AT225220B - Straßenrand-Leitplanke - Google Patents

Straßenrand-Leitplanke

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AT225220B
AT225220B AT164060A AT164060A AT225220B AT 225220 B AT225220 B AT 225220B AT 164060 A AT164060 A AT 164060A AT 164060 A AT164060 A AT 164060A AT 225220 B AT225220 B AT 225220B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
guardrail
roadway
steel sheets
facing
joints
Prior art date
Application number
AT164060A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Hiekmann
Original Assignee
Pass & Co
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  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description


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    Strassenrand - Leitplanke    
Die Erfindung betrifft Leitplanken, die aus abnehmbar an Leitpfosten zusammenhängenden und be- festigten Stahlblechen gespreizter Querschnittsform bestehen und zur seitlichen Begrenzung der Fahrbahn von Autostrassen dienen. 



   Bei bekannten Leitplanken werden die Blechstösse in der Regel ohne weiteres überlappt, wobei jeweils das eine der beiden miteinander zu verbindenden Längsbleche das andere um das Ausmass seiner Blechstär- ke überragt, so dass an den Stössen der Gleitfläche der Leitplanke Vorsprünge entstehen, die eine erhebli- che Gefahrenquelle beim Anprallen eines Kraftfahrzeuges an die Planke sind. Es treten dabei vielfach
Formveränderungen der Bleche und infolge der ausgelösten Stosswirkungen auch schwere Beschädigungen beim anprallenden Fahrzeug ein. Es muss daher die Erzielung einer glatten Gleitbahn angestrebt werden, welche im Bereich ihrer wirksamen Mantelfläche keinerlei überragende Stellen aufweist. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erzielt, dass die durch Überlappung gebildeten Stossflächen der
Bleche jeweils an ihrem einen Längsende über die Breite ihres Mantels und entgegengesetzt zur Fahrbahn- mitte hin um das Ausmass ihrer Blechstärke derart   verkröpft   ausgebildet sind, dass die den Fahrbahnen zugekehrte äussere Mantelfläche der Bleche an ihren Stössen glatt und bündig verläuft. 



   Zweckmässig sitzen die Verbindungsschrauben an den Stossstellen der Leitplanken versenkt in einer muldenartigen Vertiefung, so dass die der Fahrbahn zugekehrten Schraubenköpfe die Mantelfläche der
Gleitbahn nicht überragen. 



   An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. 



   Fig. 1 zeigt eine Längsansicht auf den Bereich eines Blechstosses,   Fig. 2   einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. l, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine anders profilierte Leitplanke, Fig. 4 und 5 in vergrössertem Massstab die Verkröpfung der Bleche und Fig. 6 in starker Vergrösserung die Überlappung an den   Stössen.   



   Die Leitplankenbahn setzt sich aus einer Vielzahl von vornehmlich gewellten Stahlblechen 1 zusammen, die an je einem Längsende über ihre gesamte Mantelbreite um das Ausmass ihrer Blechstärke verkröpft und im Bereich ihrer sich überdeckenden Stossflächen durch Rundkopfschrauben 2 miteinander verbunden sind. Die einzelnen Stahlbleche sind an am Fahrbahnrand entlang verankerten Leitpfosten. z. B. 1-Eisen, mittels je einer Schraube 4 befestigt. Zu diesem Zweck ist einerseitig an dem der Fahrbahn zugekehrten Flansch der Leitpfosten 3 und bündig mit dessen ebener   Aussenfläche   eine Traglasche 3a angeschweisst. Dieselbe weist einen parallel zur Fahrbahnoberfläche verlaufenden Längsschlitz 3b zum Durchstecken der Schrauben 4 auf. Der Längsschlitz 3b kann auch direkt in dem der Fahrbahn zugekehrten Flansch der Leitpfosten 3 angebracht sein.

   Die Schrauben 4 sind im Wellental des Profiles in den Mantel la eingesetzt. Bei entsprechend gelösten Schrauben 2 können einzelne Bleche im Bereich der Länge des Schlitzes 3b längsseitig etwas verschoben werden, um die Schrauben 4 bequem einsetzen bzw. herausnehmen zu können. 



   Bei den in den Fig. 3 und 5 dargestellten Leitplanken sitzen die Schrauben 2 versenkt in einer muldenartigen Vertiefung   lc   in der Gleitfläche, damit der nach aussen hin gewölbte Schraubenkopf letztere nicht überragt. Die Querstege 5 sind passend zu den oberen und unteren Randstreifen der Gleitfläche verformt und werden mittels der Schrauben 2 zusammen mit den Leitplanken befestigt. Der winklig an die Flucht der Gleitbahn umgebogene Rand 5a der Querstange 5 liegt lose an dem Flansch der Leitpfosten 3a an, wodurch die Versteifung und das Widerstandsmoment der Gleitbahn erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Aus abnehmbar an Leitpfosten zusammenhängend befestigten Stahlblechen gespreizter Querschnittsform bestehende Leitplanke zur seitlichen Begrenzung der Fahrbahn von Autostrassen, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Überlappung gebildeten Stossflächen der Stahlbleche (1, la) jeweils an ihrem einen Längsende über ihre Mantelbreite und entgegengesetzt zur Fahrbahnmitte hin um das Mass ihrer Blechstärke derart verkröpft ausgebildet sind, dass die der Fahrbahn zugekehrte Mantelfläche der Leitplanke glatt und bündig verläuft.
    2. Leitplanke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsschrauben (2) an den Stossstellen der Leitplanken (1, la) versenkt in einer muldenartigen Vertiefung (lc) der Gleitbahn sitzen, so dass die der Fahrbahn zugekehrten Schraubenköpfe die Mantelfläche der Gleitbahn nicht überragen.
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