AT219289B - Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern

Info

Publication number
AT219289B
AT219289B AT688659A AT688659A AT219289B AT 219289 B AT219289 B AT 219289B AT 688659 A AT688659 A AT 688659A AT 688659 A AT688659 A AT 688659A AT 219289 B AT219289 B AT 219289B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
grains
magnetic field
production
pressing
magnetic bodies
Prior art date
Application number
AT688659A
Other languages
English (en)
Inventor
Szilard Szilagyi
Endre Szuecs
Alajos Zalavari
Original Assignee
Koebanyai Vas Es Aceloentoede
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Koebanyai Vas Es Aceloentoede filed Critical Koebanyai Vas Es Aceloentoede
Application granted granted Critical
Publication of AT219289B publication Critical patent/AT219289B/de

Links

Landscapes

  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   ren lässt sich eine dichteste Packung der ferromagnetischen Körner in der Pressform nicht erzielen, da, wie oben angegeben, die Körner sich in Richtung der Kraftlinien anordnen, was naturgemäss einer dichtesten Packung der Körner im Presswerkzeug entgegenwirkt. Durch diesen Umstand muss als weiterer Nach - teil noch in Kauf genommen werden, dass die verpressten Magnetkörper wegen Fehlens dichter Packung nicht die maximal erzielbare Festigkeit besitzen und dass, wenn noch eine Sinterung der Presskörper angeschlossen wird, die Schrumpfung beim Sintern so stark wird bzw. so stark schwankt, dass eine Fertigung der Magnetkörper im Rahmen der zulässigen Toleranzen nicht mehr möglich erscheint.

   Um trotzdem zu Formkörpern mit brauchbaren Endabmessungen zu kommen, musste deshalb meist der Weg beschritten werden, die Formkörper auf Übermass herzustellen und mechanisch nachzubearbeiten, wodurch allerdings ein erheblicher Abfall entstand. 



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich nunmehr auf ein Verfahren zur Herstellung von Magneten aus ferromagnetischen Körpern hexagonaler Kristallstruktur durch Pressen auf trockenem Wege und gegebenenfalls Sintern, wobei die Körner durch Vormagnetisierung polarisiert werden und die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die gleichmässige Verteilung der Körner im Innenraum des Presswerkzeuges vor Beginn des Pressvorganges und vor dem Einschalten des gleichgerichteten Magnetfeldes durch eine das Abstossen der polarisierten Körner voneinander hervorrufende Erregung eines Wechselmagnetfeldes vorgenommen wird.

   Durch Anwendung des Wechselmagnetfeldes beim Einfüllen des Rohstoffes in die Pressform ist nunmehr die vollkommen dichte Packung der Körner des ferromagnetischen Materials gewährleistet, wodurch einerseits die mechanische Festigkeit der gepressten Magnetkörper wesentlich erhöht ist gegen- über nach bekannten Verfahren hergestellten Magnetkörpern und bei einer anschliessenden Sinterung die Schrumpfung so gering bleibt bzw. so konstant ist, dass eine Fertigung im Rahmen der zulässigen Toleranzen-ermöglicht wird. Infolge der äusserst dichten Packung der ferromagnetischen Körner werden auch die Gütewerte der hergestellten Magnete bedeutend erhöht. Dabei ist auch durch die Anwendung des Gleichstrommagnetfeldes eine nahezu vollkommene Orientierung der ferromagnetischen Körner in der durch das Gleichstrommagnetfeld bestimmten Vorzugsrichtung gegeben. 



  Bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens können die ferromagnetischen Körner in Korngrössen von 1 bis 10 angewendet werden. Die ferromagnetischen Körner werden mechanisch, z. B. unter Verwendung von Druckluft, in langsamer Strömung durch ein Gleichstrommagnetfeld entsprechender Stärke gefördert und dabei in diesem Gleichstrommagnetfeld vormagnetisiert. Das auf diese Weise vorbereitete Pulver wird ohne oder mit Verwendung eines Bindemittels, z. B. Polyvinylalkohols, im magnetischen Feld zunächst granuliert und das aus einzelnen magnetisierten Körnern bestehende Granulat wird hierauf ih das Presswerkzeug gefüllt. Unter Einwirkung des magnetischen Wechselfeldes werden die nunmehr vormagnetisierten Körner des Granulates in so starkem Masse gerüttelt, dass dichtste Packung der Körner erzielt werden kann.

   Das magnetische Wechselfeld kann impulsartig, aber auch kontinuierlich einwirken. Nachdem dichtste Packung erzielt wurde, wird ein Gleichstrommagnetfeld erzeugt. Bei der unter Wirkung des Gleichstrommagnetfeldes nunmehr erfolgenden Orientierung der Körner des Granulates wird die dichte Packung praktisch nicht mehr verändert. 



  Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens wird nachfolgend beschrieben. 



  Ein Gemenge von 827o Eisenoxyd und 18% BaC03 wird in einer Kugelmühle 8 Stunden lang feucht gemahlen bzw. gemischt und sodann bei 1200 C geglüht. Das derart erhaltene trockene Bariumferrat wird In einer Vibrationsmühle 24 Stunden lang zerkleinert. Nach Kontrolle der Korngrösse werden die im Pulver befindlichen Kristallkörner durch Durchblasen durch ein Gleichstrommagnetfeld vormagnetisiert. Das mf diese Weise vorbereitete Pulver wird mit lle seines Gewichtes Polyvinylalkohol vermischt und nach einfüllen dieses Gemisches in den Innenraum des Presswerkzeuges wird der Magnetwicklung des Presswerkseuges'kurze Zeit Wechselstrom zugefuhrt.

   Noch vor dem Abschalten des Wechselstrommagnetfeldes wird ier Magnetwicklung ein Gleichstrom gewünschter Grösse zugeführt und in dem von diesem Gleichstrom    
 EMI2.1 
    Magnetfeldvorgenommen.   Die weitere Verarbeitung des Magnetkörpers erfolgt nach bekannten Verfahren. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren besitzt im Vergleich zu bekannten Verfahren weiters den Vorteil, lass die die Herstellungsvorgänge verlängernde Befeuchtung und das Durchsieben durch ein feines Sieb entfallen. 



   Die körnerweise Vormagnetisierung des zur gewünschten Korngrösse gemahlenen Pulvers sowie die   (ömerweise   Orientierung in   der Vorzugsrichtung gemäss   dem Verfahren der Erfindung sichert die Erhöhung ler magnetischen Eigenschaften der fertigen Magnetkörper. Es wird auch die Annäherung des Gütefaktors   ì   X Oe an den BH max. Wert   =   4, 4 x 106 bei betriebsmässiger Fertigung ermöglicht. Das Einbringen der Corner in die Form in dichtester Packung ermöglicht das Pressen der Magnetkörper auf die geforderten 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Endabmessungen und macht nachträgliche mechanische Bearbeitung der Magnetkörper zum grössten Teil   überflüssig.   



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern aus ferromagnetischen Körnern hexagonaler Kristallstruktur durch Pressen auf trockenem Wege und gegebenenfalls Sintern, wobei die Körner durch Vormagnetisierung polarisiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichmässige Verteilung der Körner im Innenraum des Presswerkzeuges vor Beginn des Pressvorganges und vor dem Einschalten des gleichgerichteten Magnetfeldes durch eine das Abstossen der polarisierten Körner voneinander hervorrufende Erregung eines Wechselmagnetfeldes vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung des Wechselmagnetfeldes stossweise durch eine Augenblickschaltung erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die individuell polarisierten Körner vor dem Pressen in einem Magnetraum granuliert werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gegenseitige Haften der polarisierten Körner während des Pressens durch ein Bindemittel bewirkt wird.
AT688659A 1959-05-16 1959-09-22 Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern AT219289B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU219289X 1959-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219289B true AT219289B (de) 1962-01-25

Family

ID=10978263

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT688659A AT219289B (de) 1959-05-16 1959-09-22 Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219289B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3789951T2 (de) Anisotropes Magnetpulver, Magnet daraus und Herstellungsverfahren.
DE2147530A1 (de) Schleifmittel und dessen Her stellung
DE69210563T2 (de) Verfahren zur Herstellung von magnetischem Pulver aus Seltenerdmetalle
US3917778A (en) Method for slip casting soft ferromagnetic ferrites
DE1300052B (de) Verfahren zur Herstellung eines Ferrit-Dauermagneten hoher Koerzitivkraft
DE2110489C3 (de) Verfahren zur Herstellung von anisotropen Metalloxid Magneten
AT219289B (de) Verfahren zur Herstellung von Magnetkörpern
DE972666C (de) Verfahren zur Herstellung gesinterter Dauermagnete
DE69300828T2 (de) Verfahren zum Abgleichen der Remanenzinduktion eines Sintermagneten und damit hergestelltes Produkt.
DE2811227A1 (de) Magnetischer kern fuer induktionsspulen und verfahren zu seiner herstellung
DE2307963A1 (de) Orientierung von magnetpulver
DE1045006B (de) Verfahren zur Herstellung von anisotropen Dauermagnetkoerpern
DE1918909C3 (de) Verfahren zur Herstellung von gesinterten Ferrit-Formkörpern
DE657156C (de) Verfahren zur Herstellung von abschreckfesten Magnesiasteinen oder -massen
DE1471046B1 (de) Mehrphasiger permanentmagnetischer Werkstoff sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE877177C (de) Verfahren zur Herstellung von Magnetkernen
AT206654B (de) Anisotroper ferromagnetischer Körper und Verfahren zu seiner Herstellung
DE817370C (de) Magnetogrammtraeger
AT132988B (de) Ferromagnetisches feinkörniges Pulver für Massekerne.
DE1028708B (de) Verfahren zur Herstellung eines dauermagnetischen Koerpers und auf diese Weise hergestellter dauermagnetischer Koerper
DE1079527B (de) Verfahren zur Erzielung einer magnetischen Vorzugsrichtung bei Dauermagneten aus oxydischen Werkstoffen
DE1614118C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines aminotropen dauermagnetischen Körpers aus einem aminotropen Dauermagnetpulver
CH382315A (de) Verfahren zur Herstellung eines Körpers, aus ferromagnetischem Material mit einer nichtkubischen Kristallstruktur, dessen Einkristalle eine Vorzugsebene der Magnetisierung aufweisen
DE3750136T2 (de) Dauermagnet und dessen Herstellungsverfahren.
DE1471118A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Presskoerpern aus Ferritpulver