AT221928B - Heißluftblaswalze - Google Patents

Heißluftblaswalze

Info

Publication number
AT221928B
AT221928B AT424560A AT424560A AT221928B AT 221928 B AT221928 B AT 221928B AT 424560 A AT424560 A AT 424560A AT 424560 A AT424560 A AT 424560A AT 221928 B AT221928 B AT 221928B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
hot air
bearing housing
distributor
roller according
bearing
Prior art date
Application number
AT424560A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Voith Gmbh J M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Gmbh J M filed Critical Voith Gmbh J M
Application granted granted Critical
Publication of AT221928B publication Critical patent/AT221928B/de

Links

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Heissluf1 blaswalze    
Die Erfindung betrifft eine Heissluftblaswalze zum Trocknen von luftdurchlässigen Transportbändern, insbesondere Papiermaschinenfilzen, mit einem drehbar gelagerten Walzenkörper und mindestens einem federnd gegen eine Stirnseite des Walzenkörpers angepressten, axial beweglichen Verteiler für das   Zufüh-   ren der Trockenluft. Es ist bekannt, zur Abdichtung zwischen dem axial verschiebbaren Verteiler und dem   Walzenkörper   Dichtungsscheiben anzuordnen und den Verteiler und die Dichtungsscheiben mittels einer zwischen Lager und Verteiler angeordneten Einrichtung gegen die Stirnseite des Walzenkörpers anzupressen.

   Durch diese Nebeneinander-Anordnung von Lager, Anpresseinrichtung, Verteiler, Dichtungsscheiben und Walzenkörper wird der für die Bemessung des Walzenquerschnittes massgebende Abstand der beiden Walzenlager erheblich vergrössert und eine grosse axiale Baulänge benötigt. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, bei zuverlässiger Anpressung des Verteilers den Lagerabstand zu verkürzen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Einrichtung zur federnden Anpressung des Vertellers an den Walzenkörper innerhalb der axialen Baulänge des Lagers und bzw. oder des Verteilers angeordnet ist. Dadurch kommt der bisherige Anteil der Anpresseinrichtung am Lagerabstand in Fortfall, so dass besonders bei der üblichen Ausführung der Heissluftblaswalzen mit zwei Verteilern eine wesentliche Verkürzung des Lagerabstandes und damit auch der gesamten axialen Baulänge erzielt wird. 



   In weiterer Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Teile der Anpresseinrichtung in Ausnehmungen des Lagergehäuses anzuordnen. Dadurch wird eine sichere axiale Führung der Einrichtung erzielt und eine Verschmutzung derselben vermieden. 



     Zweckmässigerweise   sind nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die Ausnehmungen des Lagers als Bohrungen des Lagergehäuses ausgebildet, deren Achsen auf einer zum Walzenkörper gleichachsigen Zylinderfläche angeordnet sind. Die Anpresseinrichtung weist nach einem weiteren Gedanken der Erfindung in den Bohrungen des Lagergehäuses angeordnete Federn auf. Die Anwendung mehrerer Federn hat gegen- über einer einzigen zentralen Feder den Vorteil leichter Unterbringung im Lagergehäuse, gleichmässiger Anstellbarkeit der Dichtungsscheiben durch getrennte Einstellung jeder einzelnen Feder und einfachen Einund Ausbaues der Federn bei eingesetztem Walzenlager. 



   Die Einrichtung ist erfindungsgemäss so ausgebildet, dass jede Feder auf einen konzentrisch zu ihr mit dem Verteiler verbundenen Bolzen einwirkt. Zur Erzielung einer einstellbaren Federkraft sind die Bolzen mit ihrem einen mit Gewinde versehenen Ende in einer entsprechenden Gewindebohrung des Verteilers eingeschraubt und ragen mit ihrem andern, mit einem Vierkant versehenen Ende aus dem Lagergehäuse heraus. 



   Vorteilhafterweise werden die Walzenlager als Wälzlager ausgebildet. Zwecks einfachem Einbaues der Wälzlager sowie der Federn und der Bolzen im Lagergehäuse wird dieses aus zwei zueinander konzentrischen Teilen gebildet, in deren einem Teil die Bohrungen für die Federn angeordnet sind und deren anderer Teil das eine Ende dieser Bohrungen abdeckt. 



   Der federnd gegen das Lagergehäuse abgestützte Verteiler kann in an sich bekannter Weise auf der drehbar gelagerten Welle des Walzenkörpers angeordnet werden, was aber den Nachteil hat, dass das als Gleitlager ausgebildete Lager des Verteilers bei dem ständigen Betrieb und den zum Teil recht hohen Temperaturen der den Verteiler durchströmenden Luft schnell ausgeschlagen wird und dass Heissluft durch das Lager entweicht. Es ist daher auch schon vorgeschlagen worden, den Verteiler feststehend anzuordnen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und ihn als Lagergehäuse für die Wälzlager der Welle auszubilden. Dies wiederum hat den Nachteil, dass die hohen Temperaturen des Verteilers auf die Wälzlager übertragen werden, was deren Lebensdauer wesentlich vermindert und die Laufeigenschaften verschlechtert. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile wird gemäss einem weiteren Vorschlag der Erfindung der gegen das Lagergehäuse federnd abgestützte Verteiler auf einem hohlzapfenförmigen Ansatz des Lagergehäuses   ge-   lagert. Der Verteiler ist also auf diesem Ansatz axial verschiebbar angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass der gegen das Lagergehäuse federnd abgestützte Verteiler von diesem Lagergehäuse auch getragen und geführt wird, ohne dass er zu nahe an die Wälzlager herangerückt wäre und durch seine hohe Temperatur die Wälzlager ungünstig beeinflussen würde. Dadurch wird die Lebensdauer der Wälzlager erhöht und ihre Laufeigenschaft verbessert. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, welche das eine Ende einer am andern Ende in gleicher Weise ausgebildeten Heissluftblaswalze im Längsschnitt zeigt. 
 EMI2.1 
 mit nicht dargestellten Durchbrüchen versehen ist, die Heissluft zugeführt. Der Verteiler 3 ist auf einem hohlzapfenförmigen Ansatz 12 des Lagergehäuses 20 gelagert und wird mit dem mit dem Steg 21 des Verteilers 3 verbundenen Teil 22 mittels der im wesentlichen aus den Federn 13 und den Bolzen 14 bestehen- 
 EMI2.2 
 be 11 gepresst. 



   Die Federn 13 der Anpressvorrichtung sind in Bohrungen 19 des Lagergehäuseteiles 20 angeordnet. Die Achsen der Bohrungen 19 befinden sich auf einer zur Achse des Walzenkörpers 1 gleichachsigen Zylinderfläche. Jede Feder 13 stützt sich einerseits gegen einen Flansch des Lagergehäuseteiles 17 anderseits gegen einen Bund 16 an dem zugehörigen Bolzen 14 ab, der mit dem Verteiler 3 verbunden ist. Jeder Bolzen 14 ist mit einem Gewinde 15 in einer entsprechenden Gewindebohrung im Steg 21 des Verteilers eingeschraubt-und durch das Lagergehäuseteil 17 hindurch nach ausserhalb der Stirnseite des Lagers verlängert und an diesem Ende mit einem Vierkant 18 versehen. Durch Drehen des Bolzens 14 wird die Spannung der zugehörigen Feder 13 eingestellt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Heissluftblaswalze zum Trocknen von luftdurchlässigen Transportbändern, insbesondere Papierma-   schinenfilzen, miteinem drehbar gelagerten Walzenkörperundmindestens einem   federnd gegen eine Stirnseite des Walzenkörpers angepressten, axial beweglichen Verteiler für das Zuführen der Trockenluft, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur federnden Anpressung des Verteilers (3) an den Walzenkörper   (1)   innerhalb der axialen Baulänge des Lagers (10) und bzw. oder des Verteilers (3) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Heissluftblaswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Teile der Anpresseinrichtung in Ausnehmungen des Lagers (10) vorgesehen sind.
    3. Heissluftblaswalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen des Lagers (10) als Bohrungen (19) des Lagergehäuses (20) ausgebildet sind, deren Achsen auf einer zum Walzenkörper (1) gleichachsigen Zylinderfläche angeordnet sind.
    4. Heissluftblaswalze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anpresseinrichtung in den Bohrungen (19) des Lagergehäuses (20) angeordnete Federn (13) aufweist.
    5. Heissluftblaswalze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Feder (13) auf einen konzentrisch zu ihr mit dem Verteiler (3) verbundenen Bolzen (14) einwirkt.
    6. Heissluftblaswalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bolzen (14) mit seinem einen mit einem Gewinde (15) versehenen Ende in einer Gewindebohrung des Verteilers (3) eingeschraubt ist und mit seinem andern mit einem Vierkant (18) versehenen Ende aus dem Lagergehäuse (17,20) herausragt.
    7. Heissluftblaswalze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagergehäuse aus zwei zueinander konzentrischen Teilen (17,20) besteht, in deren einem Teil (20) die Bohrungen (19) für die Federn (13) angeordnet sind und deren anderer Teil (17) das eine Ende dieser Bohrungen abdeckt. <Desc/Clms Page number 3>
    8. Heissluftblaswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der gegen das Lagergehäuse (17, 20) federnd abgestützte Verteiler (3) auf einem hohlzapfenfbrmigen Ansatz (12) des La- gergehauses (17, 20) gelagert ist.
AT424560A 1959-06-10 1960-06-03 Heißluftblaswalze AT221928B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE221928T 1959-06-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT221928B true AT221928B (de) 1962-06-25

Family

ID=29593310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT424560A AT221928B (de) 1959-06-10 1960-06-03 Heißluftblaswalze

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT221928B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3400087C1 (de) Elektrisch heizbare Walze
DE3403641C2 (de)
AT221928B (de) Heißluftblaswalze
DE2211264C3 (de) Vorrichtung zur Erhöhung der Kühlwirkung eines Drehofen-Satellitenkühlers und Verfahren zum Betreiben derselben
EP0661469B1 (de) Beheizbare Walze
DE1635253A1 (de) Walze mit Breitstreckeffekt
CH246959A (de) Spinnmaschine mit Vorrichtung zur Einstellung der Klemmentfernungen zwischen Streckwalzenpaaren.
DD150724A1 (de) Saugluftbeaufschlagte hohlwalze fuer druckmaschinen
EP0144029B1 (de) Kühlrohr für eine Kühlstrecke zum schnellen Abkühlen von Walzdraht- oder Stabmaterial
CH621392A5 (de)
DE3400831C2 (de) Farbkasten für eine Druckmaschine
DE7123827U (de) Fadenführungs- und Bremseinrichtung
DE1038902B (de) Laengsschneidevorrichtung an Rollenschneidemaschinen
DE705907C (de) Exzenteranstellung fuer die Walzen von Walzwerken
AT327060B (de) Ausrichtvorrichtung fur spindelanordnungen an spinn- oder zwirnrahmen
DE938007C (de) Walzwerkswalze
CH652948A5 (de) Vorrichtung zum wickeln von drahtschrauben.
DE68926547T2 (de) Rolle oder Zylinder für eine Papiermaschine oder für eine Maschine zur Fertigung von Papier
DE3909134A1 (de) Dichtungsplatten-kalander
DE19838283C1 (de) Durchbiegungseinstellwalze
DE540243C (de) Durchzugsstreckwerk fuer Spinnereimaschinen
AT383629B (de) Vorrichtung zum trocknen von materialbahnen, insbesondere papierbahnen
DE3831204A1 (de) Presswalze fuer eine papiermaschine oder dergleichen
DE844425C (de) Einriemchen-Streckwerk
DE3147878A1 (de) Vorrichtung zum kuehlen von flachem walzgut