AT229946B - Elektromagnetisches Relais - Google Patents
Elektromagnetisches RelaisInfo
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Description
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Elektromagnetisches Relais
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werden die Trägerlagen an ihrer einen Seite völlig glatt ausgebildet und an der gegenüberliegenden Seite mit wannenförmigen Aufnahmen versehen, welche die Eisenkreisteile aufnehmen.
Eine weitere Vereinfachung in der Fertigung, die sich auch auf die Montage des Relais vorteilhaft auswirkt, wird dadurch erzielt, dass die die wannenförmige Vertiefung umschliessenden Ränder völlig eben aus- gebildet sind. Man hat bei der eben erwähnten bekannten Anordnung von dry reed- Kontakten zwischen zwei
Halbschalen an den Rändern einer Schale Einschnitte vorgesehen, in welche die Kontakte eingelegt werden.
Der dieser Anordnung zugrunde liegende Nachteil einer durch die Toleranzen des Federmaterials bedingten ungenauen Anpassung der Kontaktlamellen an die Einschnitte werden durch die oben angegebene Gestaltung der Lagen des Trägers vermieden. Es wirkt sich dieser Vorteil besonders dann aus, wenn man beispielsweise aus Keramik bestehende, mit einem Glasurüberzug versehene Trägerlagen durch Verschmelzen luftdicht verbindet und dabei die die Kontaktstellen umschliessenden Räume evakuiert oder mit einem Schutzgas füllt. Selbstverständlich können die einzelnen Trägerlagen auch aus einem andern Material als Keramik ausgebildet und auch anders als durch Verschmelzen, beispielsweise durch verkleben oder Verschweissen verbunden werden.
Wird keine Abschliessung der Kontaktstellen gefordert, können die Lagen selbstver- ständlich auch durch mechanische Befestigungsmittel miteinander verbunden werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden bei einem aus mehreren nebeneinander anzuordnenden Relais aufgebauten Relaisstreifen, die in der gleichen Schicht nebeneinanderliegenden Lagen des Trägers für den gesamten Streifen einstückig ausgebildet..
In vorteilhafter Weise geschieht die Zusammenfassung der Lagen so, dass die nebeneinanderliegenden Anker der Eisenkreise in entsprechenden, jeweils über einen Zwischenraum nebeneinander angeordneten, die Anker und die zu ihrer Lagerung dienenden Flussbügelteile für sich umschliessenden Lagenteilen liegen und dass diese Lagenteile durch einen Steg derart zusammengefasst sind, dass kammförmige Gebilde entstehen.
Bei der bekannten, mehrfach erwähnten Anordnung von"dry reed"-Kontakten zwischen zwei Halbschalen werden sämtliche nebeneinanderliegenden Kontakte durch eine Wicklung beeinflusst. Die eben erwähnte Ausbildung derLagen eines Trägers für Relaisstreifen, bei denen ebenfalls mehrere Anker nebeneinander angeordnet sind, unterscheidet sich insofern vorteilhaft von der bekannten Anordnung, als die nebeneinanderliegenden Anker einzeln von besonderen Spulen umgeben und unabhängig voneinander betätigt werden können.
Die erfindungsgemässe Ausbildung des Trägers bietet sowohl beim Einzelrelais als auch bei einem Relaisstreifen die Möglichkeit, ein Relais nach dem"Baukastensystem"zusammenzustellen, d. h. man kann mehrere von entsprechenden Lagen des Trägers eingefasste Schichten von Eisenkreisen durch Verbindung dieser Lagen, beispielsweise also durch Verschmelzen derselben festlegen und im Bedarfsfall mehrere derartige Anordnungen mechanisch miteinander verbinden.
Man kann also, um ein Beispiel zu nennen, Relaisstreif. en mit jeweils drei übereinander angeordneten Eisenkreisen und weitere Relaisstreifen mit jeweils zwei übereinander angeordneten Eisenkreisen, die für sich jeweils völlig geschlossene Einheiten bilden, auf Lager halten, und durch mechanische Verbindung, beispielsweise durch Zusammenklemmen dieser Einheiten Relais oder Relaisstreifen schaffen, bei denen fünf, sieben, acht usw. Eisenkreise in Schichten übereinander angeordnet sind und auf diese Art und Weise die Relais sehr einfach hinsichtlich ihrer Kontaktbestückung den jeweils geforderten Bedingungen anpassungsfähig sind.
Im folgenden sei die Erfindung an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert, u. zw. zeigt Fig. 1 in perspektivischer Darstellung den erfindungsgemässen Aufbau eines Relais, Fig. 2 einen aus mehreren derartigen Relais aufgebauten Relaisstreifen, Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 2, Fig. 4 einen erfindungsgemäss aufgebauten Relaisstreifen in anderer Ausführungsform, Fig. 5 den zuletzt erwähnten Relaisstreifen in einer Draufsicht, Fig. 6 diesen Streifen in einer seitlichen Ansicht, die Fig. 7 und 8 einen nach dem "Baukastensystem" zusammengestellten Relaisstreifen.
Der Träger des in Fig. 1 dargestellten Relais setzt sich aus entsprechend der Schichtung der Eisenkreise schichtartig übereinanderliegenden Lagen 1 und einer abschliessenden Lage 2 zusammen. Diese. Lagen besitzen eine etwa T-förmige Gestalt. Die mit 1 bezeichneten Lagen sind an ihrer Unterseite, die in der perspektivischen Darstellung nicht sichtbar ist, völlig eben ausgebildet und besitzen an der gegen- überliegenden Seite wannenförmige Vertiefungen 3, die in ihrer Gestalt der T-Form der Lagen angepasst sind. Bei der mit 2 bezeichneten Lage handelt es sich um einen beidseitig völlig ebenen Bauteil, der zur Abdeckung der oberen Eisenkreisschicht eines Relais dient, wie später näher erläutert werden soll.
Die dem Relais zugeordneten Eisenkreisteile sind ein Kernbügel 4 und ein Flussbügel 5, der an seiner dem Kernbügel zugekehrten Seite einen beweglich an ihm gelagerten Anker trägt, wie aus Fig. 3 ersichtlichist. Mit dem Kernbügel ist eine Kontaktfeder 6 verschweisst, die mit Zungen 7 und 8 frei vom Fluss-
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bügel liegt und dort an der dem Anker zugekehrten Seite mit Kontaktstellen 9 und 10 versehen ist. Der Kernbügel ist so gebogen ausgebildet, dass er sich in die wannenförmige Vertiefung des ihn aufnehmenden T-Balkens der Trägerlage einpasst.
In die wannenförmige Aufnahme 3 der in der Darstellung unten liegenden Trägerlage l wird zunächst der Kernbügel eingelegt. Daraufhin wird in die Vertiefung des zweiten T-Balkens der Trägerlage der Flussbügel 5 eingelegt, der dabei auf dem seitlichen Rand der wannenförmigen Vertiefung aufliegt und mit seinem hinteren, mit einer Lötfahne 11 versehenen Ende, über die Trägerlage herausragt. Zur Führung des Flussbügels sind in seiner Aufnahme Noppen 12 vorgesehen, die beim richtigen eingelegten Flussbügel in Einschnitte 13, die sich in rechtwinkelig zum Anker hin abgebogenen Ansätzen 14 des Flussbügelsbefinden, eingreifen. Der Flussbügel nimmt dann eine solche Lage ein, dass er mit seinem freien Ende den Kernbügel überlappt und mit ihm einen Arbeitsluftspalt bildet. In diesen Arbeitsluftspalt ragt dann das freie Ankerende hinein.
Im Bereich seines freien Endes ist der Anker mit einer Kontaktstelle 24 (Fig. 3) versehen, die beim eingelegten Flussbügel den erwähnten Kontaktstellen 9 und 10 der Kontaktfeder 6 gegenüberliegt.
Die eingelegten Bauteile werden dann durch die in der Darstellung nicht gezeichnete, über der erwähnten Trägerlage liegende zweite Trägerlage so abgedeckt, dass diese mit ihrer unteren ebenen Seite auf die die Eisenkreisteile aufnehmenden Seite der ersten Trägerlage aufgesetzt wird. Die wannenförmige Vertiefung 3 dieser zweiten Trägerlage steht dann zur Aufnahme einer zweiten Schicht von Eisenkreisteilen zur Verfügung. Sie wird mit dieser zweiten Schicht bestückt und durch eine dritte Trägerlage entsprechend abgedeckt.
Man kann nun bei Verwendung gleicher Eisenkreisteile und gleicher Trägerlagen beliebig viele Schichten von Eisenkreisen in der vorher angegebenen Art und Weise übereinander anordnen. Die letzte Schicht wird zweckmässig durch einen Deckel abgedeckt, wie er in Fig. 1 mit 2 bezeichnet ist. Es entsteht so ein allseitig glatt abgeschlossener Bauteil, aus dem lediglich die zum Anschliessen der Stromkreise erforderlichen Lötfahnen 11 und 15 der Flussbügel und der Kernbügel und gegebenenfalls die sich anschliessenden Teile der erwähnten Bauteile herausragen. Diese freiliegenden Teile der Bügel können dann, elektrisch voneinander isoliert, magnetisch gekoppelt werden, um die Flussverhältnisse und die Empfindlichkeit des Relais zu verbessern.
Diese Verbindung kann ausserhalb des Trägerkörpers vorgenom-
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Längsrichtung der Flussbügel verlaufenden T-Balken der Trägerlagen aufgeschoben werden.
Die Trägerlagen können aus einem beliebigen Isolierstoff hergestellt und beispielsweise durch Verkleben oder Verschweissen oder auch mechanisch miteinander verbunden werden.
In vorteilhafter Ausführungsform werden die Trägerlagen aus einem Material. beispielsweise aus Keramik hergestellt, das ein Verschmelzen derselben erlaubt. Bei Keramikteilen wird zweckmässig eine Oberflächenglasur vorgesehen, die einen niedrigeren Schmelzpunkt besitzt, als das für die Formteile verwendete Material.
Wie die Darstellung erkennen lässt, liegt jede Kontaktstelle des Relais in einem für sich abgeschlossenen Raum. Wenn man die Trägerlagen miteinander verschmilzt ; kann man diesen Vorgang in einem Vakuumofen vornehmen, so dass die die Kontakte aufnehmenden Räume evakuiert und luftdicht abgeschlossen werden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, durch entsprechende Massnahmen während des Verschmelzen die Räume mit einem Schutzgas zu füllen.
Der in Fig. 2 dargestellte Relaisstreifen setzt sich aus Relais zusammen, wie sie in Fig. 1 dargestellt und im vorhergehenden beschrieben worden sind. Diese Relais sind konstruktiv zu einer Einheit zusammengefasst, in der die einzelnen nebeneinanderliegenden Trägerlagen zu einstückigen kammförmigen Bauteilen 16 bzw. 17 zusammengefasst sind und die mit den nebeneinanderliegenden Relais zugeordneten Kernbügel einen durchgehenden einstückigen Bauteil 18 bilden.
Die Trägerlagen 16 sind ebenfalls an ihrer unteren nicht sichtbaren Seite völlig eben ausgebildet und besitzen auf der gegenüberliegenden Seite eine der Anzahl der dem Streifen zugeordneten Relais entsprechende Anzahl von wannenförmigen Vertiefungen 19. Die Flussbügel sind mit 20 bezeichnet. Zum dargestellten Relaisstreifen gehören in jeder Eisenkreisschicht fünf Flussbügel. Der besseren Übersichtlichkeit halber ist nur ein derartiger Flussbügel in die Darstellung aufgenommen und in Fig. 3 noch einmal in einer Ansicht von der Seite dargestellt worden, an der der zugehörige Anker 21 gelagert ist.
Dieser Anker ist durch eine Feder 22 beweglich mit dem Flussbügel verbunden, die zwischen Anker und Flussbügel angeordnet und an einem Ende mit dem Flussbügel, an ihrem andern Ende mit dem Anker verschweisst ist. Die Drehachse des Ankers wird durch eine Ausdrückung 23 gebildet, auf der der Anker mit seinem hinteren Teil aufliegt. In der Nähe seines freien Endes befindet sich eine zylinderförmig ausgebildete Kontaktstelle 24. Schliesslich ist der Flussbügel mit einer Lötfahne 25 ausgerüstet.
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Die Zusammenstellung des Relaisstreifens erfolgt in ähnlicher Weise, wie bereits für das Einzelrelais an Hand von Fig. 1 beschrieben. Es wird zunächst der dargestellte Kernbügel 18 in die Aufnahmen der in der Darstellung untenliegenden Trägerlage 16 eingelegt. Dieser Kernbügel ist mäanderförmig gebogen ausgeführt und kommt mit den Abbiegungen, die mit geschlitzten Kontaktfedern 26 versehen sind, in die wannenförmigen Vertiefungen 19 der Trägerlage zu liegen. Die Kontaktfedern 26 sind auf ihrer in der Darstellung obenliegenden Seite entsprechend der Anweisung nach Fig. 1 mit Kontaktstellen 27 und 28 ausgerüstet.
Es folgt dann die Bestückung der unteren Trägerlage mit den zugehörigen, die Anker tragenden Flussbügeln 20. Diese werden wieder so eingelegt, dass sie durch die Noppen 29 in ihren Aufnahmen im Zusammenwirken mit Einschnitten 30 an abgebogenen Lappen 31 in ihrer richtigen Lage fixiert werden.
Es wird dann, wenn die Flussbügel 20 mit den Ankern 21 eingelegt sind, die zweite Trägerlage mit ihrer unteren ebenen Seite auf die bestückte erste Trägerlage aufgelegt, worauf diese zweite Trägerlage bestückt wird und nach Abdeckung durch eine weitere Trägerlage eine entsprechende Anzahl von mit Eisenkreisschichten bestückten Lagen in Anordnung übereinander zusammengestellt werden. Die obere Eisenkreisschicht wird dann durch den Deckel 17 abgedeckt.
In Fig. 2 ist weiterhin ein stegartiger Bauteil 32 dargestellt, der mit Ansätzen 33 und 34 versehen ist.
Dieser Bauteil schafft eine magnetisierbare Verbindung zwischen den Flussbügeln und dem Kernbügel und wird elektrisch von diesen isoliert angeordnet. Die Trägerlagen besitzen zur. Führung der Ansätze 33 und 34 durchgehende Nuten 35 und 36. Der Steg 33 wird auf die aus dem zusammengestellten Trägerkörper herausragenden, den Lötfahnen benachbarten Enden der Flussbügel elektrisch isoliert aufgelegt und greift mit seinen Ansätzen 33 und 34 in die erwähnten Nuten 35 und 36 der Trägerlagen ein, wobei die freien Enden dieser Ansätze den Kernbügel überlappen.
Die Trägerlagen können auch in diesem Fall als Keramikformteile ausgebildet sein und miteinander verschmolzen werden. Jeder einzelne Kontakt des Relaisstreifens liegt in einem für sich abgeschlossenen Raum, der vorzugsweise entweder evakuiert oder mit einem Schutzgas gefüllt wird.
Die dem Relaisstreifen zugeordneten Wicklungen werden vorzugsweise als körperlos gewickelte Spulen auf die übereinanderliegenden, die Flussbügel umfassenden Teile der Trägerlagen aufgeschoben. Infolge der kammartigen Ausbildung der Trägerlagen ergibt sich der Vorteil, dass sämtlichen nebeneinanderliegendenAnkern eigene Erregerspulen zugeordnet werden können. Werden zusätzlich Haltespulen angewandt, kann man entweder je Relais eine eigene oder auch für mehrere Relais gemeinsame Haltespulen vorsehen.
In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung dargestellt. Es handelt sich auch bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung um einen Relaisstreifen, der sich von der Anordnung gemäss Fig. 2 dadurch unterscheidet, dass die nebeneinanderliegenden Relais in jeder Eisenkreisschicht jeweils zwei sich gegenüberliegende, einen gemeinsamen Kernbügel überlappende und mit entsprechenden Ankern ausgerüstete Flussbügel besitzen. Die Trägerlagen sind mit 37 und 38 bezeichnet. Der Kernbügel 39 ist auch in diesem Fall für sämtliche Eisenkreisschichten der nebeneinanderliegenden Relais gemeinsam als einstückiger Bauteil ausgebildet und besitzt im wesentlichen die gleiche Form, wie der in Fig. 2 mit 18 bezeichnete Kernbügel. Er unterscheidet sich von diesem lediglich durch eine Bestückung mit anders geformten Kontaktfedern 40.
Diese sind beidseitig geschlitzt und ragen mit Rücksicht auf die beidseitig des Kernbügels angeordneten Anker nach beiden Seiten über den Kernbügel heraus. Sie sind genau wie im vorher beschriebenen Beispiel mit Kontaktstellen versehen. Die zugehörigen Flussbügel 20 unterscheiden sich nicht von den in der Anordnung nach Fig. 2 verwendeten Flussbügeln. Es gehören zu jeder Eisenkreisschicht der in Fig. 4 dargestellten Anordnung zwölf Flussbügel. Es sind aber bei der Darstellung der gezeigten Schicht der besseren Übersicht halber lediglich zwei Flussbügel dargestellt. Ein Unterschied in der Ausbildung der Eisenkreisteile besteht gegenüber der Anordnung nach Fig. 2 weiterhin in der Ausbildung der Flussrückführung. Es ist mit dem Kernbügel 39 ein stegförmiges Blech 41 verschweisst.
Die die Flussbügelenden über das erwähnte Blech mit dem Kernbügel verbindenden Bleche sind für beide Seiten als eigene stegförmige Bauteile 42 und 43 ausgebildet. Die Flussrückführung kann, wie an Hand der Fig. 5 gezeigt. werden soll, auch anders ausgebildet sein, wie überhaupt zu bemerken ist, dass die Art der Ausbildung der Eisenkreisteile im Rahmen der erfindungsgemässen Ausbildung des Trägerkörpers selbstverständlich weitgehend variieren kann.
Entsprechend der Anordnung der Eisenkreisteile sind die Trägerlagen, die wieder für jede Schicht als gemeinsame Bauteile ausgebildet sind, doppelkammförmig ausgebildet und besitzen entsprechende wannenförmige Vertiefungen 44, die in diesem Fall eine doppel T-förmige Gestalt besitzen. Die Bestückung und Zusammenstellung der einzelnen Trägerlagen erfolgt in der gleichen Weise, wie bei der Anordnung
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nach Fig. 2, und braucht nicht näher beschrieben zu werden. Zum Unterschied von der erwähnten Anord- nung liegen beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 jeweils zwei Kontakte in für sich abgeschlossenen
Räumen.
Selbstverständlich können auch bei der Anordnung nach Fig. 4 beliebig viele Eisenkreise in schicht- artiger Anordnung übereinander mit Hilfe des erfindungsgemäss ausgebildeten Trägers zusammengestellt werden.
In den Fig. 5 und 6 ist ein funktionsfähiger Relaisstreifen mit vier übereinanderliegenden Eisenkrei- sen dargestellt, dessen Einzelteile im wesentlichen entsprechend der Anweisung der Fig. 4 ausgebildet und zusammengestellt sind.
Die in Fig. 5 dargestellte Draufsicht verdeutlicht vor allem die Spulenbestückung des Relaisstreifens.
Die einzelnen Trägerlagen sind miteinander durch Verschmelzen verbunden und bilden so mit den her- ausragenden Enden der Flussbügel 20, der Kernbügel 39 und der Bleche 41 eine abgeschlossene Einheit.
Es sind für jede Reihe übereinander angeordneter Anker jeweils Erregerspulen 45 vorgesehen, die, wie im vorhergehenden bereits erwähnt, als körperlos gewickelte Spulen auf die die Anker umgebenden Teile der Trägerschichten aufgeschoben sind. Des weiteren besitzt der Relaisstreifen Haltespulen 46, wobei jeweils für sechs nebeneinanderliegende Relais zwei Haltespulen vorgesehen sind.
Die Spulen sind, wie erwähnt, einfach auf den Träger aufgeschoben. Zu ihrer Halterung dienen Isolierstoffplatten 47, die, mit entsprechenden Schlitzen versehen, auf die aus dem Trägerkörper herausragenden Enden der Flussbügel 20 und der Bleche 41 aufgeschoben sind. Diese Platten werden durch magnetisierbare Bleche 48 festgehalten und legen somit ihrerseits die Spulen des Relaisstreifens fest. Diese Bleche 48 dienen gleichzeitig der Flussrückführung, d. h. sie übernehmen neben ihren Befestigungsfunktionen die Aufgabe der in Fig. 4 mit 42 und 43 bezeichneten stegförmigen magnetisierbaren Bleche. Die Bleche 48 sind mit U-förmig ausgebogenen, in der Längsrichtung des Relaisstreifens durchlaufenden Rippen 49 versehen, welche entsprechend angeordnete Schlitze besitzen, durch welche die freien Enden der Kernbügel bzw. der Bleche 41 hindurchtreten.
Diese Schlitze sind so dimensioniert, dass sich die Bleche auf die Bauteile aufklemmen. Es muss selbstverständlich dafür Sorge getragen werden, dass die Flussbügel durch diese Bleche nicht elektrisch verbunden werden, was einfach durch Einlegen einer dünnen Isolierstoffolie auf der Innenseite der Bleche erreicht werden kann. Die erwähnten Platten 47 dienen gleichzeitig als Träger von Gleichrichtern 50. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist jedem Relais ein eigener Gleichrichter zugeordnet. Die Spulenverdrahtung wird durch einen Kontaktbügel 51 vereinfacht, der in einer Ausnehmung 52 einer aussenliegenden Trägerlage eingeklemmt ist. Die Bleche 48 sind für jede Streifenseite als einstückiger, sich auf sämtliche auf der betreffenden Seite den Träger durchstossenden Bauteile aufklemmender Bauteil ausgebildet.
Es ist in Abweichung davon natürlich möglich, für jede der nebeneinanderliegenden Reihen von Bauteilen ein eigenes Blech vorzusehen.
In den Fig. 7 und 8 ist der Aufbau eines im wesentlichen nach den Fig. 4 - 6 ausgebildeten Relaisstreifens nach dem Baukastensystem dargestellt, u. zw. zeigt die Fig. 7 in perspektivischer Darstellung zwei für sich abgeschlossene Einheiten 55 und 56, die in Fig. 8 in seitlicher Ansicht zusammengestellt gezeigt sind.
Die in Fig. 7 untenliegende Einheit 56 besitzt zwei Eisenkreisschichten, die mit Hilfe einer entsprechenden Anzahl von Trägerlagen 37,38, die miteinander verschmolzen sind, zusammengestellt sind. Die obenliegende Einheit 55 besitzt drei übereinander angeordnete Eisenkreisschichten, die entsprechend zusammengestellt sind. Die dargestellten Einheiten werden einfach aufeinander gelegt und nach ihrer Bestückung mit Spulen 57 und 58 durch Isolierstoffplatten 53 und ihrer Anordnung entsprechend angepasste Bleche 54, die etwa die gleiche Form besitzen wie die Bleche 48 in Fig. 6, zusammengehalten.
Diese Möglichkeit des wahlweisen Zusammenbaues von Relais bzw. Relaisstreifen, die eine den jeweils geforderten Bedingungen entsprechende Anzahl von Kontakten besitzen, ist ein besonderer Vorteil des erfindungsgemässen Relaisaufbaues.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es können, wie bereits erwähnt, sowohl anders geformte Eisenkreisteile verwendet werden, als auch die einzelnen Trägerlagen eine von der Darstellung abweichende Form besitzen, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Claims (1)
- PATENT ANSPRÜCHE : 1. Elektromagnetisches Relais mit mehreren schichtartig übereinander angeordneten Eisenkreisen, die einen Flussbügel, einen Kernbügel und einen Anker besitzen, der mit seinem freien Ende in einem von den erwähnten Bügeln gebildeten Luftspalt liegt, wobei Teile des Eisenkreises in der Weise als elektrische Leiter dienen, dass ein am Anker angebrachter Kontakt mit einem vorzugsweise mit dem Kernbügel verbundenen Kontakt zusammenarbeitet und mit einem ans Isolierstoff bestehenden Träger, der die einzelnen Teile der Eisenkreise in ihrer richtigen Lage fixiert und gleichzeitig die Magnetisierungswicklungen des Relais trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger entsprechend der Anordnung der Eisenkreise schichtartig in mehrere Lagen aufgeteilt ist,die flachen Einzelteile der Eisenkreise zwischen die Lagen des Trägers eingelegt sind und die gesamte Anordnung durch Verbindung der einzelnen Lagen des Trägers miteinander zu einer Baueinheit vereinigt ist. EMI6.1 taktstellen in abgeschlossenen Räumen liegen.3. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Lagen (1, 2) des Trägers, dass die Kontaktstellen der in den verschiedenen Schichten des Relais liegenden Eisenkreise in für sich abgeschlossenen Räumen liegen.4. Elektromagnetisches Relais nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Lagen des Trägers gegebenenfalls ausser der die obenliegende Schicht abdeckenden Lage (2) die gleiche Form besitzen.5. Elektromagnetisches Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gegekennzeichnet, dass die einzelnen Lagen (1) des Trägers an ihrer einen Seite völlig glatt ausgebildet und an ihrer andern Seite mit einer wannenförmigen, der Aufnahme der Eisenkreisteile dienenden Vertiefung (3) versehen sind, und dass die einzelnen Lagen jeweils nach Zwischenlegen der Eisenkreisteile mit der unteren völlig glatten Seite auf die die wannenförmige Vertiefung enthaltende Seite aufgesetzt sind.6. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die wannenförmige Vertiefung ( ; 3) umschliessenden Ränder der einzelnen Trägerlagen völlig eben ausgebildet sind.7. Elektromagnetisches Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (1, 2) des Trägers aus Keramik bestehen und vorzugsweise mit einem Glasurüberzug versehen sind, dessen Schmelzpunkt tiefer liegt, als der des verwendeten Keramikmaterials.8. Elektromagnetisches Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (1, 2) des Trägers miteinander verschmolzen sind.9. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den einzelnen Lagen (1, 2) völlig luftdicht ausgeführt ist.10. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kontaktstellen umschliessenden Räume evakuiert sind.11. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kontaktstellen umschliessenden Räume mit einem Schutzgas gefüllt sind.12. Elektromagnetisches Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die aus dem Träger herausragenden Teile der Eisenkreise, die zum Anschliessen von Stromkreisen geeignet ausgebildet sind, ein magnetisierbares Blech aufgeschoben ist, das diese Bauteile in Schlitzen durchstossen, welche derart dimensioniert sind, dass sich das Blech auf die Bauteile aufklemmt.13. Elektromagnetisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Relais aus mehreren für sich abgeschlossenen Einheiten aufgebaut ist, die jeweils durch Verbinden, vorzugsweise Verschmelzen der zu einer Einheit gehörenden Lagen des Trägers zusammengestellt sind, und dass mehrere derartige Einheiten durch Verbinden, beispielsweise Zusammenklemmen untereinander zu einem Relais vereinigt sind.14. Elektromagnetisches Relais nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen abgeschlossenen Einheiten durch das auf die aus den Trägern herausragenden Teile der Eisenkreise aufgeklemmte Blech zusammengehalten werden.15. Relaisstreifen mit mehreren elektromagnetischen Relais nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die nebeneinanderliegenden Lagen (16,17, 38, 39) der Träger der einzelnen Relais für sämtliche Relais des Streifens einstückig ausgebildet sind. <Desc/Clms Page number 7>16. Relaisstreifen nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Lagen des Trägerkörpers, dass die nebeneinanderliegenden Anker der verschiedenen Relais in entsprechenden, jeweils über einen Zwischenraum nebeneinander angeordnet, die Anker für sich umschliessenden Lagenteilen liegen und dass diese Lagenteile durch Stege derart zusammengefasst sind, dass kammförmige Gebilde entstehen (16, 17, 37,38).17. Relaisstreifen nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die den Relais des Streifens zugeordneten Spulen auf den nebeneinander über Zwischenräume angeordneten Lagenteilen gehalten werden.18. Relaisstreifen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktstellen der einzelnen Relais in jeder Schicht in für sich abgeschlossenen Räumen liegen.
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