AT226152B - Etikettiermaschine - Google Patents

Etikettiermaschine

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AT226152B
AT226152B AT3260A AT3260A AT226152B AT 226152 B AT226152 B AT 226152B AT 3260 A AT3260 A AT 3260A AT 3260 A AT3260 A AT 3260A AT 226152 B AT226152 B AT 226152B
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Dennison Mfg Co
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Description


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  Etikettiermaschine 
Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Aufbringen von Etiketten auf Gegenstände, wie z. B. Flaschen, auf Streifen von Verpackungsmaterial od. dgl. mit Hilfe einer Aufdruckeinrichtung oder einer Übertragungseinrichtung für Etiketten. In vielen Fällen ist es erwünscht, dass die Transportgeschwindigkeit des Trägerstreifens, auf dem die Etiketten zugeführt werden und bzw. oder der Gegenstände, auf welche die Etiketten aufgebracht werden sollen, grösser oder kleiner ist als die Umlaufgeschwindigkeit der Aufdruckmittel.

   Beim Übertragen von Etiketten, die in geringem Abstand auf einem Trägerstreifen angeordnet sind, auf einen Streifen von Verpackungsmaterial, auf dem die Etiketten in grossem Abstand angeordnet sind, ist es beispielsweise wünschenswert, den Trägerstreifen bzw. den Streifen aus Verpackungsmaterial mit einer kleineren bzw. grösseren Transportgeschwindigkeit als   die Aufdruckeinrichtung   laufen zu lassen. 



  Nach dem bisherigen Stand der Technik wurde dies durch intermittierenden Antrieb des einen oder des andern der beiden Streifen erreicht. Dies ist jedoch wegen des damit verbundenen periodischen Beschleunigens und Abstoppens der Bänder nachteilig. 



   Zweck der Erfindung ist die Vermeidung eines derartigen intermittierenden Antriebs, wobei lediglich innerhalb   des Wirkungsbereiches der Aufdruckeinrichtung   die Geschwindigkeit der Streifen verändert wird, i während in den übrigen Abschnitten ihres Transportweges die Geschwindigkeit konstant gehalten wird. 



   Bei einer Etikettiermaschine mit einem   rotierendenAufbringungssegment   zum Übertragen von Etiket- ten von einem Etikettenträgerstreifen auf bestimmte Flächen von Gewebebahnen oder andern mit Etiket- ten zu versehenden Gegenständen, welche, sich entlang des Wirkungsbereiches des Aufbringungssegmentes bewegen, wobei das Aufbringungssegment einen Arbeitsablauf aufweist, welcher aus zwei aufeinanderfolgenden Teilen besteht, wobei während des ersten dieser beiden Teile eine Etikette aufgebracht wird und während des zweiten Teiles das Aufbringungssegment leerläuft und wobei die Geschwindigkeiten des sich entlang des Wirkungsbereiches des Aufbringungssegmentes bewegenden Teiles des Etikettenträgerstreifens und der sich entlang des Wirkungsbereiches des Aufbringungssegmentes bewegenden,

   mit den Etiketten zu versehenden Flächen gleich sind der linearen Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes, während der
Aufbringung einer Etikette, wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass der die Geschwindigkeiten einer För- dervorrichtung für den Etikettenträgerstreifen und des Aufbringungssegmentes aufeinander abstimmende
Antrieb derart ausgebildet ist, dass die lineare Förderbewegung der Fördervorrichtung für den Etiketten- trägerstreifen wesentlich langsamer ist als die lineare Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes wäh- rend der beiden Teile seines Arbeitsablaufes und dass die Förderung durch die Fördervorrichtung entspre- chend der Länge einer Etikette ausser denjenigen Teilen des Arbeitsablaufes, in welchen die Etikette auf- gebracht wird, auch noch einen wesentlichen Teil desjenigen Teiles des Arbeitsablaufes ausmacht,

   wäh- rend welches das Aufbringungssegment leerläuft, wobei die Förderbewegung der Fördervorrichtung vor- zugsweise während beider Teile des Arbeitsablaufes kontinuierlich ist und dass ein Oszillator einem Teil des   Etikettenträgerstreifens.   welcher im Bereich des Aufbringungssegmentes liegt, eine zusätzliche Vor- wärtsbewegungskomponente während desjenigen Teiles des Arbeitsablaufes aufdrückt, in welchem die
Etikette aufgebracht wird, während er dem Aufbringungssegment eine entgegengesetzte Bewegungskompo- nente in jenem Teil des Arbeitsablaufes aufdrückt, in welchem sich das Aufbringungssegment leer dreht, wodurch sich in diesem Bereich Änderungen der Geschwindigkeit des Etikettenträgerstreifens ergeben. 



   Zweckmässig weist hiebei der Oszillator vor und hinter dem Aufbringungssegment Walzen auf, wo- bei der Etikettenträgerstreifen um einen so grossen Teil des Umfanges jeder dieser Walzen herumgeführt ist, dass eine gegebene Bewegung des Oszillators die Förderbewegung des Streifens in einem Ausmass ver- 

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   ändert, welches grösser ist als die Bewegung des Oszillators, vorzugsweise zweimal so gross ist wie diese Bewegung. 



  Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass der Antrieb der Fördervorrichtung und der Antrieb des Aufbringungssegmentes die Fördervorrichtung und das Aufbringungsj segment kontinuierlich mit konstanten Geschwindigkeiten antreiben und dass während der Wirkung der Segmentoberfläche dem Oszillator von einer Nocke über ein Getriebe eine gleichförmige Förderbewegung in Richtung nach vorwärts erteilt wird, wobei diese Nocke die erforderliche Rückstellbewegung des Oszillators während derjenigen Zeit gestattet, während welcher die Segmentoberfläche nicht wirksam ist. Hiebei ist vorzugsweise das die Nocke und den Oszillator miteinander verbindende Getriebe im Sinne einer Veränderung der Länge des Hubes des Oszillators einstellbar. 



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung derart getroffen, dass die Vorrichtung zur Förderung der Materialbahn od. dgl. entlang des Aufbringungssegmentes einen weiteren Oszillator aufweist, welcher in zeitlicher Abstimmung auf den Etikettstreifenoszillator angetrieben ist, wobei dieser weitere Oszillator entweder einen den mit Etiketten zu versehenden Gegenstand tragenden Revolverkopf betätigt, welcher Verbindungen zum Drehen der Gegenstände mit der Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes aufweist, oder wobei dieser weitere Oszillator einen Revolverdrehkopf oder eine Schubvorrichtung für die Gegenstände betätigt, welcher bzw.

   welche den mit der Etikette zu versehenden Gegenstand an der Stelle der Aufbringung der Etikette mit der Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes vorbeibewegt oder dass dieser weitere Oszillator eine Schwingvorrichtung betätigt, welche eine Materialbahn an der Aufbringungsstelle der Etikette mit der Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes vorbeiführt und dass vorzugsweise noch ein dritter einen Teil des Antriebes des ersten Oszillators bildender Oszillator vorgesehen ist.

   Hiebei weist zweckmässig der einen Teil des Antriebes des ersten Oszillators bildende Oszillator zwei hin-und herbewegte Nocken auf, welche Stössel für die beiden übrigen Oszillatoren betätigen, wobei diese Nocken hinsichtlich ihrer Drehbewegung einstellbar sind, so dass das Verhältnis zwischen den Hüben des ersten und zweiten Oszillators verändert und der erste und der zweite Oszillator gleichzeitig in derselben Richtung oder in entgegengesetzten Richtungen angetrieben werden können. 



  Für den Fall, dass die erfindungsgemässe Etikettiermaschine zum Etikettieren von deformierbaren hohlen Gegenständen mit Öffnungen, beispielsweise von Flaschen, verwendet wird, so ist diese Etikettiermaschine in bekannter Weise mit einer mit der Öffnung des Gegenstandes in Eingriff gelangenden Düse ausgestattet, durch welche der Gegenstand während der Aufbringung der Etikette durch eine Druckflüssigkeit gefüllt gehalten wird. Hiebei ist erfindungsgemäss die Anordnung derart getroffen, dass die Düse drehbar angeordnet ist, so dass der Gegenstand um die Achse der Düse gedreht werden kann und wobei die Düse eine Querbewegung ausführt, so dass sie zusammen mit dem Gegenstand bewegt wird, wobei in jedem Falle die Fläche des mit der Etikette zu versehenden Gegenstandes entlang des Wirkungsbereiches der Aufbringungsvorrichtung bewegt wird. 



  In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Maschine zur Übertragung hitzeempfindlicher Abziehetiketten von einem Trägerstreifen auf deformierbare Flaschen mit zylindrischem Querschnitt in Vorderansicht, Fig. la einen Etikettenträgerstreifen in Draufsicht, Fig. 2 die Maschine nach Fig. 1 in Seitenansicht von rechts und etwas vergrö- ssert, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, in Teildarstellung, Fig. 4 die Maschine nach Fig. l, in Draufsicht und teilweise aufgebrochen, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V - V der Fig. 2 und 4, Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI - VI von Fig. l, in Teildarstellung und etwas vergrössert, Fig. 7 einen Schnitt längs der Linie VII - VII von Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie VIII-VIII von Fig. 7, etwas vergrössert, Fig.

   9 ein Ventil zur Einleitung von Luft in die deformierbaren Flaschen während des Aufdruckes der Etiketten im Schnitt, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X - X der Fig. l, etwas vergrössert und teilweise aufgebrochen dargestellt, Fig. 11 einen Schnitt nach Linie XI - XI der Fig. 10, stark vergrössert und in Teildarstellung, Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII - XII der Fig. 10, teilweise aufgebrochen dargestellt, Fig. 13 ein gegenüber Fig. 1 abgeändertes Ausführungsbeispiel einer Aufblaseinrichtung in gleicher Schnittdarstellung wie Fig. 11, Fig. 14 eine auf einem Chassis als austauschbare Bauein-   
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 tauschbare Baueinheit angeordnete, gegenüber Fig. 1 und 14 abgeänderte Ausführungsform einer Transporteinrichtung für Flaschen mit rechteckigem Querschnitt, Fig. 18 einen Schnitt nach Linie   XVIII - XVIII   der Fig.

   17 in Teildarstellung, Fig. 19 die Einrichtung nach Fig. 18 in verkleinerter Darstellung und mit zusätzlichen Teilen, Fig. 20 einen Schnitt nach Linie XX - XX der   Fig. 17. Fig. 21   ein gegenüber   Fig. l,   

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 14 und 17 abgeändertes Ausführungsbeispiel der Maschine zur Übertragung von auf einem Trägerstreifen angebrachten Etiketten auf ein Band aus Blattmaterial od. dgl. in Teildarstellung, Fig. 22 eine graphische Darstellung der von dem Drucksegment der   Aufdruckwalze,   dem Trägerstreifen und dem mit Etiketten zu bedruckenden Band während zweier vollständiger Arbeitsgänge (entsprechend der Übertragung von zwei Etiketten) zurückgelegten Entfernungen als Funktion des Umlaufwinkels des Antriebsnockens für die Geschwindigkeitsänderungseinrichtungen, Fig. 23 eine gegenüber Fig.

   21 abgeänderte Ausführungsform einer Maschine zum Bedrucken eines Bandes aus Blattmaterial od. dgl., an Stelle der Übertragung von Abziehetiketten in Teildarstellung, Fig. 24 eine graphische Darstellung der von dem aus Blattmaterial bestehenden Band während zweier Arbeitsgänge zurückgelegten Entfernungen, ähnlich   Fig. 22, Fig. 25   die in den Fig. 1 und 7 im rechten unteren Teil gezeigte Geschwindigkeitsänderungseinrichtung in schematischer Darstellung, Fig. 26 eine graphische Darstellung der von dem Drucksegment, dem Trägerband und dem zu   bedruckenden Band zurückgelegten Entfernungen nach Justierung der Geschwindigkeitsänderungseinrich-   tung in der aus Fig. 25 ersichtlichen Weise, ähnlich   Fig. 22, Fig.

   27   eine graphische Darstellung der Geschwindigkeiten von Drucksektor, Trägerband und zu bedruckendem Band als Funktion des Umlaufwinkels des Antriebsnockens bei gemäss Fig. 25 justierter Geschwindigkeitsänderungseinrichtung, Fig. 28 die Geschwindigkeitsänderungseinrichtung von Fig. 25 mit gegenüber dieser abgeänderter Form des Antriebsnokkens, Fig. 29 eine der Fig. 26 entsprechende graphische Darstellung der zurückgelegten Entfernungen bei 
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 rungseinrichtung. 



   Obgleich die in Fig. 1, 14,17, 21 und 23 dargestellten Baueinheiten aufrechtstehend dargestellt sind, können diese auch in beliebigen andern Stellungen verwendet werden, z. B. liegend. 



   Das in den Fig.   1 - 12   dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zur Übertragung von Abzieh- etiketten auf hintereinander zugeführte Flaschen bestimmt. Obgleich beliebige Trägerstreifen S zur Über- tragung hitzeempfindlicher Abziehetiketten verwendet werden können, besteht der Trägerstreifen vor- zugsweise aus einer Papierunterlage mit einer am Rand angeordneten Perforation H, wobei die Unterlage mit gut haftendem, oxydiertem Wachs bedeckt ist, um die mit Tinte auf die Wachsschicht gedruckten   EtikettenL   in temperaturabhängiger Verbindung zu halten ; wenn somit eine Etikette mittels einer auf die
Rückseite des Bandes S einwirkenden heissen Eisenfläche gegen eine Flasche oder einen andern Gegenstand gepresst wird, wird die Etikette von der Trägerschicht auf den Gegenstand übertragen. 



   Gemäss Fig.   1 - 12 um fasst   die Maschine einen Hauptrahmen   1,   welcher eine Einrichtung zum Vor- schub eines Trägerstreifens S von einer Vorratsrolle 2 über eine drehbare, metallische,   wärmeübertra-   gende Andrückwalze I zu einer Aufwickelrolle 3, sowie einen Rahmen 6 mit einer Transportvorrichtung für zylindrische Flaschen B aufweist, wobei der Trägerstreifen S zwischen der Eisenwalze I einerseits und den Flaschen B anderseits hindurchläuft.

   Der   Etikettenträgerstreifen   S wandert über eine Leerlaufwalze 7, über zwei Walzen 8 und 9 an den beiden Enden eines hin-und herbeweglichen Oszillators 19 und schliesslich über eine Walze 12 mit Transportverzahnung, welche in die Perforation am Rand des Etikettenträgerstreifens eingreift   (Fig. 1   und 4) und mit konstanter Geschwindigkeit umläuft. Die Flaschen B werden der Andrückwalze I über eine Gleitbahn 13 zugeführt und über eine Gleitbahn 14 von der Andrückwalze abgeführt. Unter der Andrückwalze I ist ein Revolverkopf 16 angeordnet, welcher am Umfang verteilte Einschnitte zur Aufnahme der einzelnen Flaschen B enthält.

   In der Gleitbahn 13 werden die Flaschen gegen den Revolverkopf 16 gedrückt, so dass jeweils eine Flasche B in eine leere Aussparung des Revolverkopfes 16 eintritt, sobald dieser an der Gleitbahn 13 vorbeiläuft. Wenn eine Flasche die Gleitbahn 14 erreicht, so wird sie durch diese abgeführt. Sind die Gleitbahnen 13,14 nach unten gerichtet, so fallen die Flaschen B infolge der Schwerkraft in die Austrittsgleitbahn 14. Ist die Maschine so angeordnet, dass die Flaschen B lotrecht stehen, können diese mittels eines Transportbandes 14 (Fig. 10) dem Revolverkopf 16 zugeführt werden. Die Eisenwalze I besitzt einen erhabenen Teil 17, dessen Umfang vorzugsweise gleich der Länge einer Etikette ist.

   Wie später beschrieben wird, werden die Etiketten der Andrückeinrichtung synchron zur Umlaufgeschwindigkeit der rotierenden Eisenwalze I zugeführt, so dass die Vorderkante des erhabenen Teiles 17 auf die Vorderkante der jeweiligen Etikette auftrifft und diese während ihres Durchlaufes durch die Aufbringungsstation durch Abwälzung am erhabenen Teil 17 gegen die Flasche gepresst wird. Die Flasche wird hiebei - wie später beschrieben wird-synchron mit der Eisenwalze I in Drehung versetzt. 



   Bei in Ruhe befindlichem Oszillator 19 erfolgt   die Fortbewegung des Trägerstreifens   S durch die Trans-   portverzahnung   an der Walze 12 mit konstanter Geschwindigkeit. Befinden sich die Etiketten gemäss Fig. la auf dem Trägerstreifen S, so muss dessen Vorschub im Wirkungsbereich der Andrückeinrichtung I 

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   unterbrochen werden, wenn eine Flasche mit einer Etikette versehen wurde, während die nächste Flasche gerade in die Stellung zum Aufbringen der Etikette gebracht wird. Dies wird durch eine hin-und hergehende Horizontalbewegung des Oszillators 19 in dem von der Walze 8 zu der Walze 9 sich erstreckenden Abschnitt des Trägerstreifens erreicht. 



  Gemäss Fig. 6 trägt der Oszillator zwei Walzen 8 und 9 mittels zweier Konsolen 11 und 18 und gleitet in zwei Führungen 21 und 22. Auf der Rückseite des Oszillators 19 befindet sich ein Mitnehmer 23, der in eine Nut 24 auf der Vorderseite eines einstellbaren Nockens 26 eingreift. Dieser Nocken 26 ist auf einem Schlitten 27 drehbar angeordnet, welcher in einer am Rahmen 1 befestigten U-förmigen Führung 25 in vertikaler Richtung läuft (Fig. 6, 7 und 8). Der Nocken 26 wird mit Hilfe zweier Ringe 28 und 29 und zweier Sätze von Schrauben 31 und 32 (Fig. 8) in seiner eingestellten Lage gehalten. Bei der Montage werden zuerst die Schrauben 32 in denRing29 geschraubt und danach werden der Ring 28 und die Schrauben 31 montiert.

   Der innere Umfang des Ringes 29 enthält eine Verzahnung 33 und die Vorderseite des Nockens 26 ist mit einer senkrecht zu der Verzahnung verlaufenden Führung 34 versehen, so dass ein Ritzelschlüssel 36 mit'der Verzahnung 33 in Eingriff gebracht werden kann. Dadurch ist es möglich, den Nocken 26 gegenüber dem Schlitten 27 zu drehen und den Winkel, welchen die Nut 24 mit der Vertikalen bildet, zu verändern. Zur Durchführung dieser Einstellung sind die Schrauben 31 zu lockern und der Ritzelschlüssel 36 nach Eingriff in die Verzahnung 33 zu drehen. Da die Schrauben 32 den Ring 29 gegen Drehung sichern, dreht sich der Nocken 26 beim Ablauf des Ritzelschlüssels 36 entlang der Verzahnung 33. 



  Nach Erreichen der gewünschten Einstellung werden die Schrauben 31 wieder angezogen und halten den Nocken 26 nunmehr in dieser Stellung fest. Auf der Rückseite des Nockens 26 ist ein mit einem Antriebsnocken 38 zusammenwirkender Stössel 37 angebracht. 



  Der Revolverkopf 16 wird mit Hilfe eines ähnlich gestalteten Nockens 26'im unteren Teil des Schlittens 27 betätigt, welcher auf seiner Rückseite einen Stössel 37' (Fig. 1 und 7) trägt. Der Nocken 38 füllt den Raum zwischen den beiden Stösseln 37 bzw. 37'aus, um den Schlitten 27 zwangsgesteuert hin-und herzubewegen. Der Nocken 26'ist mit dem Revolverkopf 16 durch einen Mitnehmer 23', eine Zahnstange 39 und ein Ritzel 41 verbunden. Die Arbeitsweise der einstellbaren Nocken 26 und 26'wird später im Zusammenhang mit Fig. 22 und 24 - 30 beschrieben. 



  Wie aus Fig. 2, 3,4 und 5 hervorgeht, ist die Wirkungsweise der Maschine wie folgt : Mit der Welle 42 ist ein Sperrzahnrad 43 und eine von einem Antriebsriemen 46 angetriebene Scheibe 44 verbunden (Fig. 3 und 5). Ferner ist auf der Welle 42 eine mit einer Scheibe 48 und einem Zahnrad 49 starr verbundene Büchse 47 frei drehbar gelagert. Auf der einen Stirnseite der Scheibe 48 ist eine Sperrklinke 51 (Fig. 3) drehbar gelagert, welche normalerweise durch eine Feder 52 in Eingriff mit dem Sperrzahnrad 43 gehalten wird, so dass die Scheibe 48 mit dem Zahnrad 49 in Antriebsverbindung steht. 



  Um die Maschine zum Stillstand zu bringen, wird die Sperrklinke 51 mit Hilfe eines Armes 53 geschwenkt und ihre Verbindung mit dem Sperrzahnrad 43 gelöst. Der Arm 53 sitzt auf einer in Lagern 56 geführten Welle 54, welche über einen Arm 58 und einen Eisenkern 59 unter der Einwirkung'eines Elektromagneten 57 (Fig. 2) steht. Ausserdem ist die Welle 54 mit einem Nocken 61 und einem Arm 62 gekuppelt, welche nur dann ein Einrücken des Armes 53 in den Weg der Sperrklinke 51 ermöglichen, wenn die Maschine einen vollen Arbeitsgang beendet hat. 



  Bei in Eingriff befindlicher Kupplung treibt das Zahnrad 49 ein auf einer Welle 64 angeordnetes Zahnrad 63 und dieses ein auf einer Welle 67 angeordnetes Zahnrad 66 an. Mit der Welle 67 ist ein Zahnrad 68 fest verbunden, welches ein auf einer Welle 71 sitzendes Zahnrad 69 treibt. Auf der Welle 71 ist ein Zahnrad 72 angeordnet, welches mit einem Zahnrad 73 auf einer Welle 74 kämmt. Auf der Welle 74 ist weiterhin ein Kettenzahnrad 76 angeordnet, um welches eine Gliederkette 77 geführt ist. Die Kette 77 treibt eine Welle 78 an, welche über eine Reibungskupplung 79 (Fig. 2 und 4) die Aufwickeltrommel 3 in Drehung versetzt sowie die Walze 7 über ein Kettenzahnrad 81 antreibt, wobei die Kette durch ein Kettenspannerrad 82 gespannt gehalten wird.

   Die Eisenwalze I ist auf einer Welle 83 angeordnet, welche durch eine über Kettenräder 86 und 87 auf den Wellen 64 und 83 geführten Kette 84 angetrieben wird. Die Kette 84 verläuft hiebei über ein einstellbares Kettenspannerzahnrad 88. Auf der Welle 67 befindet sich ein Nocken 89 zur Steuerung eines Ventils 91, welches während des Aufbringens von Etiketten den deformierbaren Flaschen Druckluft zuführt. 



  Gemäss Fig. 10 und 12 dreht die schlittenartig Zahnstange 39 den Revolverkopf 16 intermittierend, um nacheinander die Flaschen unmittelbar unter die Eisenwalze I zu bringen. Dies wird durch ein mit der Achse des Revolverkopfes 16 fest verbundenes Sperrzahnrad 92 bewirkt, welches durch eine auf einer Seite einer Scheibe 96 drehbar angebrachte federnde Sperrklinke 94 betätigt wird, wobei die Scheibe 96 mit dem Ritzel 41 starr verbunden ist und durch die Zahnstange 39 hin-und herbewegt wird.   

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   Die Einrichtung zum Aufblasen der aus deformierbarem Material bestehenden Flaschen während des
Aufdruckvorganges besteht aus einer Düse 97, welche drehbar am Ende eines aus einem Druckluftzylin- der 99 (Fig. 10 und 11) herausragenden Kolbens 98 angebracht ist. Der Kolben 98 wird normalerweise durch eine Feder 101 in zurückgezogener Stellung gehalten. Beim Eintritt von Luft in den Zylinder 99 wird jedoch der Kolben 98 nach aussen geschoben und führt die Düse 97 in die Mündung der in der An- drückeinrichtung befindlichen Flasche. Anstatt der Feder 101 kann natürlich auch ein doppelt wirkender
Kolben mit zugehörigem Zylinder verwendet werden. Die Düse 97 ist in dem Kolben 98 längsverschieb- bar angeordnet und enthält ein Ventil 102, welches beim Einpressen der Düse in den Flaschenhals geöff- net wird.

   An der Düse 97 ist ein Schulterkugellager angebracht, welches beim Rotieren der Flasche während des Aufbringens einer Etikette die Reibung zwischen der Düse und dem Kolben vermindert. Gegen- über der Düse 97 ist eine   Gummiauflagefläche   103 angeordnet, welche den Druck der Düse auf die Fla- sche aufnimmt. Die Auflagefläche 103 sitzt auf einer ein Ritzel 106 tragenden Welle 104, wobei das Rit- zel 106 mit einem Zahnrad 107 kämmt, welches auf der Antriebswelle 83 der Eisenwalze I (Fig. 4 und
10) angeordnet ist. Beim Aufdruck der Etikette dreht sich also die Flasche synchron mit der Eisenwalze I. 



   Das in Fig. 13 gezeigte abgeänderte Ausführungsbeispiel einer Aufblaseeinrichtung enthält eine dreh- bare Düse 97', einen Kolben 98', einen Zylinder   99'und   eine Feder 101'entsprechend den mit glei- chen Bezugsziffern versehenen Teilen in Fig. 11. Das Ventil 102 ist jedoch in diesem Fall weggelassen. 



   Das in den   Fig. 14,   15 und 16   gezeigte Ausführungsbeispiel einer Transporteinrichtung   für Flaschen ist ähnlich dem in Fig. 1-12 gezeigten Beispiel, wobei übereinstimmende Bauteile mit den gleichen Bezugs- ziffern versehen sind. Die Anordnung dient zum Etikettieren von ovalen Flaschen. Der Revolverkopf   16'ist   so ausgeführt, dass die gewölbte Aussenfläche   der Flaschen b'konzentrisch   zum Mittelpunkt des Revolverkop- fes liegt. Der Revolverkopf wird während des Andrückvorganges mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie die Eisenwalze I, jedoch intermittierend bewegt, so dass jeder Flasche während ihres Durchlaufes durch die
Etikettenaufbringestation von der Andrückeinrichtung eine Etikette aufgedrückt wird.

   In diesem Fall kommt der Revolverkopf, im Gegensatz zu der Anordnung nach Fig. 1, nicht zum Stillstand, wenn die Flasche in der
Andrückeinrichtung angehalten wird, sondern erst dann, wenn eine Flasche die Einrichtung verlassen und eine andere Flasche die Einrichtung noch nicht erreicht hat. Der Druckluftzylinder   99'ist   mit einer Welle 108 fest verbunden, welche schrittweise mit dem hin-und herschwingenden Ritzel   41'bzw.   der damit ver-   bundelen   Scheibe   9b'gekuppeit ist. Aut diese Weise schwingt der Druckluttzy linder 99'zwischen   der in
Fig. 14 gezeigten nach rechts ausgeschwenkten Stellung und einer Grundstellung gegenüber einer Flasche   B'hin   und her, welche die Eisenwalze 1 noch nicht ganz erreicht hat.

   Sobald dies erfolgt, schaltet der
Nocken 89   (Fig. 5)   bei in Grundstellung befindlichem Zylinder   99'die   Luftzufuhr ein und unterbricht die- se erst dann, wenn der Zylinder die in Fig. 14 dargestellte ausgeschwenkte Stellung erreicht. 



   Auf diese Weise verhindert der Luftdruck in der Flasche ein Zusammendrücken derselben während des Übertragens einer Etikette. 



   Die   in Fig. 17-20 gezeigte Flaschentransporteinrichtung   unterscheidet sich von den bereits beschrie- benen Ausführungsformen dadurch, dass die Etiketten auf Flaschen B"mit rechteckigem Querschnitt über- tragen werden. Auch hier sind wieder übereinstimmende Bauteile mit den gleichen Bezugsziffern wie in den vorhergehenden Anordnungen versehen. Von dem Trägerband S ausgehend, ist eine Vorschubbahn 111 vorgesehen, entlang welcher die Flaschen an der Druckwalze I vorgeführt werden. Auf einer Gleitbahn 13" werden die Flaschen zu der Vorschubbahn 111 hin und auf einer Gleitbahn 14" von dieser weg transpor- tiert. Die Flaschen werden durch eine Klinke 112, welche durch einen Zapfen 113 auf einem in der Füh- rungsbahn gleitenden Schlitten 114 drehbar gelagert ist, in dieser Führungsbahn 111 entlanggeschoben.

   Ein
Stift 113a ragt in einen Schlitz der Klinke 112 hinein, um deren Schwenkbereich um den Zapfen 113 zu begrenzen. Die Klinke 112 und der Schlitten 114 werden durch eine Stossstange 39" entsprechend der
Stange 39 des ersten Ausführungsbeispieles hin-und herbewegt. Da die Klinke 112 L-förmig ist, kommt deren Endabschnitt 112a mit einer Flasche dann in Eingriff, wenn die Stange 39" sich nach rechts be- wegt (Fig. 18). Bewegt sich die Stange   39"nach   links, so weicht die Klinke 112 weit genug nach unten aus, um beim Rückwärtsgang die Flasche freizugeben.

   Die Gleitführung 26' (Fig. 1 und 7) ist hier so eingestellt, dass jede Flasche an der Andrückeinrichtung mit der gleichen Geschwindigkeit wie die sich darauf abwälzende Aussenfläche der Eisenwalze I vorbeiläuft, so dass die Etikette beim Transport einer Flasche durch die Aufdrückeinrichtung in fortschreitender Abwälzbewegung übertragen wird. Im Falle von deformierbaren Flaschen wird während der Übertragung einer Etikette Druckluft in die Flaschen eingeleitet. Im vorliegenden Fall ist der Druckluftzylinder   99'an   einem Arm 116 befestigt, welcher seinerseits auf einer mit dem Schlitten 114 fest verbundenen Stange 117 angebracht ist.

   Gemäss Fig. 17 und 18 ist seitlich der Führungsbahn 111 für die Flaschen und gegenüber der Eisenwalze 1 eine Führungswalze 118 angeordnet, welche beim Vorbeilaufen jeder Flasche diese in Kontakt mit der Eisenwalze 1 hält. 

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   Das abgeänderte Ausführungsbeispiel nach Fig. 21 unterscheidet sich von den vorher beschriebenen Anordnungen dadurch, dass durch die Eisenwalze 1 Etiketten L von einem Trägerband S auf einen Gegenstand, z. B. ein Band   W aus Blatt-oder   Verpackungsmaterial übertragen werden. Dieses wird in der Andrückeinrichtung durch Walzen 121 - 129 transportiert. Die Walzen 123 und 126 sind auf einem V-förmig gestalteten Pendelarm 131 angebracht, welcher auf einer Welle 132 drehbar gelagert ist. Mit dieser Welle 132 ist ein anderer Arm 133 fest verbunden, welcher mit einer hin-und hergehenden Zahnstange 39a, entsprechend der Zahnstange 39 in   Fig. l,   gekoppelt ist.

   In diesem Fall wird der Nocken   26'so   eingestellt, dass der Pendelarm 131 während der Übertragung der Etiketten L auf das Band W den zwischen den Walzen 123 und 126 befindlichen Abschnitt des Bandes W mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Trägerband S und die Eisenwalze 1 vorschiebt. Während dieses Vorschubes des durch die Walzen 123 und 126 begrenzten Abschnittes des Bandes W stehen die andern Abschnitte dieses Bandes still. Zwischen diesen intermittierenden Vorschüben des genannten Bandabschnittes wird das   Band   mit Hilfe geeigneter Mittel, wie z. B. durch einen schematisch durch die Bezugsziffer 134 in Fig. 21 dargestellten Malteserkreuzantrieb vorgeschoben. 



    Die in Fig. 23 gezeigte Ausführungsform ist ähnlich der Ausführungsform nach Fig. 21. Sie besitzt wie diese einen mitWalzen 123'und 126''versehenen Pendelarm 131', welcher beim Hin- Herschwingen die Geschwindigkeit desjenigenBandabschnittes ändert, der sich von der Walze 123'über die Walze 124' an einer Auflagefläche 136 nebst darüber angeordnetem Stempel 137 zu einer Walze 126'erstreckt. Der Stempel 137 bewegt sich hiebei auf und ab, um das Band W in periodischen Zwischenräumen zu bedruk- - ken. Die Gleitführung 26' (Fig. 7) wird bei dieser Ausführungsform so eingestellt, dass der zwischen den Walzen 123'und 126'befindliche Abschnitt des Bandes W bei jedem Druckvorgang stillsteht, während der übrige Teil des Bandes W mit konstanter Geschwindigkeit weiterläuft. 



  Wie aus Fig. 25 und 28 hervorgeht, ist der Antriebsnocken 38 mit einem herzförmigen Profil versehen, rotiert im Gegenuhrzeigersinn und ist in 4 Sektoren mit den Zentriwinkel a, b, c und d eingeteilt. 



  Innerhalb des Sektors a bewegt sich die Stossstange 19 mit konstanter Geschwindigkeit nach rechts (Fig. l, 25 und 28), innerhalb des Sektors b wird die Bewegung der Stossstange umgekehrt, innerhalb des Sektors c bewegt sich die Stossstange mit konstanter Geschwindigkeit nach links und innerhalb des Sektors d wird die Bewegungsrichtung der Stossstange wieder umgekehrt. Das Gleiche gilt auch für die Stossstange 39 mit dem Unterschied, dass diese nach links läuft, während sich die Stossstange 19 nach rechts bewegt (s. Rich - tung der Pfeile in Fig. 25 und 28). Die Übertragung der Etikette erfolgt während der Bewegung der Stossstangen durch d : e Sektoren a oder c mit konstanter Geschwindigkeit, u. zw. gemäss den beiden in Fig. 25 bis 27, bzw. Fig. 28 - 30 dargestellten Beispielen, während der Sektor a die Stossstange 19 nach rechts und die Stossstange 39 nach links bewegt.

   Im folgenden wird dieser Sektor a, bei dessen Vorbeilaufen die   
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 nur einen einzigen Vorsprung 17 enthält, um. 1800, wenn zwei am Umfang angeordnete Vorsprünge 17 vorgesehen, und um 1200, wenn-wie in Fig. 26 und 29 - drei Vorsprünge 17 am Umfang der Eisenwalze vorhanden sind. Bezogen auf gleiche Länge der Etiketten muss der Umfang einer mit zwei Vorsprüngen versehenen Eisenwalze das Doppelte, der Umfang einer mit drei Vorsprüngen versehenen Eisenwalze das Dreifache desjenigen einer mit einem Vorsprung versehenen Walze betragen, so dass in allen drei Fällen die Bogenlänge der Vorsprünge 17 gleich ist.

   Der Umfang eines Vorsprunges 17, im folgenden als Drucksektor der Walze I bezeichnet, braucht nicht grösser zu sein als der Drucksektor a des Nockens 38, weil die Eisenwalze I nur während des Zeitintervalls wirksam ist, wenn das Trägerband S und der zu bedruckende Gegenstand in der Andrückeinrichtung mit gleicher Geschwindigkeit wie die Eisenwalze I laufen. In   der Andrückeinrichtung   wird hiebei die Geschwindigkeit des Trägerbandes und des zu etikettierenden Gegenstandes durch die schlittenartigen Glieder oder Stossstangen 19 bzw. 39 bestimmt.

   In Fig.   25-27,   wo die Winkel a und c jeweils 1600 und die Winkel b und d 200 betragen, darf somit der Drucksektor nicht grösser sein als 4/9 eines vollen Nockenumlaufes, d. h. also 4/9 von 3600 = 160 , für eine Walze I mit einem einzigen Vorsprung 17,4/9 von 1800 = 80  für eine Walze mit zwei Vorsprüngen 17, und 4/9 von 120  = 53   1130   für eine Walze mit drei Vorsprüngen 17. Während der Übertragung muss das Verhältnis der konstanten   Umfangs geschwindigkeit VI des Vorsrpunges   17 zu der durchschnittlichen Translationsgeschwindigkeit Vs des Trägerbandes S umgekehrt proportional dem Verhältnis des Zentriwinkels a des Drucksektors zu der Winkelsumme a + b + c + d sein. 



   In dem in Fig. 25-27 gezeigten Beispiel beträgt der Zentriwinkel a = 1600, b = 20 , c = 1600 und d   =20 ,   die Umfangsgeschwindigkeit   VI   der Eisenwalze 11,43   cm/sec und   die Durchschnittsgeschwindigkeiten des Trägerbandes S bzw. des zu bedruckenden Bandes W (Fig. 21) ausserhalb der Aufdrucken- 

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 richtung 5, 08 bzw. 22,86 cm/sec bei einer Drehzahl von 1 U/sec des Nockens 38. Fig. 26 und 27 zeigen je zwei Umläufe des Nockens 38. In Fig. 27 sind die Winkel als Abszisse und die Geschwindigkeiten als
Ordinate aufgetragen.

   Im Bereich der Aufdruckeinrichtung vergrössert die Stossstange 19 beim Zusammen- wirken des Nockensektors d mit dem Mitnehmer 37 die Geschwindigkeit des Trägerbandes S von 5, 08 i (Durchschnittswert) auf 11,43 cm/sec und die Stossstange 39 vermindert die Geschwindigkeit des Bandes W von 22,86 (Durchschnittswert) auf 11, 43 cm/sec, so dass alle drei Geschwindigkeiten in dem Drucksektor a gleich sind. Innerhalb des Sektors b wird die Geschwindigkeit der Etiketten auf 1, 27 cm/sec vermin- dert und diejenige des Bandes W auf   34, 25 cm/sec erhöht,   so dass also im Wirkungsbereich der Aufdruck- einrichtung genau wie ausserhalb derselben   eineDurchschnittsgeschwindigkeit von b, u8   bzw.   22, 86 cm/sec   aufrechterhalten wird. 



   In   Fig. 26,   wo die Winkel als Ordinaten und die durchlaufenen Wegstrecken auf der Abszisse aufge- tragen sind, beziehen sich die gezeigten Kurven auf die Bewegungen folgender Teile : i auf einen Punkt am Umfang des Vorsprunges   17 ;   s auf die Bewegung des Trägerbandes S, welches von dem mit konstanter
Geschwindigkeit umlaufenden Transportzahnrad 12 bewegt wird ; s'auf die von der Stossstange 19 im Be- reich   der Aufdruckeinrichtung veränderte Bewegung ;   w auf die Bewegung des zu bedruckenden Gegenstan- des, z. B. auf ein Band   W aus Blatt-oder   Verpackungsmaterial, welches anstatt mittels des in Fig. 21 ge- zeigten Malteserkreuzantriebes mit konstanter Geschwindigkeit bewegt   wird ; w'auf   die Bewegung des
Bandes W, beeinflusst durch die Stossstange 39.

   In jedem Sektor a verlaufen die Kurven i,   s'und w'par-   allel, d. h., dass die Eisenwalze I, das Etikettenband S und das Band W mit gleicher Geschwindigkeit lau- fen. Die Kurven zeigen ferner, dass der Drucksektor bei zwei Umläufen 22,86 cm oder bei einem Um- lauf 11,43 cm zurücklegt, wobei während der Übertragungsperiode die Eisenwalze I das Band S und das
Band W jeweils 4/9 (160/360) des Gesamtumfanges der Eisenwalze (11,43 cm) bei Vorhandensein eines einzigen Vorsprunges 17, d. h. also 5, 08 cm, entsprechend der Länge einer Etikette   zurücklegen.   



   Der Hub der Stossstangen kann in folgender Weise berechnet werden, wobei i, s und w die zurückge- legten Entfernungen bedeuten, während eine Etikette übertragen wird ; i bezieht sich hiebei auf einen
Punkt am Umfang des Vorsprunges 17, s auf das Trägerband ausserhalb des Wirkungsbereiches der Auf- druckmittel und w auf die mit einer Etikette zu versehenden Gegenstände ausserhalb des Wirkungsberei- ches der   Aufdruckmittel ;   x bedeutet den Hub der auf das Trägerband S wirkenden Stossstange 19 und y den
Hub der den Vorschub der zu bedruckenden Gegenstände bewirkenden Stossstange 39. Wenn die konstante
Geschwindigkeit des Trägerbandes und des Gegenstandes kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit der Eisen- walze ist, gilt :   i - s   = 2 x und x   = (i - s)/2   bzw.   i - w= 2 y und y = (i - w)/2.   



   Ist die konstante Geschwindigkeit von Trägerband und Gegenstand grösser als die Umfangsgeschwin- digkeit des Vorsprunges 17, dann gilt :   s - i   = 2 x und x   = (s - i)/2   bzw.   w-i=2yundy= (w-i)/2.   



   Aus den Kurven in Fig. 26 ist ersichtlich, dass i =   5, 08 cm..   s = 2, 26 cm und w = 10, 16 cm ist. Dar- aus erhält man für den Hub der Stossstangen : x = 1, 41 cm 
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Die Exzentrizität des Nockens beträgt also etwa   3 ro, d. h. ri 8, 58 cm und die Justierwinkel der   Gleitführungen 26, 26'errechnen sich damit zu :   tga   =   x/8, 58 = 1. 41/8, 58 :'a 9    30' bzw.   tga'= y/8, 58 = 2. 54/8, 58 : < x' 17  15'.   
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 des Drehwinkels des Nockens 38 bei einer Umdrehung sein. Zur Erzielung des berechneten Hubes der Stoss- stangen sind die Gleitführungen 26, 26' auf einen Winkel von 110 bzw. 80 30'einzujustieren (s.

   Fig. 28), wobei die Berechnung mit den bereits vorher abgeleiteten Gleichungen durchgeführt wird. 



   Das Diagramm von Fig. 22 zeigt die Wirkungsweise des Ausführungsbeispieles von   Fig. 21,   wobei der
Verlauf der Kurven für die Eisenwalze und das Trägerband demjenigen in Diagramm 26 entspricht. Das von dem Malteserkreuzantrieb 134 bewegte Band W hingegen folgt bei stillstehender Stossstange 39a der
Kurve w, bei gemäss Fig. 25 eingestellter Gleitführung 26'und hin-und hergehender Stossstange der Kur- ve w'. 



   Fig. 24 zeigt die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. 23, wobei die Gleitführung   26'so   einge- stellt ist, dass die Geschwindigkeit des Bandes W während des Druckvorganges im Sektor a auf den Wert
Null vermindert wird. 



   Aus der vorhergehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass irgendeines der Chassis 6 mit den verschie- denen abgeänderten Ausführungsbeispielen von Transporteinrichtungen gemäss Fig.   1 - 12, 14 - 16,   17 bis
21 und 23 in den offenen Teil des Hauptrahmens 1 (s. Fig. 5 unten) gemäss   Fig. l   einsetzbar ist. Ferner erkennt man, dass während des Aufdruckvorganges die Stossstangen 19 und 39 entweder gleichgerichtet wie in Fig. 1 und 7 oder gegensinnig wie in Fig. 25 und 28 ausschwingen können, wobei der Hub der Stoss- stangen unabhängig voneinander einstellbar ist. Daher kann während des Aufdruckvorganges entweder das
Trägerband oder der zu bedruckende Gegenstand beschleunigt, verlangsamt oder angehalten werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Etikettiermaschine mit einem rotierendenAufbringungssegment zum Übertragen von Etiketten von einem Etikettenträgerstreifen auf bestimmte Flächen auf Gewebebahnen oder andern mit Etiketten zu versehenden Gegenständen, welche sich entlang des Wirkungsbereiches des Aufbringungssegmentes bewegen, wobei das Aufbringungssegment einen Arbeitsablauf aufweist, welcher aus zwei aufeinanderfolgenden Teilen besteht, wobei während eines dieser Teile eine Etikette aufgebracht wird und während des zweiten Teiles das Aufbringungssegment leerläuft und wobei die Geschwindigkeiten des sich entlang des Wirkungsbereiches des Aufbringungssegmentes bewegenden Teiles des Etikettenträgerstreifens und der sich entlang, des Wirkungsbereiches des Aufbringungssegmentes bewegenden,
    mit den Etiketten zu versehenden Flächen gleich sind der linearen Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes während desjenigen Teiles des Arbeitsablaufes, in welchem jeweils eine Etikette aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass der die Geschwindigkeiten einer Fördervorrichtung (12) für den Etikettenträgerstreifen und des Aufbringungssegmentes (17) aufeinander abstimmende Antrieb (66-69, 71-74 bzw.
    64,86, 84, 87,83) derart ausgebildet ist, dass die lineare Förderbewegung der Fördervorrichtung (12) für den Etikettenträgerstreifen wesentlich langsamer ist als die lineare Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes (17) während der beiden Teile seines Arbeitsablaufes und dass die Förderung durch die Fördervorrichtung entsprechend der Länge einer Etikette ausser denjenigen Teilen des Arbeitsablaufes, in welchen die Etikette aufgebracht wird, auch noch einen wesentlichen Teil desjenigen Teiles des Arbeitsablaufes ausmacht, während welches das Aufbringungssegment leerläuft, wobei die Förderbewegung der Fördervorrichtung vorzugsweise während beider Teile des Arbeitsablaufes kontinuierlich ist und dass ein Oszillator (19) einem Teil des Etikettenträgerstreifens, welcher im Bereich des Aufbringungssegmentes liegt,
    eine zusätzliche Vorwärtsbewegungskomponente während desjenigen Teiles des Arbeitsablaufes aufdrückt, in welchem die Etikette aufgebracht wird. während er dem Aufbringungssegment eine entgegengesetzte Bewegungskomponente in jenem Teil des Arbeitsablaufes aufdrückt, in welchem sich das Aufbringungssegment leer dreht, wodurch sich in diesem Bereich Änderungen der Geschwindigkeit des Etikettenträgerstreifens ergeben. <Desc/Clms Page number 9>
    2. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillator Walzen (8,9) vor und hinter dem Aufbringungssegment (17) aufweist, wobei der Etikettenträgerstreifen um einen zozo gro- ssen Teil des Umfanges jeder dieser Walzen herumgeführt ist, dass eine gegebene Bewegung des Oszilla- tors die Förderbewegung des Streifens in einem Ausmass verändert, welches grösser ist als die. Bewegung des Oszillators, vorzugsweise zweimal so gross ist wie diese Bewegung.
    3. Etikettiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (64,66 und 69 und 71 - 74) der Fördervorrichtung (12) und der Antrieb (64, 86,84, 87,83) des Aufbringungsseg- mentes (17) die Fördervorrichtung und das Aufbringungssegment kontinuierlich mit konstanten Geschwin- digkeiten antreiben und dass während der Wirkung der Segmentoberfläche dem Oszillator (19) von einer Nocke (38) über ein Getriebe (37,27, 26, 23) eine gleichförmige Förderbewegung in Richtung nach vor- wärts erteilt wird, wobei diese Nocke die erforderliche Rllckstellbewegung des Oszillators während derje- nigen Zeit gestattet, während welcher die Segmentoberfläche nicht wirksam ist.
    4. Etikettiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Nocke und den Oszil- lator miteinander verbindende Getriebe im Sinne einer Veränderung der Länge des Hubes des Oszillators einstellbar ist.
    5. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrich- tung zur Förderung der Materialbahn od. dgl. entlang des Aufbringungssegmentes einen weiteren Oszil- lator (39 bzw. 39'bzw. 39a) aufweist, welcher in zeitlicher Abstimmung auf den Etikettstreifenoszilla- tor angetrieben ist, wobei dieser weitere Oszillator (39 Fig. 1) entweder einen die mit Etiketten zu ver- sehenden Gegenstand tragenden Revolverkopf (16 Fig. 1) betätigt, welcher Verbindungen (103,107, Fig. 10) zum Drehen der Gegenstände mit der Geschwindigkeit des Aufbringungssegmentes aufweist, oder wobei dieser weitere Oszillator (39'Fig. 14 bzw. 39"Fig. 17 und 18) einen Revolverdrehkopf (16'Fig. 14) oder eine Schubvorrichtung (112a Fig.
    18) für die Gegenstände betätigt, welcher bzw. welche den mit der Etikette zu versehenden Gegenstand an der Stelle der Aufbringung der Etikette mit der Geschwindigkeit i des Aufbringungssegmentes vorbei bewegt oder dass dieser weitere Oszillator (39a Fig. 21) eine Schwing- vorrichtung (131) betätigt, welche eine Materialbahn an der Aufbringungsstelle der Etikette mit der Ge- schwindigkeit des Aufbringungssegmentes vorbei führt und dass vorzugsweise noch ein dritter einen Teil des Antriebes des ersten Oszillators bildender Oszillator (27 Fig. 6 und 7) vorgesehen ist.
    6. Etikettiermaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Teil des Antriebes des ersten Oszillators bildende Oszillator zwei hin-und herbewegte Nocken (26, 26'Fig. 7) aufweist, welche Stössel (23,23') für die beiden übrigen Oszillatoren betätigen, wobei diese Nocken hinsichtlich ihrer Drehbewegung einstellbar sind, so dass das Verhältnis zwischen den Hüben des ersten und zweiten Oszillators verändert und der erste und der zweite Oszillator gleichzeitig in derselben Richtung (Fig. 7) oder in entgegengesetzten Richtungen (Fig. 25 und 26) angetrieben werden können.
    7. Etikettiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, für die Verwendung für deformierbare hoh- le Gegenstände mit Öffnungen, beispielsweise Flaschen, mit einer mit der Öffnung des Gegenstandes in Eingriff gelangenden Düse, durch welche der Gegenstand während der Aufbringung der Etikette durch eine Druckflüssigkeit gefüllt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse (97,97') drehbar angeord- net ist (Fig. l1 und 13), so dass der Gegenstand um die Achse der Düse gedreht werden kann oder wobei die Düse eine Querbewegung ausführt, so dass sie zusammen mit dem Gegenstand bewegt wird (Fig. 14, 15 und 17-20), wobei in jedem Falle die Fläche des mit der Etikette zu versehenden Gegenstandes ent- lang des Wirkungsbereiches der Aufbringungsvorrichtung bewegt wird.
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