AT227920B - Hohle Bauplatte aus Kunststoff - Google Patents
Hohle Bauplatte aus KunststoffInfo
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Description
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Hohle Bauplatte aus Kunststoff
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorfabrizierte hohle Bauplatte aus Kunststoff herzu- stellen u. zw. auf möglichst einfache und billige Weise.
Die Herstellung von Bauplatten grösserer Abmessungen aus Kunststoff ist bisher noch nicht in zufrie- denstellendem Masse gelungen. Es sind zwar bereits doppelwandige bzw. hohle Platten aus Kunststoff be- kannt, die jedoch nur in komplizierter Weise hergestellt werden können. Diese Platten bestehen aus zwei zueinander parallelliegendenAussenwänden, die am Rande, gegebenenfalls unter Zwischenschaltungeines
Schaumstoffstreifens durch besonders vorgesehene Verbindungsglieder miteinander verbunden sind. Man hat auch zur Verbindung dieser Aussenwände Metalleinfassungen vorgesehen.
Die Herstellung solcher Bau- platten in einem Stück ist jedoch nicht möglich. da die beiden horizontalen Wände auf Grund ihrer
Erwärmung bei der Herstellung im Strangpressverfahren durchsacken würden und daher nicht die gewünsch- te ebene Form erhalten können. Die Platten bei der Herstellung mit Versteifungs- oder Verbindungsste- gen zwischen den horizontalen Aussenwänden zu versehen, um ein Durchsacken zu verhindern. ist eben- falls ausgeschlossen, da dies eine besonders komplizierte Spritzform für die Strangpressung erforderlich machen würde. Auch das nachträgliche Einsetzen solcher Stege kann die durchhängenden Wände in den meisten Fällen nicht mehr völlig ausrichten, da die Wände dann bereits erkaltet und nicht mehr plastisch sind.
Man konnte daher bisher nur Bauelemente in kleineren Abmessungen in Kunststoff auf einfache Weise unter Verwendung des Strangpressverfahrens herstellen, nicht aber Bauplatten grösserer Abmessungen, die bei der heute immer beliebter werdenden Schnellbauweise bevorzugt werden.
Ziel der Erfindung ist infolgedessen eine Platte aus Kunststoff, die in einfacher Weise unter Anwendung des Strangpressverfahrens herstellbar ist und bei welcher die eben erwähnten Nachteile nicht gegeben sind, d. h. welche auf einfache Weise in beliebigen Abmessungen ohne die Gefahr des unerwünsch- tenDurchsackens der parallelen Aussenwände hergestellt werden kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch ereicht, dass sie ausschliesslich aus einer Anzahl von in Plattenrichtung nebeneinanderliegenden selbstän- digen, nur jeweils einen einzigen Hohlraum umschliessenden im Strangpressverfahren hergestellten Hohlkastenprofilen zusammengesetzt ist, die an ihren Seitenwänden z. B. durch Schweissnähte fest miteinander verbunden sind.
Hiebei können die Hohlkastenprofile solche maximale Abmessungen haben. dass die Wände dieser Hohlkästen bei der Herstellung bis zum völligen Erkalten sich nicht verformen, ohne dadurch die Grösse der gesamten Platte zu beschränken. Als zweckmässige Breite der Hohlkastenprofile hat sich eine solche von etwa 10 cm ergeben.
Die Hohlkastenprofile können auf Grund ihres erweichbaren Kunststoffmaterials auf einfache Weise aneinandergeschweisst werden. Die Profile besitzen zweckmässig über ihre parallelen Aussenwände vorspringende Stirn- bzw. Stosswände, wobei die vorspringenden Ränder dieser Stirn- bzw. Stosswände zum Aneinanderheften der Profile dienen. Dies kann durch Erwärmen dieser vorspringenden Ränder und gleichzeitiges Aneinanderpressen derselben geschehen.
Zu diesem Zweck dient eine Vorrichtung mit einer Anzahl im Abstand nebeneinanderliegender Schweissaggregate, die aus Einrichtungen zum Erweichen der miteinander zu verbindenden Profilflächen bzw.-teile und aus Pressorganen zum anschliessenden Zusammenpressen dieser Flächen bzw. Teile bestehen. Die Schweissaggregate und die zusammenzuschweissenden Hohlkastenprofile sind in Kastenlängsrichtung während des Schweissvorganges kontinuierlich gegeneinander verschiebbar.
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Die zum Erweichen der miteinander zu verbindenden Teile der Hohlkastenprofile dienenden Einrichtungen der Schweissaggregate können aus Glühkolben oder Glühdrähten bestehen, die in die Fuge zwischen den beiden vorstehenden Rändern der aneinanderzufügenden Profilteile einsetzbar oder derart ausgebildet sind, dass sie diese Ränder umfassen. Vor dem Zusammenschweissen der Profile kann in die Fugen auch ein Stahldraht eingesetzt werden, der gleichsam als Armierung zur Aufnahme der Zugkräfte dient. Es ist zweckmässig, den Stahldraht möglichst am äusseren Rand der Fuge zwischen zwei Kastenprofilen anzuordnen.
Die zumAneinanderschweissen der Hohlkastenprofile dienenden Schweissaggregate sind in solcher Zahl und in solchem Abstand nebeneinander angeordnet, dass gleichzeitig sämtliche Kastenprofile einer Platte zusammengeschweisst werden können.
Die Längswände der Kastenprofilekönnen nach auswärts gewölbt sein, um dadurch einegewisse Eigensteifigkeit zu gewährleisten, die eine grosse Sicherheit gegen Zerstörung der Wände sowie gegen das
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stizität der Platte gegenüber Temperaturbeanspruchungen. Die Platte kann daher selbst bei grossen Temperaturschwankungen die dabei auftretenden Längenänderungen in sich ausgleichen. Es ist auch möglich, die Wände durch längslaufende Rippen noch zusätzlich zu festigen.
Die Hohlkastenprofile der Bauplatte bestehen zweckmässig aus durchsichtigem bzw. durchscheinendem Kunststoff, wenn die Platte z. B. für Oberlichte od. dgl. verwendet werden soll. Wird auf die Durchsichtigkeit bzw. Lichtdurchlässigkeit der Bauplatte kein besonderer Wert gelegt, so können ihre Profile mit isolierendem Material ausgefüllt sein. Auch ist es möglich, die Bauplatte durch Verwendung eines farbigen Kunststoffes bunt zu gestalten, wobei jedes Kastenprofil eine andere Farbe haben kann.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Bauplatte, der sie bildenden Hohlkastenprofile und der Vorrichtung zu ihrer Herstellung.
In Fig. l ist in Schrägansicht eine aus drei nebeneinandergesetzten Hohlkastenprofilen 2 gebildete Bauplatte 1 abgebrochen dargestellt. Die Hohlkastenprofile 2 haben rechteckigen Querschnitt, wobei die aneinanderstossenden Stirnwände 3 der Profile mit ihren'Rändern 4 über die die Plattenfront bildenden Seitenwände 5 der Kastenprofile flanschartig vorragen. Die einander benachbarten Kastenprofile 2 sind an ihren Stirnwänden 3 miteinander z. B. durch Schweissen, Heften, Kleben od. dgl. fest verbunden.
Die Kastenprofile 2 können verschiedene Querschnittsform haben. Zweckmässig sind die die Plattenfrontwände bildenden Seitenwände 5 der Profile nach aussen leicht gewölbt. Bei den in Fig. 2 im Querschnitt dargestellten Ausführungsformen besitzen die Seitenwände 5 der Profile 2 nach innen gerichtete Verstärkungsrippen 8. die eine Versteifung der Seitenwände gewährleisten. Es kann auch zweckmässig sein, diese Rippen an der Aussenseite der Seitenwände und gegebenenfalls auch an den Stirnwänden 3 anzuordnen.
Um das Zusammenschweissen, Zusammenkleben oder Zusammenhaften der einzelnen Kastenprofile der Platte 1 sowie mehreren Platten untereinander überflüssig zu machen, können die an den Profilecken flanschartig vorspringenden Längsränder 4 der Stirnwände 3 der Profile 2 wie bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel an ihrem Ende profilauswärts zu einer Nut 11 abgebogen sein, die zur Aufnahme des nicht abgebogenen Randes der anschliessenden Stirnwand des benachbarten Profils dient. Aus diesem Grunde sind die Nuten bei jedem Hohlkastenprofil zweckmässig nur an einer der beiden Stirnwände angebracht, während die Ränder 4 der andern Stirnwand derart ausgebildet sind. dass sie von den Nuten des an diese Wand anzuschliessenden Nachbarprofiles aufgenommen werden können.
Um eine Verklemmung dieser Ränder in den Nuten des andern Profiles zu gewährleisten, können sie an den Kanten etwas verdickt sein.
Die eineStimwand des Profiles kann an den beiden Längsrändern mitNuten 11 ausgestattet sein (Fig. 3) oder nur an einem Rand eine Nut tragen (Fig. 4). Im letzten Fall besitzt die gegenüberliegende Stirnwand des Profiles ebenfalls nur eine einzige Randverdickung. Beim Vorhandensein von nur einerVerbindungsnut
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de z. B. durch Schweissen od. dgl. verbunden werden.
Die Anschlussnuten 11 der Profile 2 ermöglichen eine ausserordentlich rasche, einfache und darüber hinaus dichte Verbindung der Profile. Um die Dichtigkeit der Fuge zwischen zwei aneinanderliegenden Profilen einer Platte 1 noch zu erhöhen, können an einer oder beiden Stirnwänden 3 mindestens je zwei etwa V-förmig zueinander stehende Lamellen 12 angesetzt sein.. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel des Profiles 2 ist an der mit den Nuten 11 ausgestatteten Stirnwand ein Paar solcher Lamellen 12 vorgesehen.
Diese Lamellen kommen beim Anschliessen eines benachbarten Profiles an dessen
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Stirnwand fest zur Anlage und gewährleisten nicht nur eine absolute Abdichtung der Profilfuge sondern darüber hinaus noch ein festes Anpressen der Längsränder des benachbarten Profiles an der äusseren Wand der Nuten 11.
Um das Aneinanderschweissen der Profile 2 an den Längsrändem ihrer Stirnwände 3 zu erleichtern. können diese Längsränder wie beispielsweise in Fig. 4 dargestellt, von dem anschliessenden Profil etwas zurückgebogen sein, so dass die Längsränder der beiden aneinanderstossenden Stirnwände der benachbar- ten Profile miteinander ein nach aussen offenes V bilden. Dieses Auseinanderklaffen der Längsränder er- möglicht ein leichtes Eindringen des Glühkolbens oder Glühdrahtes zwischen diese Ränder beim Schweiss- vorgang, ohne die benachbarten Profile aus ihrer gegenseitigen Anlage auseinanderrücken zu müssen.
Wie bereits erwähnt, können die Kastenprofile im Bedarfsfalle mit Isoliermaterial 13 gefüllt sein, wie dies bei dem in Fig. 4 dargestellten Beispiel der Fall ist. Zur Materialersparnis kann auch ein Hohl- raum in der Isolationsfüllung vorgesehen sein, der zweckmässig durch einen in die Füllung eingelegten
Kunststoffschlauch gebildet wird. Der Hohlquerschnitt dieses Kunststoffschlauches kann eine Grösse haben, die etwa der Hälfte oder einem Viertel derjenigen des Hohlquerschnittes des Kastenprofiles entspricht.
Um in einfacher und zweckmässiger Weise einen guten Anschluss der Bauplatte 1 an das übrige Bau- werk, z. B. an die Dachhaut zu gewährleisten, kann die Bauplatte an ihrem Rand ein besonderes An- schlussprofil aufweisen, welches den Gegebenheiten des Anschlusses der Platte angepasst ist. In Fig. 5 ist ein Randprofil der Bauplatte dargestellt, welches an deren Aussenseite einen senkrecht zur Platte gerich- teten Anschlussflansch 19 aufweist. Dieser Flansch kann zum Einhaken der Bauplatte an bzw. hinter ein anderes Bauelement oder anderweitigem Befestigen, z. B. Anschrauben. Festklemmen od. dgl. an das übri- ge Bauwerk dienen.
Derart ausgebildete Bauplatten können auch mit hintereinandergehakten Flanschen aneinandergesetzt werden, u. zw. derart, dass sie abwechselnd um 1800 verschwenkt sowie in Längsrich - tung versetzt zueinander stehen.
Im übrigen sind die den Anschluss an das übrige Bauwerk gewährleistenden Randprofile der Platte 1 wie die andern Plattenprofile ausgebildet und mit diesen auf die vorher beschriebene Weise verbunden.
Zweckmässig wird die erfindungsgemässe Bauplatte mit stehenden Hohlkastenprofilen verlegt. Um eine unmittelbare Auflagerung der unteren Stirnkanten der Kastenprofilwände 3 und 5 der Platte 1 auf dem einen Fundament und damit eine übermässige Beanspruchung dieser Profilkanten zu verhindern, kann ein besonderes Auflagerprofil mit U-förmigem Querschnitt auf die Stirnkanten der Profile aufgesteckt wer- den.
Zum Aufeinandersetzen zweier Bauplatten dient das in Fig. 6-8 dargestellte Verbindungsprofil 32, welches in einer Ausführungsform in Fig. 6 im Querschnitt zwischen zwei aneinandergefügten ebenfalls geschnittenen Bauplatten 1 und in Fig. 7 in Seitenansicht und in einer andern Ausführung in Fig. 8 abgebrochen ebenfalls im Querschnitt dargestellt ist. Das Verbindungsprofil 32 kann vorzugsweise ebenfalls aus Kunststoff bestehen und besitzt etwa doppel-T-förmigen Quer- und Längsschnitt. um sich mit den Aussenflächen seiner umlaufenden Querbalken 33 an die Innenflächen der Kastenprofile 2 der Platte 1 anzulegen.
Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt es ferner an seinem Rand einen umlaufenden, in der Ebene des Plattensteges 34 über den Querbalken hinausragenden Vorsprung 35, der zwischen die einander benachbartenStirnkanten derWände der mit ihren offenen Seiten aneinanderstossenden Kastenprofile eingreift und zur Abdichtung der Stossfuge dient. Der Steg 34 des Verbindungsprofiles 32 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mehrfach durchbrochen, um die Luftzirkulation in der aus mehreren Bauplatten gebildeten Wand zwischen den aneinanderliegenden Hohlkastenprofilen zu gewährleisten.
Die Enden der Querbalken 33 können, wie in Fig. 8 dargestellt, in Richtung der gegen sie anliegenden Wände der Hohlkastenprofile zurückgebogen sein. um sich federnd gegen diese Wände anlegen zu können. Hiedurch wird ein erhöhtes Festklemmen des Verbindungsprofiles an den Innenwänden der Hohlkastenprofile gewährleistet. Das Verbindungsprofil 32 kann nicht nur, wie in Fig. 6-8 dargestellt, aus einem Stück sondern auch aus zwei Teilen bestehen, die an Ort und Stelle ihres Einbaues zusammengeführt werden.
Es kann mitunter zweckmässig sein, die Quersteifigkeit der Bauplatte oder der aus mehreren Platten gebildeten Wand zu erhöhen. Dies kann dadurch geschehen, dass besondere Versteifungsprofile auf die flanschartig vorspringenden Kantenränder 4 der Kastenprofile 2 aufgesetzt bzw. an diesen befestigt werden. In Fig. 9 ist ein derartiges Versteifungsprofil im Querschnitt dargestellt, welches auf eine ebenfalls im Querschnitt dargestellte Wand aus den erfindungsgemässen Bauplatten 1 aufgesetzt ist. Das in die- ser Figur dargestellte Versteifungsprofil 36 hat einen senkrecht zurPlattenrichtung sich erstreckenden Steg 37, der die Vergrösserung der Quersteifigkeit der Platte im wesentlichen bewirkt.
An diesen Steg schliesst
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sich ein im Querschnitt etwa U-förmiger Anschlussteil 38 an, welcher zum Aufsetzen auf die flanschartigen Vorsprünge4 der Stirnwände 3 der einander benachbarten Kastenprofile 2 einer Platte dient. Um eine ausreichende Lastübertragung von der Bauplatte auf das aufgesteckte Versteifungsprofil 36 zu sichern, wird
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U-förmige Anschlussteil38 zweckmässigEntsprechend dem von den Platten aufzunehmenden Widerstandsmoment kann der Steg 37 verschiedene Höhe und gegebenenfalls auch verschiedene Breite haben.
Zur Versteifung der Bauplatten1 können auch in die Fugen. vorzugsweise an deren beiden Rändern Armierungseisen (Fig. 12) in Kastenlängsrichtung eingelegt sein.
In Fig. 9 ist auch die Verbindung zweier in horizontaler Richtung nebeneinander verlegter Bauplatten la und 1b gezeigt, Um die Verbindung zweier Platten auf der Baustelle schnell und ohne Schwierigkeit vornehmen zu können, ist ein besonderes Klemmprofil 39 vorgesehen, welches im Querschnitt U-förmig oder inForm eines geschlitztenringes ausgebildet ist und zum Aufstecken auf die nebeneinander liegenden
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dass es auch ohne Schweissung eine feste Verbindung der Bauplatten gewährleistet. Das Klemmprofil 39 kann an beiden Frontseiten der Platten zu deren Verbindung auf die Randflansche 4 aufgesteckt werden.
Wird, wie in Fig. 9 gezeigt, bei Verwendung entsprechender Platten deren gegenseitige Verbindung an der einenWandseite durch eineNutverbindung gewährleistet, so braucht das Klemmprofil lediglich an der ge- genüberliegenden Seite der Platten aufgesetzt werden.
Wie in Fig. 10 dargestellt, können die Hohlkastenprofile 2 auch an beiden seitlichen Rändern ihrer
Stirnwände 3 durch eine Nut- oder Hakenverbindung miteinander verbunden sein. In diesem Fall besitzt jede Stirnwand an ihrem, über die eine Seitenwand hinausragenden Rand einen Hakenteil 65 und an ihrem über die andere Seitenwand hinausragenden Rand einen Stegteil 66. Haken und Stegteil sind zu demjenigen der andern Stirnwand 3 des Hohlkastenprofiles derart angeordnet, dass sich jeweils die Haken- und die Stegteile diagonal gegenüberliegen.
Die Hohlkastenprofile werden in diesem Fall so aneinandergefügt, dass das eine Profil mitseinem Hakenteil 65 den Stegteil 66 des anschliessenden Profiles auf der einen Seite übergreift, während auf der andern Seite in den gegenüberliegenden Hakenteil 65 des letztgenannten Profiles der gegenüberliegende Stegteil 66 des erstgenannten Profiles eingreift.. Zum gegenseitigen Verklemmen der aneinander gesetzten Hohlkastenprofile dient ein Keil 67, der zwischen die beiden einander benachbarten Stirnwände 3 eingetrieben wird. Dieser Keil besteht zweckmässig ebenfalls aus Kunststoff und ist zur Materialersparnis mit Löchern ausgestattet.
Zur Herstellung der Bauplatte 1 werden zunächst die Hohlkastenprofile 2 angefertigt, die zweckmässig eine maximaleQuerschnittsabmessung von etwa 10 cm Breite haben. Da die Hohlkastenprofile aus Kunststoff bestehen, können sie zur Fertigstellung der Platte auf einfache Weise aneinandergeschweisst werden, wobei lediglich eine Erweichung der Flächen bzw. Teile, die aneinandergeschweisst werden sollen, und ein anschliessendes Zusammenpressen derselben erforderlich ist. Zu diesem Zweck dient die in den Fig. 11 bis 15 veranschaulichte Vorrichtung, welche aus mehreren nebeneinanderliegenden Schweissaggregaten besteht, von denen jedes eine Einrichtung zur Erweichung der aneinanderzuschweissenden Profilflächen bzw. Profilteile sowie ein Organ zum anschliessenden Zusammenpressen dieser Flächen bzw. Teile aufweist.
Das in Fig. 11 von der Seite teilweise im Schnitt gesehene Aggregat besteht aus einem Glühkolben 41 mit vorzugsweise elektrischer Heizeinrichtung 42. Dieser Glühkolben besitzt eine schmale Nase 43, die zwischen die aneinanderzuschweissenden flanschartigen Kantenränder 4 zweier benachbarter Kastenprofile eingreift, wie sich dies aus Fig. 12 ergibt, in welcher der Glühkolben in Arbeitsstellung zwischen zwei Kastenprofilen von vorn gezeigt ist.
Zweckmässig sind an den beiden Seiten des Glühkolbens Behälter bzw. Kanäle 44 für ein Kühlmittel, z. B. Kühlwasser vorgesehen, die unmittelbar über den Seitenflächen 5 der Hohlkastenprofile liegen, um ein Übertreten der vom Glühkolben ausgestrahlten Wärme auf diese Seitenflächen und damit ein unerwünschtes Erweichen derselben zu verhindern. Dieser Glühkolben ist an einem Träger 45 befestigt, der gleichzeitig das Organ 46 zum Zusammenpressen der durch den Glühkolben erweichten Flächen bzw.
Teile der aneinanderzuschweissenden Hohlprofile 2 trägt.
Die beiden Backen 47 dieses zangenartig ausgebildeten Organs sind derart ausgestaltet, dass sie an ihren Enden die vorspringenden Ränder 4 der Stirnwände 3 der aneinanderzuschweissenden Profile erfassen und gegeneinanderdrücken, wenn sie in entsprechender Weise um den Schwenkzapfen 48 geschwenkt
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werden. Zu diesem Zweck sind die Backen mit rückseitigen Hebelarmen 49 versehen, welche an ein Steu- ergestänge 50 angelenkt sind, das bei Hin- und Herbewegung seiner Stangen ein Auseinander- bzw. Zu- sammenschwenken der Backen 47 ermöglicht.
Zweckmässig besitzt die Vorrichtung zum Zusammenschweissen der Hohlprofile zu der erfindungsgemÅassen Bauplatte eine solche Anzahl nebeneinanderliegender Glühkolben und Presszangen, dass sämtliche eine Platte bildenden Kastenprofile 2 gleichzeitig aneinandergeschweisst werden können.
In Fig. 13 der Zeichnung ist schematisch eine Schweissvorrichtung dargestellt, welche das gleichzei- tige Zusammenschweissen einer aus fünf nebeneinanderliegenden Kastenprofilen 2 bestehenden Bauplatte 1 ermöglicht, wobei von jedem Schweissaggregat der Übersichtlichkeit halber nur die Presszange 46, nicht aber der Glühkolben 41,42 dargestellt ist. Bei ihr ist an jede Stange des Steuergestänges 50, welches sich über die Zangen 46 sämtlicher Schweissaggregate erstreckt, einer der beiden Backenhebel 49 sämtlicher
Presszangen angelenkt, so dass diese durch Betätigung der Stangen gleichzeitig geöffnet oder geschlossen werden können.
Um ein kontinuierliches Aneinanderschweissen der Hohlkastenprofile 2 über ihre ganze Länge zu ermöglichen und dieses Zusammenschweissen auf einfache und zweckmässige Weise zu gewährleisten. wer- den vorzugsweise entweder die nebeneinanderliegenden Hohlkastenprofile z. B. auf einer Rollenbahn ge- gebenenfalls unter seitlicher Führung stetig oder abschnittweise unter den in diesem Fall feststehend an- geordneten Schweissaggregaten hindurchgeführt.
Es ist aber auch möglich und unter Umständen vorteilhafter, die Hohlkastenprofile unbeweglich auf- zulagern und die Schweissaggregate über sie hinweg zu bewegen. Im letzteren Fall kann nämlich mit Si- cherheit eine gegenseitige Verschiebung der nebeneinanderliegenden. die Bauplatte bildenden Kasten- profile ausgeschaltet werden, ohne dass ein Verklammern der Profile erforderlich ist.
Die Schweissaggregate können an Stelle eines Glühkolbens auch einen Glühdraht zur Erweichung der aneinanderzuschweissenden Profilflächen besitzen. In Fig. 14 und 15 ist in Seiten- und Vorderansicht eine solche Erweichungseinrichtung teilweise geschnitten dargestellt.
Bei dieser Einrichtung ist der Glühdraht 51 über die beiden unteren Enden von zwei senkrechten Spann - armen 52 gespannt, welche an einem sich horizontal erstreckenden Balken 53 in dessen Längsrichtung ver- schiebbar gelagert und in verschiedenen Stellungen am Balken mittels einer Klemmschraube 54 feststell- bar sind. Der Balken 53 ist auf einem Träger 55 befestigt.
Die beiden Enden des über die Spannarme 52 gespannten Glühdrahtes 51 sind längs dieser Spannarme nach oben geführt und an Muffen 56 befestigt, welche am Spannarm verschiebbar und in verschiedenen
Lagen an diesem mittels einer weiteren Klemmschraube 57 feststellbar sind. Diese Befestigungsart des
Glühdrahtes an den Spannarmen 52 sowie die Verschiebbarkeit der Spannarme an dem Balken 53 dienen dazu, um-die Eingriffslänge des Glühdrahtes zwischen die zu erweichenden Flächen der Kastenprofile 2 zu bildenden Bauplatte zu verändern. um sie bei relativer Bewegung des Glühdrahtes gegenüber den mit- einander zu verbindenden Teilen der Bauplatte der für die Erweichung erforderlichen Erwärmungszeit an- passen zu können.
Zur Verringerung der Eingriffslänge wird der Abstand der beiden Spannarme 52 durch Verschieben am
Balken 53 verkleinert. Gleichzeitig muss der Glühdraht 51 nachgespannt werden, was dadurch geschieht, dass eine oder beide Muffen 56 mit dem an ihnen befestigten Glühdrahtenden an den Spannarmen 53 um ein entsprechendes Stück nach aufwärts verschoben werden.
Die Stromzuführung zum Glühdraht kann über die Spannarme erfolgen, die zu diesem Zweck im
Gegensatz zu dem Balken 53 aus elektrisch leitendem Material bestehen. Die Klemmschrauben 54 kön- nen hiebei gleichzeitig als Anschlussklemmen für die mit der Stromquelle verbundenen Leitungskabel dienen.
Am Balken 53 kann ausserhalb der beiden Spannarme 52 für den Glühdraht 51 das zugehörige Press- organ 46 angeordnet sein, wie dies aus Fig. 14 ersichtlich ist. Ferner ist zweckmässig, am in Schweissrich- tung vorausliegenden Spannarm ein Führungsblech. 58 angeordnet, welches die Fuge der aneinanderzu- schweissenden Hohlprofile 2 senkrecht unter den Glühdraht oder umgekehrt letzteren genau zwischen die beiden Hohlprofile bringt.
In Fig. 15 ist eine Vorrichtung mit mehreren nebeneinanderliegenden Schweissaggregaten dargestellt, von denen aus Gründen der grösseren Übersichtlichkeit lediglich die Anordnung der Glühdrähte gezeigt ist.
Bei dieser Vorrichtung sind sämtliche Spannarme 52 an dem Träger 55 befestigt, welcher sich mindestens über die ganze Breite der herzustellenden Bauplatte 1 erstreckt. Der Träger 55 besitzt zweckmässig. wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, doppel-T-förmigen Querschnitt, wobei sein unterer Querbal- ken 59 zur Auflagerung der Balken 53 dient. Die Balken 53 greifen durch sich in Trägerlängsrichtung
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erstreckende Schlitze 60 im Steg 61 des Trägers 55 hindurch und sind infolgedessen in Längsrichtung des Trägers verstellbar.
Zur festen Einstellung der Balken 53 und damit der Spannarme 52 in den gewünschten, den erforderlichen gegenseitigen Abstand gewährleistenden Lagen am Träger 55 dienen Klemmstücke 62. Auf diese Weise ist es möglich, die zueinander parallelliegenden Glühdrähte 51 sowie die Presszangen 46 jedes Schweissaggregates in einem solchen Abstand voneinander einzustellen, welcher der Breite der aneinanderzuschweissenden Hohlkastenprofile 2 entspricht.
Der Träger 55 kann zur Bewegung der Schweissaggregate über dieaneinanderzuschweissendenPro- file 2 hinweg an seinen beiden seitlich der Bauplatte 1 liegenden Enden in Richtung der Pfeile in Fig. 14 verschiebbar gelagert sein. Anderseits ist es auch möglich, an Stelle der Schweissaggregate die Kastenprofile in Längsrichtung verschiebbar zu lagern, um sie unter den Schweissaggregaten hindurchbewegen zu können.
Auch bei dieser Vorrichtung sind zweckmässig Einrichtungen zur Kühlung derjenigen Teile der herzustellenden erfindungsgemässen Bauplatte vorgesehen, welche nicht durch den Glühdraht erweicht werden sollen. Diese Einrichtungen bestehen zweckmässig aus zwischen den Schweissaggregaten angeordneten am Träger 55 aufgehängten Kühlwasserbehältern 63, die durch Verbindungsrohre 64 miteinander verbunden sind.
Selbstverständlicb ist die Erfindung nicht auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Die, gilt sowohl für die Bauplatte als auch für die Vorrichtung zur Herstellung dieser Platte.
Es können beispielsweise an Stelle von Presszangen Druckrollenpaare vorgesehen sein, wobei die aneinanderzuschweissenden Teile der Platte zwischen den Rollen jedes Paares hindurchbewegt werden. Auch an Stelle von Glühkolben kann Heissluft verwendet werden, die durch Düsen auf die miteinander verschwei- ssenden Nahtstellen geblasen wird. Darüber hinaus sind andere Abänderungen im Rahmen der Erfindung möglich.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorfabrizierte hohle Bauplatte aus Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausschliesslich aus einer Anzahl von in Plattenrichtung nebeneinanderliegenden selbständigen, nur jeweils einen einzigen Hohlraum umschliessenden imStrangpressverfahren hergestellten Hohlkastenprofilen zusammengesetzt ist, die an ihren Seitenwänden z. B. durch Schweissnähte fest miteinander verbunden sind.
Claims (1)
- 2. Bauplatte nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinanderstossenden Kastenstirnwände über die anschliessenden Seitenwände ihres Kastens hinaus flanschartig vorstehen.3. Bauplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Plattenfrontwände bildenden Seitenwände der Hohlkastenprofile nach aussen gewölbt sind.4. Bauplatte'nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Hohlkastenprofile rippenartige Querschnittsverstärkungen aufweisen (Fig. 2).5. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise über die Seitenwände flanschartig hinausragenden Längsränder der Stirnwände der Kasten- profile vom benachbarten Profil derart weggebogen sind, dass sie mit dem Längsrand dessen benachbarter Stirnwand ein nach aussen offenes"V"bilden (Fig. 3).6. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder beide vorzugsweise über die Seitenwände flanschartig hinausragenden Längsränder der Stirnwände der Kastenprofile profilauswärts in Richtung des benachbarten Kastenprofiles U-förmig zurückgebogen sind, um eine Aufnahmenut für den entsprechenden Rand der gegenüberliegenden Stirnwand des benachbarten Hohlkastenprofiles zu bilden (Fig. 3, 4 und 9).7. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oder beiden Stirnwänden der Kastenprofile mindestens je zwei etwa V-förmig auseinandergerichtete Lamellen angeordnet sind, die sich gegen die gegenüberliegende Stirnwand des benachbarten Profiles dicht anschmiegen (Fig. 3).8. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an ihren Aussenkanten sich senkrecht zur Plattenrichtung erstreckende Flansche vorgesehen sind, die an dem bzw. den äusseren Hohlkastenprofilen der Platte angeordnet sind und zur Verbindung mit der anschliessenden Platte oder dem anschliessenden Baukörper bzw. Wand- oder Gebäudeteil dienen (Fig. 5).9. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsränder der Seitenwand der Hohlkastenprofile zum Aufstecken auf Kanten anderer Baukörper bzw. <Desc/Clms Page number 7>Wand- oder Gebäudeteile rechtwinklig profilauswärts gebogen sind.10. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche l bis 9, dadurch gekennzeichnet. dass zu ihrem Anfügen an eine anschliessende Platte in Kastenlängsrichtung Verbindungsprofile auf die Stirnkanten der Wände der Kastenprofile der beiden aneinander anzuschliessendenplatten aufsteckbar sind, die gleichzeitig zur Abdichtung des Plattenstosses dienen (Fig. 6-8).11. Bauplatte nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil Flansche besitzt. die sich an die Innenfläche der Hohlkastenwände der miteinander zu verbindenden Platten anpressen (Fig. 6 und 7).12. Bauplatte nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil Durchbrechungen für den Luft- oder Wärmeaustausch zwischen den Plattenhohlräumen besitzt (Fig. 6 und 8).13. Bauplatte nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die Plattenränder aufsteckbaren Anschluss- und bzw. oder Verbindungsprofile ebenso wie die Hohlkastenprofile aus Kunststoff bestehen.14. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels eines Verbindungsprofiles an der benachbarten Bauplatte befestigt werden kann, welches auf die über die Plattenfrontwand flanschartig vorspringenden Ränder der aneinanderstossenden äusseren Kastenstirnwände der benachbarten Bauplatten aufklemmbar ist (Fig. 9).15. Bauplatte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsprofil etwa U-förmig ausgebildet ist und aus elastischem Werkstoff, z. B. elastischem Kunststoff besteht (Fig. 9).16. Bauplatte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15. dadurch gekennzeichnet, dass auf die über die Plattenfront vorspringenden Ränder der aneinanderstossenden Kastenstirnwände Versteifungprofile aufsteckbar und bzw. oder aufschweissbar sind, die zur Erhöhung der Quersteifigkeit der Platte bzw. der aus den Platten gebildeten Wand einen senkrecht zur Plattenrichtung sich erstreckenden Steg haben. an den sich ein etwa U-förmiger Befestigungsteil zum Aufstecken und bzw. oder Aufschweissen des Verbindungsprofils auf die vorspringenden Ränder der Kastenprofile anschliesst (Fig. 9).17. Bauplatte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege der Versteifungsprofile verschiedene der gewünschten bzw. zu erzielenden Plattenquersteifigkeit entsprechende Abmessungen haben (Fig. 9). EMI7.1 menpressen dieser Flächen bzw. Teile bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissaggregate und die zusammenzuschweissenden Hohlkästenprofile in Kastenlängsrichtung während des Schweissvorganges kontinuierlich gegeneinander verschiebbar sind.19. Vorrichtung nach Anspruch 18. dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissaggregate feststehend angeordnet und die zu einer Bauplatte aneinanderzuschweissenden Hohlkastenprofile zur kontinuierlichen Schweissarbeit nebeneinanderliegend z. B. auf einer Rollenbahn gegebenenfalls unter seitlicher Führung unter den Schweissaggregaten hindurchbewegbar sind.20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinanderzuschweissenden Hohlkastenprofile unbeweglich gelagert und die Schweissaggregate über diese nebeneinanderliegenden Profile in Kastenlängsrichtung hinwegbewegbar sind.21. Vorrichtung nach Anspruch 20. dadurch gekennzeichnet, dass die Schweissaggregate in der Kastenprofilbreite entsprechenden Abständen an einem Hauptträger befestigt sind, der sich quer zur Kasten längsrichtung erstreckt und über die unbeweglich gelagerten aneinanderzuschweissenden Profile hinwegbewegbar ist (Fig. 11. 14 und 15).22. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressorgane sämtlicher Schweissaggregate Pressbacken haben, die durch eine einzige Betätigungsvorrichtung gemeinsam zu öffnen und zu schliessen sind (Fig. 13).23. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressorgane aus paarweise angeordneten Druckrollen bestehen, die an den aneinanderzuschweissenden Profilteilen der benachbarten Hohl kastenprofile entlangführbar sind.24. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erweichen der miteinander zu verbindenden Profilflächen bzw.-teile ein zwischen diesen Flächen oder Teilen eingreifender Glühdraht vorgesehen ist. dessen Eingriffslänge zwischen den Profilen veränderbar und damit der erforderlichen Erwärmungszeit anpassbar ist (Fig. 14). <Desc/Clms Page number 8>25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung seiner Eingriffslänge der Glühdraht zwischen zwei Befestigungsarmen gespannt ist, die am Nebenträger zur Veränderung ihres gegenseitigen Abstandes verschiebbar gelagert sind, und dass der Glühdraht über die unteren zwischen die aneinanderzuschweissenden Profilteile eingreifenden Enden entlang der Arme nach oben geführt und an diesen mit seinen beiden Enden in verschiedenen Armhöhen befestigbar ist (Fig. 15).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE227920T | 1959-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT227920B true AT227920B (de) | 1963-06-25 |
Family
ID=29593867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT327760A AT227920B (de) | 1959-05-22 | 1960-04-29 | Hohle Bauplatte aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT227920B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19811621B4 (de) * | 1993-10-22 | 2004-07-15 | Otis Elevator Co., Farmington | Kammplatte für Fahrtreppen |
| CN109854580A (zh) * | 2019-02-19 | 2019-06-07 | 广东渝龙防火科技发展有限公司 | 一种卡扣型材 |
-
1960
- 1960-04-29 AT AT327760A patent/AT227920B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19811621B4 (de) * | 1993-10-22 | 2004-07-15 | Otis Elevator Co., Farmington | Kammplatte für Fahrtreppen |
| CN109854580A (zh) * | 2019-02-19 | 2019-06-07 | 广东渝龙防火科技发展有限公司 | 一种卡扣型材 |
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