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Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter
Schaltzustände von vielfachgeschalteten Kontakten
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mehrere Sperrschaltmittel Gll - GIn jeweils in Paaren angeordnet sind. Weiterhin liegt zwischen den Vielfachleitungen Vl und V2 das gemeinsame Überwachungsmittel R. Jeweils an dem Anschlusspunkt 1 bis n eines Sperrschaltmittelpaares (z. B. Gll und Gel1') ist ein Widerstand W angeschlossen, der zu negativem Potential führt. Diesen Anschlusspunkten 1 - n ist jeweils ein Schaltarm AW1-AWn eines oder mehrerer Auswertezähler zugeordnet.
Die Anschlusspunkte der zugehörigen Kontaktbänke sind über Rangierleitungen RL mit den äusseren Kontaktfedern der zu überwachenden Umschaltekontakte a - g verbunden. Die Umschaltefeder ist bei allen Umschaltekontakten a - g mit dem positiven Potential verbunden. Während das Überwachungsrelais R anspricht, wenn über die Kontakte a - g an einen der Anschlusspunkte 1 - 5 ein von den andern abweichendes Potential angelegt wird, ist Relais 1 so lange erregt, wie auch nur an einen der Anschlusspunkte 1 - 5 ein positives Potential angelegt ist.
Die gezeichneten Auswertewählerarme AW besitzen fünf Schaltstellungen (Schritte), von denen z. B. die beiden ersten zur Selbstüberwachung der Anordnung herangezogen sind. Die übrigen Schritte entsprechen jeweils einer Kontaktkombination der einzelnen Teilprüfungen. Die Schaltkombination der Kontakte a - g sind somit auf jedem Schaltschritt des Auswertewählers verschieden. Die Schaltstellungen der
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auf denen eine Selbstüberwachung vorgenommen wird. Auf allen andern Schritten können sie in vorbestimmter Weise voneinander abweichen oder auch nicht mit einer vorbestimmten Schaltstellung der Auswertewähler AW verbunden sein. Ist ein Schritt eines der Auswertewähler AW nicht mit einem Kontakt a - g verbunden, so ist dieser Anschlusspunkt der Kontaktbank des Wählers AW direkt mit dempositiven Potential zu verbinden, z.
B. der fünfte Schritt des Auswertewählerarmes AW5. Dieser Punkt wird dann als Nachbild N bezeichnet.
Ausserdem können mehrere Kontakte a - g mit einem Schaltschritt desselben Wähletarmes AW verbunden sein, gegebenenfalls unter entsprechenden Entkopplungsmassnahmen (s. z. B. die Gl an Schritt 3 des AW4). Bezeichnet man die positive Funktion der Umschaltekontakte a - g (Arbeitsstellung) mit"+" und die negative Funktion (Ruhestellung) mit so kann folgende Tabelle für das dargestellte Beispiel aufgestellt werden :
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<tb>
<tb> Kontakt <SEP> 1. <SEP> 2.3. <SEP> 4.5. <SEP> Schritt
<tb> a-+ <SEP> +-+ <SEP>
<tb> b-+--c-+-+
<tb> d-+ <SEP> + <SEP>
<tb> e-+ <SEP> +- <SEP>
<tb> f <SEP> + <SEP> +
<tb> g
<tb>
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lers zugeordnet. Die Kontakte f und g werden mit weiteren, nicht dargestellten Schritten dieser oder anderer Auswertezähler verbunden.
Die Zahl der Auswertewählerarme AW hängt somit nicht von der Zahl der überwachenden Kontakte a - g ab, wie ohne weiteres durch die Wirkungsweise des dargestellten Ausführungsbeispieles ersichtlich ist, sondern von der maximalen Zahl der Einzelelemente innerhalb der zu überwachenden Kontaktkombinationen. Die Anzahl der letzteren bestimmt die notwendige Schrittzahl.
Werden einzelne Rangierleitungen RL zusätzlich über Gleichrichter G l miteinander gekoppelt, so kann auch eine vorbestimmte Mehrdeutigkeit in der Schaltkombination der Kontakte a - g zu einer fehlerfreien Anzeige führen. Werden z. B. die Kontakte d und f in der dargestellten Weise über die Gleichrichter Gl mit dem 3. Schaltschritt des Wähleramtes AW4 verbunden, so ergibt sich eine positive Funktion, wenn entweder nur Kontakt d oder nur Kontakt f geschaltet ist oder wenn beide gleichzeitig betätigt sind.
Bekanntlich erfolgt die Weiterschaltung nach fehlerfreier Durchführung einer Teilprüfung auf die nächste Teilprüfung in den Prüfgeräten automatisch. Ähnlich führen in Steuereinrichtungen auch Rückmeldungen über Durchführung von Steuervorgängen zur Weitersteuerung. Mit der vorliegenden Überwachungsanordnung kann zur Erhöhung der Sicherheit dies dadurch erreicht werden, dass nach Beendigung oder zu Beginn eines Überwachungsschrittes durch eine künstliche falsche Einstellung der zu überwachenden Schaltkombination ("Künstlicher Fehler") das Überwachungsrelais R erregt wird. Erst dessen einwandfreie Funktion bewirkt dann die Weiterschaltung der Auswertewählerarme AW auf den nächsten Schritt.
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Nach dieser Fortschaltung wird durch fehlerfreien Ablauf der Prüf- bzw. Steuervorgänge die vorbestimmte
Schaltkombination der Kontakte a - g eingestellt, wodurch das Überwachungsschaltmittel R wieder aberregt wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung zur Überwachung vorbestimmter Schaltzustände von Kontakten (a-g), die jeweils mit einem bestimmten Potential am Verbindungspunkt zweier in Reihe geschalteter Gleichrichter liegen, die parallel zu andern in gleicher Weise angeordneten Gleichrichterpaaren an die Adern einer gemeinsamen Sammelleitung angeschlossen sind, wobei an jeden der Verbindungspunkte zweier Gleichrich ter ein dem vorgenannten Potential entgegengesetztes Potential über Widerstände (Wl-W 5) zugeführt ist, so dass ein allen Kontakten gemeinsames Überwachungsrelais (R) betätigt wird, wenn-der Schaltzu- stand mindestens eines Kontaktes von den vorbestimmten Schaltzuständen der Kontakte abweicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte,
deren Schaltzustand zu überwachen ist, (a - g) über elektronische Vielfachschalter, Relaisketten, automatische Stufenschalter, Drehwähler od. dgl. (AW) und über eine Rangierung mit den einzelnen Anschlusspunkten (l- 5) der Gleichrichter (Gll-G15) in der Weise verbindbar sind, dass bei verschiedenen Schaltstellungen, aber vorbestimmten Schaltkombinationen der zu überwachenden Kontakte (a.-g) das vorbestimmte Potential (+) an allen Anschlusspunkten (1-5) liegt.