AT222481B - Rückspuleinrichtung für photographische Kameras - Google Patents
Rückspuleinrichtung für photographische KamerasInfo
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Description
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Rückspuleinrichtung für photographische Kameras
Die Erfindung behandelt eine Rückspuleinrichtung für photographische Kameras, bestehend aus einem koaxial zur Spulenwelle angeordneten scheibenförmigen Knopf mit einem nahe an dessen Rand um eine
Achse als Schnellschalthandhabe ausschwenkbar angeordneten Teil.
Rückspuleinrichtungen sind bereits inden verschiedensten Ausführungen bekanntgeworden. So wurde bei- spielsweise ein Rückwickelknopf mit einem Bügel versehen, um ihn für die Handhabung griffiger zu machen.
Um den Film möglichst schnell zuruckwickeln zu können, wurde weiter eine Konstruktion mit einer im
Knopf versenkbaren Handkurbel vorgeschlagen.
Obwohl nach einer verbesserten Konstruktion in Abhängigkeit von der Klappbcwegung der Kurbel die Kupplung zwischen der Aufwickelspule und ihrer Rücklaufsperre bzw. ihrem Antrieb selbsttätig ausgeschaltet wird, konnte sich die beschriebene Kombination zwischen Rückwickelknopf und Kurbel bzw. Bd- gel nicht durchsetzen. Bügel oder Kurbel bleiben trotz Versenken in den Knopf sichtbar und stören das äussere Bild der Kamera.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, dass die obere Stirnfläche des Knopfes nicht-wie viele Kameras dies bevorzugen - mit einer Filmmerkscheibe versehen werden kann. In späteren Vorschlägen wurde danach entweder ganz auf einen Mckwickelknopf verzichtet und an seiner Stelle nur eine Kurbel verwendet oder der Rilckwickelknopf mit der eventuell auf ihm bzw. um ihn herum angeordneten Filmmerk- bzw. Recheneinrichtung gegenüber der Kurbel zum schnellen Zurückwickeln des Filmes bevorzugt.
Die Erfindung vereinigt die Vorzüge beider Vorschläge und schafft durch diese Vereinigung weitere Vorteile dadurch, dass dem koaxial zur Filmspule angeordneten, vorzugsweise mit einer Filmmerkscheibe versehenen Rückspulknopf eine zum schnellen Rückspulen dienende Handhabe zugeordnet ist, die mittels einer parallel zur Filmspule liegenden Achse exzentrisch vom Rilckspulknopf gelagert und sowohl zu diesem einschwenkbar als auch ausschwenkbar ist. Die dem Rückspulknopf zugeordnete Handhabe ist vorzugsweise dem Umfang und der Ausbildung des Rückspulknopfes angepasst, so dass dieser bei eingeschwenkter Handhabe von derselben vollständig verdeckt wird. Gemäss einer weiteren Ausbildung kann die
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fes eingelassene Aussparung gegen einen Anschlag einschwenkbar ist.
Weitere Merkmale der Erfindung werden in den folgenden Ausführungsbeispielen näher erläutert, aus denen auch ihre Wirkungsweise erkennbar ist. Dabei ist auf alle Einzelheiten verzichtet worden, die mit der Erfindung nicht unmittelbar im Zusammenhang stehen.
Es zeigen : Fig. l die perspektivische Teilansicht einer Kamera mit einem Rickwickelknopf in seiner Stellung als Kurbel, Fig. 2 einen Schnitt durch den Rilckwickelknopf nach Fig. l in seiner Stellung als Knopf, Fig. 3 eine Draufsicht der unteren Scheibe des aus zwei Scheiben bestehenden Knopfes nach Fig. l und 2, Fig, 4 die Draufsicht einer andern unteren Scheibe nach Fig. l und 2, Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Rückwickelknopf, bestehend aus Knopf und Bügel, Fig. 6 die Ansicht zur Fig. 5.
Im ersten Ausführungsbeispiel gemäss den Fig. 1-4 ist mit einer im Kameragehäuse 1 gelagerten Rilckwickelspule 2 eine untere Scheibe 3 fest verbunden. Diese untere Scheibe 3 trägt einen Raststift 4,
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hat eine Bohrung und eine Senkung für einen Lagerbolzen 5 und eine Feder 6 und bildet an ihrer oberen Stirnfläche entweder einen Vorsprung 7 (Fig. 3) oder einen Vorsprung 8 (Fig. 4) oder beide Vorsprünge gleichzeitig. An ihrem Umfang ist die untere Scheibe 3 ausserdem durch Rändelung griffig gemacht. Der in der unteren Scheibe 3 drehbar und in seiner Achsrichtung unter der Wirkung der Feder 6 bewegliche Lagerbolzen 5 ist mit der oberen Scheibe 15 fest verbunden.
Diese obere Scheibe 15 wird von einem
Ring 9 umgeben, der mit ihr durch Stifte 10 verbunden ist, die in eine Ringnut 11 der oberen Scheibe 15 eingreifen und eine Rastnut 14 besitzt, In die obere Scheibe 15 ist weiter eine Filmmerkscheibe 12 ein- gelegt, die sich mit ihrer Eigenelastizität an den Bund einer Ansatzschraube 13 anlegt.
Für den Fall, dass die Kamera mit Zusatzgeräten bestückt ist, die einen grossen Teil der Fläche an der Obersete der Kamera einnehmen, wird der Rilckwickelknopf als Knopf im bisher üblichen Sinne ver- wendet (Fig. 2). Hiezu ist der Ring 9 durch die Rastnut 14 und den Raststift 4 gegen Verdrehen gesichert.
Wenn die weit ausladenden Zusatzgeräte abgenommen sind, z. B. bei normaler Ausstattung der Kamera, so verwandelt man den Rilckwickelknopf zwecks Rückspulen des Filmes in eine Kurbel, mit der schneller und bequemer gearbeitet werden kann. Dies geschieht auf folgende Weise : Der Ring 9 wird an seinem . Rändelerfasstund in Richtung der Achse der Rilckwickelspule 2 von der Kamera abgezogen. Dadurch kommt der
Raststift 4 ausser Eingriff mit der Rastnut 14 und der über den Vorsprung 7 und bzw. oder 8 greifende Ring 9 tritt aus dem Wirkungsbereich der Vorsprünge 7 und bzw. oder 8 heraus. Die Feder 6 wird dabeiüber den Lagerbol- zen 5 gespannt.
Die obere Scheibe 15 lässtsich nun mit sämtlichen an ihr befestigten Teilen um den Lagerbol- zen 5 herumschwenken. Sobald die obere Scheibe 15 aus ihrer ursprünglichen Stellung verschwenkt ist, gleitet die untere Stirnfläche des Ringes 9 auf der Stirnfläche des Vorsprunges 7 oder des Vorsprunges 8 oder beider Vor- sprünge, je nachdem, welcher stehengelassen worden ist. Da der Vorsprung 7, der die Lagerstelle des Lagerbol- zens 5 umgibt, für die Einrichtung am zweckmässigsten ist, soll in der weiteren Beschreibung nur von ihm die
Rede sein.
Die obere Scheibe 15 wird nun vorzugsweise um 1800 nach aussen geschwenkt, bis der sich nach der
Rilckwickelspule 2 hin wölbende Teil der Begrenzung des Vorsprunges 7 und ein Teil des Innenkreises des
Ringes 9 übereinanderliegen. In dieser Stellung schnappt die obere Scheibe 15 unter der Wirkung der Fe- der 6 nach unten. Der Formschluss zwischen der oberen Scheibe 15 und der unteren Scheibe 3 ist herge- stellt. Beim Drehen der so entstandenen Kurbel dreht sich der Ring 9, durch seine Stifte 10 in der Ring- nut 11 geführt, um die obere Scheibe 15. Die Filmmerkscheibe 12 bleibt dabei in ihrer Stellung gegen- über der oberen Scheibe 15 unverändert. Sie kann iu bekannter Weise eingestellt werden und wird in der gewählten Stellung durch die zwischen ihr und der oberen Scheibe 15 infolge ihrer Eigenelastizität be- stehende Friktion gesichert.
Um die Kurbel wieder zum Rilckwickelknopf zu machen, wird in der umgekehrten Reihenfolge ver- fahren.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 und 6 ist mit der Rilckwickelspule 2 der Knopf 16 fest verbunden.
Ein Teil des Knopfes 16 ist senkrecht zuseiner Drehachse geschlitzt bzw. mit einer Aussparung versehen, in die sich ein Bügel 17 einlegt. Die Verbindung zwischen dem Knopf 16 und dem Bügel 17 wird durch einen Stift 18 hergestellt, der ein Ende des Bügels 17 im Knopf 16 drehbar festlegt. Der Schlitz im
Knopf 16 ist so geformt, dass der Bügel 17 um vorzugsweise 180 aus dem Knopf 16 herausgeschwenkt werden kann, bis sich ein Teil der Aussenfläche des Bügels 17 auf den Schlitzgrund legt. Dieser Anschlag wirkt in Rilckwickelrichtung. In die, durch den Bügel 17 in dieser Lage gebildete Kelle wird ein Finger des Bedienenden eingelegt und der Film auf diese Weise zurückgewickelt. Damit der Finger in der vom
Bügel 17 gebildeten Kelle gut gleiten kann, ist ein Flächenteil 19 des Umfanges vom Knopf 16 vom Griff- rändel freigelassen.
Bei Nichtgebrauch legt man den Bügel 17 wieder in den für ihn vorgesehenen Schlitz im Knopf 16 ein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras mit einem koaxial zur Filmspule angeordneten, vorzugsweise mit einer Filmmerkscheibe versehenen Rilckspulknopf mit einer ausschwenkbaren, zum schnellen Rückspulen dienenden Handhabe, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (15,17) mittels einer parallel zur Filmspule (2) liegenden Achse (5,18) exzentrisch vom Rückspulknopf (3,16) gelagert und sowohl zu diesem einschwenkbar als auch ausschwenkbar ist.
Claims (1)
- 2. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rückspulknopf (3) zugeordnete Handhabe (15) dem Umfang und der Ausbildung des Rückspulknop- fes (3) angepasst ist. <Desc/Clms Page number 3>3. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im Rückspulknopf (3) gelagerte Achse (5) der Handhabe (15) als Lagerbolzen ausgebildet ist und dieser unter Wirkung einer Feder (6) steht, die die Handhabe (15) gegen den Rückspulknopf (3) anpresst.4. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (15) einen an ihrem Umfang drehbaren Ring (9) aufweist, der im Zusammenwirken mit einem am Rilckspulknopf (3) vorgesehenen Vorsprung (7,8) die Handhabe (15) sowohl in der eingeschwenkten als alch ausgeschwenl. ten Lage gegenüber dem Rilckspulknopf (3) arretiert.5. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der am Rückspulknopf (3) vorgesehene Vorsprung (7,8) Sperrflächen zum Arretieren der Handhabe (15) aufweist, die dem inneren Durchmesser ihres Ringes (9) angepasst sind.6. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (9) mittels Stiften (10), die in eine am Umfang der Handhabe (15) vorgesehene Ringnut (11) eingreifen, mit dieser drehbeweglich verbunden ist.7. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der an der Handhabe (17) drehbar gelagerte Ring (9) eine Rast (14) besitzt, der den Ring (9) bei eingeschwenkter Handhabe (17) durch einen am Rückspulknopf (3) vorgesehenen Raststift (4) arretiert.8. Rilckspuleinrichtung für photographische Kameras nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rückspulknopf (3) zugeordnete Handhabe (15) eine einstellbare, an sich bekannte Filmmerkscheibe (12) besitzt.9. Rückspuleinrichtung für photographische Kameras nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Rückspulknopf (16) zugeordnete Handhabe (17) die Form eines dem Umfang und der Ausbildung des Rückspulknopfes (16) angepassten halbkreisförmigen Bügels (17) aufweist.10. Rilckspuleinrichtung für photographische Kamteras nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die als Bügel (17) ausgebildete Handhabe in eine am Rand des Rückspulknopfes (16) eingelassene Aussparung gegen einen Anschlag einschwenkbar ist.
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