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Scherkopf für elektrische Trockenrasierapparate
Die Erfindung bezieht sich auf einen Scherkopf für elektrische Trockenrasierapparate mit einem die Schneidmesser abdeckenden Gitter od. dgl.
Die Schneidfähigkeit der elektrischen Trockenrasierapparate hängt wesentlich von der Sauberkeit ih- rer schneidenden Teile ab. Wenn nämlich ein elektrischer Rasierapparat längere Zeit hindurch benützt wurde, ohne gereinigt zu werden, bildet sich gewöhnlich am Boden der Kerben, Löcher usw. der
Schneidwerkzeuge eine Ansammlung von kleinen Haar- und Hautteilchen, Fettpartikeln, Rückständen des vor dem Rasieren verwendeten Rasierwassers usw. Dadurch entstehen Ablagerungen, die sich mit der Zeit verfestigen und in den meisten Fällen nur mit Mühe entfernen lassen.
Ein elektrischer Trockenrasierapparat behält seine Schneidfähigkeit nur dann bei, wenn er richtig und möglichst oft gereinigt wird. Bei den meisten Rasierapparaten ist diese Reinigung mit Schwierigkeiten verbunden, denn um richtig reinigen zu können, muss man den Scherkopf auseinandernehmen und der Benützer hat sodann eine Anzahl verschiedener Bestandteile vor sich, mit denen sorgfältig umzugehen ist.
Beim Wiederzusammensetzen können einige Teile versehentlich verwechselt werden, was sehr unangenehme Folgen haben kann, abgesehen von der Gefahr, dass diese Teile herunterfallen und verlorengehen können.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Scherkopfes, den man zum Reinigen der schneidenden Teile nicht auseinander zu nehmen braucht, so dass sämtliche vorstehend genannten Nachteile der bekannten Ausführungen vermieden werden.
Die Erfindung geht davon aus, dass das Gitter an feststehenden Teilen des Scherkopfes gelagert und gegenüber den Schneidmessern schwenkbar ist und das Gitter durch eine Sperre an dem der Schwenkachse gegenüberliegenden Rand des Gatters in der Arbeitsstellung feststellbar ist. Eine solche Ausbildung wurde bereits bei einem Scherkopf bekannt, der als Ganzes von einem den Antriebsmotor der Schneidmesser enthaltenden Griffstück zur Säuberung des Rasierapparates abklappbar ist. In diesem Fall erfolgt das Entleeren des Apparates im allgemeinen durch Aufklappen des gesamten Scherkopfes und nur dann, wenn sich die dort vorgesehenen zylindrischen Schneidenteile verlegen, sollen durch Hochschwenken der aussenliegenden Gitter die darunterliegenden Messer freigelegt werden.
Da man bei dieser bekannten Ausführung offenbar erwartete, dass diese Gitter nur selten, vornehmlich zum Auswechseln der innenliegenden Schneidmesser bewegt wurden, wurde der Ausbildung der Sperre der Gitter nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. So ist es zu erklaren, dass die Sperre aus einer Blattfeder besteht, die von dem Längsrand des Gitters absteht, der der Achse des Gitters gegenüberliegt und die Blattfeder in eine Ausnehmung der feststehenden Teile des Scherkopfes einrastet.
Da das Gitter sehr dünnwandig sein muss und durch seine zylindrische Form an sich bereits sehr elastisch ist, ergibt sich bei der bekannten Ausbildung der Sperre, dass diese Blattfeder sehr weich sein muss und deshalb die Fixierung des Gitters in seiner Arbeitsstellung wenig widerstandsfähig ist, da sich andernfalls beim Schliessen und Öffnen das Gitter sehr stark verziehen würde. Dementsprechend ist auch eine solche Sperre, insbesondere bei grösseren Gittern, die über mehrere Messer reichen, dann nicht brauchbar, wenn zur Reinigung des Scherkopfes das Gitter regelmässig aufgeklappt und hernach wieder in die Arbeitsstellung zurückgebracht werden muss. Im übrigen ergibt die Schwenkbarkeit der Gitter um eine Längsachse eine nur beschränkte Zugänglichkeit zu den inneren Tei-
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