AT22990B - Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern aus Leitern zweiter Klasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern aus Leitern zweiter Klasse.

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  Verfahren zur Herstellung von Glühkörpern aus Leitern zweiter Klasse. 
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 durchbiegenden oder zerfallenden Glühkörpern aus Leitern zweiter Klasse. Das   Vorfahren   beruht darauf, dass man diese Substanzen, beispielsweise die Oxyde von Aluminium, Magnesium, Thorium, Cerium usw., d. h.

   besonders Erdoxyde und die Oxyde der Metalle der seltenen Erden oder Mischungen derselben untereinander, vor der Verwendung als Glühkörper einer solchen Verdichtung durch Erhitzen auf eine der Verwondungstemperatur 
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 worden ist, und welches darin besteht, dass man die zur   Herstellung   der   Ciühlürper yu     benutzenden Leiter   zweiter   Klasse zunächst schmilzt,   und entweder unmittelbar aus der   geschmolzenen Masse   die Körper formt oder die Masse zunächst   abkühlen lässt, sie a) s-   dann zerkleinert und ans dem Pulver die Glühkörper unter Anwendung von Bindemitteln   herstlHt.

   Zwecks Ausführung   des Verfahrens werden die zur Herstellung zu verwendenden Leiter zweiter Klasse, wie beispielsweise Aluminiumoxyd, Magnosiumoxyd usw., die Gruppe der Oxyde der Metalle der seltenen Erden oder Mischungen derselben untereinander in 
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 Flammenofen, oder im Sauerstoffgebläse (Fletscherofen) einer so hohen Temperatur ausgesetzt, dass die Masse sehr stark sintiert oder schmilzt. 



   Aus dieser Masse lassen sich die   Oühkörper, wenn sie bis   zum   Schmelzfluss   erhitzt 
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 von jedem gewünschten Durchmesser auszieht, die man dann in Stücke von gewünschter Länge   schneidet. Wofern man die Glühkörper dadurch herstellt, dass man die geschmolzene Masse   
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   Wasser usw. ) von den Verunreinigungen befreien.   



   Ein viel feineres und   gleichmässigeres     Pulver lässt sich dadurch   erzielen, dass man die zu verwendenden Leiter zweiter Klasse bezw. deren Mischungen untereinander über 
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 oxyd   UKW-, werden in einer Vorlage   kondensiert, von den Verunreinigungen auf chemischem bezw. mochanischem Woge befreit und das verbleibende Pulver alsdann zu Glühkörpern beliebiger Gestalt geformt. 



   Die nach dem vorliegenden Verfahren verdichteten Glühkörper, woferne dieselben nicht durch Ausziehen von Fäden aus der geschmolzenen Masse, sondern durch Pressen des 
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 gestellt sind, können überdies noch der Hitze des elektrischen Flammenbogens oder einer anderen, sehr hohen Wärmequelle unterworfen werden, wodurch sie sich aussen mit einer Glasur überziehen bezw. derart zusammensintern, dass sie sich unter normalen Verhältnissen bei der späteren Benutzung nicht mehr verkürzen oder durchbiegen. 



   Die nach vorliegendem Verfahren hergestellten Glühkörper können die verschiedensten Formen annehmen, sie können sowohl stäbchen-als auch röhrenförmig sein. Man kann auch   mehrere Stäbchen   zur Herstellung grösserer zusammenhängender Stücke an den Enden   verschmelzen,   indem man sie nach der Verdichtung und Formung nochmals in einen   elektrischen     Flammenbogen   bringt und an den Enden verschmilzt. Man kann die Fäden oder Stäbchen auch, während sie noch weich dind,   ösenförmig   gestalten und kann auch in die durch den elektrischen   Scbmelzprozoss   erweichten Enden der   G ! ühkörper   die Zuleitungsdrähte einschieben, die dann beim Erkalten festhaften, so dass besondere Kontaktstücke erspart werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von   Glühkörpern   aus Leitern zweiter Klasse, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verwendung gelangenden Leiter zweiter Klasse im ungeformten Zustande einer   ausserordentlich   hohen, die Rotglut übersteigenden Temperatur mittels einer äusseren Wärmequelle zwecks Verdichtung des Materials ausgesetzt, und sodann zu Glühkörpern geformt werden.

Claims (1)

  1. . Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Hildung dos Glühkürpers dienenden, Leiter zweiter Klasse bildenden Oxyde geschmolzen und aus der geschmolzenen Masse der Glühkörper in beliebiger Weise geformt wird.
    3. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass aus der sich wie Glasfluss verhaltenden Masse der geschmolzenen Oxyde durch Ausziehen mittels eines Stäbchens aus Kohle oder einem anderen, Wärme nicht oder wenig leitenden Materiale Fäden oder Stäbchen hergestellt werden, die sodann in stücke geeigneter Länge zerteilt werden können.
    4. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung der Glühkörper dienenden, Leiter zweiter Klasse darstellenden Oxyde einer so hohen Temperatur ausgesetzt werden, dass sie ein Sublimat bilden, aus welchem alsdann der Glühkörper gebildet wird. EMI2.2 zeichnet, dass die Glühkörper, welche aus dem durch Sublimieren oder durch Zerkleinern der nach dem Schmelzen erkalteten oxydischen Leiter zweiter Klasse erhaltenen Pulver hergestellt sind, zwecks Erhöhung der Dichte ihrer Oberfläche vermittelt einer äusseren Wärmequelle eine oberflächliche Schmelzung oder Sinterung erfahren.
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