AT219472B - Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Formungsdruckes bei Maschinen zur Herstellung von Rohren, Platten u. ähnl. Erzeugnissen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Formungsdruckes bei Maschinen zur Herstellung von Rohren, Platten u. ähnl. Erzeugnissen

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AT219472B
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Austria
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forming pressure
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Camillo Ing Pasquale
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  Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Formungsdruckes bei Maschinen zur Herstellung von Rohren,
Platten u. ähnl. Erzeugnissen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Formungsdruckes bei Maschinen zur Herstellung von Rohren, Platten und ähnlichen Erzeugnissen, die durch Aufeinanderlegen und Zusammenpressung aufeinanderfolgender Schichten erzeugt werden. 



   Die Erfindung eignet sich besonders zur Anwendung bei Maschinen zur Herstellung von Asbestzementrohren, bei welchen der Rohrformungsdruck während des Rohrformungsvorganges unter anderem in Ab-   hängigkeit vomAnfangs-bzw.   Endmass des Druckes geändert wird. Eine Maschine dieser Art ist zwar schon bekannt, doch wird bei ihr als dritter, den Rohrformungsdruck bestimmender Parameter die Herstellungszeit gewählt. 



   Diese bekannte Einrichtung stützt sich auf die Annahme, dass als eine den Arbeitsvorgang steuernde Konstante die Herstellungszeit der Erzeugnisse, beispielsweise von Rohren, verwendet werden könne, was aber praktisch nicht zutrifft. Die Herstellungszeit für Asbestzementrohre hängt direkt von der Dicke der Grundschicht, die vom Förderzylinder auf das untere Filzband gebracht wird, ab. 



   Je nach der Verdünnung des in diesem Zylinder enthaltener, wässerigen Breies   vird   eine dickere oder dünnere Schicht ausgelassen. Wenn die Arbeitsbedingungen schwieriger sind (schlechter Rohstoff, abge-   nützteFilzbänder     usw.),   erhält die Schicht auf dem Filz durch weiteres Verdünnen eine geringere Dicke. 



   Besonders bei modernen Einrichtungen, die die Herstellung von Rohren mit Grundschichten grosser Dicke zulassen, sind die Herstellungszeiten von einem Rohr zum andern oft verschieden. Eine Vorrichtung   der obenerwähnten Art   würde also fortlaufend falsche Abnahmewerte ergeben, weil sich dieselbe nur auf die beim vorausgehend hergestellten Rohr festgestellte Arbeitszeit stützen kann. Abgesehen davon würde diese bekannte Einrichtung auch eine fortlaufende Kontrolle der Arbeitszeiten nötig machen, wozu die Bedienungsperson die Herstellungszeit messen oder ablesen und notieren muss. 



   Bei einer Vorrichtung, die ein Aggregat zum Einstellen und Ablesen des Wertes von drei Messgrössen umfasst, zu denen der anfängliche Formungsdruck und der Endformungsdruck gehören, kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass als dritte Messgrösse die Enddicke des zu formenden Gegenstandes dient und   dass   das Aggregat zum Einstellen des Formungsdruckes einen schieberartigen Verteiler aufweist, der in der 
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 lagen von dem augenblicklichen Wert des   Formungsdruckes   sowie von dem augenblicklichen Wert der Wandstärke des Erzeugnisses abhängt, und wobei der Block von einer in der Richtung des Waagebalkens verlaufenden Stange getragen wird,

   die längsverschieblich ist und deren Stellung vom Wert der einge- 
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 teilerachse 12 in bezug auf die Zapfen der Hebel 23 und 28 beeinflusst. Diese letztere Lage wird, über das Gelenk 7, ausserdem durch das Gleiten der Stange 3 beeinflusst, deren Lage von der vorgewählten Wandstärke des zu bildenden Rohres abhängt. Die Stangen   l,   2 und 3 sind somit Einstellstangen, welche eine 

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 Festlegung gewisser Parameter des Erzeugungsablaufes im vorhinein erlauben. Das System der Rechenvorrichtung 1 - 9istnichts anderes als eine genaue mechanische Verwirklichung eines   Nomogramms,   das die weiter oben festgelegten Parameter    Pt   und P sowie S* unter sich verbindet. 



   Die Kriterien, die einer gewissen Enddicke einen bestimmten Unterschied zwischen Anfangs- und Enddruck und Absolutwerte des Anfangsdruckes zuordnen, hängen von Überlegungen verschiedener Natur ab, wie etwa der Qualität des verwendeten Materials, dem Verwendungszweck des Rohres, usw. 



   Durch den in 27 angelenkten und die Stangen 1 und 25 unter sich verbindenden Hebel 26 soll ge-   währleistet werden, dass bei Beginn der Rohraufwicklung   die Regelvorrichtung 10 - 30 sich in der Gleichewichtsstellung befindet und dass im Innern des Zylinders 15 der als Anfangsdruck gewählte Druck herrscht. 



  Dies wird eben dank des Vorhandenseins des Hebels 26 erreicht. Durch Verstellen der Stange 1 werden   nämlich Verstellungen des den Druckmesser   20 tragenden Körpers 21 erhalten und demzufolge ein Schwingen des Hebels 23, welche die Verbindung zwischen den Leitungen 14 und 18 öffnen oder schliessen ; ferner wird ein Druck im Innern des Zylinders 15 eingestellt, der gleich dem durch die Verstellung der Stange 1 festgelegten ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Formungsdruckes in Arbeitsmaschinen zur Herstellung von Rohren, Platten und ähnlichen Erzeugnissen, die durch Aufeinanderlegen und Zusammenpressen aufeinanderfolgender Schichten erzeugt werden, wobei die Vorrichtung ein Aggregat zum Einstellen und Ablesen des Wertes von drei Messgrössen umfasst, zu denen der anfängliche Formungsdruck und der Endformungsdruck gehören, dadurch gekennzeichnet, dass als dritte Messgrösse die Enddicke des zu formenden Gegenstandes dient und dass das Aggregat zum Einstellen des Formungsdruckes einen schieberartigen Verteiler (12) aufweist, der in der Bohrung eines Blockes (11) gleitbar angeordnet ist und die Verbindung zwischendem den Druck auf die Arbeitsmaschine übertragenden Flüssigkeitshubmotor (15) und einer Auslassleitung (18) steuert,

   wobei der schieberartige Verteiler (12) einen Waagebalken   (13) trägt,   auf dessen Enden je ein Arm eines Schwinghebels (23 bzw. 28) einwirkt, deren Drehlagen von dem augenblicklichen   Wert des Formungsdruckessowie von dem   augenblicklichen Wert der Wandstärke des Erzeugnisses abhängt, und wobei der Block (11) von einer in der Richtung des Waagebalkens (13) verlaufenden Stange (8) ge- 
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Claims (1)

  1. EMI3.3 (8) mit einer auf einer zusätzlichen Querstange (6) gleitbaren Führung (in 9) durch einen Zapfen verbunden ist, wobei ein Ende der zusätzlichen Querstange in einem Zapfen (7) geführt ist, der drehbar auf einer zur Einstellung des Enddickewertes des zu formenden Gegenstandes dienenden längsverschieblichen Ein- tellstange (3) angeordnet ist, wogegen das andere Ende der Querstange (6) ein drehbares Zahnritzel (4) trägt, das mit Verzahnungen von zwei weiteren, der Einstellung des anfänglichen Formungsdruckes bzw. des Endformungsdruckes dienenden, zur Einstellstange (3) des Enddickenwertes parallelen längsverschieblichen Einstellstangen (1 bzw. 2) kämmt.
    3. VorrichtUng nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Einstellstange (1, 2, 3) eine Zahnung trägt, die je mit einem Ritzel (la. 2a. 3a) kämmt. welche eine in Werten des Anfangsformungs- druckes, des Endformungsdruckes bzw. der Enddicke des Erzeugnisses geeichte, je mit einem feststehenden Zeiger zusammenwirkende Skala tragen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass auf den Arm eines der mit dem Waagebalken zusammenwirkenden Schwinghebel (23) der Stössel (22) eines mit dem Flüssigkeitshubmotor (15) verbundenen Druckmessers (20) derart wirkt, dass die Zunahme des Flüssigkeitsdruckes eine solche Bewe- gwng des im Block (11) gleitenden schieberartigen Verteilers (12) bewirkt.
    dass ein Arm des andernSchwing- hebels (28) durch einZugorgan (29) mit einer die Dicke des zu formenden Erzeugnisses messenden Vorrichtung derart verbunden ist, dass der Vergrösserung der Dicke des Erzeugnisses eine Verstellung des schieber- <Desc/Clms Page number 4> artigen Verteilers (12) entspricht, so dass der Flüssigkeitsmotor (15) mit der Auslassleitung (18) verbunden wird.
    5. Vorrichtung nach denAnsprüchen2und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmesser (20) von einem in Richtung der Bewegung seines druckabhängigen Teiles (22) verschiebbaren Aggregat (21) getragen wird, welches an einem Hebel (26) angelenkt ist, dessen freies Ende an der zur Einstellung des Anfangsformungsdruckes dienenden Stange (1) angreift.
AT241359A 1958-04-01 1959-03-27 Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln des Formungsdruckes bei Maschinen zur Herstellung von Rohren, Platten u. ähnl. Erzeugnissen AT219472B (de)

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