AT226787B - Gläserne Elektronenstrahlröhre für Bildwiedergabe - Google Patents

Gläserne Elektronenstrahlröhre für Bildwiedergabe

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AT226787B
AT226787B AT924061A AT924061A AT226787B AT 226787 B AT226787 B AT 226787B AT 924061 A AT924061 A AT 924061A AT 924061 A AT924061 A AT 924061A AT 226787 B AT226787 B AT 226787B
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  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description


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  Gläserne Elektronenstrahlröhre für Bildwiedergabe 
 EMI1.1 
 

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    beikannauseinemrundgebogenenStreifenbestehen, dessenEnden z.B.   durch Nähen, Schmelzen oder Kleben aneinander befestigt sind. Offenbar wird durch den Zusatz des Gewebes die Festigkeit der Kunststoffschicht so gross, dass die Glasteile einfach nicht mehr ausweichen können, so dass ein Sprung sich nicht weiter fortpflanzt. 



   Da diese Schicht undurchsichtig ist, kann sie selbstverständlich nicht auf der Bildfläche des Fensters angebracht werden. Dies hat sich jedoch als nicht notwendig gezeigt, da allein das Vorhandensein einer solchen Schicht in der Zone ausserhalb der   Bildfläche,   wo Zugspannungen im Glas auftreten   können.   ausreichend ist, um auch in der Bildfläche die gewünschte Wirkung zu erzielen. 



   Eine ähnliche, zur Verbesserung der Haftung am Glas angebrachte Zwischenschicht kann gegebenenfalls ausserdem zum Erzielen bestimmter optischer Wirkungen auf bekannte Weise benutzt werden,   z. B.   zum Vermeiden von Reflexionen von Lichtquellen der Umgebung oder zum Erhöhen des Kontrastes.   Ausser-   dem kann die gewebehaltige Schicht nach der Erfindung in Vereinigung mit Mitteln zum Versteifen der Oberfläche des Glases an sich z. B. beim Anbringen einer Glasurschicht benutzt werden, wie dies von der Patentinhaberin bereits in älteren Anmeldungen vorgeschlagen wurde. Unter einer Bildfläche soll der zur Wiedergabe benutzte Teil des Fensters verstanden werden.

   Diese Fläche wird meistens durch die Leuchtschicht auf der Innenseite, aber häufig   auch durch eine Maske auf der Aussenseite bestimmt, welche   Maske auf der Röhre oder im Gerätekasten angebracht oder in diesem Falle durch. die gewebehaltige Schicht gebildet werden kann. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der die Fig.   l   und 2 verschiedene Aus-   ftihrungsformen   von   Elektronenstrahlröhren   nach der Erfindung zeigen. 



   In Fig.   l   bezeichnet 1 den Konus   einer Elektronenstrahlröhre,   an welchem Konus ein Hals 2 und ein Bildfenster 3 festgeschmolzen sind, auf welchem Fenster 3 auf der Inennseite ein Leuchtschirm 8 angebracht ist. In der Zone 4   können Zugspannungen im Glas auftreten.   Wenigstens der an die Bildfläche grenzende Teil dieser Zone 4 ist gemäss der Erfindung mit einer steifen Kunststoffschicht 5 einer Stärke von einigen Millimetern überzogen, die aus einem vorzugsweise rundgestrickten Gewebe aus Glasfasern besteht, das mit einem durchgehärteten Polyesterharz imprägniert ist, das sich gut an das Glas heftet, z. B.   ein ungesättigter Polyester, der vor dem Anbringen z. B. in Styren gelöst ist.   Dieses Harz   z.

   B..   kann durch Aufspritzen auf dem Gewebe und der Glasoberfläche angebrachtwerden. DerTrikotgewebestrumpf, bevor er um die zu bedeckende Zone eines 23 Zoll Kolbens einer Elektronenstrahlröhre gelegt wird, hat einen Umfang von   65 - 70   cm. Der grösste Umfang eines 23 Zoll Kolbens an der Stelle der zu bedeckenden Zone ist 170 cm. Dieses Verhältnis ist jedoch gar nicht kritisch. 
 EMI2.1 
 
B-ungesättigtenhaltigen Dikarbonsäuren modifiziert werden. Als mehrwertige Alkohole lassen sich Glykole oder Glycerol verwenden. 



   Sehr gut geeignet sind Lösungen von 50 bis 70   Grew.-%   ungesättigten Polyesters in Styren. 



   Die Erfindung kann unter der Wirkung von zu diesem Zweck an bekannten Katalysatoren z. B. Benzoylperoxyd, Methyläthylketonperoxyd u. dgl. und Beschleunigern, z. B. Kobaltnaphthenat oder Dimethylanilin. erfolgen. 



   Um zu   verhüten.   dass   der Polyester vorzeitig erhärtet, kann gerade vor dem   Anbringen des Kunststoffes 
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   Die ungesättigte Polyesterlösung kann weiter gewünschtenfalls noch ausser Farbstoffen und Pigmenten auch   Füllstoffe, z. B. Titandioxyd (TiQ) enthalten,   um Schrumpfen und Springen der Schicht beim Erhärten zu verhüten. 



   Das reckbare Glasfasergewebe kann aus einer praktisch beliebigen, gut verarbeitbaren Glassorte bestehen. Sehr gut geeignet sind Glassorten mit einem niedrigen Alkaligehalt. 



   Es hat sich nicht als notwendig gezeigt, die ganze Zone wo Zugspannungen auftreten können zu bedecken, weil diese Zone gegebenenfalls auch noch teilweise zur Bildfläche gehören kann. Es genügt in denmeisten Fällen, den Teil von der Stelle des stark gekrümmten Überganges der Bildfläche bis über die Anschmelzstelle des Konus sowie einen Teil des Konus selbst zu bedecken. 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass der Kolben vorher mit einer gut haftenden Zwischenschicht   7 z.   B. aus Polyvinylacetat überzogen ist. worauf ein reckbarer, rundgestrickter Glasgewebestreifen angebracht wird, indem dieser im ausgereckten Zustand um den Kolben geschoben wird, so dass das Gewebe sich steif 

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 herumschrumpft und an allen Stellen fest anliegt, trotz der unregelmässigen Gestalt des Kolbens. Dieses
Gewebe wird darauf mit der Kunststoffschicht 5 imprägniert, indem der Kunststoff aufgespritzt wird. 



   Die Kunststoffschicht   kann gegebenenfalls ausserdem dazu dienen,   den Kolben mit Ohren zu versehen, durch welche die Röhre in einem Gerätekasten angebracht werden kann. 



  Es ist weiter möglich, die Wandstärke des Kolbens wesentlich geringer und die Röhre somit wesentlich leichter zu machen, da einerseits die Festigkeit des Kolbens infolge des Überzuges grösser ist, während der
Sicherheitsfaktor bedeutend niedriger gewählt werden kann, da Implosion oder Bruch des Kolbens nunmehr vollkommen harmlos ist. 



   Soll die Aussenseite des Konus noch mit einer leitenden Schicht überzogen werden, so kann diese auf der Kunststoffschicht angebracht werden. Es ist jedoch auch möglich, die Kunststoffschicht an sich durch
Zusatz von Metall- oder Graphitteilchen leitend zu machen oder bei Verwendung eines nicht leitenden, reckbaren Gewebes, in der Kunststoffschicht ein leitendes Metallnetzwerk unterzubringen. Das Gewebe kann zur Hälfte aus Metalldrähten und zur Hälfte aus nicht metallischen Drähten z. B. Glasdrähten be- stehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Bildern mit einer Glaswand, die wenigstens teilweise mit einer Kunststoffschicht überzogen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in diese Kunststoffschicht, wenig- stens sofern sie die Zone bedeckt, welche an die Bildfläche   des Fensters angrenzt.   und die sich über einen
Teil des Konus erstreckt, ein reckbares Gewebe eingebettet ist, das in Form eines Strumpfes diese Zone umgibt.

Claims (1)

  1. 2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der gewebehaltigen Kunststoffschicht und dem Glas eine Zwischenschicht zur Verbesserung der Haftung der gewebehaltigen Kunststoffschicht am Glas angebracht ist.
    3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe aus Glasfasern besteht.
    4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe wenig- stens teilweise aus Metalldrähten besteht.
AT924061A 1960-12-09 1961-12-06 Gläserne Elektronenstrahlröhre für Bildwiedergabe AT226787B (de)

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