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Radargerät mit zwei Empfangskanälen mit unterschiedlichen
Empfangsfrequenzen
Zur Verminderung der Störanfälligkeit gegen Störungen durch impulsmodulierte Hochfrequenzwellen wurden Radargeräte entwickelt, die zwei Hochfrequenzwellen mit unterschiedlichen Frequenzen und mit derselben Impulsfolge moduliert aussenden. Die vom Ziel reflektierten Impulse fallen gleichzeitig und mit der gleichen Intensität im Empfänger an. Die Frequenzen der beiden Wellen liegen so weit auseinander, dass ein Störsender die beiden Empfänger nicht gleichzeitig zu stören vermag. Eine Störung wird somit nur auf die eine Welle addiert, wodurch das Echosignal vergrössert wird. Die Störung kann damit festgestellt werden.
Ausserdem können die Informationen zur räumlichen Festhaltung des angestrahlten Gegenstandes aus dem Signal mit kleinerer Amplitude in bekannter Art bezogen werden.
Die Fig. l zeigt das Blockschema eines solchen Radargerätes, das in der Fachliteratur unter der englischen Bezeichnung "Frequency-Diversity-Radar" bekannt ist.
Die Impulszentrale 1 steuert die zwei Modulatoren 2 und 3, die ein gleichartiges Impulsprogramm auf die beiden Magnetrons 4 und 5 geben. Über die beiden Mikrowellenweichen in den Blöcken 8 und 9 werden die beiden hochfrequenten Signale über das Netzwerk 10, das die beiden Sender entkoppelt, auf den Primärstrahler 11 geführt, von wo sie über den Reflektor 12 abgestrahlt werden.
Die reflektierten Signale gelangen auf dem umgekehrten Weg auf das Netzwerk 10, das die Signale auf die in den Blöcken 8 und 9 liegenden Mikrowellenweichen führt. In den Blöcken 8 und 9 liegen ausser den Weichen noch die Mischstufen. Die Oszillatorfrequenz wird in den Lokaloszillatoren 13 und 14 erzeugt, deren Frequenz durch selbsttätige Frequenzregelglieder 15 und 16 konstant gehalten wird. Die zwischenfrequenten Signale werden in den Zwischenfrequenzverstärkern 17 und 18 verstärkt und gleichgerichtet. In den Bildsignalverstärkern 19 und 20 wird das Signal noch weiterhin verstärkt und auf einen Korrelator 21 geführt, der nur das kleinere der beiden Echosignale auf die Anzeigegeräte 23 führt. Das korrelierte Signal erzeugt in einer selbsttätigen Verstärkungsregelschaltung 22 eine Regelspannung für die Regelung der Zwischenfrequenzverstärker 19 und 20.
In einer bekannten Ausführungsform eines Korrelators werden die zwei Signale mit den Amplituden U und U in einer Mehrgitterröhre multipliziert. Die Steilheiten der beiden Steuergitter seien mit S bzw.
S2 bezeichnet. Das am Belastungswiderstand R der Anode abnehmbare korrelierte Signal Uk ist : U. U ) (S . U
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empfindlich, da sowohl bei ungleicher Charakteristik der beiden Verstärkerwege als auch bei ungleicher Verstärkung der Signale Verfälschungen des korrelierten Signals möglich sind.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Korrelators, der die genannten Nachteile nicht aufweist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass eine"Und"-Schaltung verwendet wird, die das Signal mit der kleineren Amplitude auswählt.
AnHand der Fig. 2 wird nachfolgend die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die beiden
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positiven Echosignale gelangen über die Eingänge A und B und die Kopplungskondensatoren K und Ka auf die Gitter von zwei Verstärkerröhren H1 und H. AndenKathodenwiderständenR und R können die Echosignale mit einstellbarer Amplitude entnommen werden. Die zwei Dioden G und G und der Widerstand R bilden die"Und"-Schaltung. Das Potential, das über den Widerstand R3 auf den Kopplungspunkt der beiden Dioden G und G3 gebracht wird, bewirkt, dass nur das kleinere der beiden Signale über den Kon- densator K auf den Ausgang C gelangt.
Die Widerstände R und R bilden die Gitterableitwiderstände der beiden Verstärkerröhren H1 und Hz. Die Dioden G1 und G4 sind Klemm-Dioden, die negative Impulse von den Verstärkerröhren H1 und H fernhalten.
Die Arbeitsweise dieser Schaltung wird an einem Beispiel erläutert, bei dem das am Eingang A eingespeiste Signal grösser ist als dasjenige, das am Eingang B eingespeist wird. Die beiden veränderbaren
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Ggrösser als das Signal am Eingang B, s'o ist auch dasKathodenpotential der Diode G höher als das der Diode G. Die zusammengeschalteten Anoden nehmen dann das Potential der tiefer liegenden Kathode an, da derInnenwiderstandeinerDiodeGoderG gegenüber dem Widerstand R vernachlässigbar klein ist. Somit erscheint die gesamte Potentialdifferenz zwischen der Kathodeder Diode G und dem positiven Speise- potential über dem Widerstand R. Damit liegt das Potential an der Anode der Diode G tiefer als deren Kathodenpotential, und diese Diode G2 ist gesperrt.
Damit hat das Signal am Eingang A keinen Einfluss auf die Spannung am Ausgang C. Der Fall, bei dem beide Signale an den Eingängen A und B gleich sind, ist einfach zu verstehen. Die Kathodenpotentiale beider Dioden G und G sind gleich. Somit sind beide Dioden leitend. Da aber die Signale von demselben Objekt zurückgestrahlt werden, sind sie gleichzeitig
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gangssignale vergleichbar ist.