AT220937B - Selbsttätiger Blendenregler für Stehbild- und Kinokameras - Google Patents

Selbsttätiger Blendenregler für Stehbild- und Kinokameras

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AT220937B
AT220937B AT242159A AT242159A AT220937B AT 220937 B AT220937 B AT 220937B AT 242159 A AT242159 A AT 242159A AT 242159 A AT242159 A AT 242159A AT 220937 B AT220937 B AT 220937B
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AT
Austria
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diaphragm
rods
disk
movement
lamella
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Application number
AT242159A
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English (en)
Inventor
Frederick Ing Berthus
Archibald Prinsen
Original Assignee
Agfa Ag
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Description


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  Selbsttätiger Blendenregler für Stehbild- und Kinokameras 
Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätigen Blendenregler für   Stehbild-und Kinokameras mit   einem Photoelement bzw. einem Photowiderstand, einem   Drehspulinstrument,   und mindestens einer ver- drehbar gelagerten Blendenlamelle, die mit der Drehspule mittels einer Übertragungsstange verbunden ist. Bei diesen Anordnungen muss die Menge des durch die Blende auf die lichtempfindliche Schicht hin- durchgelassenen Lichtes sich etwa umgekehrt proportional zur jeweiligen   Beleuchtungsstärke   verhalten. 



   Um dies zu erreichen sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen Blenden mit sich verjüngenden kurvenförmigen Schlitzen vorgesehen sind. Hiebei hat sich als nachteilig herausgestellt, dass diese Anordnungen einen grossen Platzbedarf aufweisen. Es sind auch bereits selbsttätige Blendenregler mit kleineren Blendenfahnen bekanntgeworden, doch sind bei diesen Anordnungen keine Mittel vorgesehen um die Proportionalität zwischen reziproker Blendenfläche und Beleuchtungsstärke zu realisieren. Hinzu kommt, dass   zusätzlicl1   noch die Form der freien Blendenfläche berücksichtigt werden muss. Diese sollte in allen Stellungen der Blendenlamellen zur Form der grössten Blendenöffnung konzentrische, ähnliche Begrenzungen aufweisen. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Drehpunkte der Übertragungsstangen an einer Antriebsscheibe oder einem Quersteg, die starr auf der Drehspule aufgesetzt sind, in der Bewegungsrichtung zur kleinsten Blende vor Senkrechten innerhalb eines Drehwinkels von 900 liegen, die vom Mittelpunkt der Antriebsscheibe bzw. des Quersteges in der grössten Blendenstellung an die Stangen gelegt sind, wobei die Anlenkpunkte der Übertragungsstangen an den Blendenlamellen in dieser Bewegungsrichtung hinter Senkrechten innerhalb des Drehwinkels von 900 angeordnet sind, die durch die Drehpunkte der Lamellen an Stangen gelegt sind. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zur Angleichung der Blendenbewegung an die Drehcharakteristik der Drehspule eine Umlenkscheibe zwischen der Antriebsscheibe bzw. dem Quersteg und der Blendenlamelle vorgesehen. 



   Der erfindungsgemässe Blendenregler zeichnet sich durch eine grosse Steuergenauigkeit auch über grö- ssere Arbeitsbereiche aus. Er benötigt darüber hinaus nur einen geringen Raum zum Einbau. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischer Darstellung wiedergegeben. 



   Es zeigt : Fig. 1 ein Diagramm, Fig. 2 einen Blendenregler mit zwei Blendenlamellen, Fig. 3 einen Blendenregler mit einer Blendenlamelle, Fig. 4 ein Antriebsglied und Fig. 5 eine weitere Ausführungform mit zwei Blendenreglern. 



   Auf dem Diagramm ist für ein Ausführungsbeispiel im ersten Quadranten die Abhängigkeit des Drehwinkels der Drehspule vom Lichtwert aufgetragen. Im zweiten'Quadranten gibt die Kurve IIa die Bewegung des Antriebspunktes auf der Galvanometerscheibe, die nach einer Sinus-Funktion verläuft, wieder. 



  Die Kurve Ila ist parallel verschoben, da der Antriebspunkt nicht mit der Null-Grad-Stellung zusammenfällt. Die parallel verschobene Kurve ist mit IIb bezeichnet. Im dritten Quadranten ist dann die Bewegung des angetriebenen Punktes auf der Blendenlamelle wiedergegeben. Auch hier ist die mit lila bezeichnete Grundkurve wiederum parallel verschoben, so dass sich für das tatsächliche Ausführungsbeispiel die Kurve   IIIb   ergibt. Im vierten Quadranten ist endlich der Drehwinkel der Blendenlamelle als Funktion des Lichtwertes aufgetragen. 

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   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 2 ist   de : selbsttätige Blendenregler   in einem tubusförmigen Gehäuse 1 angeordnet, dass eine Öffnung 2 zum Durchtritt des Aufnahmestrahlenganges aufweist. Innerhalb des Gehäuses 1 ist ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Drehspulinstrument vorgesehen, auf dessen Drehspule starr ein als Scheibe ausgebildetes Antriebsglied 3 angeordnet ist. Weiterhin sind innerhalb des Gehäuses 1 zwei Blendenlamellen 10,11 drehbar um die Achsen 12,13 gelagert. Die Antriebsscheibe 3 steht mit den Blendenlamellen 10,11 über je eine   Übertragungsstange   4,5 in Verbindung. Die Übertragungsstangen 4, 5 sind dabei an den Antriebspunkten 6 und 7 drehbar an dem Antriebsglied und an den Punkten 8 und 9 drehbar an den Blendenlamellen 10 und 11 angeschlossen.

   In Fig. 2 ist die Stellung bei voller Öffnung der Blende wiedergegeben. 



   Beim Schliessen der Blende wandern die Punkte 6 und 7 nach 6a und 7a, während die Angriffspunkte der Übertragungsstangen 4,5 an den Blendenlamellen von 8 nach 8a bzw. von 9 nach 9a wandern. Da der Hebelarm der Blendenlamelle 11 zwischen Drehachse 13 und Angriffspunkt 9 grösser ist als der entsprechende Hebelarm der Blendenlamelle 10, muss der Angriffspunkt 9 einen grösseren Weg zurücklegen als der Angriffspunkt 8 und sich deshalb in einem grösseren Abstand vom Mittelpunkt der Scheibe 3 befinden. 



  Zum Gewichtsausgleich sind die Blendenlamellen 10,11 mit Gegengewichten 14,15 versehen. 



   In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel mit nur einer Blendenlamelle 32, die eine Öffnung 33 für den Aufnahmestrahlengang abdecken kann, wiedergegeben. Die Lamelle 32 ist hiebei mit einer als Zwischenglied für die Kraftübertragung dienenden Scheibe 34 fest verbunden. An der Scheibe 34 ist bei 35 eine   Übertragungsstange   36 angelenkt, deren anderes Ende bei 37 drehbar an einem scheibenförmigen Antriebsglied 38 auf der Achse der Drehspule befestigt ist. 
 EMI2.1 
 triebspunkt 37 nach 37a wandert. Hiedurch wird die Blendenlamelle 32 über die Scheibe 34 so verstellt, dass sie die Öffnung 33 freigibt. Dabei bewegt die Scheibe 38 die Scheibe 34 derart, dass'eine gleichförmige Bewegung der Drehspule in eine ungleichförmige Bewegung der Scheibe 34 umgewandelt wird. 



  Hiedurch ist eine weitgehende Anpassung der Blendenbewegung an die Drehcharakteristik des Drehspulinstrumentes möglich. 



   An Stelle der starren Befestigung der Blendenlamelle 32 an der Scheibe 34 kann die Scheibe 34 auch als Umlenkscheibe zur Betätigung der getrennt davon angeordneten Blendenfahne Verwendung finden. Die Verbindung der Umlenkscheibe mit der Blendenlamelle erfolgt dann vorteilhaft wiederum mittels einer   Übertragungsstange. Auch   besteht die Möglichkeit von einer Umlenkscheibe aus mehrere Blendenlamellen zu steuern. 
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 zwei nicht dargestellte Übertragungsstangen auf verschiedenen Radien angeordnet sind. Auch durch diese Massnahme kann eine Anpassung der Drehcharakteristik des Messinstrumentes an die   zu'fordernde   Drehcharakteristik der Blendenlamellen erreicht werden. 



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 5 sind wiederum zwei Blendenlamellen 42,43 vorgesehen. Die Lamellen 42, 43 sind um spiegelbildlich zu einem Durchmesser der Öffnung 44 angeordnete Drehachsen 45,46 verschwenkbar. Zum Antrieb der Lamellen 42,43 dienen wiederum zwei Übertragungsstangen 47, 48. Die Längen der Stangen 47,48 zwischen den Antriebspunkten 49,50 an den Lamellen 42,43 und den Angriffspunkten 51,52 an einer scheibenförmigen Antriebsscheibe 53 sind unterschiedlich bemessen. 



  Die Antriebsscheibe 53 ist wiederum mit einer strichpunktiert angedeuteten Drehspule 54 starr verbunden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Selbsttätiger Blendenregler für Stehbild-und Kinokameras mit einem Photoelement bzw. einem Photowiderstand, einem Drehspulinstrument und mindestens einer verdrehbar gelagerten Blendenlamelle, die mit der Drehspule mittels einer Übertragungsstange verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehpunkte (z. B. 51, 52) der Übertragungsstangen (z. B. 47, 48) an einer Antriebsscheibe (z. B. 53) oder einem Quersteg, die starr auf die Drehspule aufgesetzt sind, in der Bewegungsrichtung zur kleinsten Blende vor Senkrechten innerhalb eines Drehwinkels von 90 liegen, die vom Mittelpunkt der Antriebsscheibe (z. B. 53) bzw. des Quersteges in der grössten Blendenstellung an die Stangen (z. B. 47, 48) gelegt sind, wobei die Anlenkpunkte (z.
    B. 49,50) der Übertragungsstangen (z. B. 47,48) an den Blendenlamellen (z. B. 42,43) in dieser Bewegungsrichtung hinter Senkrechten innerhalb des Drehwinkels von 900 angeordnet sind, die durch die Drehpunkte (z. B. 45,46) der Lamellen (z. B. 42,43) an Stangen (z. B. 47,48) gelegt sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Selbsttätiger Blendenregler nach Anspruch 1, dadurch bekennzeichnet, dass zur Angleichung der Bleideubewegung an die Drehcharakteristik der Drehspule eine Umlenkscheibe (34) zwischen der Antriebsscheibe (38) bzw. dem Quersteg und der Blendenlamelle (32) vorgesehen ist.
AT242159A 1959-03-27 1959-03-27 Selbsttätiger Blendenregler für Stehbild- und Kinokameras AT220937B (de)

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