AT220429B - Fliehgewichtsregler - Google Patents
FliehgewichtsreglerInfo
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Description
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Fliehgewichtsregler
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-verbilligt.
Gemäss der Erfindung besteht die Reglermuffe aus zwei durch eine Drehlagerung verbundenen Tei- len, von denen einer mit den Fliehgewichten und einer mit dem Regelübertragungsglied verbunden ist.
Hiebei ist zweckmässig die Drehlagerung axial zwangsschlüssig, insbesondere als Wälzlager, ausgebil- det. Der mit den Fliehgewichten verbundene Teil der Reglermuffe macht hiebei die Drehung des Flieh- gewichtsträgers mit, wogegen der mit dem Regelübertragungsglied verbundene Teil desselben still steht
Gegebenenfalls in dieser Drehlagerung auftretende Lagerreibungen beeinflussen die Regelempfindlichkeit in keiner Weise, da sie nicht in Richtung der Regelbewegung wirken und ausreichend Kraft zur Verfügung steht, um auch die grössten in dieser Drehlagerung auftretenden Reibungskräfte zu überwinden.
Bei einer üblichen Ausbildung eines Fliehkraftreglers, bei der die Fliehgewichte an der Reglermuffe angreifende Winkelarme aufweisen, ist gemäss der Erfindung die Reglermuffe an diesen Winkelarmen an- gelenkt. Diese Anlenkstellen bilden nun die Aufhängung der Reglermuffe an dem dem Fliehgewichtsträger zugewandten Ende derselben. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung greifen die Winkelarme der Fliehgewichte unter Vermittlung von in ungefähr radiale Zylinderbohrungen eingreifenden Kugelzapfen an der Reglermuffe, u. zw. vorzugsweise an diametral einander gegenüberliegenden Stellen derselben an.
Auf diese Weise wird bei einem üblichen, mit zwei Fliehgewichten ausgebildeten Fliehgewichtsregler die Reglermuffe an den Winkelarmen der beiden Fliehgewichte angelenkt, wobei die Bogenbahn der Enden dieser Winkelarme durch eine geringfügige Verdrehung der Reglermuffe ausgeglichen wird. Bei einfachen billigen Reglern ist es nun auch möglich, nur ein einziges Fliehgewicht vorzusehen. In diesem Falle kann nun dieses einzige Fliehgewicht zumindest einen Winkelarm aufweisen, der an dem dem Regelübertragungsglied abgewendeten Ende der Reglermuffe angelenkt ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch einen Regler nach Linie I-I der Fig. 3, Fig. 2 zeigt einen Axialschnitt nach Linie 11-11 der Fig. 1 und Fig. 3 zeigt einen Radialschnitt nach Linie 111-111 der Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Ausbildung eines Reglers mit einem Fliehgewicht im Radialschnitt nach Linie IV-IV der Fig. 5.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt'V-V der Fig. 4.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1-3 ist der Fliehgewichtsträger 1 auf einer Welle 2, beispielsweise auf der Einspritzpumpenwelle, angeordnet. Am Fliehgewichtsträger 1 sind zwei Fliehgewichte 3 und 4 um Achsen 5 schwenkbar gelagert. Die Fliehgewichte 3 und 4 weisen Winkelarme 8 und 9 auf, in welche Kugelzapfen 10 und 11 eingesetzt sind, die in radiale Bohrungen 12 und 13 des mit dem Fliehgewichtsträger 1 umlaufenden Teiles 14 der Reglermuffe eingreifen. Beim Ausschlag der Fliehgewichte 3 und 4 beschreiben die Kugelzapfen 10 und 11 eine bogenförmige Bahn, was jedoch, da diese beiden Kugelzapfen an diametral gegenüberliegenden Stellen am Reglermuffenteil 14 angreifen, durch Verdrehung dieses Teiles ohne weiteres ausgeglichen wird. Über ein Wälzlager bzw.
Kugellager 15 ist der mit dem Fliehgewichtsträger umlaufende Teil 14 der Reglermuffe mit einem Teil 16 verbunden, der an dem von einem Reglerhebel 17 gebildeten Regelübertragungsglied um eine Achse 18 schwenkbar angelenkt ist und daher still steht. Der Reglerhebel17 ist an einem ortsfesten Punkt 19 des Reglers, u. zw. des Reglergehäuses, schwenkbar angelenkt und dient dazu, die Regelbewegung der Reglermuffe 14,16 auf ein nicht dargestelltes Fördermengenregelglied, beispielsweise eine Regelstange, zu-übertragen.
Wie die Zeichnung zeigt, ist somit die Reglermuffe 14,16 lediglich zwischen die Bewegung der Fliehgewichte 3,'4 mit.'11achenden Teilen, nämlich den Winkelarmen 8 und 9 und dem Regelübertragungsglied, nämlich dem Reglerhebel 17, aufgehängt, wobei jede Axialführung vermieden ist. Das Kugellager 15 stellt hiebei eine in axialer Richtung zwangsschlüssige Verbindung der beiden Reglermuffenteile 14 und 16 dar. Diese Aufhängung der Reglermuffe ist trotz der Vermeidung einer axialen Führung völlig präzise, da ja die Winkelarme 8 und 9 präzise an den Achsen 5 der Fliehgewichte gelagert sind.
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auch in radialer Richtung die Reglermuffe gegen Verlagerung gesichert ist.
Der umlaufende Teil 14 der Reglermuffe weist eine Schulter 22 auf, wogegen die die Kugelzapfen 10,11 tragenden Winkelarme 8 und 9 der Fliehgewichte im Bereich dieser Schulter nach zylindri- schen Flächen 23 abgerundet sind. Diese Schulter 22 übergreift die abgerundeten Enden 23 der Winkelarme 8 und 9 mit geringem-Spiel und hat den Effekt, dass bei einem Bruch eines Kugelzapfens 10 oder 11 die abgerundeten Flächen 23 des betreffenden Winkelarmes die Führung an der Schulter 22 übernimmt.
Es ist nun bei einfachen billigen Reglern die Ausbildung mit einem einzigen Fliehgewicht möglich.
In diesem Falle kann dann dieses Fliehgewicht, wie Fig. 4 und 5 der Zeichnung zeigen, mit zwei die Reglermuffe umgreifenden Winkelarmen 20 und 21 ausgebildet sein, die eine gemeinsame Achse 25 und einen Kugelzapfen 24 tragen, der an das dem Übertragungsglied 17 abgewandte Ende 14'der Reg-
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lermuffe eingreift. Diese Art der Befestigung wurde gewählt, um geringe Abweichungen in der Aufhängung der Muffe ausgleichen zu können. Weiters ist auch ein Gegengewicht 26 vorgesehen, das zur Auswuchtung dient.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fliehgewichtsregler, insbesondere für Brennstoffeinspritzpumpen für Brennkraftmaschinen, mit an einem Fliehgewichtsträger gelagerten Fliehgewichten, deren Ausschlag über eine Reglermuffe auf ein an einem Teil des Reglers gelagertes Regelübertragungsglied, insbesondere einen Reglerhebel, übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglermuffe frei zwischen die Bewegung der Fliehgewichte mitmachenden Teilen und dem Regelübertragungsglied angeordnet und lediglich an diesen aufgehängt ist.
Claims (1)
- 2. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglermuffe aus zwei durch eine Drehlagerung verbundenen Teilen besteht, von welchen einer mit den Fliehgewichten und einer mit dem Regelübertragungsglied verbunden ist.3. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehlagerung in an sich bekannter Weise axial zwangsschlüssig, insbesondere als Wälzlager, ausgebildet ist.4. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglermuffe an Winkelarme der Fliehgewichte angelenkt ist.5. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche l'bit 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelarme der Fliehgewichte unter Vermittlung von in ungefähr radiale Zylinderbohrungen eingreifenden Kugelzapfen an der Reglermuffe, vorzugsweise an diametral gegenüberliegenden Stellen derselben, angreifen.6. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Abstand zwischen den Winkelhebeln der Fliehgewichte ungefähr dem Aussendurchmesser der Reglermuffe entspricht.7. Fliehgewichtsregler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reglermuffe eine die die Kugelzapfen tragenden Winkelarme der Fliehgewichte mit geringem Spiel übergreifende Schulter aufweist, wobei die Winkelarme im Bereich dieser Schulter zweckmässig zylindrische, mit den Achsen der Kugelzapfen konzentrische Flächen aufweisen.8. Fliehgewichtsregler mit nur einem Fliehgewicht nach einem der Ansprüche l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fliehgewicht zumindest einen Winkelarm aufweist, welcher an dem dem Regelübertragungsglied abgewandten Ende der Reglermuffe angelenkt ist.9. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fliehgewicht zwei das dem Regelübertragungsglied abgewandte Ende umgreifende Winkelarme aufweist.10. Fliehgewichtsregler nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet. dass der oder die Winkelarme der Fliehgewichte unter Vermittlung des in eine Zylinderbohrung eingreifenden Kugelzapfens an dem dem Regelübertragungsglied abgewandten Ende der Reglermuffe angreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT22160A AT220429B (de) | 1960-01-13 | 1960-01-13 | Fliehgewichtsregler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT22160A AT220429B (de) | 1960-01-13 | 1960-01-13 | Fliehgewichtsregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT220429B true AT220429B (de) | 1962-03-26 |
Family
ID=3484737
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT22160A AT220429B (de) | 1960-01-13 | 1960-01-13 | Fliehgewichtsregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT220429B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3529448A1 (de) * | 1985-08-16 | 1987-02-26 | Bosch Gmbh Robert | Fliehkraftdrehzahlregler fuer brennkraftmaschinen |
-
1960
- 1960-01-13 AT AT22160A patent/AT220429B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3529448A1 (de) * | 1985-08-16 | 1987-02-26 | Bosch Gmbh Robert | Fliehkraftdrehzahlregler fuer brennkraftmaschinen |
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