AT229524B - Möbel mit herausschwenkbarer Abstellplatte - Google Patents

Möbel mit herausschwenkbarer Abstellplatte

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AT229524B
AT229524B AT901561A AT901561A AT229524B AT 229524 B AT229524 B AT 229524B AT 901561 A AT901561 A AT 901561A AT 901561 A AT901561 A AT 901561A AT 229524 B AT229524 B AT 229524B
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Walter Liebold K G Spezialfabr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Möbel mit herausschwenkbarer Abstellplatte 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ausgeschwenkt werden, so dass darüberliegende Abstellplatten keine Behinderung darstellen. 



   Eine besonders günstige Raumausnutzung ergibt sich, wenn die Gelenkachse im Mittelpunkt des die
Abstellplatte begrenzenden Kreises liegt und die gerade Abschlusskante im Abstand von diesem Mittel- punkt verläuft. Der Schwenkbeschlag kann weitgehend dadurch verborgen sein, dass die Gelenkachse in einer Aussparung des feststehenden Möbelteiles liegt. Gleichzeitig ist auf diese Art erreicht, dass min- destens die eine Seitenfläche des feststehenden Teiles, die sich an die Aussparung anschliesst, einen An- schlag bildet, der die Bewegung der Abstellplatte begrenzt. Das bedeutet, dass nach einer Drehung von
900 die gerade Anschlusskante der Abstellplatte an der Seitenfläche zur Anlage kommt und nicht die von der Abschlusskante am Umfang der Abstellplatte gebildete Ecke am schliessenden Möbel anschlägt und dieses beschädigt. 



   Der feststehende Teil des Möbels, an dem die Abstellplatte mittels eines Schwenkbeschlages befestigt ist, kann dabei aus einem lotrechten Pfosten bestehen, an dessen Aussenwand die Schranktür befestigt ist. 



   Der Schwenkbeschlag ist vorteilhafterweise so ausgeführt, dass am feststehenden Möbelteil ein Win- keleisen mit zwei Lageraugen angebracht ist und die Abstellplatte auf einem Tragarm sitzt, dessen ei- nes Ende abgewinkelt oder mit einem Schenkel eines abgewinkelten Flacheisens verbunden ist, das zwei zu den Lageraugen passende Bolzen trägt. Durch diese Ausbildung des Schwenkbeschlages werden zwei weitere Vorteile erreicht. Die Beschläge können zum Ausbau von linken und rechten Ecken verwendet werden, sie sind also für Rechts- und Linksanschlag geeignet. Ausserdem kann die Abstellplatte durch kurzes Anheben in vertikaler Richtung leicht abgenommen werden, so dass Platz für grössere Gegenstände geschaffen wird oder eine gründliche Reinigung vorgenommen werden kann. 



   Besondere Stabilität der Befestigung der Abstellplatte ist dann gegeben, wenn der Tragarm aus einer U-Schiene besteht und dabei mit dem einen Schenkel des abgebogenen Flacheisens vernietet und stirnseitig verschweisst ist. Die längs der   U-Schiene   verschraubte Abstellplatte sitzt auf diese Art fest und ist auch für die Aufnahme grösserer Lasten geeignet. Die Bolzen, die in den Lageraugen gleiten, sind an entsprechend ausgebildeten Armen angenietet, die selbst an einem Schenkel des abgewinkelten Flacheisens befestigt sind.

   Um leichter in die Lageraugen einfahren zu können, können die Bolzen unterschiedliche Länge haben.   z  
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung, u. zw. zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine schematisch dargestellte Eckanordnung mit einem erfindungsgemässen Möbel, Fig. 2 den an der Abstellplatte befestigten Teil des Schwenkbeschlages in Draufsicht, Fig. 3 denselben Teil in Seitenansicht, Fig. 4 das am feststehenden Möbelteil angebrachte Gegenstück des Schwenkbeschlages in Draufsicht, Fig. 5 denselben Teil in Seitenansicht, Fig. 6 einen eingebauten Schwenkbeschlag im Schnitt. 



   Hierin bezeichnet 1 das Möbel mit annähernd halbkreisförmiger schwenkbarer Abstellplatte 2. Das Anbaumöbel 3 steht senkrecht zum Möbel 1 und verdeckt dessen halbe Längsseite. Der Schwenkbeschlag 4 ist am Pfosten 5 angebracht und ermöglicht das Herausschwenken der Abstellplatte 2 in die gestricheltezeichnete Lage 6. Der Schwenkbeschlag 4 besteht dabei aus einem abgebogenen Flacheisen 7, daran angenieteten Armen 8 und an diesen festgenieteten Bolzen 9. An einem Schenkel des abgewinkelten Flacheisens 7 ist dabei ein Tragarm 11, beispielsweise eine   U-Schiene   angenietet und stirnseitig verschweisst. 



  Dieser Bauteil ist an der Abstellplatte 2 angeschraubt (Bohrungen 12). Am feststehenden Teil des Möbels, also hier am Pfosten 5, wird das Gegenstück angeschraubt (Bohrungen 13). Es besteht aus einem Winkeleisen 14, an das die Lageraugen 15 angenietet sind. Natürlich können die Nietungen auch durch andere Festverbindungen ersetzt werden. Die beiden Bolzen 9 haben verschiedene Längen,   d. h.   der am freien Ende des Flacheisens 7 angeordnete Bolzen 9 ist etwas länger als der am entgegengesetzten Ende befindliche Bolzen 9. Beide sind im Durchmesser passend zu den Bohrungen 16 in den Lageraugen 15. 



   In Fig. 6 ist der Schwenkbeschlag im eingebauten Zustand gezeigt. Nach dem Öffnen der Tür 17, die am feststehenden Möbelteil, dem Pfosten   5,   mittels Scharnieren 18 angeschlagen ist, kann die Abstellplatte 2 herausgeschwenkt werden. Das Winkeleisen 14 des Schwenkbeschlages 4 ist am Pfosten 5, der eine Aussparung 19 aufweist, so angebracht, dass die Gelenkachse 20 innerhalb dieser Aussparung sitzt und beim Öffnen der Tür von der vorspringenden Kante 21 des Pfostens 5 weitgehend verdeckt wird. Die vorspringende Kante 21 dient gleichzeitig als Anschlagfläche für die herausgeschwenkte Abstellplatte 2. Eine weiche, elastische Leiste 22 aus Gummi oder ähnlichem Stoff verhindert Beschädigungen der geraden Abschlusskante 23 der Abstellplatte 2.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Möbel, insbesondere Eckschrank, mit mindestens einer aus ihm um eine lotrechte Achse herausschwenkbaren Abstellplatte, deren Grundriss wenigstens zum Teil von einem Kreisbogen begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellplatte (2) im Grundriss die Form eines Kreisabschnittes aufweist und mittels eines Beschlages (4) an einem feststehenden Teil im Inneren des Möbels (l) schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse (20) des Beschlages (4) durch den Kreisbogenmittelpunkt geht.
    2. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschlag (4) aus einer am feststehenden Möbelteil befestigten, zwei Lageraugen (15) aufweisenden Winkelplatte (14) und einem Winkel (7) besteht, an dessen lotrechten Schenkel zwei in die Lageraugen (15) passende Zapfen (9) befestigt sind, und dessen waagrechter Schenkel mit der Abstellplatte (2) fest verbunden ist.
    3. Möbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (9) unterschiedliche Längen aufweisen.
    4. Möbel nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zapfen (9) an vom lotrechten Schenkel des Winkels (7) waagrecht abstehenden Armen (8) angenietet sind.
    5. Möbel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Schenkel des Winkels (7) an einem die Abstellplatte (2) unterstützenden Tragarm (11) befestigt ist.
    6. Möbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (11) aus einer U-Schiene besteht.
    7. Möbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (11) mit dem waagrechten Schenkel des Winkels (7) vernietet und stirnseitig verschweisst ist.
    8. Möbel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Schenkel des Winkels (7) eine die Abstellplatte (2) unterstützende U-Schiene, und der lotrechte Schenkel des Winkels (7) ein nach oben abgewinkeltes Ende des U-Schienensteges ist.
    9. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (20) in einer Aussparung (19) des feststehenden Möbelteiles liegt.
    10. Möbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der sich an die Aussparung (19) anschliessenden Seitenflächen des feststehenden Möbelteiles einen die Schwenkbewegung der Abstellplatte (2) begrenzenden Anschlag bildet.
    11. Möbel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der feststehende Möbelteil ein lotrechter, eine Möbeltüre (17) tragender Pfosten (5) ist.
AT901561A 1961-11-28 1961-11-28 Möbel mit herausschwenkbarer Abstellplatte AT229524B (de)

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