauseilende Wirkfläche zumindest einer Wurfschaufel konkav ausgebildet ist, so dass ihr radialer Anstellwinkel aussen kleiner als innen ist.

   Die Wirkung dieser Gestaltung besteht   darin, dass jenen Streustoffteilchen, welche   näher zur Drehachse des oder der Streuorgane auftreffen, eine grössere Beschleunigung erteilt wird als denen, welche weiter zum Abgabeende hin auf die Streuorgane fallen, so dass alle Streustoffteilchen, unabhängig von ihrer innerhalb des Einstellbereiches der Durchlassöffnungen möglichen Lage, eine gleichmässige Verteilung auf dem Boden erfahren. 



   Es ist hiebei einleuchtend, dass bereits durch die zwangläufige Ausbringung des Streustoffes mit Hilfe eines schnell rotierendenAusbringorganes aus einem Vorratsbehälter mit   geschlossenemBodendurchDurch-   lassöffnungen, die in der Seitenwand des Vorratsbehälters derart vorgesehen sind, dass die ausgebrachten Streustoffteilchen innerhalb des Wirkungsbereiches der Wurfschaufeln auf die Streuorgane fallen, eine gewisse Vortrennung der Streustoffteilchen nach Korngrösse, spezifischem Gewicht und Feuchtigkeitsgehalt eintritt. So werden   z. B.   die grösseren Düngerkörner mehr in den äusseren Bereich, die kleineren Körner mehr in den inneren Bereich der Wurfschaufeln fallen.

   Dadurch, dass den weiter aussen auf der Scheibe auftreffenden Teilchen eine geringere Beschleunigung in radialer Richtung erteilt wird als den weiter innen auftreffenden Teilchen, wird die bereits erwähnte Wirkung des Ausgleiches der Wurfweite und damit die gleichmässige Streudichte an allen Stellen des Streubildes, abgesehen von den zu überlappenden Randstreifen, unabhängig von der Beschaffenheit der Düngersorten und der Art der Einstellung des oder der Durchlassschieber, erreicht. 



   In Weiterentwicklung der Erfindung wird bei der Anordnung von geraden und gekrümmten Wurfschaufeln auf den Streuorganen der gleiche Effekt dadurch erzielt, dass der Anstellwinkel der   gekrümmten   Wurfschaufeln zu einer jeweils radialen geraden Linie, welche das innere Ende der Schaufeln berührt, durch einfaches und einmaliges Verstellen um einen wesentlichen Betrag verkleinert werden kann.

   Für pulverförmige und gleichmässig gekörnteDüngersorten sind   die Anstellwinkel der gekrümmten   und geraden Wurfschaufeln so   gewählt, dass   die in den Wirkungsbereich der   gekrümmten Wurfschaufeln fallenden Streu-   stoffpartikel im äusseren Bereich eine geringere und, im inneren Bereich eine grössere Beschleunigung in radialer Richtung erfahren, während dieser Vorgang bei den geraden Wurfschaufeln genau umgekehrt eintritt. Hiedurch ist die Möglichkeit gegeben, auch gleichmässig gekörnte Düngersorten mit gleichmässiger Streudichte innerhalb der effektiven Arbeitsbreite des Schleuderstreuers zu verteilen.

   Es kannhiebei jedem Landwirt zugemutet werden, die gekrümmten Wurfschaufeln bei sogenannten gekörnten Düngersorten, welche immer eine unterschiedliche Körnung aufweisen, in die vordere Stellung, bei pulverförmigen und feinkristallinen Düngersorten mit gleichgrossen Streustoffteilchen dagegen in die hintere Stellung zu bringen. 
 EMI2.1 
 organen im inneren, mittleren Bereich zwischen den Schleuderscheiben zu vermeiden, sind ferner die Wurfschaufeln auf den als Schleuderscheiben   aus gebildeten Streuorganen   versetzt zueinander angeordnet. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Schleuderstreuer, bei dem dasStreugut zwangsläufig aus dem mit einem geschlossenen Boden versehenen Vorratsbehälter mit Hilfe eines Ausbringorganes durch eine in der Seitenwand des Behälters angeordnete Durchlassöffnung auf eine mit zwei gekrümmten Wurfschaufeln versehene Schleuderscheibe gefördert wird, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-B in Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Schleuderstreuer mit zwei Schleuderscheiben, von denen jede mit einer gekrümmten und einer geraden Wurfschaufel ausgestattet ist, und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie   C-D   in Fig. 3. 



   Der im Vorratsbehälter 1 befindliche Dünger 2 wird durch die in der Seitenwand 3 vorgesehene, mit einem verstellbaren Absperrschieber 4 versehene Durchlassöffnung 5 den gekrümmten Wurfschaufeln 6 innerhalb ihres Aufgabe- und Wirkungsbereiches 7   zugeführt. Diese Wurfschaufeln sind   auf einerschleuderscheibe 8 angeordnet, die an einer Welle 9 befestigt ist und über diese Welle ihren Antrieb erhält. Mit Hilfe eines Ausbringorganes 10 wird die Zwangsläufigkeit des Ausbringens der   StreustoffteilchenZ'erzielt,   welche die Genauigkeit des Streubildes unabhängig von den während der Fahrt auf die Maschine einwirkenden Stössen gewährleistet. 



   Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ebenfalls der im Vorratsbehälter 11 befindliche Dünger 12 mit Hilfe von zwei Ausbringorganen 13, welche an in den Vorratsbehälter 11 hineinragenden Antriebswellen 14 befestigt sind, durch einstellbare   Durchlassöffnungen   15 

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 zwangsläufig auf Schleuderscheiben 16 gefördert. Hiebei sind jedoch auf der Oberfläche dieser Schleuderscheiben 16, die ebenfalls an den Antriebswellen 14 angeordnet sind und über ein Getriebe 17 von einer nicht dargestellten Schleuderzapfwelle angetrieben werden, mit Hilfe von je zwei Befestigungsschrauben 18 und 19 je eine gekrümmte Wurfschaufel 20 und eine gerade Wurfschaufel 21 befestigt. 



   Der Anstellwinkel et dieser Wurfschaufeln 20, 21 zur jeweiligen radialen geraden Linie 22,   22',   welche das innere Ende der Schaufeln 20, 21 berührt, ist entgegen dem Drehsinn der Schleuderscheiben 16 ge- 
 EMI3.1 
 Seite inDrehrichtung angeordnet ist und dessen im Querschnitt gerader unterer Teil zur Befestigung auf der Schleuderscheibe 16 mit Hilfe der Befestigungsschrauben 18 und 19 dient, während der im Querschnitt gerade obere Teil den Dünger innerhalb der Wurfschaufeln zusammenhält und ein vorzeitiges Ausschleudern nach oben verhindert. 



   Ferner ist-in Drehrichtung gesehen-vor jeder gekrümmten Wurfschaufel 20 eine weitere Bohrung 23 in den Schleuderscheiben 16 vorgesehen. Diese Bohrungen dienen zur Aufnahme der Befestigungsschrauben 19, wenn das äussere Ende der gekrümmten Wurfschaufeln zum Ausstreuen unterschiedlich gekörnter Düngersorten in Drehrichtung nach vorne verstellt wird, wodurch sich der erheblich verkleinerte Anstellwinkel   a' ergibt.   



   Weiterhin sind die Wurfschaufeln 20 und 21 erfindungsgemäss auf beiden Schleuderscheiben 16 versetzt zueinander angeordnet. Um zu verhindern, dass Dünger gegen den ziehenden Schlepper geschleudert wird, ist in Fahrtrichtung vor den Schleuderscheiben 16 ein Leitschirm 24 angebracht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    l. Schleuderstreuer, insbesondere für mineralische Düngemittel, bei dem in der Seitenwand des Vorratsbehälters zumindest eine einstellbare Durchlassöffnung vorgesehen ist, durch die der Dünger zwangläufig mit Hilfe zumindest eines rotierenden Ausbringorganes auf zumindest ein tiefer als der Vorratsbehälter angeordnetes, aus einer Schleuderscheibe mit Wurfschaufeln bestehendes Streuorgan gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlassöffnung   (5 ;   15) des Vorratsbehälters (l ; 11) entsprechend der mittleren Fallinie des aus   dieser Öffnung austretendenStreugutes insolcherLage   oberhalb der zugeordneten Schleuderscheibe   (8 ;   16) angeordnet ist, dass das Streugut innerhalb des von   den Wurfschaufeln (6, 7 ;

   20, 21)     bestrichenen Flächenbereiches in radialer Richtung verteilt   von oben her auf die Schleuderscheibe auftrifft, und dass die im Drehsinn der Schleuderscheibe vorauseilende Wirkfläche zumindest einer   (6 ;   20) Wurfschaufel konkav ausgebildet ist, so dass ihr radialer Anstellwinkel   (et)   aussen kleiner als innen ist.

Claims (1)

  1. 2. Schleuderstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkfläche zumindest einer Wurfschaufel (6) stetig konkav gekrümmt ist. EMI3.2 einer Wurfschaufel (20) aus zwei konkav gegeneinander abgewinkelten Flächenteilen zusammensetzt.
    4. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Wurfschaufeln (6) der Schleuderscheibe (8) konkave Wirkflächen haben und fest mit derSchleuderscheibe verbunden sind.
    5. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Wurfschaufel (20) eine konkave Wirkfläche und zumindest eine weitere Wurfschaufel (21) der gleichen Schleuderscheibe eine ebene Wirkfläche hat, wobei die Wurfschaufel (20) mit der konkaven Wirkfläche zwischen zwei Lagen verstellbar an der Schleuderscheibe (16) montiert ist, von denen die eine einen EMI3.3 ergibt.
    6. Schleuderstreuer nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit mehreren nebeneinander rotierenden Streuorganen, dadurch gekennzeichnet, dass die Wurfschaufeln (20, 21) an den verschiedenen Schleuderscheiben (16) gegeneinander winkelversetzt angeordnet sind.
AT742761A 1960-10-03 1961-10-03 Schleuderstreuer, insbesondere für mineralische Düngemittel AT231760B (de)

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