AT225204B - Sammlerriemen für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen - Google Patents

Sammlerriemen für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen

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AT225204B
AT225204B AT775260A AT775260A AT225204B AT 225204 B AT225204 B AT 225204B AT 775260 A AT775260 A AT 775260A AT 775260 A AT775260 A AT 775260A AT 225204 B AT225204 B AT 225204B
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AT
Austria
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belt
elevations
collector
die
belts
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Application number
AT775260A
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English (en)
Inventor
Karl Debus
Original Assignee
Linotype Gmbh
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Description


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  Sammlerriemen für Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sammlerriemen für   Matrizensetz- und   Zeilengiessma- schinen. Die zwischen den Matrizenführungsblechen herabfallenden Matrizen gelangen   aut   den gleich- förmig umlaufenden, in der Regel schräg liegenden Sammlerriemen und werden von diesem abwärts in den Sammlerelevator befördert. 



   Die zwischen den   Matrizenführungsblechen herabfallenden Matrizen haben eine Eigengeschwindigkeit,   die von der Transportgeschwindigkeit des Sammlerriemens abweicht. In den meisten Fällen wird dieMa- trizeneigengeschwindigkeit beim Auftreffen auf den Sammlerriemen beschleunigt. 



   Es besteht das Problem, die Bewegung der nach dem Auslösen auf den Sammlerriemen auftreffenden
Matrizen so schnell wie möglich der   gleichförmigen   Bewegung   des Riemens anzupassen. Man wählte daher  
Riemen aus flexiblem Material, beispielsweise aus Leder. Wegen der glatten Oberfläche bekannter Riemen oder der sich im Verlauf des Betriebes glättenden Oberfläche dieser Riemen haften die Matrizen nicht ge- nügend schnell und sicher aus diesen Riemen, so dass unerwünschte Relativbewegungen zwischen Samm- lerriemen und Matrizen entstehen. Eine nachteilige Folge dieser Relativbewegungen sind z. B. sogenannte   Verfaller,   das sind Sammelstörungen im Sammlerelevator. Ausserdem können nachfolgend ausgelöste Matrizen auf die vorherigen fallen, wodurch es zum Verklemmen der Matrizen kommen kann. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, den Sammlerriemen in   Längsrichtung zu teilen und   zwischen den geteilten Riemen Saugluft auf die zu transportierenden Matrizen einwirken zu lassen. Der Erfolg dieses
Verfahrens steht jedoch in keinem Verhältnis zum notwendigen Aufwand. 



     Deshalb wird zur Lösung des Problems gemäss der Erfindung   unter Vermeidung aller geschilderten Nachteile ein Sammlerriemen derart ausgebildet, dass seine Oberfläche in regelmässigen Abständen von 1 bis
10 mm nachgiebige Erhebungen aufweist. 



   Die neue Ausbildung des Riemens verbessert den Reibungskoeffizient zwischen der   Riemenoberfläche   und den Matrizen erheblich. Die Matrizenauflage auf dem Riemen führt zu gewissen Verformungen der nachgiebigen Erhebung. Diese Verformungen, so geringfügig sie auch unter dem geringen Gewicht einer Matrize sind, verbessern das Haften   der Matrize amRiemen. UnerwünschteRelativbewegungentretennicht   auf. 



   Die Erhebungen können sägezahnförmigen oder leistenförmigen Querschnitt haben. Es eignen sich auch runde oder raspelartige Erhebungen. 



   Sehr vorteilhaft ist es, den einzelnen Erhebungen eine konkave Oberfläche zu geben. Solche Erhebungen wirken auf eine aufliegende Matrize etwa   wieeinSaugnapf, wodurchdieHaftungzwischenRiemen   und Matrize höher wird. Die verbesserte Haftung bei   dem neuenRiemengewährleistetnunaucheinschnel-   leres und sicheres Angleichen der Matrizenbewegung an die Geschwindigkeit des Sammlerriemens und verhindert auf Grund der erhöhten Flächenpressung unerwünschte Relativbewegungen. 



   Die neuen Sammlerriemen erlauben auf Grund der guten Haftfähigkeit eine erhebliche Verkürzung der   Matrizen-Auslösefolge.   



   Da die Matrizen schräg auf den Sammlerriemen auftreffen, bilden die Erhebungen, wie schon erwähnt, in diesem Augenblick Rasten oder   Anschläge für   den Matrizenfuss. Die Matrize tritt im ersten Augenblick der Bewegungsausgleichung in eine Art Verzahnung mit dem Sammlerriemen ; diese Verzahnung 

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 gewährleistet den ersten Bewegungsangleich. Die Matrize wird von den Erhebungen aufgefangen, worauf sie sich flach auf den Riemen auflegt. Liegt die Matrize flach auf dem Riemen auf, so hat sie die Ge- schwindigkeit des Riemens angenommen und rutscht nicht. 



   Vorteilhaft ist beim neuen Riemen auch, dass sich, im Gegensatz zu nur aufgerauhten Riemen, die vorzugsweise bei der Herstellung des Riemens mitgeformten Erhebungen, dank ihrer   Nachgiebigkeit prak-   tisch nicht abnutzen. 



   Weitere Merkmale, Vorteile und   Anwendungsmöglichkeiten   der Erfindung ergeben sich aus der Dar- stellung von Ausführungsbeispielen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung. 



   Es zeigt : Fig.   l   einen Schnitt gemäss der Linie I-I der Fig. 2, Fig. 2 eine Ansicht auf einen Sammler- riemen mit   sägezahn- oder leistenförmigen Erhebungen, Fig.   3 einen Schnitt gemäss der Linie III-III. der
Fig. 4, Fig. 4 eine Ansicht auf einen Sammlerriemen mit runden Erhebungen, wobeieine aufliegende Ma-   trizestrichpunktiertdargestelltist, Fig. 5 einen SchnittgemässderLinie V-V der Fig. 6, Fig. 6   eine Ansicht auf einen   Sammlerriemenrniuaspelartigen Erhebungen, Fig.   7   einenAbschnitt eines Sammlerriemens   mit sägezahnförmigen Erhebungen in Schrägansicht, Fig. 8 einen Abschnitt eines Sammlerriemens mit leisten- förmigen Erhebungen, Fig. 9 einen Abschnitt eines Sammlerriemens mit scheibenförmigen Erhebungen,
Fig.

   10 einen Abschnitt eines Sammlerriemens mit runden Erhebungen, deren Oberflächen konkav ausge- bildet sind. Fig. 11 einen Abschnitt eines Sammlerriemens mit raspelartigen Erhebungen und Fig. 12 eine
Darstellung, wie eine Matrize auf den Sammlerriemen auftrifft. 



   Der Sammlerriemen 10 läuft in bekannter, nicht dargestellter Weise über zwei Rollen in der Matri- zensetz-und Zeilengiessmaschine um. Die Rollen sind so angeordnet, dass der Riemen schräg liegt. Eine
Matrize 12, die zwischen den Matrizenführungsblechen austretend   auf den Sammlerriemen 10 fällt,   kippt auf den Riemen um und liegt dann mit ihren, von der Lesebildseite aus gesehen, rechten Dichtungsflä- chen 14 flach auf dem Riemen auf. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen das Zusammenwirken der sägezahnförmigen Erhebungen des Sammlerrie- mens 10 mit der Matrize 12. Fig. 7 zeigt in   Schrägansicht   die sägezahnartigen Erhebungen 16, Fig. 8 die leistenförmigen Erhebungen 18. Die runden, scheibenförmigen Erhebungen 20 (Fig. 3,4 und 9) stützen die schraffiert gekennzeichneten Flächen 24 einer Matrize 12 ab. Bei entsprechender Wahl des Werkstoffes oder Ausbildung der Erhebungen können die runden Erhebungen 20 auch so gestaltet werden, dass sie unter dem Gewicht einer aufliegenden Matrize so weit zusammengepresst werden, dass auch die inneren Erhebungen 28 des Sammlerriemens zur Abstützung der Matrize 12 beitragen.

   Diese besondere Wahl der Werkstoffart wird   hauptsächlich   dann in Betracht kommen, wenn an Stelle der runden Erhebungen 20 gemäss der Fig. 9 Erhebungen 26 vorgesehen werden, wie sie in Fig. 10 dargestellt sind. Die Oberfläche dieser Erhebungen 26 ist konkav ausgebildet. Hiedurch entsteht eine saugnapfartige Wirkung auf eine aufliegende Matrize 12. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen das Zusammenwirken der raspelartigen Erhebungen 22 (vgl. auch Fig. 11) mit einer aufliegenden Matrize 12. 



   Fig. 12 lässt erkennen, wie sich der erste Bewegungsangleich vollzieht, d. h. die Matrizengeschwindigkeit der Geschwindigkeit des Sammlerriemens angepasst wird. Die Kante der Matrize verzahnt sich mit den Erhebungen. Die Matrize nimmt hiedurch zwangsläufig die Geschwindigkeit des Sammlerriemens an und fällt flach auf diesen ohne auf ihm weiterzurutschen und wird zum Sammlerelevator transportiert. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Sammlerriemen für   Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen,   dadurch gekennzeichnet, dass seine Oberfläche in regelmässigen Abständen von 1 bis 10 mm nachgiebige Erhebungen (16, 18, 20, 22, 26, 28) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Sammlerriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (16,18) die ganze Breite des Riemens (10) einnehmen.
    3. Sammlerriemen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (20, 26, 28) als Scheiben ausgebildet sind.
    4. Sammlerriemen nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebungen (26) eine konkav ausgebildete Oberfläche aufweisen.
    5. SammlerriemennachAnspruchl, dadurchgekennzeichnet, dassdieErhebungen (22) nachArt einer Raspel ausgebildet sind.
AT775260A 1959-11-20 1960-10-14 Sammlerriemen für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen AT225204B (de)

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