AT222756B - Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler - Google Patents

Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler

Info

Publication number
AT222756B
AT222756B AT690761A AT690761A AT222756B AT 222756 B AT222756 B AT 222756B AT 690761 A AT690761 A AT 690761A AT 690761 A AT690761 A AT 690761A AT 222756 B AT222756 B AT 222756B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
quartz glass
glass envelope
ultraviolet emitter
oxide
emitter provided
Prior art date
Application number
AT690761A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT222756B publication Critical patent/AT222756B/de

Links

Landscapes

  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler 
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ultraviolettstrahler mit einer Quarzglasumhüllung, die mit einer Schicht, welche die Strahlung mit einer Wellenlänge über 2100   A   im wesentlichen unvermindert   durchlässt,   jedoch die Strahlung unterhalb 1900 A, die für die Bildung von Ozon aus dem Luftsauerstoff verantwortlich ist, im wesentlichen vollständig absorbiert, versehen ist. 



   Eine solche Umhüllung ist bekannt. Für diesen Zweck wird eine Umhüllung aus hellem Quarzglas, die mit einer dünnen, durchsichtigen Bleioxydschicht in einer Menge von 0,019 bis 0, 065 mg Pb je   cm2  
Oberfläche bedeckt ist, verwendet. Dieses Bleioxyd wird durch Aufdampfen aufgebracht. Beioxyddämpfe sind äusserst giftig und daher ist äusserste Vorsicht zu beachten. Ausserdem muss in einer stark oxydieren- den Atmosphäre erhitzt werden, da Bleioxyd leicht zu metallischem Blei reduziert wird, was für diese Anwendung höchst unerwünscht ist. 



   Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd, was die obige Filter- wirkung anbetrifft, einen viel günstigeren Durchlässigkeitsverlauf als Funktion der Wellenlänge aufweisen als Beioxyd. Ausserdem sind diese Oxyde nicht giftig. 



   Nach der Erfindung wird deshalb für Ultraviolettstrahler eine Umhüllung verwendet, die aus Quarzglas ohne Zusatz besteht und auf der Oberfläche mit einer aus Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd in einer Menge von 0, 01 bis 0,5 mg je   cm2   bestehenden Schicht versehen ist. Eine solche   ZnO-und/oder ZrOz-   Schicht ist völlig farblos und für sichtbares Licht durchlässig. 



   Um eine solche   ZnO-und/oder ZrO :-Schicht   auf einfache Weise auf Quarzglas aufzubringen, wird diese Oberfläche mit einer Lösung einer   Zink-und/oder   einer Zirkonverbindung benetzt, die durch Hydrolyse und/oder Pyrolyse in Zinkoxyd und/oder Zirkonoxyd umwandelbar ist, und darauf auf eine Temperatur erhitzt, bei der die Hydrolyse und/oder Pyrolyse auftritt. 



   Die Temperatur. bei der diese Erhitzung durchgeführt wird, beträgt etwa 400 - 7000 C. Bei der Herstellung eines Ultraviolettstrahlers kann man den Strahler mit einer Umhüllung aus normalen Quarzglas ohne Zusätze herstellen, die Umhüllung in dieser Phase erst mit einer diesbezüglichen Lösung bespritzen und den Strahler   darauf, z. B.   einige Minuten, brennen lassen. Die Temperatursteigerung, die die Umhüllung hiedurch erfährt, ist in der Regel genügend hoch, um obige   Hydrolyse- und/oder   Pyrolysereaktion zu bewirken. 



   Die obigen Zinkverbindungen, die durch Hydrolyse und/oder Pyrolyse Zinkoxyd liefern, sind   z. B.   



  Zinkchlorid, Zinknitrat, Zinkazetat oder Zinkstearat ; als Zirkonverbindung kann z. B. Zirkonchlorid verwendet werden. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Beispielen näher erläutert, ohne jedoch auf diese beschränkt zu sein. 



     Beispiel l :   Ein röhrenförmiger Ultraviolettstrahler mit einer Umhüllung aus Quarzglas wird in eine 20 g Zinkazetat in 400 ml Methanol enthaltende Lösung getaucht und darauf langsam mit konstanter Geschwindigkeit aus der Lösung herausgezogen. 



   Der Strahler wird dann mit der Spannungsquelle verbunden und einige Minuten in Betrieb gelassen. 



   Der ganze Vorgang wird darauf noch dreimal wiederholt. 



   Die so gebildete Schicht enthält   0, 08   mg   ZnO   je   cm2     Oberfläche. Die   Durchlässigkeit für die Strah - 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 lung von 2300       und höher beträgt etwa 90   coo ;   diejenige für Strahlung unterhalb 1900       ist etwa   10 Ufo.   



  Ozon kann jetzt sogar bei längerer Verwendung des Strahlers nicht nachgewiesen werden. 



   Beispiel 2: Auf gleiche Weise, wie im Beispiel 1 beschrieben, wird ein Ultraviolettstrahler mit einer Quarzglasumhüllung mit eirier Lösung von 20 g Zirkonoxyd   (ZrOz) in 400   ml Methanol behandelt. 



  Der Vorgang, wie in Beispiel 1 beschrieben, wird sechsmal wiederholt. Es wird ein Strahler erhalten mit im wesentlichen identischen Eigenschaften wie im vorigen Beispiel. Die Konzentrationen der   Tauchlö -   sungen können geändert werden ; bei höherer Konzentration braucht man den Vorgang nicht so oft zu wiederholen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ultraviolettstrahler mit einer Quarzumhüllung, die mit einer Oxydschicht versehen ist, welche die Strahlung mit Wellenlängen über 2100       im wesentlichen unvermindert durchlässt, jedoch die ozonbildende Strahlung unterhalb 1900 A im wesentlichen vollständig absorbiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Zinkoxyd   und/oder   Zirkonoxyd in einer Menge von 0,01 bis 0,5 mg je   cm2   Oberfläche besteht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung einer Quarzumhüllung für einen Ultraviolettstrahler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus Quarzglas ohne Zusätze bestehende Umhüllung mit einer Lösung EMI2.1
AT690761A 1960-09-13 1960-09-11 Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler AT222756B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL222756X 1960-09-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT222756B true AT222756B (de) 1962-08-10

Family

ID=19779462

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT690761A AT222756B (de) 1960-09-13 1960-09-11 Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT222756B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1192616B (de) Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Keratin-Faserstoffen
AT222756B (de) Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler
DE2751383A1 (de) Verfahren zur herstellung von hochreinen aethylenglykolen
DE1108605B (de) Verfahren zur Herstellung von Mangan-Zink-Ferriten
DE1520166B1 (de) Verfahren zur Herstellung stickstoffhaltiger Polyvinylalkoholderivate
DE1000575B (de) Verfahren zur Herstellung von Silberueberzuegen auf silberhaltigen Glasoberflaechenoder auf mit silberhaltigen Glasfritten ueberzogenen UEnterlagen und danach hergestellter Gegenstand
EP0346648A2 (de) Verfahren zur Imprägnierung von Fasern eines Tabakrauchfilters mit Di- oder Polycarbonsäuren bzw. Anhydriden derselben
DE1547963A1 (de) Verfahren zur Erzielung fotografischer Abbildungen
DE1134758B (de) Quarzbrenner fuer Ultraviolettstrahlung mit einer als Filter dienenden Oxydhaut auf seiner Oberflaeche und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1282452B (de) Verfahren zum Stabilisieren von Bildern in Schichten aus photochromen Stoffen
DE1135097B (de) Quarzbrenner fuer Ultraviolettstrahlung mit einer als Filter dienenden Oxydhaut auf seiner Oberflaeche und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT222755B (de) Mit einer Quarzglasumhüllung versehener Ultraviolettstrahler
DE2225105A1 (de) Fotomaske und Verfahren zu ihrer Her stellung
DE1140922B (de) Verfahren zur Gewinnung reiner, zur unmittelbaren Veresterung und Poly-kondensation mit AEthylenglykol geeigneter Terephthalsaeure oder Isophthalsaeure
DE956872C (de) Ultraviolettstrahler mit einer die Ozon bildende Strahlung im wesentlichen unterdrueckenden Quarzglashuelle fuer Entkeimungs- und Sterilisationszwecke
DE1028543B (de) Verfahren zum Reinigen von mit Wasser Gel bildenden Halogeniden, insbesondere des Germaniums oder Siliciums, vorzugsweise fuer die Herstellung von Halbleiterstoffen
DE937913C (de) Verfahren zur Herstellung von UEberzugsschichten auf optisch wirksamen Oberflaechen,insbesondere auf Glas
DE1944349A1 (de) Verfahren zum Bleichen von Baumwoll-Textilien
AT150243B (de) Glasgefäß von hoher Resistenz gegen Metalldämpfe und Verfahren zu seiner Herstellung.
AT234939B (de) Verfahren zur Herstellung von Quarzglasgegenständen
DE1003377B (de) Verfahren zur Herstellung erhoeht licht- und temperaturbestaendiger basischer Wismutsalze
AT225286B (de) Verfahren zum Aufbringen lichtstreuender Überzüge auf Quarz
DE681957C (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Farbstoffilder
DE637528C (de) Verfahren zum Reinigen von Schwefel
DE699773C (de) Verfahren zur Mercurierung von Benzol