AT226820B - Verfahren zum Belegen von Niederspannungsentladungslampen mit Leuchtstoffen - Google Patents

Verfahren zum Belegen von Niederspannungsentladungslampen mit Leuchtstoffen

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AT226820B AT439861A AT439861A AT226820B AT 226820 B AT226820 B AT 226820B AT 439861 A AT439861 A AT 439861A AT 439861 A AT439861 A AT 439861A AT 226820 B AT226820 B AT 226820B
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  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Belegen von Niederspannungsentladungslampen mit Leuchtstoffen 
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung des sogenannten Schlämmverfahrens zum Belegen von Me- derspannungsentladungslampen. Die feingemahlenen Leuchtstoffe sind üblicherweise in einer Flüssigkeit suspendiert, welche gleichzeitig in Lösung oder Emulsion Bindemittel organischer oder anorganischer Art enthalten. Diese Bindemittel bewirken später das Haften der Leuchtstoffe an der zu belegenden Fläche. 



   Die Leuchtstoffe werden in geeigneter Mischung der Suspensionsflüssigkeit in Pulverform zugesetzt und innerhalb der Flüssigkeit in einer Kugelmühle bis zum gewünschten Feinheitsgrad gemahlen und gleich- zeitig in Suspension gebracht. Mit der Aufschlämmung bzw. der Suspension der Leuchtstoffe werden die
Flächen durch Benetzen und anschliessendes Trocknen des Flüssigkeitsanteiles belegt. Die zugesetzten
Bindemittel erfahren je nach ihrer Natur eine Nachbehandlung, die im Ausbrennen in sauerstoffhaltiger
Atmosphäre oder im Verdampfen, auch in inerter Atmosphäre oder unter Vakuum bestehen kann. 



   Es hat sich nun als Nachteil erwiesen, dass Fehlstellen im Glase, wie beispielsweise Luftblasen oder
Unregelmässigkeiten der Oberfläche, von der Leuchtstoffsuspension nicht ausreichend benetzt werden. Da- durch wird die Dicke der Leuchtstoffschicht unregelmässig. Auch kann an derartigen Stellen die Leucht- stoffschicht überhaupt fehlen oder später abblättern, womit die Lampe nicht einwandfrei und daher für die
Anwendung unbrauchbar wird. 



   Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Auch werden weitere Vorteile erzielt, die besonders das Herstellungsverfahren der Entladungslampen erheblich vereinfachen. Gemäss der Erfindung werden wässerige Suspensionen aus Leuchtstoff und Bindemittel verwendet und es werden vor dem Einbringen der Aufschlämmung in die Hohlkörper der Entladungslampen diese zunächst mit der reinen Suspensionsflüssigkeit, das ist mit Wasser, benetzt. Infolge der vorherigen Benetzung mit der reinen Suspensionsflüssigkeit wird beim Einbringen der Aufschlämmung der Leuchtstoffe die Schicht wesentlich homogener und auch ein grosser Teil der Fehlstellen im Glase, welche bisher keine Leuchtstoffe annahmen, nimmt diese jetzt an. Infolgedessen wird der Ausschuss bei der Fertigung derartiger Entladungslampen weiter verringert.

   Verwendet man Einrichtungen, welche selbsttätig und über lange Zeiträume eine grosse Anzahl von Hohlkörpern für Entladungslampen belegen, so tritt im Laufe der Zeit, meist schon im Verlaufe eines Arbeitstages, eine merkliche Verdickung des umlaufenden Vorrates an Leuchtstoffsuspension dadurch ein, dass bei dem dauernden Kreislauf der abtropfenden überschüssigen Suspension deren Flüssigkeitsanteil sich teilweise   verflüchtigt./  
Erfindungsgemäss wird bei selbsttätigen Einrichtungen zur Ausübung des neuen Verfahrens dieses so geleitet, dass im laufend verbrauchten Vorrat der Aufschlämmung der Verlust an   Suspensionsflüssigkfl1t   (Wasser)

   infolge Flüchtigwerdens des Flüssigkeitsanteiles durch die vorherige Benetzung der Hohlkörper   mitderreinenSuspensionsflüssigkeitwiederausgeglichenwird.   Deshalb ist es nun nicht mehr erforderlich, in gewissen Zeitabständen eine Nachverdünnung des Vorrates an Leuchtstoffsuspension vorzunehmen. 



   Als Bindemittel kann eine Lösung von Zellulosederivaten in Wasser angewendet werden. Das Lösungsmittel (Wasser) darf natürlich weder die Leuchtstoffe chemisch angreifen, noch deren Aktivierung beeinflussen. 



   Der Herstellungsprozess wird durch die Verwendung wässeriger Suspensionen besonders einfach, da 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
    Leucht-1.   Verfahren zum Belegen von   Niederspannungsentladungslampen   mit wässerigen Suspensionen aus Leuchtstoff und Bindemittel, dadurch gekennzeichnet, dass Wasser als Suspensionsmittel verwendet und der Glasrohrkolben vor dem Einbringen der Aufschlämmung mit Wasser benetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es bei selbsttätigem Betrieb so durchgeführt wird, dass im laufend verbrauchten Vorrat der Aufschlämmung der Verlust an Suspensionsflüssigkeit infolge Flüchtigwerdens des Flüssigkeitsanteiles durch die vorherige Benetzung der Glasrohrkolben mit Wasser ausgeglichen wird.
    3. VerfahrennachdenAnsprüchen1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel eine wässerige Lösung eines oder mehrerer wasserlöslicher Kunstharze, wie Polymerisationsprodukte von Äthylenoxyd, verwendet werden.
    4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem automatisch arbeitenden Rundläufer verschiedene Arbeitsstellungen vorgesehen sind, die die Rohlinge der Entladungslampen nacheinander zu durchlaufen haben, 1. solche mit Zuführungen für Wasser, gegebenenfalls mit reinigenden Zusätzen und mechanischen Reinigem, 2. solche mit Zu- führungen von klarem Brauchwasser, 3. solche mit Zuführungen für wässerige Leuchtstoffsuspensionen, 4. solche mit Zuführungen für Warmluft, 5. solche für Zuführungen mit Kaltluft und 6. solche für die Entnahme ohne Zuführungen.
    5. Verfahren unter Benutzung der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die <Desc/Clms Page number 3> Hohlkörper der Entladungslampen auf dem gleichen Automaten sowohl gewaschen als auch mit Leuchtstoffen belegt werden.
AT439861A 1960-06-08 1961-06-06 Verfahren zum Belegen von Niederspannungsentladungslampen mit Leuchtstoffen AT226820B (de)

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