AT228913B - Mehrringventil - Google Patents

Mehrringventil

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Publication number
AT228913B
AT228913B AT39862A AT39862A AT228913B AT 228913 B AT228913 B AT 228913B AT 39862 A AT39862 A AT 39862A AT 39862 A AT39862 A AT 39862A AT 228913 B AT228913 B AT 228913B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
valve
sealing strips
ring valve
strips
ring
Prior art date
Application number
AT39862A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Ing Koehler
Alois Ing Deminger
Original Assignee
Hoerbiger Ventilwerke Ag
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/0227Packings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mehrringventil 
Die Erfindung betrifft die besonders bei Kolbenverdichtern häufig benutzten selbsttätigen Mehrringventile und bezweckt, die Lebensdauer ihrer Sitze und   Verschlussorgane - eine   oder mehrere MehrringSchlitzplatten oder einzelne, voneinander unabhängige bewegliche Ringe, weiterhin kurz Ventilplatte genannt-zu verlängern bzw. die Druckverluste der Ventile zu verringern. 



   Bekanntlich sollen selbsttätige Ventile im geöffneten Zustand grosse Durchflussquerschnitte freigeben und so unter sonst gleichen Umständen   möglicHst   kleine Druckverluste verursachen, anderseits in geschlossenem Zustand   möglichst   gut dichten. Hiezu müssen die einander berührenden   Flächen-weiterhin kurz   Dichtleisten genannt-der Ventilsitze und Ventilplatten eng aneinander gedrückt werden. Diese Dicht- 
 EMI1.1 
 die Vorspannung der Schliessbefederung, das Eigengewicht der Ventilplatte   u. dgl.   meistens unerheblich bleiben. 



   Die Dichtpressung lässt sich durch Änderung der Dichtleistenbreite erheblich beeinflussen, wobei Kompromisse nötig sind : Schmale Dichtleisten ergeben gute Dichtheit und ausserdem geringere Druckver- 
 EMI1.2 
 leisten dagegen erleichtern und verbilligen die Herstellung und Instandhaltung der Ventile und verringern die auftretenden Beanspruchungen und Abnutzungen sowie deren Folgen. Meistens wird die Dichtleistenbreite auf Grund von als zulässig erachteten Flächenpressungen bemessen, die natürlich von der jeweiligen Werkstoffpaarung abhängen und allenfalls auch die Drehzahl des Verdichters, dessen Arbeitsdrücke u. dgl. berücksichtigen können. Die auf Grund dieser Erwägungen ermittelte Breite wurde dann bei allen Dichtleisten eines Ventils verwendet.

   Dies ist besonders gut erkennbar, wenn der Ventilsitz mit erhabenen, durch Drehen erzeugten Dichtleisten versehen ist, was überwiegend der Fall ist. 



   Diese bisher übliche Ausführungsform der Dichtleisten ist jedoch keineswegs die günstigste, weil sie eine weitere Betriebserfahrung nicht berücksichtigt. Bei Mehrring-Ventilplatten brechen nämlich fast immer die äusseren Ringe, woraus man schliessen darf, dass deren Beanspruchungen, z. B. infolge schrägen Aufschlagen der Ventilplatte auf den Sitz, höher sind als jene der inneren Ringe. 



   Deshalb wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Dichtleisten nicht mit gleicher, sondern mit verschiedener Breite auszuführen, derart, dass die jeweils äussersten Dichtleisten zwischen Ventilsitz und Verschlussorgan breiter sind als die inneren, möglichst schmal ausgeführten Dichtleisten. 



   Die vorgeschlagene Massnahme lässt sich in zweierlei Hinsicht ausnutzen : Zur Verlängerung der Laufzeiten wird man die   äusseren   Dichtleisten auf Kosten der inneren verbreitern, zur Verringerung der Strömungsverluste wird man dagegen im Falle bereits befriedigender Lebensdauer die dann bei den inneren Dichtleisten vorhandenen Reserven zur Verbreiterung der Durchströmkanäle im Sitz heranziehen oder aber sogar, bei zahlreichen solchen Kanälen, einen Kanal mehr unterbringen können. Es lässt sich leicht abschätzen, dass die derart erzielbaren Herabsetzungen der Verluste nicht unerheblich sind.

   Wenn man etwa die Dichtleisten der inneren Kanäle um je 0, 5 mm verschmälert, so ergibt dies bei Kanal- 
 EMI1.3 
 etwa   10-20go.   Da die Druckverluste etwa quadratisch mit der Geschwindigkeit zunehmen, sind in jenen Fällen, in denen auch die Ventilhübe entsprechend gesteigert werden. Verlustverringerungen bis um etwa   35%   zu erwarten. und auch bei   unveränderten Ventilhüben erscheinen Verlustverringerungen   bis um   20% erreichbar.   



   In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei halbschematischen Skizzen   dargestellt. u.   zw. zeigt Fig. 1 

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 den Axialschnitt durch ein erfindungsgemässes Ventil mit   einer Mehrring-Schlitzplatte. Fig. 2   hingegen den Axialschnitt durch eine Ausführungsform mit unabhängigen Einzelringen. Bei beiden Figuren ist nur je der linke Teil des Ventilsitzes 1 und der Schlitzplatte 2 bzw. der Einzelring 2a,   2b... dargesrellt, u.   zw. von zwei Kanälen. Die Anzahl   der Kanäle bis zu der   rechts angedeuteten Mittelachse   M der   Ventile ist beliebig. Die für die Erfindung belanglosen Teile der Ventile, also die Fänger, Befederungen usw. sind weggelassen. 



   In der Fig. l ist der Ventilsitz an seiner Oberseite mit Leisten 3 versehen, welche durch Dreharbeit billig und genau herstellbar sind. Der äussere Rand der Schlitzplatte 2 hat einen etwas grösseren Durchmesser als der äusserste Rand der Sitzleisten 3 und ist abgerundet. Dagegen sind die Begrenzungen der Schlitze in der Platte 2 unabgerundet gezeichnet, wie sie sich etwa bei der Erzeugung durch Fräsen oder Stanzen ergeben. 



   In der Fig. 2 ist dagegen der Sitzspiegel ohne Leisten und die Einzelringe 2a, 2b... sind durchwegs scharfkantig gezeichnet. Die bekannten Abrundungen oder Brechungen der Kanten sind ohne weiteres anbringbar, haben aber mit dem Erfindungsgegenstand nichts zu tun. 



   In beiden Figuren sind die beim Arbeiten der Ventile massgebenden äusseren und inneren Dichtleistenbreiten B und b kotiert, wobei das kennzeichnende Erfindungsmerkmal, B grösser als b, deutlich erkennbar ist. 



   Da die bereits angegebenen technischen Vorteile der Erfindung ohne Mehrkosten erzielbar sind, ist diese ein erheblicher Fortschritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Mehrringventil, dessen Verschlussorgan aus einer Schlitzplatte bzw. mehreren Schlitzplatten oder aus mehreren Einzelringen besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils äussersten Dichtleisten zwischen Ventilsitz und Verschlussorgan breiter sind als die inneren, möglichst schmal ausgeführten Dichtleisten.
AT39862A 1962-01-18 1962-01-18 Mehrringventil AT228913B (de)

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AT228913B true AT228913B (de) 1963-08-12

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0300989A1 (de) * 1987-07-01 1989-01-25 ENFO Grundlagenforschungs AG Plattenventil für einen Kompressor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0300989A1 (de) * 1987-07-01 1989-01-25 ENFO Grundlagenforschungs AG Plattenventil für einen Kompressor
AT398809B (de) * 1987-07-01 1995-02-27 Hoerbiger Ventilwerke Ag Plattenventil für einen kompressor

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