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Transportbehälter mit hauptsächlich sphärischer Wand
Die Erfindung betrifft Transportbehälter für pulverförmiges oder flüssiges Gut. Für solche Behälter ist es aus mehreren Gesichtspunkten zweckmässig, eine hauptsächlich sphärische Gestalt zu wählen, insbe- sondere falls der Behälter beim Füllen oder Entleeren unter einen inneren Druck gesetzt werden soll oder in gefülltem Zustand unter einem inneren Druck stehen muss.
Damit sich der Transport von pulverförmigem oder flüssigem Gut in solchen Behältern so ökonomisch wie möglich stellt, ist es wichtig, dass das Volumen des Behälters möglichst gross gewählt wird. Indessen wird von den Behörden und Transportunternehmen der verschiedenen Länder eine gewisse Höchstbreite und grösste Höhe eines beladenen Fahrzeuges vorgeschrieben, und hiedurch ist der Grösse der auf solchen Fahr- zeugen aufzustellenden oder in sie einzubauenden Transportbehälter eine Grenze gesetzt. Da die vorge- schriebene Höchstbreite stets kleiner als die vorgeschriebene grösste Höhe ist, wird der Höchstdurchmesser eines Transprotbehälters mit hauptsächlich sphärischer Wand normalerweise von der vorgeschriebenen HöchstbMite bestilmt.
Zweck der Erfindung ist, eine beträchtliche Vergrösserung des Volumens eines Transportbehälters mit hauptsächlich sphärischer Wand über dasjenige Behältervolumen hinaus zu ermöglichen, das von einer vorgeschriebenen Höchstbreite für beladene Fahrzeuge bestimmt wird. Zu diesem Zweck kann man in der Praxis nicht zu der scheinbar naheliegenden Massnahme greifen, den Durchmesser des sphärischen Behälters ganz einfach zu vergrössern und die Durchmesservergrösserung dadurch auszugleichen, dass der Behälter an zwei diametral entgegengesetzten Stellen mit zwei ebenen abgeflachten Teilen versehen wird, so dass die vorgeschriebene Höchstbreite dennoch eingehalten wird, denn hiedurch würde die Behälterwandung derart geschwächt werden, dass man für die Behälterwandung um so viel dickeres Blech verwenden müsste,
dass die Vorteile eines vergrösserten Behältervolumens zum grossen Teil von den gesteigerten Fertigungskosten für den Behälter und dessen höherem Gewicht aufgewogen werden würden. Erfindungsgemäss soll der genannte Zweck jedoch unter Beibehaltung der durch die sphärische Form erzielten, mechanischen und gewichtsersparenden Vorteile erreicht werden.
Die Erfindung betrifft somit einen Transportbehälter mit hauptsächlich sphärischer Wand, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass er an zwei einander diametral gegenüberstehenden Stellen seiner hauptschlich sphärischen Wand Abflachungen in Gestalt zweier nach innen gewölbter Kalotten besitzt.
Durch die erfindungsgemässe Anordnung zweier nach innen gewölbter Kalotten erhält man eine Behälterwandform, die ebenso kräftig ist wie einerein sphärische Form, so dass die Wanddicke nicht über diejenige hinaus vergrössert zu werden braucht, die für einen rein sphärischen Behälter von demselben Durchmesser erforderlich ist, und die Fertigungskosten für einen erfindungsgemäss ausgebildeten Behälter werden nicht höher als die eines rein sphärischen Behälters von demselben Durchmesser.
Durch die erfindungsgemäss angeordneten Kalotten werden an einander gegenüberliegenden Stellen der Behälterwandung Vertiefungen gebildet, welche öfters von den Käufern der Transportbehälter als unbefriedigend erachtet werden, und es kann deswegen gemäss einer Weiterentwicklung der Erfindung vorteilhaft sein, die konkave Seite der Kalotten mit einer hauptsächlich ebenen Platte abzudecken, die mit der hauptsächlich sphärischen Wand des Behälters verbunden ist.
Die Erfindung ist an Hand der eine alsBeispiel gewählte Ausführungsform veranschaulichenden Zeichnung im folgenden näher beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Transportbehälters für pulverförmiges Gut und die Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil der Behälterwand.
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Der in der Zeichnung dargestellte Behälter hat eine Wand 1, die grösstenteils sphärisch ist, unten jedoch in einen Kegelstumpf 2 übergeht. An zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen des hauptsächlich sphärischen Wandteiles befinden sich zwei nach innen gewölbte Kalotten 3, welche aus schalenförmigen Blechstücken gebildet sind, deren Randteil durch Schweissen od. dgl. an der einen Seite der Wand 1 befestigt ist. Die Mündung oder konkave Seite der Schalen 3 ist mit einer hauptsächlich ebenen Platte 4 abgedeckt, die durch Schweissen od. dgl. an der Wand 1 befestigt ist.
PATENTANSPRÜCHE.
1. Transportbehälter mit hauptsächlich sphärischer Wand, dadurch gekennzeichnet, dass er an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen seiner hauptsächlich sphärischen Wand (1) Abflachungen in Gestalt zweier nach innen gewölbter Kalotten (3) besitzt.