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Gasbeheiztes Kocheraggregat für Absorptionskälteapparate
Es sind gasbeheizteKocheraggregate für Absorptionskälteapparate mit einem in eine Isolation einge- betteten Heizrohr bekannt, das mit der Gasblasenpumpe und/oder dem Kocher wärmeleitend verbunden ist und sich etwa vom oberen Rande des unter diesem Heizrohr und koaxial zu diesem Rohr schraubenför- mig gewundenen Flüssigkeitstemperaturwechslers aufwärts erstreckt. Bei den bekannten derartigen Kocher- aggregaten ist ein unter dem Heizrohr in der Isolation liegender, von dem Flüssigkeitstemperaturwechsler eingeschlossener zylindrischer Raum vorhanden, in welchem die Verbrennungsluft zum Brennerkopf ge- führt jedoch nicht vorgewärmt wird.
Es sind auch Heizbrenner für flüssige Brennstoffe bekannt, die einen oberhalb des Dochtes angeord- neten Brennerkopf haben, der vom eigentlichen Brenner abgenommen werden kann. Es ist aber umständ- lich, den Brenner mit dem Brennerkopf in Betriebsstellung zu bringen. Der Brennerkopf ist deshalb in dem
Heizrohr des Kochers lösbar befestigt. Dieses Aggregat ist derart ausgeführt, dass die Wärmeverluste in
Richtung nach unten erheblich sind. Erstens liegt die Flamme des Brenners am unteren Rande des Kocher- aggregats und zweitens erstrecken sich sowohl das Heizrohr als auch der Brennerkopf bis ganz unten.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, ein gasbeheiztes Kocheraggregat zu schaffen, das bezüglich des Gasverbrauches bedeutend günstiger liegt als die bisherigen Bauarten.
Erreicht wird das Erfindungsziel dadurch, dass der unter dem genannten Heizrohr in der Isolation liegende, von dem Flüssigkeitstemperaturwechsler eingeschlossene, zylindrische Raum einen Zufuhrkanal für die zu der am unteren Rand des Heizrohres liegenden Brennerflamme strömende Luft bildet und durch ein Rohr aus hitzebeständigen Isoliermaterial, insbesondere Glimmer, begrenzt wird, wobei das isolie rende Rohr eine thermische Isolation des Heizrohres gegen die Endfläche der Isolation darstellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, wobei lediglich das Kocheraggregat und die anschliessenden Leitungen, nicht aber der ganze Absorptionskälteapparat gezeigtist.
Durch eine Leitung 10 wird kalte reiche Absorptionslösung in die Innenleitung eines in Schraubenform ausgeführten Flüssigkeitstemperaturwechslers 11 geführt. Die Innenleitung ist an das Gasblasenpumpenrohr 12 des Apparates angeschlossen, das über eine gewisse Strecke hin durch eine Schweissnaht 13 mit dem Heizrohr 14 wärmeleitend verbunden ist. Das Steigrohr der Pumpe 15 mündet oben in den Kocher 16, der in ähnlicher Weise wie die Pumpe 12 längs einer gewissen Strecke 17 mit dem Heizrohr 14 wärmeleitend verbunden ist. In dem Kocher 16 wird Kältemitteldampf ausgetrieben, der durch eine Dampfleitung 18 zum Kondensator des Apparates geführt wird. Die im Kocher 16 verarmte Lösung fliesst durch eine Leitung 19 in die Aussenleitung des Temperaturwechslers 11 und von hier durch die Leitung 20 zum nicht gezeigten Absorber.
Die Länge des mittleren wärmeleitenden Teiles des Heizrohres 14 ist beschränkt, u. zw. so, dass die Länge des die Schweissnähte 13,17 tragenden mittleren Teiles des Heizrohres 14 die Länge der Schweissnähte nur um weniger als 50 % übersteigt.
Die für den Betrieb des Apparates erforderlich Heizquelle besteht aus einem unten im Aggregat angeordneten Gasbrenner 21, dessen Brennerkopf 22 in dem von dem Flüssigkeitstemperaturwechsler 11 umgebenen Raum 23 gelegen ist. Dieser Raum wird durch ein Rohr 24 aus einem Wärmeisolationsmaterial, wie Glimmer, abgeschirmt, das sich von dem unteren Endblech 25 eines die Kocherisolation 26 umge- benden Gehäuses 2*7 bis zum unteren Ende des Heizrohres 14 erstreckt. Dieses Rohr 14 reicht in eine Zone hinein, die einerseits durch das untere Ende des Kochers 16 und der Gasblasenpumpe 12 und durch den
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