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Impulsregenerierschaltung mit zwei. stabilen Zuständen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Impulsregenerierschaltung mit zwei stabilen Zuständen, die nach
Empfang eines zu regenerierendenimpulses selbständig aus einem bestimmten Zustand in den andern Zu- stand übergeht und dabei einen Impuls regenerieren kann und die folgenden Elemente enthält : Ein elek- tronisches Verstärkerelement, das in positivem Sinne über Wicklungen auf einem Kern aus magnetischem
Material mit rechteckiger Hystereseschleife rückgekoppelt ist, eine mit dem Kern gekoppelten Quelle von Aktivierungsimpulsen, die den Kern in den dem bestimmten Zustand der Schaltung entsprechenden
Remanenzzustand zu versetzen vermag, und eine mit dem Kern gekoppelte Quelle zu regenerierender
Impulse, die im entgegengesetzten Sinne auf den Kern einwirken.
Solche Schaltungen finden z. B. bei linearen Zählschaltungen, Schieberegistern, Verteilungsschal- tungen und logischen Schaltungen zum Durchführen arithmetischer Operationen Verwendung.
Bei einer solchen bekannten Schaltung leitet der zu regenerierende Impuls, nachdem die Schaltung in den erforderlichen bestimmten Zustand versetzt ist, einen Regenerationszyklus der Impulsregenerier- schaltung ein, dessen Dauer von der Bemessung der Schaltung abhängig ist. Die Dauer des von der Schaltung regenerierten Impulses ist somit eine von der Schaltung bestimmte Grösse.
Die Erfindung bezweckt, eine Impulsregenerierschaltung vom eingangs angegebenen Typ zu schaffen, bei der die Dauer des regenerierten Impulses beliebig einstellbar ist. Die Impulsregenerierschaltung nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das elektronische Verstärkerelement mit einem zweiten elektronischen Verstärkerelement zu einer bistabilen Schaltung vereinigt ist.
Gemäss der Erfindung ist es auch auf einfache Weise möglich, eine Impulsregenerierschaltung zu schaffen, bei der das elektronische Verstärkerelement ein Transistor eines bestimmten Leitungstyps ist, der den beabsichtigten Zweck erfüllt und im Ruhezustand, d. h. im Zustand zwischen zwei Regenerationszyklen, keinen Speisestrom verbraucht. Diese Schaltung ist gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass das zweite elektronische Verstärkerelement ein Transistor vom entgegengesetzten Leitungstyp ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine bekannte Impulsregenerierschaltung. Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer Schaltung nach der Erfindung und Fig. 3 stellt eine bevorzugte Ausführungsfrom einer Schaltung nach der Erfindung dar. In den Figuren sind einander entsprechende Schaltungselemente mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Kern aus magnetischem Material mit rechteckiger Hystereseschleife.
Der Kern ist mit Wicklungen 2 - 5 versehen. Ein Punkt gibt das Ende jeder Wicklung an, das bei einer positiven Kraftflussänderung des Kernes positiv in bezug auf das andere Ende ist. Eine Impulsquelle 6 kann der Wicklung 2 Impulse zuführen, um den Kern in den positiven Remanenzzustand zu bringen. Die während dieses Umklappvorganges des Remanenzzustandes in den andern Wicklungen induzierten Spannungen sind positiv, so dass die Spannung der mit der Wicklung 4 verbundenen Basis 7 des Transistors 8 in bezug auf den mit Erde verbundenen Emitter 9 erhöht wird und der Transistor nichtleitend bleibt. Der Kollektor 10 ist über die Wicklung 5 und einen Belastungswiderstand 11 mit der Minusklemme einer nicht dargestellten Speisequelle verbunden.
Der Strom durch den Transistor 8 im leitenden Zustand fliesst vom Emitter 9 zum Kollektor 10 und
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dieser Quelle kann das Potential der Basis zweiteilig erhöhen, wodurch der Transistor 8 in den nichtlei- tenden Zustand übergeht und der Transistor 14 leitend wird. Der Transistor 14 hält den Transistor 8 im nichtleitenden Zustand. Ein Impuls der Quelle 12 kann den nächsten Regenerationszyklus einleiten, nach- dem ein Impuls aus der Quelle. 6 den Kern in den positiven Remanenzzustand gebracht hat.
! Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Schaltung nach der Erfindung, bei der beide Tran- sistoren im Ruhezustand der Schaltung nichtleitend sind. Bei dieser Schaltung ist dem Transistor 8 ein zweiter Transistor 22 vom entgegengesetzten Leitungstyp zugeordnet. Im dargestellten Beispiel ist der
Transistor 8 vom p-n-p-Leitungstyp und der Transistor 22 vom n-p-n-Leitungstyp. Der Emitter des Tran- sistors 22 ist mit der Minusklemme der Speisequelle und der Kollektor über den Widerstand 23 mit der ) Plusklemme einer zweiten nicht dargestellten Speisequelle verbunden. Die Rückkopplung des Transistors
8 auf den Transistor 22 und umgekehrt erfolgt über die Widerstände 15 und 16 auf ähnliche Weise wie in
Fig. 2.
Die weitere Wirkungsweise der Schaltung ist folgende : Wenn der Kern im positiven Remanenz- zustand ist, leitet der erste Impuls der Quelle 12 den Regenerationszyklus ein. Infolge der Tatsache, dass der Transistor 8 leitend wird, nimmt das Potential des Verbindungspunktes des Belastungswiderstandes Hund der Wicklung 5 zu, während auch das Potential der über den Widerstand 15 mit dem Verbindung- punkt verbundenen Basis des Transistors 22 zunimmt. Infolgedessen wird der Transistor 22 leitend. Die
Abnahme des Potentials des Kollektors des Transistors 22 wirkt über den Widerstand 16 auf die Basis des
Transistors 8 ein und unterstützt dabei die Wirkung der in der Wicklung 4 induzierten negativen Spannung.
Nachdem der Kraftfluss im Kern den negativen Sättigungszweig der Hystereseschleife erreicht hat, ver- schwindet die in der Wicklung 4 induzierte Spannung und es ist das über den Widerstand 16 zugeführte negative Potential wirksam, um den Transistor 8 im leitenden Zustand zu halten. In diesem Zustand ist die Diode 21 wieder gesperrt. Der Transistor 8 hält seinerseits über den Widerstand 15 den Transistor 22 im leitenden Zustand. Die Schaltung lässt sich unter der Steuerung einer von der Quelle 13 der Basis des
Transistors 8 zugeführten Impulses auf ähnliche Weise wie die in Fig. 2 gezeigte Schaltung in den Ruhe- zustand bringen.
EMI3.1
Rückstellimpulses aus der Quelle 13 einstellbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Impulsregenerierschaltung mit zwei stabilen Zuständen, die nach Empfang eines zu regenerierenden Impulses selbständig aus einem bestimmten Zustand in den andern Zustand übergehen und dabei einen Impuls erzeugen kann, und die ein elektronisches Verstärkerelement,. das in positivem Sinne über Wicklungen auf einem Kern aus magnetischem Material mit rechteckiger Hystereseschleife rückgekoppelt ist, eine mit dem Kern gekoppelte Quelle von Aktivierungsimpulsen, die den Kern in den dem bestimmten Zustand der Schaltung entsprechenden Remanenzzustand zu bringen vermag, und eine mit dem Kern gekoppelte Quelle zu regenerierender Impulse, die in entgegengesetztem Sinne auf den Kern einwirken, enthält, dadurch gekennzeichnet,
dass das elektronische Verstärkerelement mit einem zweiten elektronischen Verstärkerelement zu einer bistabilen Schaltung vereinigt ist.