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Kathodenstrahlröhre zum Wiedergeben farbiger Bilder
Die Erfindung bezieht sich auf Kathodenstrahlröhren zum Wiedergeben farbiger Bilder, insbesondere zum Wiedergeben von Fernsehbildern in den natürlichen Farben.
Es sind bereits viele Vorschläge zum Aufbauen eines Bildes in natürlichen Farben mit Hilfe eines Wiedergabeschirmes, der mit drei Stoffen bedeckt ist, die bei Elektronenanregung in verschiedenen Farben aufleuchten, gemacht worden. Bei einer der üblichsten Ausführungsformen eines solchen Schirmes sind die drei Leuchtstoffe in einem regelmässigen Muster runder Punkte auf einem Träger angebracht. Die Punkte sind dabei derart in Dreiecksverband angeordnet, dass in jedem der Eckpunkte eines beliebigen gleichseitigen Dreiecks je ein verschiedenfarbig aufleuchtender Punkt vorhanden ist.
Man kann dieses Muster auch als mehrere in Wabenverband aneinander anschliessende regelmässige Sechsecke auffassen, wobei zwei verschiedenfarbig aufleuchtende Punkte wechselweise in den Eckpunkten der Sechsecke angeordnet sind und der dritte aufleuchtende Punkt sich im Mittelpunkt des Sechseckes befindet. Meist sind die runden Punkte so gross, dass sie nahezu in der dichtesten Stapelung aneinander anschliessen.
Zwischen den runden Punkten ist sogar bei der möglichst dichten Stapelung ein Teil des Trägers des Schirmes nicht mit Leuchtmaterial bedeckt. Ein Zuschauer kann infolgedessen durch den Schirm hindurch das Licht der Kathode sehen, wodurch sich eine Kontrastverringerung in der Wahrnehmung ergibt.
Ist der Schirm, wie üblich, auf der Kathodenseite mit einer dünnen für Elektronen durchlässigen reflektierenden Metallschicht überzogen, so ist dies zwar nicht mehr möglich, aber auch dann tritt eine Kontrastverringerung dadurch auf, dass Licht, das von aussen auf den Schirm auftrifft, durch die unbedeck - ten Teile des Trägers hindurch auf die Metallschicht auffällt und wieder in Richtung des Zuschauers reflektiert wird.
Die Erfindung bezweckt, diese Kontrastverringerung zu beheben. Dazu wird bei einer Kathoden- strahlröhrenach der Erfindung, die zum Wiedergeben farbiger Bilder mit einem auf einem durchsichtigen Träger angebrachten Bildschirm versehen ist, der aus drei bei Elektronenanregung in verschiedenen Farben aufleuchtenden Stoffen aufgebaut ist, von denen zwei in einem Muster runder Punkte wechselweise in den Eckpunkten von in Wabenverband aneinander anschliessenden regelmässigen Sechsecken auf dem Träger angeordnet sind, der dritte Stoff so aufgebracht, dass er die übrigen Teile des Trägers zwischen den Punkten bedeckt.
Durch diesen Aufbau des Schirmes wird die vorstehend erwähnte Kontrastverringerung im Bild grösstenteils unterdrückt. Höchstens tritt noch eine geringe Reflexion des Lichtes auf, das von aussen her auf die Leuchtstoffe selbst auftrifft, aber diese Reflexion ist weniger störend, weil sie erstens geringer und zweitens nicht gerichtet ist.
Besonders dann, wenn sich eine für Elektronen durchlässige reflektierende Metallschicht auf der Kathodenseite des Schirmes befindet, ergibt sich eine grosse Verbesserung des Kontrastes.
Schliessen die runden Punkte auf dem Schirm auf den Seiten der Sechsecke aneinander an, so ist aus diesem Grunde die Kontrastverringerung bereits möglichst gering.