AT222759B - Gleichrichtergerät mit Halbleiterzellen - Google Patents

Gleichrichtergerät mit Halbleiterzellen

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Description


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  Gleichrichtergerät mit Halbleiterzellen 
In steigendem Masse finden Gleichrichter in Form von   Einkristallhalbleiterzellen   in fast allen Arten von Gleichrichteranlagen, insbesondere Hochstromgleichrichteranlagen für die Galvano- und Elektrolyse- technik, Verwendung. Dies ist besonders mit Siliziumzellen der Fall, die sich durch besonders hohe Sperr- spannung, sowie hohe   Temperatur-und Strombelastbarkeit   auszeichnen. 



   Die Anlagentechnik bei Verwendung dieser Halbleitergleichrichter entspricht etwa derjenigen bei Quecksilberdampfgleichrichtern bzw. Kontaktumformern, einschliesslich der dort notwendigen Schutz- einrichtungen, wie z. B. Schnellschalter bzw. Kurzschliesser, Rückstromsperren usw., die zu einem voll- ständigen Gleichrichtergerät gehören. In jener Technik waren bisher Gleichrichtereinheiten von maximal   3000 - 10000   A üblich. Die erforderlichen Schaltelemente und Schutzeinrichtungen waren hinsichtlich Schaltzeit und Schaltleistung hierauf abgestellt. Waren grössere Stromstärken erforderlich, mussten gegebenenfalls mehrere derartige vollständige Gleichrichtereinheiten parallelgeschaltet werden, was einen erheblichen Aufwand bedeutet. 



   In Anlagen mit Einkristallhalbleiterzellen, vorzugsweise mit Siliziumzellen, ist bereits ein Schutz durch Sicherungen für die Einzelzellen gegeben. Für ein Gerät mit der bisher üblichen Stromstärke   3000 - 10000   A ist ferner beispielsweise je Phase eine Parallelschaltung von nur 8 bis 20 Zellen erforderlich. Es ergibt sich also ein wesentlich einfacherer Aufbau solcher Halbleitergleichrichtergeräte gegenüber den vorher erwähnten. Dies wiederum führt zu dem Wunsch unabhängig von den genannten klassischen Stromstärken je Gerät Gleichrichtereinheiten mit wesentlich höheren Stromstärken zu bauen. 



  Dabei muss in erhöhtem Masse die Gleichmässigkeit der Stromverteilung über die je Phase parallelzuschaltenden Halbleiterzellen beachtet werden, da sonst die Vorteile der neuen Halbleitergleichrichterzellen bei weitem nicht voll genutzt werden können. Es gelang bisher nicht, diese Forderung zu erfüllen und unter anderem Stromverdrängungserscheinungen zu vermeiden, so dass wie eingangs erwähnt, die bisherge Anlagentechnik mit Einheiten von   3000   bis   10000   A auch bei Halbleitergleichrichtern Verwendung fand. 



   Die Erfindung gibt eine konstruktive Lösung an, durch welche die erwähnten Schwierigkeiten in besonders einfacher Weise vermieden werden und zugleich für eine gleichmässige und ausreichende Kühlung der hochbelastbaren Gleichrichterzellen gesorgt wird. 



   Demgemäss betrifft die Erfindung ein Gleichrichtergerät mit einer Anzahl parallelgeschalteter und je einen Flächengleichrichter mit einkristallinem Halbleitergrundkörper mit   pn-Übergang   enthaltenden Gleichrichterzellen, insbesondere für Hochstromanlagen. Erfindungsgemäss sind an einem wie ein Speichenrad mit zylindrischem Radkranz ausgebildeten, tragenden, ruhenden Blockbauteil, das zugleich den einen Pol der Gleichrichterparallelschaltung bildet, und dessen Nabe zylinderförmig und zum Anschluss einer koaxialen Stromsammelschiene geeignet ist, aussen am Radkranz die Gleichrichterzellen und innen am Kranz Kühllamellen angebracht. 



   Die Fig.   1 - 11   dienen zur Erläuterung der Erfindung. In   sämtlichen Figuren   sind gleiche Bezugs-   ziffern für einander entsprechende Teile verwendet. Zu   einigen Figuren sind zugehörige Schaltungen in Nebenfiguren mit gleicher Nummer und Index a dargestellt, in denen jedes Gleichrichtersymbol eine Parallelschaltung einer grösseren Anzahl Gleichrichterzellen bedeuten soll. 

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   Fig. 1 und 2 zeigen in Seitenansicht und Draufsicht den wie ein Speichenrad ausgebildeten Block- bauteil 4, der beispielsweise mit einem Rundkeil 6 unter Zwischenlage einer Isolierbüchse 8 mit der rohr- förmigen Stromschiene 7 verbunden sein kann. An der Innenseite des Radkranzes sind die Kühllamellen 5 in an sich beliebiger Weise,   z. B.   radial, angeordnet. Die Gleichrichterzellen 2 sind mit einem An- schlussbolzen in Gewindelöcher des äusseren Radkranzes eingeschraubt. 



   Der Anschlussbolzen kann sich z. B. an einer Sechskantplatte befinden, welche zum Gehäuse der
Gleichrichterzellen 2 gehört und das eigentliche Halbleiterelement, beispielsweise eine einkristalline
Siliziumscheibe mit zwei mit Metallelektroden versehenen Bereichen von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp und einem dazwischenliegenden gleichrichtenden pn-Übergang, trägt. Die eine dieser beiden
Elektroden kann mit der Gehäuseplatte unmittelbar stromleitend verbunden sein und bildet dann den sogenannten Gehäusepol. Von der andern Elektrode ist eine vorteilhaft bewegliche Anschlussleitung isoliert durch das Gehäuse des Halbleiterelementes nach aussen geführt und bildet den isolierten Pol.

   Der Gehäusepol kann entweder der positive oder negative Pol der Zelle sein, je nachdem die Elektrode des p-leitenden oder des n-leitenden Bereiches der Siliziumscheibe mit dem Gehäuse stromleitend verbunden ist. 



   Mit jeder einzelnen Gleichrichterzelle wird vorteilhaft eine auswechselbare Sicherung 3 in Reihe geschaltet, die im Falle eines Zellenkurzschlusses die Verbindung des betreffenden Zweiges unterbricht, also sozusagen eine Selbstheilung der Anlage bewirkt. Zweckmässig wird die isolierte Anschlussleitung der Gleichrichterzelle direkt an die eine Anschlussklemme des Sicherungsträgers 15 gelegt. Von der andern   Anschlussklemme   der Sicherung kann eine Leitung, z. B. radial zur Mittelachse des Blockbauteiles 4 geführt werden. 



   Gemäss Fig. 3 sind diese von den am Umfang des radförmigen Blockbauteiles 4 verteilten Gleichrichterzellen kommenden Anschlussleitungen als sternförmig angeordnete Leiterfahnen 12 ausgebildet, die zu einem mit dem Speichenrad 4 isoliert verbundenen Hohlkörper 10 führen, der für den Anschluss einer zweiten Sammelschiene eingerichtet ist. Die Leiterfahnen 12 sind durch einen Zwischenraum zwischen den Radkränzen von zwei mit Abstand übereinander gestapelten Blockbauteilen 4 hindurchgeführt und werden dabei vorteilhaft zwischen zwei Isolierringen 9 gehalten. Diese haben annähernd denselben Durchmesser wie der Speichenradkranz und können durch Eindrehungen an ihren Stirnseiten gegeneinander und gegen den Kranz zentriert sein.

   Aus Fig.   3   ist weiter ersichtlich, wie die   Drehstromzuführungs-und   Sammelschienen   10 - durch lsolierbüchsen   8 elektrisch von den Blockbauteilen 4 getrennt-von den Anschlussstellen aus mit den Leiterfahnen 12 in gleicher Richtung koaxial ineinander verlaufen, ebenso die Gleichstromschiene 11, an welcher hier die Gehäusepole der Zellen 2 liegen. Demgegenüber ergibt sich eine etwas abgeänderte Bauart nach Fig. 5, wenn die isolierten Pole der Zellen 2 den gemeinsamen Gleichstrompol bilden und die Gehäusepole bzw. die Naben der einzelnen Speichenräder 4 mit den durch die Isolierbüchsen 8 voneinander getrennten Drehstromzuführungsschienen 10 verbunden sind. 



   An diesem Beispiel wie an den folgenden wird gezeigt, wie mehrere speichenradähnliche Blockbauteile 4 von gleichem Kranzdurchmesser übereinander gestapelt und durch Eindrehungen an den Stirnseiten ihrer Radkränze gegeneinander zentriert werden können. Diese Eindrehungen können zweckmässigerweise konisch ausgeführt werden um, falls erforderlich, einen einwandfreien elektrischen Kontakt sicherzustellen. Aber auch mit andern Mitteln wie z. B. Passstiften und entsprechenden Bohrungen im Gegenstück wäre eine Zentrierung möglich. 



   Das Gleiche gilt auch für die Isolierringe 9, von denen mindestens einer-oder ein zweckentsprechendes ähnliches Bauelement - zur elektrischen Trennung zweier benachbarter, nicht auf gleichen Potential liegender Blockbauteile 4 vorgesehen werden muss. 



   Die genannten Bauteile eignen sich zu beliebigen Zusammenbau je nach der gewünschten Schaltung. 



  So ist es z. B. zur Gleichrichtung der positiven wie der negativen Halbwelle möglich, Blockbauteile 4 mit gleicher Polung der Gleichrichterzellen 2 vorzusehen und durch verschiedene Ausführungen der Blockanschlüsse zu einer Schaltung mit mehreren Zweigen entgegengesetzter Polung zusammenzufassen. Fig. 6 zeigt einen derartigen Aufbau, der eine einphasige Mittelpunktschaltung bzw. eine Phase einer Doppelsternschaltung nach Fig. 6a darstellt. In jeder Phase sind hier zwei Gleichrichterzellen hintereinandergeschaltet. Die Reihenschaltung geschieht mit Hilfe der von jeder Sicherung zum benachbarten Radkranz geführten Überbrückungslaschen 18. Die beiden mittleren Blockbauteile sitzen unisoliert aufeinander und sind leitend mit der Gleichstromsammelschiene 11 verbunden.

   Die Blöcke des gesamten Stapels sind hier symmetrisch zu einer dem Schaltungsmittelpunkt entsprechenden Querebene zwischen den beiden mittleren Blöcken angeordnet. 



   Es kann schaltungstechnisch erforderlich sein, auch zwei Blockbauteile 4 gleichen Potentials durch mindestens einen isolierenden Zwischenring 9 zu trennen, um sternförmige Leiterfahnen 12 anbringen zu 

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 können. In solchen Fällen ist es zweckmässig, nach Fig. 3 mehrere Blockbauteile 4 durch in Zwischenräumen zwischen den sternförmig angeordneten Leiterfahnen 12 angebrachte und aussen an den   Radkrän-   zen befestigte   Überbrückungs- oder   Verbindungslaschen 18 zu einem gemeinsamen Pol zusammenzufassen. 



   Für gewisse andere Schaltungen hingegen kann es zweckmässig sein, die radförmigen Blockbauteile, wie in Fig. 5 gezeigt, in unveränderter Form gleichzeitig als Wechselstromzuführung zu verwenden, in- 
 EMI3.1 
 ter umgebenden Bolzenkäfig 17 verbunden werden. 



   Aus dem bisher Gesagten geht hervor, dass sich eine derartige Gleichrichteranordnung zu einem bau- lich sehr stabilen Gebilde ähnlich den sonst im Maschinenbau üblichen zusammensetzen lässt. Diese
Eigenschaft wird noch dadurch verstärkt, dass der Stapel durch stirnseitige, mit einem zugleich als Sam- melschiene geeigneten Mittelbolzen verschraubte Druckkörper zusammengehalten werden kann. 



   Wie bereits erwähnt, werden mit den Gleichrichterzellen 2 in Reihe geschaltete Sicherungselemente
3 mit Isolierunterlagen 15 ebenfalls aussen am Kranz des Speichenrades befestigt. Es ist nicht erforderlich, diese Bauteile in axialer Richtung anzuordnen, vielmehr können diese auch gemäss Fig. 9 und 10 aus konstruktiven Gründen in zur Geräteachse geneigter insbesondere auch waagrechter Lage angebracht wer- den. Auf diese Weise erhält man für Blockbauteile, die mit einer geringeren Anzahl Zellen und Sicherun- gen zu besetzen sind, eine geringere Höhe bei gleichem Durchmesser. 



   Aus betriebstechnischen Gründen ist es wünschenswert, solche Gleichrichtergeräte vor zufälliger Be- rührung und unter Umständen Beschädigung zu bewahren, gleichzeitig aber auch die Beobachtung und eventuelle Auswechslung von Gleichrichterzellen 2 und Sicherungen 3 zu ermöglichen. Dies wird dadurch erreicht, dass ein das Gerät umgebender Mantel 14 mit Einrichtungen versehen ist, welche eine Beobachtung und Auswechslung aller Elemente erlauben. Beispielsweise ist es möglich, den aus Blech bestehen- den Mantel mit Fenstern aus durchsichtigem Stoff zu versehen oder auch den Mantel ganz aus durch- sichtigem Kunststoff, etwa Plexiglas (Polymethacrylat) herzustellen. 



   Besonders praktisch wird es sein, den Mantel 14 um die   Geräteachse   drehbar zu gestalten und mit einer Tür zu versehen. 



   Die Kühlung des auf Stützisolatoren 16, sowie einem Tragring 21 stehenden Gleichrichteraggregates erfolgt am einfachsten durch einen unterhalb desselben angeordneten Ventilator oder ein Gebläse 13. Der Mantel 14 (Fig. 11) dient dabei gleichzeitig zur Verbesserung der Kühlluftführung, vor allem auch ausserhalb der Blockbauteile 4, so dass damit auch eine direkte Kühlung von Gleichrichterzellen, Sicherungen und Verbindungsleitungen mit Kontaktstellen erzielt wird. 



   Die Möglichkeit des kompakten Aufbaues dieses Gleichrichtergerätes legt den Gedanken nahe, in besonderen Fällen Wasserkühlung anzuwenden, zumal wenn die Wicklungen des zugehörigen Transformators ebenfalls wassergekühlt sind. Fig. 10 zeigt die schematische Darstellung einer solchen Ausführungsform mit geschlossenem Mantel 20, der im übrigen wie beschrieben aufgebaut sein kann. Es ist eine vollkommen geschlossene Bauweise mit wassergekühlten Radkränzen 19 und einer Umluftkühlung durch das Gebläse 13, bei der die Kühlluft innerhalb und ausserhalb der Radkränze gegenläufig in Achsrichtung strömt. 



   Bei Brückenschaltungen, wie   z. B.   nach Fig. 7a kann es zweckmässig sein, für jede Phase einen besonderen Stapel von Blöcken 4 zu errichten, der Aufbau eines solchen ist in Fig. 7 dargestellt. Hier verlaufen der Wechselstromleiter 10 und beide Gleichstromleiter 11 eine Phase koaxial ineinander. 



   Man kann aber auch jeden Gleichstrompol einer Brückenschaltung für sich durch einen besonderen Stapel verkörpern, indem man   z. B.   je einen Stapel nach Fig. 3 und nach Fig. 5 verwendet. Dabei ist vorausgesetzt, dass beide Stapel mit gleichgepolten Zellen bestückt sind. Die Ventilgruppen der beiden Pole sind in verschiedenen Stapeln jeweils zu   einem Dreiphasensystem zusammengefasst. Der   Gleichstromleiter bildet in der einen Gruppe den innersten Teil der koaxialen Sammelleiteranordnung (Fig. 3) und in der andern Gruppe den äussersten Teil (Fig. 5), wobei der letztere mit den Zellen der verschiedenen Blöcke über einen Bolzenkäfig 17 verbunden ist. 



   Bei Verwendung von Gleichrichterzellen verschiedener Polung in den beiden Stapeln können beide gleichen Aufbau haben, z. B. ohne Bolzenkäfig wie in Fig. 3 dargestellt. 



   Die in den Figuren gezeigten Aufbau- und auch Schaltungsbeispiele erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind vielmehr noch eine ganze Reihe von Kombinationsmöglichkeiten der einzelnen Elemente denkbar, besonders unter Verwendung von Gleichrichterzellen verschiedener Polung, wie im letzten Beispiel angedeutet. Allen gemeinsam ist die induktivitätsarme konzentrische Zuführung der 

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Phasenströme, sowie die ebenfalls konzentrische Abführung der Gleichströme. Dabei ist es nicht notwen- dig, diese konzentrischen Leitungen alle nach oben herauszuführen. Vielmehr können sie auch ganz oder teilweise nach unten herausgeführt werden, wenn konstruktive Gründe dies zweckdienlich erscheinen las- sen.

   Diese Leitungsführung, sowie der übrige radialsymmetrische Aufbau der gesamten Gleichrichteran- ordnung ermöglicht wegen der nunmehr erzielbaren gleichmässigen Stromverteilung über alle Gleich- richterzellen die Senkung der bisher erforderlichen Sicherheitswerte, erlaubt also eine Erhöhung der be- triebsmässigen Strombelastung. In derselben Richtung wirkt die grosse Kühlfläche in Verbindung mit dem axialen und teilweise auch radialen Kühlluftstrom, der eine gleichmässige Temperaturverteilung über alle Halbleiterzellen sicherstellt. 



   Eingangs wurde bereits erwähnt, dass normalerweise keine besonderen Schutzeinrichtungen für derar- tige Geräte erforderlich   sind, da der"Zellenstaat"selbstheilend   ist und zufällige gleichstromseitige Kurz- schlüsse bei   Hochstromanlagen   sich durch Materialverdampfung selbst ausbrennen, ohne nennenswerte
Erhöhung des an sich grossen Betriebsstromes. Für spezielle Zwecke ist es aber selbstverständlich auch möglich, besondere Schutzmassnahmen zu treffen, also z. B. Schnellschalter beliebiger Konstruktion oder
Reduktoren oder Sprengtrenner usw. an geeigneten Stellen auf der Wechselstromseite oder bzw. und auf der Gleichstromseite vorzusehen. 



   Auch der formschlüssige Zusammenbau   derartiger"GleichrichteKtapel"zu beliebigen Gleichrichter-   schaltungen, wie Sternpunkt, Mittelpunkt,   Brückenschiltungen   mit Saugdrosseln, sowie auch mit Trans- duktordrosseln zur Spannungsregelung ist   durchführbar,   so dass diese vorgeschlagene neue Aufbaumethode für Gleichrichtergeräte, wie in Fig. 11 veranschaulicht, äusserst raumsparende und gefällige Anordnungen von Hochstromgleichrichtungsanlagen ermöglicht. Fig. 11 zeigt drei Stapel   gemäss   Fig. 7, die zu einer Drehstrom-Brückenschaltung zusammengefasst sind, welche für 25000 A Gleichstrom bei 800 V Gleichspannung ausreichend sein kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gleichrichtergerät mit einer Anzahl parallelgeschalteter und je einen Flächengleichrichter mit einkristallinem Halbleitergrundkörper und pn-Übergang enthaltenden Gleichrichterzellen, die am Umfang eines Zylinders mit radial nach innen abstehenden   Kühllamellen   angeordnet sind, insbesondere für Hochstromanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass an einem metallenen, wie ein Speichenrad mit zylindrischem Radkranz ausgebildeten tragenden, ruhenden Blockbauteil, der zugleich den einen Pol der Gleichrichterparallelschaltung bildet, und dessen Nabe zylinderförmig und zum Anschluss einer koaxialen Stromsammelschiene geeignet ist,

   aussen am Radkranz die Gleichrichterzellen und innen am Kranz Kühllamellen angebracht und die Verbindungsstellen sowohl zwischen den Zellen und dem Kranz als auch zwischen dem Kranz und den Kühllamellen im Sinne einer Begünstigung des Wärmeüberganges ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den zweiten Pol der Gleichrichterparallelschaltung bildenden Anschlussleiter der Gleichrichterzellen durch sternförmig angeordnete Leiterfahnen mit einem zum Speichenrad koaxialen Hohlkörper verbunden sind, der für den Anschluss einer zweiten Stromsammelschiene eingerichtet ist.
    3. Gleichrichtergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sternförmig angeordneten Leiterfahnen durch einen Zwischenraum zwischen den Radkränzen von zwei mit Abstand übereinandergestapelten Blockbauteilen hindurchgeführt sind.
    4. Gleichrichtergerät nach Anspruch. 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sternförmig angeordneten Leiterfahnen zwischen zwei Isolierringen gehaltert sind, welche annähernd denselben Durchmesser wie der Speichenradkranz haben und durch Eindrehungen an ihren Stirnseiten gegeneinander und gegen den Radkranz zentriert sind.
    5. Gleichrichtergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stromsammelschienen von den Anschlussstellen aus in gleicher Richtung koaxial ineinander verlaufen.
    6. Gleichrichtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere speichenradähnliche Blockbauteile vongleichem Kranzdurchmesser übereinandergestapelt und durch Eindrehungen an den Stirnseiten ihrer Radkränze gegenseitig zentriert sind.
    7. Gleichrichtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Radkränzen zweier benachbarter Blockbauteile mindestens ein isolierender Zwischenring vorgesehen ist.
    8. Gleichrichtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gleichrichtung der positiven wie der negativen Halbwellen Blockbauteile mit gleicher Polung der Einzelzellen vorgesehen und durch <Desc/Clms Page number 5> verschiedene Ausführung der Blockanschlüsse zu einer Schaltung mit mehreren Zweigen entgegengesetzter Polung zusammengefasst sind.
    9. Gleichrichtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Blockbauteile durch in Zwischenräumen zwischen den sternförmig angeordneten Leiterfahnen angeordnete und aussen an den Radkränzen befestigte Überbrückungslaschen zu einem gemeinsamen Pol zusammengefasst sind.
    10. Gleichrichtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die sternförmig angeordneten Leiterfahnen mit den Gleichrichterzellen mehrerer übereinandergestapelter Blockbauteile durch einen letzteren umgebenden Bolzenkäfig verbunden sind.
    11. Gleichrichtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stapel durch stirnseitige, mit einem zugleich als Sammelschiene geeigneten Mittelbolzen verschraubte Druckkörper zusammenge- halten wird.
    12. Gleichrichtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Gleichrichterzellen in Reihe geschaltete Sicherungselemente mit Isolierunterlagen ebenfalls aussen am Kranz des Speichen- rades befestigt sind.
    13. Gleichrichtergerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungselemente in zur Geräteachse geneigter, insbesondere waagrechter Lage angeordnet sind.
    14. Gleichrichtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein das Gerät umgebender Mantel mit Einrichtungen versehen ist, welche eine Beobachtung und Auswechslung aller Elemente er- möglichen.
    15. Gleichrichtergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Blech bestehende Mantel mit Fenstern aus durchsichtigem Stoff versehen ist.
    16. Gleichrichtergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel aus duchsichtigem Kunststoff, insbesondere Polymethylmethacrylat (Plexiglas) besteht.
    17. Gleichrichtergerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel um die Geräteachse drehbar und mit einer Tür versehen ist.
    18. Gleichrichtergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine geschlossene Bauweise mit Wasserkühlung der Radkränze und einer Umluftkühlung, bei der die Kühlluft innerhalb und ausserhalb der Radkränze gegenläufig in Achsrichtung strömt.
    19. Gleichrichtergerät nach den Ansprüchen S und 6, dadurch gekennzeichnet, dass in einer einphasigen Mittelpunktschaltung die beiden Wechselstromleiter und der gemeinsame Gleichstromleiter koaxial ineinander verlaufen.
    20. Gleichrichtergerät nach den AnsprUchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Mittelpunktschaltungen die Blöcke eines Stapels symmetrisch zu einer dem Mittelpunkt entsprechenden Querebene angeordnet sind.
    21. Gleichrichtergerät nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Brückenschaltungen mit getrennt angeordneten Phasen jeweils der Wechselstromleiter und beide Gleichstromleiter einer Phase koaxial- verlaufen.
    22. Gleichrichtergerät nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Wechselstromleitungen eines zu einem einzigen Stapel zusammengefassten Dreiphasensystems koaxial verlaufen.
    23. Gleichrichtergerät nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass in Dreiphasenbrückenschaltungen die Ventilgruppen der beiden Pole in verschiedenen Stapeln jeweils zu einem Dreiphasensystem zusammengefasst sind und dass jeweils der Gleichstromleiter in der einen Gruppe den innersten Teil der koaxialen Sammelleiteranordnung bildet und in der andern Gruppe den äussersten Teil, wobei der letztere mit den Zellen der verschiedenen Blöcke über einen Bolzenkäfig verbunden ist.
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