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Vorrichtung zum Entfernen von Korken aus leeren Flaschen.
Die bisherige Art und Weise des Herausziehens der in die leeren Flaschen hineingefallenen Korkstopfen genügt nicht dem Bedarfe grösserer Unternehmungen, wo eine grosse Anzahl Flaschen in kurzer Zeit ohne besonderen Aufwand an Mühe und Zeit wieder vollständig in Ordnung gebracht werden müssen. Man braucht daher eine Vorrichtung, mittels welcher man die Korkstopfen, ohne sie erst suchen zu müssen, sofort erfassen und ohne besondere Anstrengung sofort und sicher aus der Flasche herausziehen kann.
Eine Vorrichtung, welche diesem Zwecke entspricht, ist auf der beiliegenden Zeichnung in den Fig. 1-3 in achsialen Schnitten dargestellt ; Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in jenem Zeitpunkte, da die Fänger nach abwärts gezogen sind und die Flasche, aus welcher der Korkstopfen entfernt werden soll, gerade auf die Vorrichtung aufgesetzt worden ist ; Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in jenem Zeitpunkte, da die Fänger emporgeschnellt wurden, so dass sie sich innerhalb der mit ihrer Mündung nach unten auf die Vorrichtung aufgesetzten Flasche geöffnet haben, so dass der Korkstopfen zwischen die Fänge hineingefallen ist; Fig. 3 schliesslich zeigt die Fänge in ihrer ursprünglichen stellung, nachdem sie den erfassten Korkstopfen herausgezogen haben.
Der bekannte Korkfänger, welcher aus drei auseinander federnden, gleich langen, symmetrisch zur Achse angeordneten, nach innen gekehrten Drahthaken J ?, 2, 3 besteht, ist mittels Augen an einer Stange 4 angehängt, welche wiederum unten in ähnlicher Weise
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die Scheibe 22 stützt. Beide Federn 16 und 12 wirken auf Druck. Am Ende der Hülse 14, welche durch das Lager 22 hindurchgeht, ist ein Ring 17 befestigt, derart, dass die Feder 1 (j die llülso nicht höher hinaufschieben kann als bis zur Mündung des Randes 13.
L'ber die oben angeführten Teile ist eine oben offene und unten durch den Boden 10
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Stange, vorsehen und dient der Spiralfeder 12 als Stütze, welche zwischen diesem Boden und einer zweiten Stütze 11 am oberen Ende der Stange 4 angeordnet ist und die Stange 4 umspannt.
Der Arbeitsvorgang mit dieser Maschine ist der folgende :
Zuerst wird der in die Flasche hineingefallene Kork abgebrüht ; nun tritt man den Hebel 5 nieder, wodurch die Korkfänger 1, 2, 3 vollständig in das Röhrchen 14 hinein-
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sondern auch die Fänger 1, 2, 8 hinauf, welche in das Innere der Flasche eindringen und dort infolge Ihrer Elastizität sich ausdehnen (Fig.
2), so dass sie oben eine weite, trichterförmige Öffnung bilden, in welche der Kork 20 ? notwendig hineinfallen muss, während die nach innen abgebogenen Enden der Fänger oberhalb dos Korkes sich befindon. Wenn man nun den Trittbebel 5 zum zweitenmale niedertritt, so muss der Kork 20, notwendigerweise durch die Fänger 1, 2, 8 erfasst, samt denselben in die Öffnung des Röhrchons 13 hineingezogen worden, wobei der Kork am oberen Rande des kolbenförmigen Kopfes 15 aufsitzt ; der Kork drückt nun auch den Kopf 16 in das Innere des Röhrchens und presst dadurch die Feder 16 zusammen, bis der Kork vollständig aus der Flasche 19 (Fig, 3) herausgezogen wird ;
nun entfernt man die Flasche und lässt den Hebel 5 los, so dass die Finger 1, 2, 3 aus der Lage der Fig. 3 in die der Fig. 2 gelangen ; dabei stösst die Scheibe 18 auf den Kopf 17 und schnellt den Kolben 15 samt dem Kork in dieselbe Lage empor, wodurch der Kork hinausgeschleudert wird. Dies alles geschieht in einem Augenblicke, worauf man sofort durch Niedertreten des Tritthobels die Fänger wieder in das Innere des Röhrchens hineinziehen kann, worauf eine neue Flasche aufgesetzt wird, wie dies Fig. 1 darstellt.
Die ganze Handhabung ist einfach, rasch und sicher, ohno dass eine besondere Anstrengung oder Übung notwendig wäre.