AT222756B - Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler - Google Patents
Mit einer Quarzglasumhüllung versehener UltraviolettstrahlerInfo
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Description
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Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ultraviolettstrahler mit einer Quarzglasumhüllung, die mit einer Schicht, welche die Strahlung mit einer Wellenlänge über 2100 A im wesentlichen unvermindert durchlässt, jedoch die Strahlung unterhalb 1900 A, die für die Bildung von Ozon aus dem Luftsauerstoff verantwortlich ist, im wesentlichen vollständig absorbiert, versehen ist.
Eine solche Umhüllung ist bekannt. Für diesen Zweck wird eine Umhüllung aus hellem Quarzglas, die mit einer dünnen, durchsichtigen Bleioxydschicht in einer Menge von 0,019 bis 0, 065 mg Pb je cm2
Oberfläche bedeckt ist, verwendet. Dieses Bleioxyd wird durch Aufdampfen aufgebracht. Beioxyddämpfe sind äusserst giftig und daher ist äusserste Vorsicht zu beachten. Ausserdem muss in einer stark oxydieren- den Atmosphäre erhitzt werden, da Bleioxyd leicht zu metallischem Blei reduziert wird, was für diese Anwendung höchst unerwünscht ist.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd, was die obige Filter- wirkung anbetrifft, einen viel günstigeren Durchlässigkeitsverlauf als Funktion der Wellenlänge aufweisen als Beioxyd. Ausserdem sind diese Oxyde nicht giftig.
Nach der Erfindung wird deshalb für Ultraviolettstrahler eine Umhüllung verwendet, die aus Quarzglas ohne Zusatz besteht und auf der Oberfläche mit einer aus Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd in einer Menge von 0, 01 bis 0,5 mg je cm2 bestehenden Schicht versehen ist. Eine solche ZnO-und/oder ZrOz- Schicht ist völlig farblos und für sichtbares Licht durchlässig.
Um eine solche ZnO-und/oder ZrO :-Schicht auf einfache Weise auf Quarzglas aufzubringen, wird diese Oberfläche mit einer Lösung einer Zink-und/oder einer Zirkonverbindung benetzt, die durch Hydrolyse und/oder Pyrolyse in Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd umwandelbar ist, und darauf auf eine Temperatur erhitzt, bei der die Hydrolyse und/oder Pyrolyse auftritt.
Die Temperatur. bei der diese Erhitzung durchgeführt wird, beträgt etwa 400 - 7000 C. Bei der Herstellung eines Ultraviolettstrahlers kann man den Strahler mit einer Umhüllung aus normalen Quarzglas ohne Zusätze herstellen, die Umhüllung in dieser Phase erst mit einer diesbezüglichen Lösung bespritzen und den Strahler darauf, z. B. einige Minuten, brennen lassen. Die Temperatursteigerung, die die Umhüllung hiedurch erfährt, ist in der Regel genügend hoch, um obige Hydrolyse- und/oder Pyrolysereaktion zu bewirken.
Die obigen Zinkverbindungen, die durch Hydrolyse und/oder Pyrolyse Zinkoxyd liefern, sind z. B.
Zinkchlorid, Zinknitrat, Zinkazetat oder Zinkstearat ; als Zirkonverbindung kann z. B. Zirkonchlorid verwendet werden.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Beispielen näher erläutert, ohne jedoch auf diese beschränkt zu sein.
Beispiel l : Ein röhrenförmiger Ultraviolettstrahler mit einer Umhüllung aus Quarzglas wird in eine 20 g Zinkazetat in 400 ml Methanol enthaltende Lösung getaucht und darauf langsam mit konstanter Geschwindigkeit aus der Lösung herausgezogen.
Der Strahler wird dann mit der Spannungsquelle verbunden und einige Minuten in Betrieb gelassen.
Der ganze Vorgang wird darauf noch dreimal wiederholt.
Die so gebildete Schicht enthält 0, 08 mg ZnO je cm2 Oberfläche. Die Durchlässigkeit für die Strah -
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lung von 2300 und höher beträgt etwa 90 coo ; diejenige für Strahlung unterhalb 1900 ist etwa 10 Ufo.
Ozon kann jetzt sogar bei längerer Verwendung des Strahlers nicht nachgewiesen werden.
Beispiel 2: Auf gleiche Weise, wie im Beispiel 1 beschrieben, wird ein Ultraviolettstrahler mit einer Quarzglasumhüllung mit eirier Lösung von 20 g Zirkonoxyd (ZrOz) in 400 ml Methanol behandelt.
Der Vorgang, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird sechsmal wiederholt. Es wird ein Strahler erhalten mit im wesentlichen identischen Eigenschaften wie im vorigen Beispiel. Die Konzentrationen der Tauchlö - sungen können geändert werden ; bei höherer Konzentration braucht man den Vorgang nicht so oft zu wiederholen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ultraviolettstrahler mit einer Quarzumhüllung, die mit einer Oxydschicht versehen ist, welche die Strahlung mit Wellenlängen über 2100 im wesentlichen unvermindert durchlässt, jedoch die ozonbildende Strahlung unterhalb 1900 A im wesentlichen vollständig absorbiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd in einer Menge von 0,01 bis 0,5 mg je cm2 Oberfläche besteht.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung einer Quarzumhüllung für einen Ultraviolettstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Quarzglas ohne Zusätze bestehende Umhüllung mit einer Lösung EMI2.1
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