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Halte- und Einstellvorrichtung für als flache trapezförmige Platte ausgebildete Magnetköpfe an Magnettrommelspeichern
Die Erfindung betrifft eine Halte- und Einstellvorrichtung für als flache trapezförmige und mit einer senkrecht zu den trapezförmigenFlächen angeordneten Durchbrechung versehene Platte mit ander kleinen
Trapezseite liegendem Arbeitsspalt geformte Magnetköpfe an Magnettrommelspeichern.
Bekannte Haltevorrichtungen für Magnetköpfe bestehen aus einer Hülse mit Aussengewinde, Stellschrauben und Sicherungsbauteilen, die eine unerwünschte Verstellung des Magnetkopfes verhindern. Die Hülse ist in das Trommelgehäuse eingesetzt und dient zur vertikalen Führung des Magnetkopfes. Nach der Einstellung des Magnetkopfes mit der Stellschraube hält eine Klemmschraube den Magnetkopf in seiner Stellung fest. Durch die Klemmschraube entstehen kleine Eindrücke am Mantel der Magnetköpfe, wodurch diese beim späteren nochmaligen Einstellen immer wieder durch die Klemmschraube in die alte Lage gedrückt werden. Es ist auch bekannt, die Buchse des Halters mit Schellen zu klemmen. Die Einstellung der Magnetköpfe ist allerdings bei dieser Vorrichtung sehr ungenau und zeitraubend. Weiterhinist bekannt, die Buchse mit Aussen- und Innengewinden zu versehen.
Der Magnetkopf mit Aussengewinde wird in die Buchse geschraubt, und nach Feineinstellen des Magnetkopfes durch Drehen von Buchse und Magnetkopf werden beide durch umfangreiche Justiervorrichtungen festgeklemmt. Das vertikale Einstellen mit Hilfe einer oberhalb des Magnetkopfes angeordneten Feingewindeschraube ist auch bekannt. Festgehalten wird die Einstellschraube mit einer kleinen Blattfeder, die durch eine zweite Schraube gespannt wird. Durch die Anordnung der Einstellschraube über dem Magnetkopf muss die Leitung für die Spulen des Magnetsystemes seitlich herausgeführt werden.
Bei den genannten Vorrichtungen tritt beim Feststellen des Magnetkopfes durch die Klemmvorrichtung nach dem Feineinstellen eine kleine Verschiebung in vertikaler Richtung oder ein geringes Verkanten des Magnetkopfes auf, so dass ein Nachstellen des Magnetkopfes sehr oft erforderlich ist bzw. die Magnetköpfe ausgewechselt werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Halte- und Einstellvorrichtung far als flache trapezförmige Platte ausgebildete Magnetköpfe zu schaffen, wobei die Einstellmittel gleichzeitig zum Feststellen ausgebildet sind.
Die erfindungsgemässe Lösung der Aufgabe, bei der die Halte- und Einstellvorrichtung aus einer am Trommelgehäuse zu befestigenden Spannhülse zur Aufnahme und radialen Führung des Magnetkopfes gebildet wird, besteht darin, dass die Spannhülse als ein in axialer Richtung geschlitztes Spannfutter ausgebildet ist, wobei der im unteren Bereich des Spannfutters, vorzugsweise in eine koaxiale Bohrung mündende Schlitz zur Aufnahme des Magnetkopfes vorgesehen ist, und dass eine senkrecht zur Ebene des erwähnten Schlitzes durch die Durchbrechung des Magnetkopfes geführte Spannschraube mit einem kegelförmigenKopf vorgesehen ist, welche Spannschraube einerseits in ein Gewindeloch des einen Lappens des Spannfutters einschraubbar ist und deren kegelförmiger Kopf sich in einer entsprechenden Ausnehmung eines Schlitzes des zweiten Lappens abstützt.
An Hand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Es bedeuten : Fig. l eine erfindungsgemässe Halte- und Einstellvorrichtung mitdarin gespanntem, als flache trapezförmige Platte ausgebildetem, Magnetkopf in Ansicht. Fig. 2 eine Spannschraube mit kegeligem Kopf, wie sie zur Befestigung der Spannhülse im Trommelgehäuse und des Magnetkopfes im Spannfutter benutzt wird.
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In dem mit Gewinde 1 versehenen Spannfutter 2 ist ein Schlitz 3 vorgesehen, der im unteren Bereich 4 des Spannfutters 2 in eine koaxiale Bohrung 5 mündet. Ein Magnetkopf 6 mit flacher trapezförmiger Ausbildung, bei dem der Arbeitsspalt an der kleinen Trapezseite liegt und der mit einer senkrecht zu den trapezförmigen Flächen 7 gerichteten Durchbrechung 8 versehen ist, wird im Schlitz 3 eingesetzt. Eine Spannschraube 9 ist senkrecht zur Ebene des Schlitzes 3 durch die Durchbrechung 8 im Magnetkopf 6 geführt. Sie ist einerseits in einem Gewindeloch 10 in den einen Lappen 11 des Spannfutters 2 einschraubbar. Mit ihrem kegelförmigen Kopf 12 stützt sie sich in einer entsprechenden Ausnehmung 13 eines Schlitzes 14 des zweiten Lappens 15, 15' ab.
Durch die trapezförmige Ausbildung der quer zur Aufzeichnungsspurrichtung verlaufenden Flächen 16 wird einerseits eine grosse Haftfläche der Flächen 7 im Schlitz 3 erreicht, anderseits ist die Möglichkeit gegeben, die Durchbrechung 8 anzuordnen. Um das Spannfutter 2 in seiner nicht dargestellten Aufnahme am Trommelgehäuse drehen zu können, sind an den Lappen 11, 15, 15'nutartige Aussparungen 17 vorgesehen, in die ein entsprechend ausgebildeter Schlüssel eingesetzt werden kann.