AT227787B - Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter Schaltzustände von vielfachgeschalteten Kontakten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter Schaltzustände von vielfachgeschalteten Kontakten

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AT227787B
AT227787B AT452460A AT452460A AT227787B AT 227787 B AT227787 B AT 227787B AT 452460 A AT452460 A AT 452460A AT 452460 A AT452460 A AT 452460A AT 227787 B AT227787 B AT 227787B
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AT
Austria
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contacts
circuit arrangement
switching
monitoring
predetermined switching
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Int Standard Electric Corp
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  • Testing Electric Properties And Detecting Electric Faults (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter
Schaltzustände von vielfachgeschalteten Kontakten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 mehrere Sperrschaltmittel   Gll - GIn   jeweils in Paaren angeordnet sind. Weiterhin liegt zwischen den Vielfachleitungen   Vl   und V2 das gemeinsame Überwachungsmittel R. Jeweils an dem Anschlusspunkt 1 bis n eines Sperrschaltmittelpaares (z. B.   Gll   und   Gel1')   ist ein Widerstand W angeschlossen, der zu negativem Potential führt. Diesen Anschlusspunkten   1 - n   ist jeweils ein Schaltarm   AW1-AWn   eines oder mehrerer Auswertezähler zugeordnet. 



   Die Anschlusspunkte der zugehörigen Kontaktbänke sind über Rangierleitungen RL mit den äusseren Kontaktfedern der zu überwachenden Umschaltekontakte   a - g   verbunden. Die Umschaltefeder ist bei allen Umschaltekontakten   a - g   mit dem positiven Potential verbunden. Während das Überwachungsrelais R anspricht, wenn über die Kontakte   a - g   an einen der Anschlusspunkte   1 - 5   ein von den andern abweichendes Potential angelegt wird, ist Relais 1 so lange erregt, wie auch nur an einen der Anschlusspunkte 1 - 5 ein positives Potential angelegt ist. 



   Die gezeichneten Auswertewählerarme AW besitzen fünf Schaltstellungen (Schritte), von denen z. B. die beiden ersten zur Selbstüberwachung der Anordnung herangezogen sind. Die übrigen Schritte entsprechen jeweils einer Kontaktkombination der einzelnen Teilprüfungen. Die Schaltkombination der Kontakte   a - g   sind somit auf jedem Schaltschritt des Auswertewählers verschieden. Die Schaltstellungen der 
 EMI2.1 
 auf denen eine Selbstüberwachung vorgenommen wird. Auf allen andern Schritten können sie in vorbestimmter Weise voneinander abweichen oder auch nicht mit einer vorbestimmten Schaltstellung der Auswertewähler AW verbunden sein. Ist ein Schritt eines der Auswertewähler AW nicht mit einem Kontakt   a - g   verbunden, so ist dieser Anschlusspunkt der Kontaktbank des Wählers AW direkt mit dempositiven Potential zu verbinden, z.

   B. der fünfte Schritt des Auswertewählerarmes AW5. Dieser Punkt wird dann als Nachbild N bezeichnet. 



   Ausserdem können mehrere Kontakte   a - g   mit einem Schaltschritt desselben   Wähletarmes   AW verbunden sein, gegebenenfalls unter entsprechenden Entkopplungsmassnahmen (s. z. B. die Gl an Schritt 3 des AW4). Bezeichnet man die positive Funktion der Umschaltekontakte   a - g   (Arbeitsstellung) mit"+" und die negative Funktion (Ruhestellung) mit so kann folgende Tabelle für das dargestellte Beispiel aufgestellt werden : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Kontakt <SEP> 1. <SEP> 2.3. <SEP> 4.5. <SEP> Schritt
<tb> a-+ <SEP> +-+ <SEP> 
<tb> b-+--c-+-+
<tb> d-+ <SEP> + <SEP> 
<tb> e-+ <SEP> +- <SEP> 
<tb> f <SEP> + <SEP> +
<tb> g
<tb> 
 
 EMI2.3 
 lers zugeordnet. Die Kontakte f und g werden mit weiteren, nicht dargestellten Schritten dieser oder anderer Auswertezähler verbunden.

   Die Zahl   der Auswertewählerarme   AW hängt somit nicht von der Zahl der überwachenden Kontakte   a - g   ab, wie ohne weiteres durch die Wirkungsweise des dargestellten Ausführungsbeispieles ersichtlich ist, sondern von der maximalen Zahl der Einzelelemente innerhalb der zu überwachenden Kontaktkombinationen. Die Anzahl der letzteren bestimmt die notwendige Schrittzahl. 



  Werden einzelne Rangierleitungen RL zusätzlich über Gleichrichter   G l   miteinander gekoppelt, so kann auch eine vorbestimmte Mehrdeutigkeit in der Schaltkombination der Kontakte   a - g   zu einer fehlerfreien Anzeige führen. Werden z. B. die Kontakte d und f in der dargestellten Weise über die Gleichrichter Gl mit dem 3. Schaltschritt des Wähleramtes   AW4 verbunden,   so ergibt sich eine positive Funktion, wenn entweder nur Kontakt d oder nur Kontakt f geschaltet ist oder wenn beide gleichzeitig betätigt sind. 



   Bekanntlich erfolgt die Weiterschaltung nach fehlerfreier Durchführung einer Teilprüfung auf die nächste Teilprüfung in den Prüfgeräten automatisch. Ähnlich führen in Steuereinrichtungen auch Rückmeldungen über Durchführung von Steuervorgängen zur Weitersteuerung. Mit der vorliegenden Überwachungsanordnung kann zur Erhöhung der Sicherheit dies dadurch erreicht werden, dass nach Beendigung oder zu Beginn eines Überwachungsschrittes durch eine künstliche falsche Einstellung der zu überwachenden Schaltkombination ("Künstlicher Fehler") das Überwachungsrelais R erregt wird. Erst dessen einwandfreie Funktion bewirkt dann die Weiterschaltung der Auswertewählerarme AW auf den nächsten Schritt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Nach dieser Fortschaltung wird durch fehlerfreien Ablauf der   Prüf- bzw.   Steuervorgänge die vorbestimmte
Schaltkombination der Kontakte   a - g   eingestellt, wodurch das Überwachungsschaltmittel R wieder aberregt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter Schaltzustände von Kontakten   (a-g),   die jeweils mit einem bestimmten Potential am Verbindungspunkt zweier in Reihe geschalteter Gleichrichter liegen, die parallel zu andern in gleicher Weise angeordneten Gleichrichterpaaren an die Adern einer gemeinsamen Sammelleitung angeschlossen sind, wobei an jeden der Verbindungspunkte zweier Gleichrich ter ein dem vorgenannten Potential entgegengesetztes Potential über Widerstände   (Wl-W   5) zugeführt ist, so dass ein allen Kontakten gemeinsames Überwachungsrelais (R) betätigt wird,   wenn-der Schaltzu-   stand mindestens eines Kontaktes von den   vorbestimmten Schaltzuständen   der Kontakte abweicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte,

   deren Schaltzustand zu überwachen ist, (a - g) über elektronische Vielfachschalter, Relaisketten, automatische   Stufenschalter,   Drehwähler   od. dgl.   (AW) und über eine Rangierung   mit den einzelnen Anschlusspunkten (l- 5)   der   Gleichrichter (Gll-G15)   in der Weise verbindbar sind, dass bei verschiedenen Schaltstellungen, aber vorbestimmten Schaltkombinationen der zu überwachenden Kontakte (a.-g) das vorbestimmte Potential (+) an allen Anschlusspunkten (1-5) liegt.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Schaltkombination der Kontakte (a-g) eine Schaltstellung des elektronischen Vielfachschalters, der Relaiskette, des automatischen Stufenschalters, des Drehwählers od. dgl. (AW) vorgesehen ist.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Rangierung Rangierleitungen (RL) oder auch Schablonen, Lochkarten, Lochstreifen, Programmschaltwerke, Schaltstecker, Schalteranordnungen od. dgl. einstellbare Verbindungen vorgesehen sind.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Prüf- oder Steuereinrichtung vorgesehen ist, durch deren Schaltorgane verschiedene Schaltkombinationen der Kontakte (a-g) einstellbar sind.
AT452460A 1959-09-19 1960-06-14 Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter Schaltzustände von vielfachgeschalteten Kontakten AT227787B (de)

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