AT225396B - Abdichtung eines Verbundfensters - Google Patents

Abdichtung eines Verbundfensters

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Vmw Ranshofen Berndorf Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abdichtung eines Verbundfensters   Vom Verbundfenster fordert man bekanntlich neben einer guten Wärmeisolierfähigkeit und Witterungsbeständigkeit auch eine hohe Festigkeit bzw. Steifigkeit eines solchen Fensters bei geringem Aufwand an Baustoffen. Ausserdem wird gefordert, dass ein solches Fenster leicht und rasch in die entsprechende Öffnung des Mauerwerkes eingebaut werden kann. Verbundfenster, bei welchen die Fensterflügel aus je einem am Fensterstock angelenkten Hauptflügel und einem an letzterem angelenkten Putzflügel bestehen, wobei zwischen den Fensterscheiben dieser beiden Flügel ein die Wärmeisolation fördernder Luftpolster vorhanden ist, sind an sich bekannt. Die Rahmen der Fensterflügel sind dabei durch U-Profile vorzugsweise aus Leichtmetall gebildet.

   Die Wärmeisolierfähigkeit solcher Verbundfenster hat man dadurch zu verbessern gesucht, dass die U-Profile der Teilflügelrahmen in den einander zugekehrten Seiten durch Deckleisten zu Hohlprofilen geschlossen und zwischen den Deckleisten ein elastischer Anschlag aus z. B. Gummi sowie ausserdem ein metallischer Anschlag vorgesehen wurden. 



  Weiters ist auch eine Abdichtung bei einem Verbundfenster bekannt, die aus dem aus Hohlprofilen bestehenden Stock sowie einem, gleichfalls aus Hohlprofilen gebildeten, an dem Stock mittels Scharnieren angelenkten äusseren und einem inneren Flügelrahmen besteht, wobei zwischen Stock und Mauerwerk einerseits und zwischen Stock und Flügelrahmen anderseits je ein Abdichtungskörper vorgesehen ist. 



  Bei einer derartigen bekannten Abdichtung besteht nun die Erfindung darin, dass zur Bildung einer Abdichtung des Stockes gegen das Mauerwerk eine an der Einbuchtung des am auswärts gerichteten Stockprofilende und an der diesem Ende gegenüberliegenden Putzfläche der Zarge gebettete Kittleiste und gegen den äusseren Flügelrahmen ein in diesem angeordneter senkrecht auf den Stock drückender Dichtungkörper vorgesehen ist. 



  Auf diese Weise wird eine besonders einfache, verlässlich dichte und solide Konstruktion erzielt. 



  Ein hakenförmiges Profilende des Stockprofils und eine leistenförmige Dichtstelle sind bei Fensterkonstruktionen bereits bekannt. Bei der erfindungsgemässen Konstruktion ist jedoch die Anordnung so getroffen, dass der durch die Dichtungsleiste am Fensterrahmen ausgeübte Druck durch die Kittleiste auf die Zarge übertragen wird wobei die Kittleiste so gehalten ist, dass sie auch bei wiederholten Druckwechseln nicht nach und nach herausgedrückt werden kann. Zweckmässig ist die Anordnung so getroffen, dass die Auflageebene des zwischen dem Stock und dem äusseren Flügelrahmen gequetschten Dichtungskörpers in der Radialebene der Drehachse des Scharnieres liegt. 



  Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Fig. l und 2 der Zeichnung dargestellt. Fig. l stellt einen Schnitt gemäss der Linie A-B der Fig. 2 und Fig. 2 einen Schnitt gemäss der Linie C-D nach Fig. l dar. 



  Da die in das Mauerwerk versetzte Zarge 1 als Kastenträger ausgebildet ist, besitzt sie die nötige Festigkeit, um irgendwelchen Deformationen bei ihrem Transport oder bei ihrem Einbau Widerstand zu bieten. 



  Die Zarge 1 ist mit zwei durch Abkantungen verstärkten Putzleisten 2 und 3 für den Innen- und Aussenverputz ausgestattet und hat an jeder ihrer Seiten eine oder mehrere an die Putzleiste 3 angeschweisste Befestigungslaschen 4, z. B. acht solcher, die der Aufnahme des Fensterstockes 5 über die BUgel 6 dienen. Die z. B. aus Blech gefertigten und an ihrem freien Ende mit einem Schlitz versehenen Laschen4 sind an ihren freien Enden leicht zu biegen, so dass sie im aufgebogenen Zustande die Schrauben'1 sichern.   

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   Da der Fensterstock 5 durch die acht Laschen gehalten wird, können beim Einbau weitgehend Korrekturen in der Lage des Fensterstockes 5 gegenüber der Zarge 1 in jeder Richtung vorgenommen werden, während eine Verschiebung des Fensterstockes 5 gegenüber der Zarge 1 im eingebauten Zustande nicht möglich ist, weil die Laschen in zwei zueinander senkrecht stehenden Ebenen angeordnet sind. 



   Zur Abdichtung des Fensterstockes 5 gegen die Fensteröffnungen ist eine Kittleiste 8 vorgesehen, die von der   hakenförmigen Ausbildung   9 des Fensterstockes und derPutzleiste 3 gehalten wird. Der vom Fensterstock 5 und der Zarge 1 gebildete Hohlraum 10 kann zwecks Wärmeisolierung des Fensters mit Schlakkenwolle ausgefüllt werden. 



   Zur Aufnahme der. Fensterscharniere 11 besitzt der Fensterstock 5 einen Absatz 12, der gleichzeitig 
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Gründen der Verwindungsfestigkeit als Kastenprofil ausgebildet ist. Dieser äussere Flügelrahmen ist selbsttragend und selbstdichtend. 



   Der äussere Flügelrahmen 16 ist nach aussen mit einer Abdeckleiste 17 ausgestattet, die sowohl den   z. B.   aus Gummi bestehenden Dichtungskörper 18, als auch den die äussere Glasscheibe 19 tragenden Dichtungskörper 20 festhält. Die Auflage des zwischen dem Fensterstock 5 und dem äusseren Flügelrahmen 16 gequetschten Dichtungskörpers 18 liegt in einer Radialebene der Drehachse der Scharniere 11, wodurch der Dichtungskörper 18 einwandfrei gepresst und nicht verschoben wird. Die in eine Regenleiste 21 auslaufende Wand des Fensterstockes 5 überragt den Dichtungskörper 18 und verhindert auf diese Weise das Eindringen des Schlagregens und schützt gleichzeitig den Dichtungskörper 18 gegen Sonnenbestrahlung. Das an den Scheiben ablaufende Wasser wird durch eine mit einem Wetterschenkel 22 versehene Abdeckleiste in die Fensterrinne befördert.

   An der Unterseite des Flügelrahmens 16 ist der Dichtungskörper 18 derart angeordnet, dass sich Wasser nicht ansammeln kann, wodurch hinter die Regenleisten gelangendes Wasser auf die nach aussen abfallende Seite des Fensterstockes 5 gebracht wird. Sollte das Fenster unsachgemäss verschlossen sein und daher Wasser eindringen, so kann sich dieses in der im Fensterstock angeordneten Mulde 23 ansammeln und von dort ausgewischt werden. 



   Die im inneren Flügelrahmen 15 angeordnete Glasscheibe 24 wird mittels der Leisten 25 gehalten. 



  Die bei verschiedenartiger Materialverwendung zwischen äusserem und innerem Flügelrahmen auftretenden Wärmedehnungen werden durch die verwendete Befestigungsart der Flügelrahmen aneinander unschädlich gemacht. Als Festlager dienen die Fortsätze 26 und 27 des äusseren Flügelrahmens 16, während an die anderen Seiten des äusseren Flügelrahmens der innere Flügelrahmen 15 mittels der Schraube 28 angepresst wird. Um die durch die verschiedene Ausdehnung der Werkstoffe gegebene Verschiebung ohne Schaden zu ermöglichen und trotzdem ein Anpressen auf die Dauer zu gewährleisten, sind diese Schrauben 28 mit elastischen Kunststoffhülsen 29 ausgestattet. Zwischen innerem und äusserem Flügelrahmen befindet sich eine Folie 30 aus elastischem Kunststoff, die ein gutes Abdichten der beiden Rahmen gewährleistet. 



   Die zwischen äusserem und innerem Flügelrahmen angebrachte Lippendichtung 31, die z. B. aus Kunststoff bestehen kann, ist in eine Nut 32 geklemmt. Die Sperrstange 33 des nicht dargestellten Fenstertriebes befindet sich in einer offenen Führungsnut 34, während der Dichtungskörper 18 auf die Abdeckleiste der Mittelsprosse gepresst wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abdichtung eines Verbundfensters, das aus dem aus Hohlprofilen gebildeten Stock sowie einem, gleichfalls aus Hohlprofilen gebildeten, an den Stock mittels Scharnieren angelenkten äusseren und einem inneren Flügelrahmen besteht, wobei zwischen Stock und Mauerwerk einerseits und zwischen Stock und dem äusseren Flügelrahmen anderseits je ein Abdichtungskörper vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer Abdichtung des Stockes (5) gegen das Mauerwerk eine an der Einbuchtung des am auswärts gerichteten Stockprofilende (9) und an der diesem Ende gegenüberliegende Putzfläche der Zarge   (1)   gebettete Kittleiste (8) und gegen den äusseren Flügelrahmen (16) ein in diesem angeordneter, senkrecht auf den Stock drückender Dichtungskörper (18) vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Abdichtung eines Verbundfensters nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageebene des zwischen dem Stock (5) und dem äusseren Flügelrahmen (16) gequetschtenDichtungskörpers (18) in der Radialebene der Drehachse des Scharnieres (11) liegt.
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