AT228891B - Haspelanlage - Google Patents

Haspelanlage

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AT228891B
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AT
Austria
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run
time
reel
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Application number
AT972061A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Koeller
Franz Dipl Ing Seeboeck
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Haspelanlage   Bei Haspelanlagen, insbesondere für Bandwalzwerke,   mit für sich angetriebenen Haspeln ist im allge- meinen der Bandzug unabhängig von der Bandgeschwindigkeit selbsttätig auf einen einstellbaren Wert ge- regelt. Zur Vermeidung eines Durchganges des Arbeitsgutes zwischen Walzen und Haspel beim Anfahren ist es bekannt, bei Einstellung des Bandzuges,   d. h.   des Haspelantriebsmomentes, auf niedrigere Werte in Berücksichtigung der Massenträgheit des Haspels und seines Antriebes selbsttätig auch die Hochfahrbe- schleunigung des Walzantriebes auf einen niedrigeren Wert zu begrenzen, wobei überdies während der
Vergrösserung der Walzengeschwindigkeit selbsttätig das Haspelantriebsmoment vergrössert werden kann. 



   Bei der praktischen Ausführung ist zu diesem Zweck der Bandzugregler mit einem Beschleunigungsregler gekuppelt, wodurch jedoch der Betrieb der Anlage nur nach einer bei der Bemessung der Regler   festgeleg-   ten Beziehung möglich ist. 



   Zur Verbesserung wurde bereits vorgeschlagen, an zwei Einstellpotentiometern in bekannten Einrich- tungen zur Regelung bzw. Steuerung die Sollwerte für Bandzug und Hochlaufzeit vom Bedienungspersonal nach einer vorgegebenen Kennlinie einstellen zu lassen. Diese Ausführung hat den Vorteil, dass auch bei
Arbeitsgut, das eine kurze Hochlaufzeit zulässt, ein langsamer Anlauf möglich ist. Nachteilig ist dagegen, dass die richtige Einstellung der Werte von der Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals abhängig ist. 



   Die Erfindung betrifft eine Haspelanlage, insbesondere für Bandwalzwerke, mit   Regelmitteln fürden   Bandzug und Steuermitteln für die Hochlaufzeit, wobei die Sollwerte für Bandzug und Hochlaufzeit getrennt mittels Potentiometer einstellbar sind. Die oben erwähnten Nachteile sind erfindunsgemäss dadurch vermieden, dass zum Ausschluss unzulässiger Kombinationen der Sollwerte von Bandzug und Hochlaufzeit eine Koinzidenzschaltung vorgesehen ist, die eine stufenweise Nachstellung des Potentiometers für die Hochlaufzeit auf den bei Verminderung des Bandzugsollwertes jeweils zulässigen Mindestwert bewirkt, falls der gewählte Wert diesen Mindestwert unterschreitet.

   Bei der praktischen Ausführung ist vorteilhaft für jede Abgriffstufe am Potentiometer für den Hochlaufzeitsollwert ein vom Antrieb des Potentiometers für den Bandzugsollwert vorzugsweise über eine Nockenscheibe betätigter Kontakt mit   einem wählbaren   Kontakt bzw. einer Stufe eines Vorwahlschalters für den Hochlaufsollwert in Reihe geschaltet, wobei die Potentiometerabgriffe vorteilhaft über Schütze geschaltet werden. Der Vorteil einer erfindunsgemäss ausgestaltetenHaspelanlage besteht in der wählbaren Kombination von Bandzug und Hochlaufzeit unterAusschluss unzulässiger Kombinationen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren der Zeichnung dargestellt. In Fig. 1 ist das Potentiometer für die Einstellung des Bandzugsollwertes an einer Haspelanlage tür Bandwalzwerke, die mit einer Regeleinrichtung für den Bandzug und einer Steuereinrichtung für die Hochlaufzeit versehen ist, mit 1 bezeichnet. Sein Antrieb ist über eine Welle 2 mit einer Nockenscheibe 3 gekuppelt, die zur Betätigung von beispielsweise vier Kontakten   al - a40   dient. Fig. 2 zeigt das zur Einstellung der Hochlaufzeit dienende Potentiometer 4, das dem Beispiel entsprechend mit vier Abgriffen versehen ist, die über 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


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