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Getriebezug für den Antrieb von Werkzeugmaschinen, insbesondere Leit- und Zugspindeldrehmaschinen
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Schnitt durch den erfindungsgemässen Teil des Getriebezuges, in dem die Zweierradblocks in einer Stellung AD dargestellt sind, Fig. 2 die schematische Stirnansicht aller am Linkslauf beteiligten Teile des Getriebezuges, Fig. 3 eine sinnbildliche Darstellung des Getriebezuges in Schaltstellung AC, Fig. 4
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lung des Getriebezuges in Schaltstellung BD, Fig. 6 eine Aufstellung über die Schaltmöglichkeiten der Zweierradblocks 5 ; 8 und U ; 13.
Auf einerAntriebswelle 1 sind zwei Kupplungen 14 und 15 drehfest und verschiebbar zwischen zwei Zweierradblocks4, 6 und 9, 12, die lose und unverschiebbar auf der Antriebswelle gelagert sind, angeordnet. Zwischen den Kupplungen 14 und 15 ist eine Kupplungsmuffe 16 verschiebbar angebracht. Parallel zur Antriebswelle 1 ist eine Abtriebswelle 2 gelagert. Auf dieser Abtriebswelle 2 befinden sich zwei weitere Zweierradblocks 5, 8 und 11,13, die drehfest und verschiebbar mit dieser Welle verbunden sind.
Gleichfalls parallel zur Antriebswelle ist im Getriebekasten eine Zwischenwelle 3 befestigt, auf der exzentrisch ein Zahnrad 7 und konzentrisch ein Zahnrad 10 drehfest und unverschiebbar gelagert sind.
Wirkungsweise des Getriebes :
Für den Rechtslauf der ArbeitsspindelwirdderZweierradblock5, 8 in die Stellung A und der Zweierradblock 11, 13 in die Stellung D geschaltet (Fig. 1) und ein nicht dargestelltes Vervielfältigungsge- triebe, beispielsweise ein Dreierblock mit den Übersetzungen I,II und III entsprechend der vorgesehenen Drehzahl, eingestellt. Das Einschalten des Getriebes geschieht nunmehr durch Verschieben der Schaitmuffe 16 in die Stellung F oder E. In der Stellung F ist die Antriebswelle 1 über die Kupplung 15 sowie die Zahnräder 12 und 13 mit der Abtriebswelle 2 verbunden und die Drehzahl n", n g oder n5 (Fig. 6) eingerückt. Wurde die Stellung E gewählt, so geschieht die Kraftübertragung von der Antriebswelle 1 auf die Abtriebswelle 2 über die Kupplung 14 und die Zahnräder 4 und 5.
Hiebei werden die Drehzahlen n, n. oder n. eingeschaltet. Die Schaltung aus der Stellung F in Stellung E und umgekehrt kann während des Arbeitsganges erfolgen, da eine reine Kupplungsschaltung vorliegt. Dies ist besonders vorteilhaft beim Plandrehen oder bei der Bearbeitung von Wellen mit grossen Durchmesserunterschieden.
Ist für die Arbeitsspindel der Linkslauf vorgesehen, z. B. für Hydrokopierarbeiten, so wird der Zwei- erradb) ock 5, 8 in die Stellung B und der Zweierradblock 11, 13 in die Stellung C (Fig. 4) geschaltet.
Somit ist in der Stellung E der Schaltmuffe 16 die Antriebsspindel l über die Kupplung 14 sowie die Zahnräder 6,7 und 8 mit der Abtriebswelle 2 verbunden, und es können die Drehzahlen n2, n4 oder n6 abgenommen werden. Bei der Wahl der Stellung F geht der Kraftfluss von der Antriebswelle 1 über die Kupplung 15, die Zahnräder 9,10 und 11 zur Abtriebswelle 2 und ermöglicht die Verwendung der Drehzahlen n., n, oder n..
Sollen Arbeitsgänge durchgeführt werden, bei denen der Rechts und Linkslauf der Arbeitsspindel während der Bearbeitung des Werkstückes wahlweise schaltbar sind, wie beispielsweise beim Gewindeschneiden, so ist hiefür die Stellung AC (Fig. 3) und BD (Fig. 5) der Zweiec-adblocks 5, 8 und 11, 13 vorgesehen.
Wird in der Stellung AC der Zweierradblocks die Schaltmuffe 16 in die Stellung E gebracht, so erfolgt die Kraftübertragung von der Antriebswelle 1 über die Kupplung 14 und die Zahnräder 4 und 5 auf
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Schalten in die Stellung F wird der Linkslauf der Arbeitsspindel mit der nächst höheren Drehzahl einge- leitet. Hiebei ist die Antriebswelle 1 über die Kupplung 15 sowie die Zahnräder 9, 10 und 11 mit der
Abtriebswelle 2 in Wirkverbindung.
Ist für die gleichen Arbeitsbedingungen die Verwendung der Drehzahl n,!Lodern im Rechtslauf erforderlich, so wird die Stellung BD (Fig. 5) für die Zweierradblocks 5, 8 und 11, 13 eingestellt. In der
Stellung F der Schaltmuffe 16 erfolgt die Kraftübertragung nunmehr von der Antriebswelle 1 über die
Kupplung 15 sowie die Zahnräder 12 und 13 auf die Abtriebswelle 2 zum Rechtslauf der Arbeitsspindel.
Wird die Schaltmuffe 16 hingegen in die Stellung E gebracht, so wird die Abtriebswelle 2 von der An- triebswelle 1 über die Kupplung 14 sowie die Zahnräder 6, 7 und 8 angetrieben, wodurch der Linkslauf wiederum mit der nächst höheren Drehzahl erfolgt.
Die Anordnung des beispielsweise dargestellten Getriebezuges kann auch so erfolgen, dass die auf der Antriebswelle 1 gelagerten Zweierradblocks 4, 6 und 9, 12 drehfest und verschiebbar gelagert sind und die sich auf der Abtriebswelle 2 befindenden Zweierradblocks5, 8 und 11, 13 drehfest und unver- schiebbar befestigt sind.
Welcher der beiden Möglichkeiten der Getriebezuganordnung der Vorrang zu geben ist, ist neben den : verbesserten Wirkungsgrad und dem geräuschärmeren Laut der zuletzt genannten Ausführung, das
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Unterbringen der Schaltelemente für die Kupplungen sowie der Radblocks entscheidend.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Getriebezug für den Antrieb der Arbeitsspindel von Werkzeugmaschinen, insbesondere Leit- und Zugspindel-Drehmaschinen, der ein Umschalten von Rechts- auf Linkslauf und umgekehrt während des Arbeitsablaufes ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Antriebswelle (1) zwei undrehbare, aber axial verschiebbare, kraftschlüssige oder Synchron-Kupplungen (14 ; 15) angeordnet sind, von denen
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jeder entweder direkt oder über je ein Zahnrad (7 ; 10), die auf Zwischenwellen (3, 3') gelagert sind, mit auf der Abtriebswelle (2) undrehbar befestigten Schieberradblocks (5 ; 8 und 11 : 13) in Wirkverbindung stehen.